Spaziergang statt Schmierzettel
Digitaler Privatsekretär: So nutzen wir die KI-Aufnahmen mit Plaud
Die kleinen KI-Sprachrekorder von Plaud haben wir auf ifun.de inzwischen mehrfach berücksichtigt und auch ausführlich getestet. Seitdem ist einiges passiert. Der Markt hat sich gefüllt, mit konkurrierenden Produkten wie dem Soundcore Work oder Boya Notra, die ähnliche Konzepte verfolgen. Gleichzeitig hat Plaud selbst nachgelegt.
Links: Plaud Note Pro, Rechts: Plaud NotePin S
Inzwischen stehen mehrere Geräte zur Auswahl, die App wurde überarbeitet und eine Desktop-Anwendung ergänzt das System.
Was wir anfangs klar als Werkzeug für den professionellen Einsatz eingeordnet haben, hat sich für uns in den vergangenen Monaten überraschend verschoben. Plaud ist nicht mehr nur etwas für Journalisten, Außendienstler oder Sachverständige. Der KI-Rekorder hat sich still und leise auch einen festen Platz in unserem privaten Alltag erarbeitet.
Vom Meeting-Protokoll zum Gedanken-Notizbuch
Ursprünglich lag der Fokus klar auf klassischen Szenarien: Gespräche aufzeichnen, transkribieren und daraus strukturierte Inhalte erzeugen. Etwa Protokolle von Meetings oder Vereinssitzungen. Genau dafür ist das System weiterhin gut geeignet. Inzwischen ist es auch völlig akzeptiert, in der Runde kurz zu fragen, ob man mitschneiden darf, und sich anschließend automatisch ein Protokoll erstellen zu lassen. Niemand schreibt solche Dinge gern von Hand.
Der NotePin S lässt sich komfortabel an die Kleidung heften
Für uns ist das mittlerweile aber fast schon der Nebenschauplatz. Spannender ist, wie sich die Nutzung im Alltag verändert hat. Besonders mit dem kleinen NotePin S. Dieser wird einfach an die Kleidung geklippt oder magnetisch befestigt und ist damit immer dabei. Und genau das verändert die Nutzung.
Spaziergang statt Schmierzettel
Was sich bei uns etabliert hat, ist ein ganz anderer Ansatz. Statt gezielter Aufnahmen nutzen wir den NotePin zunehmend für ungefilterte Gedanken. Gerade bei längeren Spaziergängen.
Wenn der Kopf voll ist mit offenen Aufgaben, privaten Projekten, Terminen oder Ideen, dann sprechen wir einfach alles runter. Ohne Struktur, ohne Reihenfolge. Ein klassischer Braindump. Alles, was gerade im Kopf herumgeht. Vom Kindergeburtstag über fehlende Einkäufe bis hin zu offenen Baustellen im Job oder im Verein. Früher waren das Zettel, Notizen, lose Listen und Gedanken. Und oft blieb trotzdem das Gefühl, etwas vergessen zu haben. Heute sprechen wir das einfach in den NotePin, sind das Thema los und freuen uns über automatisch erstellte Strategie-Papiere, die alle wichtigen Eckpunkte übersichtlich aufbereiten:
Ein Strategiepapier das Plaud aus vielen ungefilterten Gedanken erstellt hat
Die Stärke zeigt sich danach. Die Aufnahme wird automatisch transkribiert und anschließend ausgewertet. Plaud nutzt dafür Vorlagen, die aus dem gesprochenen Text strukturierte Inhalte erzeugen. Das können einfache Listen sein, aber auch zusammengefasste Aufgabenpakete.
Aus einem chaotischen Gedankenstrom entsteht plötzlich eine sortierte Übersicht. Mit Prioritäten, Erinnerungen und klaren nächsten Schritten. In manchen Fällen wirkt das wie ein kleines Strategiepapier für die kommenden Tage. Die Vorlagen lassen sich manuell auswählen. Wir sind jedoch dazu übergegangen, Plaud zu vertrauen, dass dieser selbst die richtige Vorlage auswählt.

Vorlagen lassen sich automatisiert und manuell auswählen oder selbst erstellen
Automatik statt Bastellösung
Der große Unterschied zu klassischen Lösungen liegt im Ablauf. Natürlich kann man ähnliche Ergebnisse auch mit dem iPhone erzielen. Sprachmemos aufnehmen, in eine KI-Anwendung laden, Prompts formulieren und das Ergebnis nachbearbeiten. Das funktioniert, ist aber umständlich.
Bei Plaud läuft dieser Prozess nahezu vollständig automatisch. Aufnahme starten, sprechen, stoppen. Den Rest übernimmt das System. Transkription, Auswertung und Ablage passieren im Hintergrund.
Der NotePin S kommt mit einer Handschlaufe für Aufnahmen am Schreibtisch
Gerade diese Hands-off-Nutzung macht den Unterschied. Man muss sich nicht darum kümmern, wie die Aufnahme weiterverarbeitet wird. Sie ist einfach da, strukturiert und jederzeit abrufbar.
Hinzu kommt ein praktischer Nebeneffekt. Das iPhone bleibt verfügbar. Man muss es nicht in der Hand halten, kann parallel andere Dinge tun oder es einfach in der Tasche lassen. Der NotePin sitzt am Revers, hängt als Kette um den Hals oder prangt neben der Armbanduhr am Handgelenk und ist jederzeit einsatzbereit.
Vier Geräte zur Auswahl, zwei wirklich relevant
Plaud hat sein Portfolio inzwischen auf vier Geräte erweitert. Neben dem ursprünglichen Plaud Note gibt es mit dem Note Pro eine weiterentwickelte Variante im Kartenformat. Dazu kommen der kompakte NotePin und dessen Nachfolger, der NotePin S. Nach unserem Eindruck dienen das ursprüngliche Note und auch der erste NotePin inzwischen vor allem als günstigere Einstiegsmodelle. Zukunftstauglich und im Alltagseinsatz sind vor allem zwei Geräte interessant. Der Note Pro und der NotePin S.
Der Note Pro richtet sich an Nutzer, die weiterhin das klassische Konzept bevorzugen. Also ein flaches Gerät, das am iPhone haftet und sich gut für Meetings oder Telefonate eignet. Hier wurde vor allem die Mikrofontechnik verbessert. Zusätzlich gibt es ein integriertes Display, das etwa Informationen zum Akkustand liefert. Wer regelmäßig Gespräche inklusive Telefonaten aufzeichnen möchte, ist hier richtig.
Vorne: Plaud Note Pro und NotePin S, Hinten: Plaud Note und NotePin
Der NotePin S geht einen anderen Weg. Er ist für den freihändigen Einsatz gedacht und wird direkt an der Kleidung getragen. Damit passt er besser zu spontanen Aufnahmen im Alltag. Eine wichtige Neuerung ist die zusätzliche Taste, mit der sich während der Aufnahme relevante Stellen markieren lassen. Diese Markierungen werden später von der KI stärker gewichtet.
Auch beim Zubehör ist der NotePin S besser aufgestellt. Mehrere Befestigungsoptionen sind direkt im Lieferumfang enthalten, sodass sich das Gerät flexibel einsetzen lässt.
Armband, Magnetclip, NotePin S, Magnet und Ladebasis
Wenn man nicht auf jeden Euro achten muss, läuft die Entscheidung aus unserer Sicht auf genau diese beiden Modelle hinaus. Für klassische Gesprächsaufnahmen inklusive Telefonaten ist der Note Pro die naheliegende Wahl. Für alles, was in Richtung Alltag, spontane Gedanken und freihändiges Arbeiten geht, würden wir klar zum NotePin S greifen.
Einfaches Preismodell mit Spielraum
Preislich liegen die Plaud-Geräte zwischen 170 und 190 Euro. Hinzu können nutzungsabhängige Gebühren kommen, uns reichen die kostenfreien Nutzungslimitis jedoch vollkommen aus. Nicht zuletzt, da Plaud hier erst kürzlich nachgebessert und das Monetarisierungsmodell stark vereinfacht hat: Der Funktionsumfang in allen Tarifen, auch im kostenlosen, ist jetzt identisch.
Im „Starter Plan“ stehen monatlich 300 Minuten Transkriptionszeit zur Verfügung. Das entspricht rund fünf Stunden Aufnahmezeit und reicht für unseren privaten Einsatz dicke aus.
Ohne Zusatzkosten gibt es 300 Minuten Transkriptionszeit pro Monat
Wer einmal pro Woche eine Stunde spricht, kommt damit problemlos durch den Monat. Erst bei intensiver Nutzung im beruflichen Umfeld werden die kostenpflichtigen Pakete relevant.
Entscheidend ist dabei, dass nicht die Funktionen eingeschränkt werden, sondern nur das Minutenkontingent. Die Auswertung und die Vorlagen stehen ohne Abstriche zur Verfügung.
Digitaler Sekretär für Handgelenk und Hosentasche
Was als Spezialwerkzeug für bestimmte Berufsgruppen gestartet ist, hat sich für uns zu etwas anderem entwickelt. Plaud funktioniert im Alltag wie eine Art persönlicher Assistent. Einer, der zuhört, sortiert und Aufgaben strukturiert zurückgibt.

Plaud NotePin S: Die wichtigsten Eckdaten
Die ursprüngliche Idee bleibt erhalten. Gespräche aufnehmen und auswerten. Der eigentliche Mehrwert zeigt sich für uns aber inzwischen dort, wo wir ihn nicht erwartet hätten. Im ganz normalen Alltag, zwischen Einkaufsliste, Terminplanung und spontanen Gedanken.
Und genau dort möchten wir das System inzwischen nicht mehr missen.







Welches davon wäre denn am besten wenn man es im Meetingraum auf den Tisch legt?
Darf man das denn?
Nur wenn man vorher fragt und alle aktiv zustimmen – und diese Zustimmung auch irgendwo dokumentiert wird (!). In der Praxis wird aber wahrscheinlich wie so oft auf die DSGVO geschissen, weil kaum jemand versteht, warum wir sie haben.
Oh, du hast den Artikel nicht gelesen. Vielleicht holst du das mal nach.
Tatsächlich ist es strafrechtlich relevant. Es geht hier um die Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes (§ 201 Abs. 1 StGB). Schon das bloße Aufnehmen ist strafbar, es muss nicht einmal veröffentlich werden.
Wenn Du auf den Link „auf vier Geräte erweitert“ klickst, siehst Du die Antwort: NotePro S. Explizit für „Teams und Klarheit in größeren Räumen“ gedacht, diese Beschreibung fehlt bei den anderen drei Geräten.
„Note Pro“. Woher auch immer das S kam, sorry.
Und welche App kann das am besten? Könnt ihr da eine empfehlen? Ich würde das gerne auf dem iPhone machen. Da muss es doch mittlerweile auch gute Apps geben… Habe jeden Monat eine Sitzung im Verein mit 6-8 Teilnehmern. Das Protokollschreiben geht reihum und ist für jeden nervig. :)
Probiere die App AIKO aus.
Am besten ist das, wenn du dir via Kurzbefehl einen eigenen Workflow „bastelst“ bzw. gibt es dazu im Netz diverse Anleitungen, bei denen Du nur noch die API Deiner Lieblings-KI eintragen musst.
Auch für Offline Modelle wie Whisper gibt es diverse Anleitungen.
Am Ende leben solche Tools davon, dass.an genau das nicht machen muss. ;-)
Bzw. Bei Deinem Szenario reicht es auch, wenn Du ein iphone in die Mitte legst, das ganze aufnimmst und anschließend in eine KI mit entsprechendem Prompt schiebst. Da ist Plaud eher overdressed
Keins, wenn die Betriebsgeheimnisse und Meetings auch geheim und privat bleiben sollen. Wenn es egal ist, dass alles was dort gesagt wird im Wissenskorpus der KI landet und dann später mit etwas Glück (oder Pech) von jedermann reproduziert werden kann, dann kannst du natürlich alle nehmen…
Es soll auch Meetings von kleinen bis mittelständischen Unternehmen, ohne international relevantes Geschäft ge (und Geschäftsgeheimnis) geben, wo zwar relevantes besprochenes wird, theoretisch aber egal ist, ob irgendein chinesisches oder amerikanisches Unternehmen das später auswertet, da absolut uninteressant für diese. Man hat hier wirklich manchmal das Gefühl, das halbe Forum arbeitet als CEO in irgendeinem international agierenden Unternehmen für Maschinenbautechnik.
Ich gehe mal eher davon aus, das 99% der hier schreibenden, in einem Unternehmen arbeiten, was absolut uninteressant für irgendwelche chinesische Wirtschaftsspionage ist.
@Sebas Ein bisschen blauäugig, was du da schreibst. Auch „kleine bis mittelständische Unternehmen“ sind naturgemäß ständig an der Optimierung ihrer Prozesse tätig. Ein Blick dort hinein ist für Unternehmen, die die Kerngeschäfte eines regional tätigen Unternehmens „globalisieren“ wollen genauso interessant, wie solche Informationen von direkten Mitbewerbern zu erhalten.
Ohja, nicht das wir die Welt bereits mit physischen Müll verschmutzen, nein jetzt kommt noch der ganze belanglose Müll aus unserem Hirn dazu? Brauche ich es irgendwann? Wer weiss schon, einfach den ganzen Kram erstmal raushauen und auch wirklich alles transkribieren, jeder Furzzz muss erfasst werden. Irgendwoher muss ja der Burnout kommen wenn wir jetzt auch noch vor Augen haben dass unsere belanglosen Todos nun ganze Bücher füllen könnten. Stress, stress, stress…aber das Hamsterrad muss sich noch schneller drehen. Immer weiter. Output, output, output. Lets go.
Hey, jeder Jeck ist anders. Manch einen kann das „befreien“ es einfach zu diktieren und sich geistig nicht mehr befassen zu müssen…ist doch gut. Niemand muss das machen. Da sind Social Apps schon eher eine „moderne Seuche“ – just my 2ct –
Und btw…dein Kommentar zeigt ja auch eine gewisse impulsivität…nur mal so…auch DIESE Gedanken hätte man transkribieren können, anstelle die hier zu teilen ;)
Das sieht mir schon so aus wie eine ungefilterte Transkription von mikes Gedanken, nur von ihm selbst eingetippt statt von einer KI. Ost doch alles korrekt so.
*Ist. Grrrrrr.
+1
für mich, jemanden, der oft Ideen im Alltag aufploppen hat und sich hinterher ärgert, dass am Ende des Tages nur noch wenig in Erinnerung bleibt, ist das kleine Ding ziemlich nützlich.
Notizblock und ein schöner Füller tun es auch und besser! Weil man sich da kürzer fasst.
Ganz meine Meinung, ich nutze die KI mittlerweile auch viel als kritischen „Kollegen“ mit wirklich tollen Ergebnissen. Das bringt mich weiter und ich kann mit den echten Kollegen über die wichtigen Dinge sprechen.
Was ist mit Projekten, die man nicht nur einmal runterspricht, sondern über einen längeren Zeitraum bearbeiten muss?
Kann man daran auch mit Plaud weiterarbeiten?
Ich finde es etwas beängstigend, dass das Thema Datenschutz so gar nicht vorkommt.
Das gesprochene Wort (und wenn ich auch noch von Telefonaten lese) wird dann einfach irgendwo verarbeitet und gespeichert??
Das ist leider auch das einzige, was mich bisher davon abhält, was ich in die KI gebe ok, aber Audioaufnahmen, auch noch von anderen ich weiß ja nicht…
Dafür gäbe is Deutschland als einzig wirklich datenschutzkonforme Lösung bisher tucan.ai
Die speichern und verarbeiten alles komplett in Deutschland (auch nicht auf AWS oder Azure Systemen sondern bei Hetzner). Ist aber für den durchschnittlichen User wahrscheinlich nicht die günstigste Lösung.
Danke für den Tipp. Das ist oft das Problem in Europa oder bei europäischen Lösungen. Die sind dann oft Business Exclusive und gar nicht für den Privatanwender bzw. nur ab Größe X gedacht. Ich verstehe einfach nicht, warum man nicht auch sowas für „jedermann“ zur Verfügung stellen kann?!
Gibt es eine Lösung für Telefonate mit z.B. Teams? Softwarelösung? Zusätzlich zu der Hardware Lösung
Krisp Ai. Ist ein super Tool für Geräuschunterdrückung und kann mittlerweile auch in deutsch mitschreiben. Nutze es selbst aber nicht.
Du kannst es in Teams dann als Mikrofon und Lautsprecher auswählen.
So kannst du allerdings auch mitschreiben, ohne dass es jemand mit bekommt.
Glaube im Protokoll steht dann dein Name und einfach Person 1, 2 usw.
MS Teams hat die Funktion integriert. Und es läßt sich auch so einstellen, das alle Teilnehmer automatisch gemutet sind und Kamera ausgeht.
Erst wenn die Teilnehmer zustimmen, wird es wieder aktiviert.
Ja, wenn es ganz lokal sein soll auf einem Mac nimm Mac Whisper zum automatisch aufnehmen und transkribieren von Teams Meetings und LM, Studio zum automatischen zusammenfasse des Transkripts (qwen 3.5 ist gut)
Voraussetzung für das Ganze ist genügend Arbeitsspeicher
Teams kann von Hause aus sehr gut transkribieren
Welche iPhone App kann Meetings mit 6-8 Teilnehmern am besten transkribieren und strukturieren? Eure Empfehlungen sind willkommen :D
Copilot
Kann ich nur zustimmen absolute Bereicherung in meinem Arbeitsalltag!
Welcher?
https://teybannerman.com/strategy/2026/03/31/how-many-microsoft-copilot-are-there.html
Also das Ergebnis bzw. der Screenshot weiter oben „Ein Strategiepapier das Plaud aus vielen gefilterten Gedanken erstellt hat“ verursacht bei mir Schmerzen. Wollt mir ernsthaft sagen, dass das besser ist was ich auf Papier hinbekomme? Da steigt doch kein Mensch jemals durch. Und dafür zahlt man Geld? Hilfe.
War auch mein Gedanke. Wer für seine persönliche Alltagsstruktur in dieser geringen Dichte einen Spaziergang und eine Übersicht durch eine KI benötigt, hat erkennbar eine relativ niedrige Belastungsschwelle, d.h. hier fehlt persönliche Belastbarkeit. Aber dennoch ist dies ein interessantes Beispiel wie man KI einsetzen kann, wo man eigentlich MI (menschliche Intelligenz) einsetzen sollte. Das ist so ähnlich wie wenn manche Leute selbst kurze Texte oder Nachrichten diktieren, weil sie halt Probleme mit der Rechtschreibung haben. Das ist letztlich alles eine Art Problemvermeidung, aber keine Problemlösung.
Ich bin einfach froh, dass Max stabil ist
:-) genau den Gedanken hatte ich auch…
Ich glaube allerdings nicht dass Max wirklich stabil ist, sondern nur, dass der Verfasser das gerne so hätte.
Ohne das System zu bewerten, zeigt mir der Beitrag und die darin genannten Möglichkeiten auf, wie alt ich bin. Also…, zu alt…, definitiv zu alt.
Denke gar nicht das es zwingend dem Alter geschuldet ist. Jeder Job und die eigene Wahrnehmung von Zweckmäßigkeit ist eine andere. Es werden hier so oft Produkte vorgestellt wo ich denke wozu bitte . Es findet sich aber immer jemand der dazu etwas hier schreibt und dadurch mein Verständnis wächst wie ein Produkt im Alltag seinen Mehrwert hat .
+1
…und ich wäre dann der Erste der dann zu keinem Meeting mehr eingeladen wird, weil ich DER Eine wäre.. der dagegen ist.
Cool.
Endlich mal wieder Stimmung.
Nee. So eine Abhörwanze braucht nicht jeder.
Wer weiss was meine Uhr so alles mitschreibt..
Wie alt bist du denn, wenn man fragen darf?
Die Lösung ist meditieren! Nicht transkribieren!
@ifun könntet ihr evtl. mal einen großen Vergleich mit Alternativen machen z.B. auch dem Soundcore Work usw.
Naja, ich wäre ja schon froh gewesen, wenn sie hier alle 4 Modelle ausführlich nebeneinander gestellt hätten.
Ich hatte den Eindruck es wurde nur über 3 der 4 Geräte gesprochen aber Details fehlen mir. zB frage ich mich ob die Kleinen nicht doch auch Telefonaten mitschneiden können. Warum auch nicht?
Auch glaube ich nicht das das alle Unterschiede waren. Laufzeit? Mikrofon Fähigkeiten?
Eigene Recherche ist Dir zu fad, oder? Und das in Zeiten von KI…
Nicht zu fad. Eine Stufe früher: Er käme nicht mal auf die Idee.
Die Frage, die ich mir stelle ist, wo die Daten transkribiert werten und ob die Daten zum Maschine Learning genutzt werden, sowie wo die Server stehen.
Bei Soundcore werden aktuell die Server von AWS in den USA genutzt – jedoch bei der Transkription kann man einstellen, dass die Daten nicht genutzt werden dürfen und nicht auf den Servern verbleiben.
Das ist dsgvo konform.
Das ist zwar vielleicht auf dem Papier DSGVO konform, sobald aber auf AWS oder MS Systemen gespeichert wird, ist es durch den US Cloud Act Wurscht ob der Server in Frankfurt oder Oklahoma steht – die Daten landen im Zweifel in den USA.
Ein weiteres Hardware Produkt das eine App hätte sein können…
„Hinzu kommt ein praktischer Nebeneffekt. Das iPhone bleibt verfügbar. Man muss es nicht in der Hand halten, kann parallel andere Dinge tun oder es einfach in der Tasche lassen“
„Wer einmal pro Woche eine Stunde spricht, kommt damit problemlos durch den Monat.“ :D – da braucht man das Gerät doch nicht. Sprich: es muss ein (Recht teures) Abo her. Naja.
Sieht aus wie ein Zäpfchen. Bin gespannt, wann Apple sowas rausbringt und dann in schön.
Kann man mit dem Note PIN S. Auch Telefonate aufnehmen und am Schluss zusammenfassen?
Wenn ich den ganzen Tag immer wieder verschiedene Gedanken und aufgaben aufnehme, verteilt durch den ganzen Tag, kann man das am Abend dann zusammenfassen?
So habe ich das zumindest verstanden.
Weiss jemand, ob die Software auch das schweizerdeutsch beherrscht?
Warum muss ich da an Dumbledore und das Denkarium denken?
Sag Du es uns. Das Gerät ist jedenfalls nicht mit dem Denkarium vergleichbar. Und ja, ich habe sogar zwei Plaud-Geräte. Wenn Du die den ganzen Tag laufen lässt bekommst Du nur Chaos.
…traurig, wenn man sein Leben mit derartigem Technikmüll füllen muss, damit man seinen Alltag auf die Kette bekommt. Leute versucht es dich mal mit selber Prioritäten setzen und selber denken – oder ist da oben nur noch ne nasse Semnel drin? ;-)
Nicht von Dir ausgehen. Frag mal ein paar ADHSler und Du wirst merken, dass einigen helfen könnte.
Es geht eher darum, dass man Technologie nutzt, um neue Wege zu gehen und evtl. die eigenen Ideen und Strukturen stehst auf dem Prüfstand zu halten. Ganz im Sinne von lebenslangem Lernen.
Alles andere ist Stillstand. Manche denken sicherlich sie haben ausgelernt.
Ich habe festgestellt man muss nicht immer alles neue Nutzen, aber es schadet auch nicht sich damit zu beschäftigen und oftmals bringt es einen auf die eine oder andere Art weiter.
Evtl. mal testen, dann weicht die Semmel auch nicht so schnell auf. Ach so und bei uns heißt das Brötchen ;-)
anders ausgedrückt, wer so einen simplen Alltag hat und sich mit nichts beschäftigt braucht das nicht, richtig.
Aber wenns nur solche Leute gäbe, wären wir wahrscheinlich noch beim Ackerbau oder noch weiter vorher…
Ignorance is bliss oder so… ;)
Schöne Digitale Welt. Das Teil hört mit, ich erzähle alles vor mich hin und eine KI setzt meine Prios. Haben wir echt verlernt selber unser Leben zu meistern?
Meeting Transscript – ok. Aber im Alltag?
Und ja, ich bin Datenschützer – da läuft es mir kalt den Rücken runter. Wir kommen immer weiter weg von selber mal das Hirn einzuschalten.
Ich teile Ihre Bedenken. Dennoch sollten wir realistisch bleiben: Diese Entwicklung lässt sich weder von Ihnen noch von mir aufhalten. Die betreffenden Technologien werden – unabhängig von unserer Zustimmung – zunehmend Teil des Alltags.
Das ist der Preis, den gesellschaftlicher und technischer Fortschritt mit sich bringt, ob wir ihn begrüßen oder nicht. Ähnliche Umbrüche gab es bereits bei der Einführung des Buchdrucks, der Elektrizität oder des Automobils – und viele weitere Beispiele ließen sich ergänzen.
Es ist ja schön für Menschen, die sie das alles ohne Hilfe geregelt bekommen. Ich bin Mitte 40, meine Arbeit lebt von Meetings und Mitarbeiterführung. Jeder meiner Mitarbeiter weiß, dass ich jedes Personalgespräch aufzeichne (mit Einverständnis) um danach einen Bericht zu erstellen. Das dient nicht nur für meinen Fokus auf das Gespräch (ohne Ablenkung mit Notizen), sondern auch für mich um meine Gedanken zu sortieren. Auch in meinem Privatleben, wenn ich mit Hund gehe, nehme ich meine Gedanken auf, da ich da kein Smartphone oder Zettel und Stift dabei habe. Davon abgesehen, kennt die Gedankenproblematik jeder mit ADHS und da eine Struktur in den Tag zu bringen (egal wie) hilft da ungemein.
Natürlich ist es hier Datenschutzrechtlich in vielen Unternehmen bedenklich, da man hier persönliche Daten abgibt.
Aber ich finde diese Lösung gerade in privaten Bereichen, wenn man es benötigt, nicht schlecht.
Ich spare mir das Ausarbeiten meines Gesagten und gewinne dadurch wieder wertvolle Zeit. Ja, ich nutze dafür schon KI und das macht es einfacher, aber so geht es halt noch schneller.
Kann ich nur beipflichten Ihrer Meinung. Es gibt auf diesem Planeten weitaus wichtigere Dinge .
Könnte die Apple Watch das nicht auch?
das wäre das beste … eine App auf der uhr … start.per oranger Taste und speichern speichern speichern und dann sortieren
Man braucht also beide :)
Vielen Dank, dass ihr eure Erfahrung teilt. Es kann jeder individuell entscheiden was er/sie daraus macht.
Ach ja. Ich spiele mittlerweile ein iFunNews Spiel.
Ich lese mir die Überschrift durch und schätze wie viele aufgeregte Kommentare kommen. Echt lustig.
Kleiner Nachtrag. Wie sähe eigentlich eine Lösung mit openclaw aus? Ich könnte „meinem Assistenten“ eine (Sprach-)Nachricht per WhatsApp oder telegram schicken und es in Obsidian speichern lassen …
Ich hatte 1-2 Monate einen Note Pro. Hatte viele Ideen wofür ich das Ding nutzen könnte. Hab es in der Praxis dann kaum bis nicht genutzt. Ich hab es einfach nicht in meinen Alltag integrieren können. Zudem fand ich es schwierig die richtige Vorlage für den jeweiligen Anwendungsfall zu finden.
Wenn ich die teilweise übertriebenen Kommentare zu Datenschutz und Firmengeheimnisse lese, weiß ich warum es in D keine Innovation mehr gibt
Innovativ wäre ein Produkt, dass Funktionalität und die berechtigten Forderungen bzgl. des Datenschutz unter einem Hut bringen würde. Da wird man wohl eher auf Apple warten müssen.
Und ich nutze schon länger notee … einfach mal testen … ich finde die funktioniert einfach klasse . Dazu ggf. ein externes Funkmikrofon in die Mitte vom Tisch und fertig
Genau so was habe ich gesucht! Das ist super!!! Vielen vielen Dank!
Ich habe das Plaud Pro seit ca. 1 Monat im Einsatz mit dem Unlimited Plan.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viel Zeit mir das Ding schon gespart hat. Der Formfaktor, die Batterielaufzeit von 50 Stunden und das Handling der Software ist wirklich genial. Ich kann gut verstehen warum das iFun-Team so begeistert ist. Das Ding ist der Hammer. Und nein, die iPhoneApps, OpenWhispher und Kollegen sind nicht ansatzweise so gut.
Die autmatische Vorlagenwahl bei Plaud funktioniert bei mir hervorragend.
Was auch genial ist, wenn man mit JustPressRecord auf der AppleWatch aufnimmt und dann einfach auf der IOS-App direkt in die Plaud-App verschiebt.
Für längere Aufnahmen von z.B. einem Tag Messe / Messegesprächen ist das PlaudPro dann besser wegen der Batterielaufzeit.
Wobei ich es auch sehr oft nutze : bei Familiengesprächen.Die Aufnahmequalität ist klasse und das Resumee danach ist für alle Beteiligten echt lustig und brauchbar.
Du meinst Note Pro?
tja, der Mensch im Allgemeinen wird immer dummer (weil selber denken abgelehnt wird) und die KI immer schlauer …
Dass die KI immer schlauer wird, zweifeln die Experten an. Es gibt ja kaum noch unerschlossene Trainingsdaten und statt dessen lernt KI vermehrt von KI-Erzeugnissen, was natürlich völlig kontraproduktiv ist.
Ich hab mir aufgrund dieses Artikels den Note Pin S bestellt. Ein schönes Ding! Nach Rückfrage beim Plaud Support: „Wo ist?“ funktioniert leider nicht.
Ich weiß nicht, soll ich es behalten und verlieren oder lieber gleich zurückschicken …