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Schrittzähler-App „Moves“ verzichtet auf Hardware, katalogisiert Ortswechsel, Radtouren und Spaziergänge

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ifun-intern setzen wir – hier gehen die Geschmäcker dann doch auseinander – auf einen FitBit in der Hosentasche bzw. ein Nike Fuelband am Handgelenk um uns zum täglichen Workout zu animieren und mindestens die 10.000, als empfohlen vorgegebenen Schritte abzureißen. Der „Misfit Shine“ wartet noch auf seine Auslieferung, das Flex-Band wird uns erst zur Jahresmitte erreichen. Doch offensichtlich lässt sich die Schrittzählerei auch ganz ohne zusätzliche Hardware-Dongle bewerkstelligen.

Damit wirbt die komplett kostenlose und zudem werbefreie iPhone-Applikation Moves (AppStore-Link), die den Beschleunigungssensor des iPhones zum Schrittzähler macht und den iOS 6 Geofencing-Dienst für das Tracking im Geräte-Hintergrund zweckentfremdet.

Hält der iPhone-Akku hier einen ganzen Tag durch?
Ja, lautet die Antwort der mit 1.2 Millionen Euro Venture-Kapital ausgestatteten Entwickler aus Finnland, die die folgende Beispiel-Rechnung aufmachen: Mit einem iPhone 4S hält der Geräte-Akku auch mit aktiviertem Moves-Schrittzähler einen kompletten 14-Stunden-Tag bei normaler Gerätenutzung durch und muss erst dann wieder ans Netz, wenn ihr euch am Esstisch eingefunden habt.

Die „normale Gerätenutzung“ definieren die Macher dabei wie folgt: Moves läuft kontinuierlich im Hintergrund. 40 Minuten werden Telefongespräche geführt. 30 Minuten mit Safari im UMTS-Netz gesurft. eMails werden im Hintergrund abgerufen. 90 Minuten spielt die Musik-Applikation. 20 Minuten navigiert eine GPS-Anwendung auf dem iPhone. 15 Minuten Angry Birds und ein 130MB-Podcast Download im W-Lan.

Klingt glaubwürdig. Und was macht „Moves“ im Hintergrund?

Die Applikation katalogisiert eure Schritte, laufende Ortswechsel und Bewegungspausen, kann Spaziergänge, Jogging-Strecken und Radfahrten unterscheiden und listet die zurückgelegten Routen auf einer Karte.

Unser Fazit nach dem ersten 30-Minuten-Test, der übrigens ohne Registrierung erfolgen kann:
Klasse Idee, hervorragende Umsetzung, schlechte Genauigkeit. Im Gegensatz zum Fitbit verschluckt Moves etwa 30% der zurückgelegten Schritte. Wir testen die nächsten Tage weiter, hier müsste aber wahrscheinlich noch mal am Stellschräubchen gedreht werden. Ansonsten: Daumen hoch für den innovativen Ansatz.

Danke Philipp

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11. Feb 2013 um 17:22 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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