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BR Dokumentation

Reportage: Smartphones für Kinder – Wo sind die Grenzen?

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Der Bildungskanal ARD-alpha hat am Sonntagabend eine Reportage ausgestrahlte, die sich euch im Laufe der kommenden Wochen in der BR-Mediathek zum Nachsehen anbietet und sich kritisch mit dem Einfluss der kontinuierlichen Smartphone-Nutzung in den jüngeren Jahrgängen auseinandersetzt.

Die 45 Minuten lange Produktion von Karsten Böhne und Isabella Kroth lässt den Smartphone-süchtigen Ricardo zu Wort kommen, widmet sich – ganz unprätentiös – den Gefahren, die mit dem steigenden Online-Konsum einhergehen können und verzichtet sowohl auf den erhobenen Zeigefinger als auch auf den herablassenden Blick und den simpel-erklärenden Duktus typischen Verbrauchermagazine.

Das Kind trödelt bei den Schularbeiten, spielt stattdessen mit dem Smartphone, surft im Internet, trifft Freunde lieber in diversen Whats-App-Gruppen als persönlich, und die großen Vorbilder sind Youtube-Stars: Szenarien, die die meisten Familien so oder ähnlich kennen. Chatten, smsen, texten, whatsappen, liken: Über 60 Prozent der 8-14Jährigen besitzen ein onlinefähiges Smartphone, bei den 13-14Jährigen sind es bereits 86 Prozent. Bei rund einem Viertel von ihnen sprechen Experten von einer „zu starken“ Bindung zum Smartphone, die sich dadurch äußert, dass die Kinder und Jugendlichen „ständig an das Mobiltelefon denken, es auf neue Nachrichten überprüfen oder zum unspezifischen Zeitvertreib nutzen“. Acht Prozent der Kinder und Jugendlichen bezeichnen sie als suchtgefährdet. […] Datenschützer und die Polizei arbeiten inzwischen eng mit den Schulen zusammen und warnen Kinder und Eltern vor den Gefahren, die mit dem steigenden Online-Konsum einhergehen, wie Cybermobbing, Happy Slapping oder Sexting, also der Missbrauch sexualisierter Fotos. Aber wie schlimm sind Smartphones für Kinder wirklich?

Reportage: Smartphones für Kinder – Wo sind die Grenzen?

Dienstag, 30. Mai 2017, 14:51 Uhr — Nicolas
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  • Den Schwachsinn muss ich mir erst gar nicht ansehen, den gleichen Mist hat man mit Beginn des Fernsehens und später im PC-Zeitalter auch berichtet.

    • Genau… spiel weiter mit deiner PSP.

    • Das ganze hat aber heute eine andere Qualität. Das Gerät ist immer am Start und immer online…ich denke wir werden uns hier in 10-20 Jahren noch gehörig umgucken …

    • Also Dein Vergleich ist köstlich! Äpfel mit Birnen ist nicht mal richtig, da diese beiden zu der Kategorie Obst gehören! Dein Vergleich ist eher Äpfel mit Zwiebeln!

      Leider ist es so, dass der Fernseher und PC nun nicht überall hingenommen werden kann. Ständig ist das Telefon dabei. Es ist leider auch schon so, dass die sozialen Kontakte zunehmend abschwächen. Für mich ist ein Social Net überhaupt nicht dasselbe wie der direkte Kontakt mit den Mitmenschen.

  • CSR steht für Corporate Social Responsibility und ich sehe keinen einzigen Ansatz der Industrieunternehmen wie Google, Apple oder Microsoft sich um die Jugendlichen zu kümmern. Ich bin zu alt um darüber nachzudenken wie man das machen kann. Ist ja auch nicht mehr meine Aufgabe. Bin jedenfalls froh, dass Mobile Devices bei meinen Kindern noch Bobby Cars und Skateboards waren.

  • Ich erschrecke immer wieder über die Kommentare zu solchen Themen. Einerseits fängt gleich das bashing an, andererseits kommt „Mir doch egal“ aus allen Ecken…irgendwer muss doch irgendwann mal anfangen. Von Alleine werden sich Probleme nicht lösen. Ungesehen, ungehört, ungelesen alles herunter zu machen bringt keinen weiter.

  • Eine andere Sicht der Dinge kann nicht schaden, egal wo man steht. Eine eigene Meinung darf sich jeder in einer Demokratie selber bilden.

  • Und aus der Schweiz darf ich offiziell mal wider nichts aus der BR Videothek anschauen :-(

  • Anstatt zu warnen, sollten Lehrer, Kinder und Eltern in der Schule Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt bekommen. Oder sich untereinander austauschen, wie Lösungen aussehen könnten. Das Ärgerliche ist wieder, dass Kinder, deren Eltern darauf nicht achten, am meisten leiden, obwohl die Kinder nichts dafür können, wenn ihnen der Umgang nicht beigebracht wird oder die Eltern schlechte Vorbilder sind und selbst pausenlos auf das Smartphone schauen.

  • Wenn ich sehe das auf einem persönlichen Treffen: hier z.B. ein Motorrad-Stammtisch von 15 Personen mindestens 5 ständig am Handy hängen und nicht zu einem vernünftigen Gespräch fähig sind, dann ist es für mich kurz vor Zwölf und macht dieses Treffen sinnlos.
    Übrigends sind unter diesen Personen auch Eltern – bei diesen Vorbildern kann man sich denken was die Kinder machen!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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