Apple-Demos lassen sich reproduzieren
Siri AI im Praxistest: Erste Entwickler zeigen die neue KI in Aktion
Eine der auffälligsten WWDC-Ankündigungen des gestrigen Abends war die neue Siri AI. Anders als in vielen früheren Präsentationen zeigte Apple die neue Version des Assistenten dabei ungewöhnlich ausführlich im Live-Einsatz.
Die Demonstrationen liefen direkt auf den Geräten der Präsentatoren, inklusive sichtbarer Wartezeiten und Rückfragen. Genau diese Szenen sorgten nach der Keynote für Diskussionen, schließlich hatte Apple in den vergangenen Jahren mehrfach Funktionen vorgestellt, die später verspätet oder nur eingeschränkt erschienen.
Inzwischen tauchen die ersten Videos von Entwicklern auf, die Zugriff auf die neue Siri-Beta erhalten haben. Die gezeigten Tests legen nahe, dass die während der Keynote präsentierten Kernfunktionen tatsächlich bereits funktionieren.
Siri findet Informationen aus alten Gesprächen
Besonders viel Aufmerksamkeit erhält derzeit ein Video, das Apples neue Funktion zum Verständnis persönlicher Inhalte demonstriert. Der Entwickler fragt Siri nach dem Namen einer Trinkflasche, die seine Mutter ihm einige Tage zuvor empfohlen hatte.
Anstatt lediglich das Web zu durchsuchen, durchsucht Siri die vorhandenen Nachrichtenverläufe, findet die betreffende Unterhaltung und liefert den Markennamen inklusive Kontext zurück. Das gezeigte Ergebnis entspricht exakt dem Produkt, das zuvor in der Konversation erwähnt wurde.
Genau solche Szenarien hatte Apple während der WWDC als zentrale Stärke von Siri AI hervorgehoben. Der Assistent soll künftig E-Mails, Nachrichten, Notizen, Fotos und andere persönliche Inhalte miteinander verknüpfen können, um Fragen zu beantworten, die bislang weit über klassische Sprachbefehle hinausgehen.
Warteliste und Beta-Start angekündigt
Parallel berichten erste Entwickler, dass Apple Siri AI zunächst über ein Wartelistensystem freischaltet. Offenbar erhalten nicht alle Nutzer der Entwickler-Beta sofort Zugriff auf sämtliche Funktionen.
Apple selbst bezeichnet Siri AI derzeit ausdrücklich als Beta-Version. Auf den neuen Produktseiten beschreibt das Unternehmen den Assistenten als deutlich gesprächiger, leistungsfähiger und persönlicher als bisher. Nutzer sollen offene Fragen stellen, längere Gespräche führen, Informationen aus ihren Anwendungen abrufen und Unterhaltungen über eine neue Siri-Applikation geräteübergreifend fortsetzen können.
Zu den wichtigsten Neuerungen zählen der Zugriff auf persönliche Inhalte, Aktionen innerhalb von Anwendungen, aktuelle Informationen aus dem Internet sowie eine neue Gesprächsansicht, die sich eher an Chatbots als an klassischen Sprachassistenten orientiert.
Ob die neue Siri die hohen Erwartungen dauerhaft erfüllen kann, wird sich erst im Alltag zeigen. Die ersten Entwicklervideos liefern jedoch einen interessanten Hinweis darauf, dass Apple die diesjährigen KI-Demonstrationen deutlich näher am tatsächlichen Produkt gehalten haben könnte, als während der beiden vergangenen Entwicklerkonferenzen.
Siri AI soll später in diesem Jahr zunächst in englischer Sprache starten. In der Europäischen Union hat Apple die Einführung auf iPhone und iPad jedoch bereits auf unbestimmte Zeit verschoben.


alles cool und schön aber leider uninteressant für uns
Naja, vielleicht haben wir glück und bis Apple AI in Deutschland kommt…
…gibt es vielleicht auch einen Nachfolger für das iPhone mini :D
Das hoffe ich auch :-)
Super und danke für nichts! Können wir uns angucken, was mir nicht bekommen werden!
Your mama is so fat, when she plays spin the LARQ bottle, it just points at her no matter who spins it.
Klingt wirklich sinnvoll. Doof nur, dass wir es nicht nutzen können.
Wird es irgendwelche Workarounds geben wie VPN oder so, dass es auch in EU läuft?
In der Vergangenheit konnte sowas mit iPhone Reset und bei der Einrichtung US als Region auswählen erreicht werden, aber das hat bei mir schon für das iPhone mirroring nicht geklappt
Und auch auf den iPhones zu benutzen, die jetzt schon AI können.
Also die 15er und 16er Modelle sind dabei – zwar nicht mit dem größten On-Device-Modell (das erst ab dem 17 Pro/Max) – aber sie können dieselben Funktionen ausführen wie die anderen.
Das geht dann über die Cloud, dauert also etwas länger, funktioniert aber genauso zuverlässig.
Die Info sollte nochmal aufgenommen und nachgebessert werden!
1+
Aber es gibt dennoch eine Einschränkung…wenn ich es richtig verstanden habe, sind die detailliertere Diktierfunktion und die besseren Sprachausgaben ebenfalls nur auf den neuesten Geräten verfügbar.
Ich fand die Ladezeiten in der Keynote schon fast zum Fremdschämen.
Es dauert doch auch bei anderen AI’s immer eine Zeit. Schlussendlich müssen auf dem Gerät oder in der Cloud die Daten verarbeitet werden. Dazu noch abhängig von der Internetverbindung. Das wird nie viel schneller gehen. Unser Hirn ist auch nicht immer gleich spontan.
Klar, die 5 Sekunden während das iPhone den Kompletten Inhalt deines Handys und der Cloud nutzt ist schon erschreckend lang…
Realistisch halt. Vor allem für den Ouput gar nicht mal so schlecht.
Können auch weitere Apps damit durchsucht werden wie z.B. Whatsapp?
Wenn die API genutzt wird, wenn ich es richtig verstanden habe.
Meta blockiert Apple Intelligence. Wird also nicht gehen. Werde dann aber eh zu iMessage und RCS wechseln.
Dürfte spätestens mit 27.4 auch bei uns landen.
Ich lese praktisch seit gestern nicht mehr mit. Mich interessiert einfach nichts an Siri AI, weil es schlichtweg nicht hier verfügbar sein wird. Gar keine Lust drauf.
Für nen Kommentar reichts aber anscheinend noch.
Recht hat er dennoch.
In der Tat. Ich muss nicht einen ganzen Artikel lesen, um einen Kommentar zu posten. ;)
Es wird früher oder später auch hier verfügbar sein, war beim Launch von Apple Intelligence ja genauso, da kam es innerhalb von wenigen Monaten mit der .4 Version.
Und was genau? Du meinst diese abgespeckte Version, die wir bisher haben? Die Version, die auch schon zig Sachen nicht anbietet, weil es in der EU nicht „machbar“ ist. Was soll da früher oder später hier verfügbar sein? Ein bis zwei der vorgestellten Features? Verstehe den Optimismus null.
Was genau fehlt noch?
Fand ich tatsächlich angenehm, dass die Sequenzen in der Präsentation NICHT gekürzt oder beschleunigt wurden, so hat man ein echtes Gefühl dafür bekommen, wie der Alltagseinsatz aussehen könnte.
Da die EU erstmal außen vor ist, wir Apple leider immer uninteressanter für mich. Schade!
Warum läuft es in der EU nicht auf dem iPhone und iPad aber auf dem Mac?
Apple sagt es nicht gerade heraus, es dürfte aber mit der Designierung von iOS und iPadOS als Gatekeeper zu tun haben:
https://digital-markets-act.ec.europa.eu/gatekeepers-portal_en
Mir fehlt da grundsätzlich eine Verbesserung der Übersetzungsfunktion. Da wurde gar nichts erwähnt. Bisher ist diese Funktion mit den Airpods völlig untauglich um
Gespräche zu übersetzen, langsam, bricht im Gespräch ab, unzuverlässig. Mit anderen Devices wie Metabrille, Rokit oder Even G2 geht das deutlich besser. Da sieht nan mal wieder, dass das Apple Marketing gut ist, die Produkte aber ….
Ich habe verstanden, dass Apple AI erstmal nicht in der EU kommt. Ok doof.
Aber wie wird dann unterscheiden zwischen den neuen IPhones 17Pro und den älteren IPhone 16 Pro.
Das konnte bisher noch keiner genau beantworten. Von die können alles nicht inkl. Bildbearbeitung bis hin zu können alles auch nur nicht lokal. Was ist jetzt richtig? Sorry, aber das Thema verwirrt alle
Das heißt also das man sein Gehirn aufs iPhone und AI Funktionen verlagert ,seine Persönlichkeit total aufgibt. Den Mächtigen ,die die Fäden in der Hand haben , die Möglichkeit gibt gibt den einzelnen mit vielen Dingen zu beeinflußen. Meine Meinung ,kein Mensch braucht diese Sachen die sie sich jedes Jahr ausdenken um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Das iPhone 17 kann es nicht. Irgendwoher muss ja plötzlich wieder ein Differenzierungsmerkmal kommen, jetzt wo sie es nach Jahren doch geschafft haben, 120 Hertz einzubauen. :D