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Posteo kritisiert BSI: „Behörde informiert kleine Anbieter nicht“

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Die E-Mail-Anbieter Posteo übt im Hausblog scharfe Kritik an dem Vorgehen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach dem am Wochenende aufgedeckten Daten-Diebstahl. Zwar habe das BSI nach dem Bekanntwerden der E-Mail Übernahme von rund drei Millionen deutschen Adressen die großen Deutschen Anbieter zeitnah informiert – ifun.de berichtete über die Reaktionen Vodafones und der Telekom – eine Kontaktaufnahme mit den kleinen Mitbewerbern am Markt habe jedoch zu keiner Zeit stattgefunden.

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So adressiert Posteo die Bestandskunden derzeit leicht resignierend: „Wir würden unsere Nutzer sehr gerne darüber informieren, ob sie betroffen sind – und bemühen uns intensiv, Kontakt zu Verantwortlichen im BSI herzustellen“ heißt es im einleidenden Absatz des Blog-Beitrages. Das Vorhaben ist bislang jedoch noch nicht von Erfolg gekrönt.

Online-Kriminelle hatten sich den Zugang 18 Millionen E-Mail Konten weltweit verschafft – darunter zu drei Millionen deutschen Adressen.

Das BSI hat uns bisher nicht mitgeteilt, ob – und wenn ja, wieviele bzw. welche Posteo-Postfächer vom aktuellen Datendiebstahl betroffen sind. Inzwischen wurde uns von der Pressestelle mitgeteilt, dass diese Auskünfte nur E-Mailanbietern erteilt wurden, bei denen mehr als 20.000 Postfächer betroffen sind. Diese (sehr großen) Anbieter haben nun die Möglichkeit, alle betroffenen Kunden adäquat zu informieren.

Posteo empfiehlt seinen Bestandskunden derzeit einen Abstecher auf die Testseite des BSI.

Dienstag, 08. Apr 2014, 10:24 Uhr — Nicolas
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  • Posteo verkauft ja auch keine Daten…

  • Eben dafür haben sie doch die Testseite eingerichtet.

  • (wieder einmal) keine Ruhmestat des BSI – ganz zu schweigen von den fehlenden Informationen, wie die 18 Mio. Adressen evtl. erbeutet werden konnten.

  • 2. Absatz, 3. letzte Zeile „einleidenden“müsste doch „einleitenden“ heißen

  • Wie ist das eigentlich möglich, dass so viele Adressen samt Passwörtern bei _unterschiedlichen_ Providern abgegriffen wurden. Haben die alle das gleiche Sicherheitsleck ?

    • Warscheinlich haben die die Passwörter uber ungesicherte Verbindungen oder beim User erväutet.

      • tja, das ist bei posteo eigentlich nicht möglich, da Sicherheit recht groß geschrieben wird…

      • Eine Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied. Das ist in der Regel der Benutzer. Das kann Posteo natürlich nicht kontrollieren. Natürlich ist es unwahrscheinlich, dass deren Benutzer nicht so sicherheitsbewusst sind fremden Leuten oder Firmen ihre Zugangsdaten anzubieten, ABER dennoch ist es super, weil sie damit wirklich kleinen Anbietern helfen hörbar zu protestieren.

      • Das hat wahrscheinlich nichts mit den Mail-Providern zu tun, sondern liegt an irgendeinem Portal. Gesucht ist also der kleinste gemeinsame Teiler aller betroffenen.

  • Da hat wohl jemand die NSA beklaut, die uns zuvor beklaut hat. ;)

  • Wer Posteo nicht kennt ist selber schuld. Sehr guter und vor allem sicherer E-Mailprovider.

  • Wie arrogant ist das denn? Ich denke, das BSI ist eine Bundesinstitution. Dann ist es auch auskunftspflichtig …

  • Posteo und seine hässliche Web-Oberfläche. Wer Lotus Notes mag wird sicher damit glücklich. Aber wieso kann nicht mal ein E-Mail-Dienst bei Gmail abgucken? Immer noch die beste E-Mail-Oberfläche. Toller Kalender. Und vor allem schaut es nicht wie Outlook aus. Und bei GMX, web.de etc. alles immer noch wie vor 10 Jahren, IMAP nur gegen Geld, Ordner werden nicht synchronisiert. Oh weh.

  • Als dieser „Diebstahl“ vor ein paar Monaten schon mal vorkam, habe ich meine beiden E-Mailadressen bei BSI auf der Testseite überprüfen lasse wollen, alles ging, nur ich habe bis heute keine Rückantwort vom BSI ob meine E-Mailadressen betroffen waren oder nicht, finde ich eine Sauerei! Ich habe sogar die Prüfcodes gesehen auf deren Seite und dachte, dann wird in wenigen Tagen eine Mail kommen, wie gesagt bis heute garnichts…!

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