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Systeme sind inkompatibel

QR-Codes von Luca: Erst in 3 Wochen mit Corona-Warn-App kompatibel

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Als Telekom und SAP die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung am 21. April um eine Check-In-Funktion für Besucher von Veranstaltungen, Geschäften und sonstigen Räumen mit Publikumsverkehr erweitert haben, wurde das Kompatibilitätsversprechen der Macher begrüßt.

Auch Luca-Codes sollten gelesen werden

Die Corona-Warn-App, so die Ansage damals, werde auch mit den QR-Codes der in Deutschland schon erstaunlich weit verbreiteten Luca-Applikation zusammenarbeiten können und Nutzern so die Wahl lassen, welche Anwendung im individuellen Fall zum Einsatz kommen soll.

Corona Warn App Check In Funktion

Gerade nachdem nicht nur der Chaos Computer Club dazu aufgerufen hat den Einsatz der Luca-App deutschlandweit zu unterbinden, sondern auch 70 führende IT-Sicherheitsforscher die Abkehr von der Luca-Applikation gefordert haben, wäre der schnelle Umstieg auf die Corona waren App so also eigentlich ein Kinderspiel gewesen. Doch bis es soweit ist müssen interessierte Anwender noch mindestens 2-3 Wochen warten.

Denn die von Luca bereitgestellten QR-Codes sind noch nicht mit der Corona-Warn-App kompatibel und lassen sich aktuell auch noch nicht mit dieser einscannen.

Dies bestätigte Luca-Chef Patrick Hennig gegenüber tagesschau.de und gab an, das zugrundeliegende Problem erst Mitte Mai beheben zu können. Allerdings sei man bei Luca nicht für die Inkompatibilität verantwortlich, sondern müsse eine Vorgabe der Corona-Warn-App implementieren, da diese sich dagegen entschieden habe das Luca-Format zu unterstützen.

20 Millionen aus Steuermitteln

Über ausreichende Mittel, den Support für ein weiteres QR-Code-Format bereitzustellen, dürften die Luca-Macher mittlerweile verfügen.

Nach der Zeichnung von App-Nutzungs-Verträgen in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bremen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Bayern, Sachsen-Anhalt und Hamburg soll Luca inzwischen über 20 Millionen Euro für die zentrale Speicherung von Nutzerdaten bekommen haben, die von über 70 deutschen Universitätsprofessoren und Universitätsprofessorinnen entscheiden abgelehnt wird.

netzpolitik.org rechnet die Luca-Kosten für die einzelnen Bundesländer im Detail wie folgt vor:

  • Mecklenburg-Vorpommern: 440.000 €
  • Berlin: 1.200.000 €
  • Brandenburg 990.000 €
  • Niedersachsen: 3.000.000 €
  • Hessen: über 2.000.000 €
  • Rheinland-Pfalz: 1.726.000 €
  • Bremen: rund 260.000 €
  • Baden-Württemberg: 3.700.000 €
  • Schleswig-Holstein: rund 1.000.000 €
  • Bayern: 5.500.000 €
  • Sachsen-Anhalt: rund 1.000.000 €
  • Hamburg: 615.000 €

30. Apr 2021 um 18:39 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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