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“Misfit Shine” gnadenlos überfinanziert: Der nächste Bewegunstracker kündigt sich an und verblüfft

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Der Run auf die iPhone-kompatiblen Bewegungstracker hält weiterhin an und dürfte, dies demonstriert die unglaublich erfolgreiche Vorfinanzierung des Startup-Projekts “Shine”, seinen Peak noch lange nicht erreicht haben.

$100.000 sollten für den auf dem Community-Portal Indigogo vorgestellten Bewegungstracker eingesammelt werden; die Aluminium-Oblate ist inzwischen bei $737.000 angekommen und kann noch satte 19 Stunden unterstützt werden.

Wie die FitBit-Angebote und das hier im Video getestete Nike Fuelband wird auch Shine eure Schritte und die tagsüber zurückgelegten Kilometer tracken, versteht sich zudem aber auch auf Schwimmbewegungen (Shine ist wasserdicht) und das Aufzeichnen von Fahrradfahrten.

Der drahtlose Datenabgleich mit der iPhone-Applikation ist das bislang größte Alleinstellungsmerkmal des knapp 3cm großen Trackers, der noch im März 2013 ausgeliefert werden soll. So unterhält sich Shine über den Geräte-Touchscreen mit dem iPhone und verzichtet komplett auf eine Bluetooth- bzw. Wi-Fi-Integration. Ein Umstand der den Datenabgleich auch im Flugmodus ermöglichen soll.

Auf der Oberseite des nur 3,3mm dünnen und weniger als 10 Gramm schweren Trackers informieren kleine LEDs über das Erreichen des Tagesziels – die integrierte Knopfzelle verspricht eine Betriebsdauer von 6 Monaten.

Zum Marktstart soll Shine für rund $99 verkauft werden, wird den Unterstützern der Indigogo-Kampagne jedoch bereits für $69 nach Hause geschickt.


(Direkt-Link)

ifun.de hat das Startup unterstützt. Sobald unser Test-Exemplar eingetroffen ist melden wir uns mit einem Video-Test des Gesundheits-Accessoires zurück. Danke Markus!

Diskussion 48 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
      • Ich habe mir mal etwas überlegt. Man sieht im Video ja, dass das Aluminiumgehäuse vom Display erkannt wird. Wenn nun das elektrische Gitter des Smartphone Displays (mit eurem Finger auf dem Display lenkt ihr Elektronen ab) an bestimmten Stellen mit einem Muster unterbrochen wird, dann kann ein Algorithmus dies in Werte umrechnen.

        Das war zumindest meine erste Eingebung. Trust me I’m an Engineer (in progress) :)

        — Phil
    • Über EM-Impulse, die das Device im kapazitiven Widerstand verändert. Das iPhone empfängt dann einfach auf einer Schaltfläche eine bestimmte Folge an Taps.

      — Hermann Karton
    • Ich könnte mir vorstellen, dass der irgendwie den Touch mit seinem Metall simuliert, aber wie genau, keine Ahnung :D

      — Daniel Craig
      • Junge, Du bist doch JAMES BOND! Du musst das wissen! Oder frag Q.

        — Xavier Popavier
  1. Tolles Alleinstellungsmerkmal. Drahtlos ist ja schön und gut, verbinde ich aber auch erstmal mit kontaktlos, was hier ja nicht gegeben ist.

    — Martin
  2. Naja, da man es immer irgend wo “anklippen” muss ist es für mich (genauso wie es fitbit) durchgefallen.
    Ich warte immernoch auf das UP!^^

    — kleiner Pirat
    • Mit optic hat das wohl eher nichts zu tun – das iphone Display ist ja keine Kamera. Euer iphone Display arbeitet kapazitiv und das kleine Teilchen kann anscheinend mit dem touchscreen elektrisch zusammenarbeiten (wie euer finger mit dem display ja auch zusammenarbeitet). Die App wird nun diese Daten einfach auswerten. Dazu haben die eben ein eigenes protokoll geschrieben – fertig.
      Son Touchscreen sagt ja nicht nur “angetippt” “nicht mehr angetippt” sondern da sind schon durchaus ne menge daten auswertbar. (koordinaten, bereich des touch, größe des touch, wie lange wird getouched etc)

      — Jan
  3. Insbesondere wegen Fahrradfahren sehr interessant.
    Leeeider kein Display um es als Uhr zu tragen… Trotzdem werde ich mir wohl mal eins ordern.

    — Markus
  4. Ha ha ha ha.
    So viel Geld und die APP ist nichtmal iPhone5 und retina optimiert. Guter Start wirklich.
    Aber sonst die beste Lösung bis jetzt.

    — Thomas
      • Für ein nagelneues Produkt ?
        Ja, ehrlich gesagt schon !

        Ich würde ja als Entwickler auch keine neue PC Software herausbringen die nur Windows XP unterstützt ?

        — Blue
      • Läufts auf dem iPhone 5 oder nicht? Also eher weniger wichtig wenn es gut funktioniert.

        — Al
  5. Die Übertragung muss ja garnicht so kompliziert sein. Vielleicht überträgt es einfach nur den Impuls “gedrückt” für einen bestimmte Zeit. Solange halt, bis die geleistete Prozentzahl erreicht ist.

    — Abelodous
  6. Vom technischen Gesichtspunkt her ja ganz pfiffig umgesetzt, aber mir erschließt sich bei all diesen Devices nicht, wo der Nutzen sein soll. Ich mache regelmäßig Sport – soll ich dann abends noch so lange sinnlos rumzappeln bis das Teil sagt nu ist genug? Mir fehlt da einfach ne definierte Messgröße. Das wird besonders deutlich, wenn man die Dame im Video sieht, die nach beendeter Joggingrunde auf das Teil tippt. Was sieht sie da? 60% von 100 bewegt? Da sind doch keine Trainingsvorgaben. Aktivitäten mit zusätzlichen Gewichten (Fitnesstraining) oder statische Übungen (Yoga) sind da auch komplett außen vor.
    Der einzige Anwendungsbereich den ich da sehe, sind Leute die generell einen bewegungsarmen Tagesablauf haben und darauf angewiesen sind überhaupt mal aus ihrem Bürostuhl rauszukommen, aber nicht diejeneigen die regelmäßig Sport treiben.

    — Thorsten G.
    • Ein sehr konstruktiver Beitrag. Danke.

      Das Ding ist so unnötig, wie ein zweiter Kopf fürs Denken!

      Es wird aber von denen gekauft, die meinen, mit so einem Dingens würde das mit der Motivation für den Spocht bei ihnen besser funktionieren.

      Und natürlich von den technisch interessierten.

      Alles OK für mich, bis auf das rumgeseihere im Video. Ewich wollen alle etwas für uns tun… wollen wohl nur unser bestes…und was wäre das, ausser der paar Piepen, die wir inner Hand haben?

      — Xavier Popavier
  7. Manche scheinen das Video wohl gar nicht geschaut zu haben und ziehen bereits voreilige Schlüsse.

    Wer sagt denn, dass man es nur mit Clip nutzen kann? Im Video werden doch verschiedene Möglichkeiten gezeigt, wie man es tragen kann.

    Batterie? Ich denke man wird das Ding aufmachen können und die Batterie ersetzen. Wenn ihr mal hinschaut, gibt es auf der Rückseite eine eingedrückte Fläche. Diese könnte dazu da sein um das Ding aufzumachen indem man das als Ankerpunkt nimmt und dreht.

    Eine all nicht iphone 5 optimiert neu rauszubringen ist extrem schwach. Gerade bei Apple Geräten bekommt sogar ein hirnloser Zombie eine App. iphone 5 optimiert, wenn er einfach nur storyboards richtig verwendet.

    — eric1803
  8. Wenn man dem Link im ifun-Artikel folgt, sieht man dort Uhrenarmbänder in Leder und Metall, Clips und Ketten für das Teil.

    Und wenn man andere Produkte wie den Armband-Tracker aufruft, dann steht da auch beschrieben, wie die Schnittstelle mit dem iPhone funktioniert: die Teile nutzen die Gesten-Erkennung des iPhone.

    Aber was soll eigentlich das Gemecker um das iPhone5? So groß ist der Unterschied nicht. Und ich finde es wichtiger, das Teil selbst und die App. vernünftig zu programmieren, als die Kosmetik (mehr ist die iPhone5-Optimierung nicht) an erste Stelle zu stellen.
    Was ist denn wichtiger? Dass es auf dem iphone5 schick aussieht oder dass es richtig funktioniert?

    — Grete Weiser

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