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Kleines Datenschutz-Werkzeug mit Grenzen

NoGlasshole: App schlägt Alarm bei Smart-Brillen in der Nähe

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68 Kommentare 68

Smarte Brillen mit integrierter Kamera sind inzwischen auch hierzulande immer häufiger anzutreffen, ohne dass diese dabei großartig auffallen würden. Modelle wie etwa die AI-Glasses von Meta oder die Smart Glasses von Samsung sehen auf den ersten Blick oft wie gewöhnliche Sonnenbrillen oder Sehhilfen aus, können jedoch Fotos und Videos aufnehmen.

Glassholes Animation

Genau hier setzt die neue iPhone-Anwendung NoGlasshole an. Die Open-Source-App soll Nutzer darüber informieren, wenn sich entsprechende Geräte in ihrer unmittelbaren Umgebung befinden.

Bluetooth-Signale statt Kameras erkennen

Die Anwendung arbeitet nicht mit Bilderkennung, sondern überwacht die Umgebung nach Bluetooth-Signalen. Viele vernetzte Geräte senden regelmäßig Kennungen aus, anhand derer sich der Hersteller identifizieren lässt. Erkennt NoGlasshole Signale von bekannten Smart-Brillen, etwa von Meta oder Snap, informiert die App per Benachrichtigung.

NoGlasshole App Iphone

Zusätzlich versucht die Anwendung eine grobe Einschätzung der Entfernung zu liefern. Nutzer sehen dann, ob sich das erkannte Gerät sehr nah, in der Nähe oder weiter entfernt befindet. Die App läuft auf Wunsch dauerhaft im Hintergrund und soll dabei möglichst wenig Energie verbrauchen.

Datenschutz-Werkzeug mit Grenzen

Der Entwickler beschreibt die Anwendung als Reaktion auf die zunehmende Verbreitung tragbarer Kameras. Hintergrund sind Berichte über den Einsatz smarter Brillen bei Aufnahmen im öffentlichen Raum sowie neue Funktionen, die teilweise auf künstlicher Intelligenz und Gesichtserkennung setzen.

Technisch kann die App allerdings nur Geräte erkennen, die tatsächlich Bluetooth-Signale aussenden. Außerdem sind Fehlalarme möglich. Da die Erkennung auf Herstellerkennungen basiert, könnten beispielsweise auch andere Produkte desselben Herstellers als Smart-Brille interpretiert werden. Der Entwickler weist selbst auf diese Einschränkungen hin.

Neben der Erkennungsfunktion bietet NoGlasshole ein weiteres Datenschutz-Werkzeug. Fotos und Videos lassen sich automatisch nach Gesichtern durchsuchen. Erkannte Personen werden direkt auf dem Gerät verpixelt, bevor die Aufnahmen weitergegeben werden.

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NoGlasshole: Glasses Detector
NoGlasshole: Glasses Detector
Entwickler: Infinite Future
Preis: Kostenlos
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05. Juni 2026 um 07:56 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Cool! Warum die Hersteller das nicht automatisch mit in die Software integrieren?

    • Und dann? Gehst du den Menschen mit einer solchen Brille aus dem Weg oder wie stellst du dir das vor? Die werden ihre Sehhilfe sicher nicht abnehmen, weil du das gerne möchtest. Das müssen sie auch gar nicht.

      • Vielleicht sollte man diese Leute anzeigen ?
        Denn sie verstoßen gegen geltendes Recht. Sie fotografieren oder filmen mich ohne meine Zustimmung und machen sich dadurch strafbar.

      • Ich darf aber auch nicht einfach ungefragt gefilmt werden.
        Also habe ich zumindest die Möglichkeit denjenigen darauf anzusprechen und ihn ggf darum zu bitten, das Filmen einzustellen und das Material mit meinem Konterfei zu löschen.
        Vielleicht einfach mal kurz nachdenken, bevor man sinnentleert lospoltert…

      • Naja, nur weil eine smarte Brille in der Umgebung ist, muss sie noch lange nicht aufnehmen.
        Willst du dann jeden ansprechen, der eine Smarte Brille trägt?

      • Apropo „sinnentleert Lospoltern“… das von der App aufgefangene Bluetooth-Signal bedeutet ja nicht, dass Du gerade gefilmt/fotografiert wirst, sondern nur, dass da jemand mit einer Smartbrille ist, die eine aktive Verbindung zum Smartphone hat!

      • Apropos Erbsenzählerei: Wieviele hab ich denn hier? Eins, zwei, drei, vier…

        Das aufgefangen BT-SIGNAL kann aber auch genau das bedeuten!
        Deshalb sagte ich ja auch was von „Möglichkeit“ und nicht von „ich muss!“…
        Letzten Endes ist es eh jedem selbst überlassen, wie er damit umgeht.
        So ein Tool kann helfen, muss es aber nicht!
        Zudem ging es mir um den Ton, der hier (mal wieder) angeschlagen wird, anstatt einfach bei der Sache zu bleiben.

        Mich wundert eh, dass die EU nicht schon längst vorgeschrieben hat, dass bei Aufnahme an der Brille erkennbar sein muss, dass sie aufnimmt (z.B. rote LED)!?

      • Das ist so auch nicht ganz richtig. Wenn Du nur Nebendarsteller bist, weil Du im öffentlichen Raum zB vor einem historischen Gebäude stehst, ist es nicht verboten. Ich würde mir eine automatische Entfernung von Personen wünschen, die vor meinem Fotomotiv herumlaufen, dann müsste man sich diese negativen Schwingungen nicht antun. Bist Du auch gegen das Filmen mit Actionkameras – am Fahrradhelm oder am Rucksack? Die Brille muss ich auf der Nase haben um zu filmen, während die kleinen Kameras per Stick oder Klipp überall aufnehmen können, auch versteckt. Bedenklich empfinde ich den Namen, weil er den Träger gleich verunglimpft und das hat nichts „witziges“ an sich.

      • Also ich habe heute vom Balkon aus Fotos von den Wolken gemacht aber auch die Nachbarn im Garten sind mit drauf, selbst aus dem Nebenhaus. War ein kleines Fest. Da frage ich jetzt auch nicht vorher, ob ich es bei Instagram hochladen darf. Das habe ich sofort danach gemacht. Keinen juckt das!

  • Für was ist alles einen Markt gibt… Verrückte Welt Oo

  • Das finde ich eine gute Idee. Super wäre, wenn es einen verbindlichen Standard für solche Brillen gäbe, wonach Personen, nicht gefilmt werden können, wenn sie ein no-Scan Tag oder Ähnliches tragen.

    • Lieber umgekehrt:
      Wer gefilmt werden möchte, trägt so einen „Tag“.
      Alle anderen Personen sind standardmäßig verpixelt.

    • Und verbindlich für alle Kameras. Mir ist es egal, ob das Foto mit einer Brille, Spycam oder einem iPhone gemacht wird.

    • Warum? Bewegst du dich in der Öffentlichkeit kann jeder gefilmt werden und das legal. Ich mache auch Videos beim Einkaufen im Rewe für YouTube und da laufen dann auch Leute durchs Bild. Kommt eben vor, ist total normal. So lange ich niemanden hinterherlaufe und auf Teufel komm raus die Kamera drauf halte. Aber ganz ehrlich, sehe ich in der Bahn ständig, dann irgendwer mal kurz vermeintlich unbemerkt sein Handy anhebt und heimlich ein Foto einer attraktiven Person macht. Das hat nichts mit dem Brillen zu tun und das wirst du auch nie vermeiden können.

      • Das stimmt nicht. Das ist absoluter Quatsch. Bei Demos gefilmt werden ja, weil öffentliches Interesse. Während des Einlaufens gefilmt werden, ist nicht erlaubt. Dude, das sind Basics. Wie kann man sowas nicht wissen?

      • @Mario

        Hier kannst du dich mal informieren. Also was du machst, Leute während des Einkaufens zu filmen, ist verboten!!!

      • Ganz so simpel ist es nicht. Richtig, wenn du nur zufällig durchs Bild läufst und dein Fokus beim Filmen auf was anderem liegt, dann können wir das als „Beiwerk“ werten und du brauchst kein explizite Einwilligung. Ist die Person aber deutlich zu erkennen und du veröffentlichst das Video, musst du auf Verlangen dieser Person ggf. das Gesicht verpixeln. Filmst du gezielt eine Person ohne deren Einwilligung, dann bist du bestenfalls in der Rubrik „wo kein Kläger ist…“ . Nebenbei: der Supermarkt ist kein öffentlicher Raum, sondern privates Eigentum. Wenn du da filmst, solltest du sicher gehen, dass der Supermarkt das auch erlaubt. Es gibt sogar einige, die das explizit untersagen. Also: wenn die Person das mitbekommt, kann sie dir ordentlich Ärger machen.

      • Also er schreibt das er beim Einkaufen für YouTube filmt, nicht das er die Leute filmt. Er schreibt die laufen eben durchs Bild, was ich mir vorstellen kann, Filme man mal ein Regal mit Produkten, etc. Damit sind sie nicht der Fokus. Dies ist sehr wohl erlaubt.

      • @Maik: das ist bei einer sehr pedantischen Auslegung der DSGVO zwar theoretisch richtig aber entspricht nicht der Rechtssprechung – die Gerichte gehen mittlerweile durchaus von einer „weicheren“ Auslegung aus. Du hättest z.B. keinerlei öffentliche Berichterstattung mehr, weil es unmöglich ist, beim Filmen eines öffentlichen Platzes jeden vorher um Erlaubnis zu fragen. In der Realität wiegt hier das berechtigte Interesse des Filmers (Journalist, Kunstfreiheit, Dokumentation etc.) schwerer als das Persönlichkeitsrecht von jemandem, der nur einen Sekundenbruchteil zu sehen ist.

      • Öffentlicher Platz ist aber nicht Supermarkt. Und Beiwerk gilt für Landschaften und Sehenswürdigkeiten. Begründung, Leute sind bei solchen zwangsläufig zu sehen. Während des Einkaufens gibt es keinen Grund Leute mit aufzunehmen. Einfach mal commen sense laufen lassen. Gesetze haben eine gewisse Logik. Not Rocket Science.

      • @Hubertus

        Es gibt keinen plausiblen Grund ein Regal mit Leute zu filmen. Bei Sehenswürdigkeiten ist das ein komplett anderer Sachgrund. Ansonsten gäbe es kein Gesetz und das Recht am eigenen Bild. Jede:r könnte sagen, dass nur die Straße etc. gefilmt wird.

      • Von einem YouTuber erwarte ich gar nichts anderes. Solche Personen haben nur ihren eigenen Erfolg im Fokus. Was andere denken interessiert die doch nicht. Schon gar nicht wenn sie so verlogene Floskeln loslassen wie „was denkt ihr? Schreibt’s in die Kommentare!“. Alles nur fürs eigene Wachstum. Da legt man dann das Recht schon mal gerne zum eigenen Vorteil aus.

  • Finde diese Brillen nach wie vor äußerst bedenklich und was den persönlichen Datenschutz angeht unmöglich.
    Wozu braucht man den Blödsinn denn eigentlich – außer, dass den Datenkraken Meta etc. noch mehr Daten ungefragt zugespielt werden.
    So richtig wehren kann mich sich gegen diesen unsäglichen Trend wohl nicht auf offener Straße.

    • Leider nicht mehr – ich kann mich erinnern vor ca. 10 Jahren waren die Menschen noch viel bewusster unterwegs. Solche „Brillenträger“ wurden meist (unfreundlich)aufgefordert, die Lokalität zu verlassen.

      Heute wirds direkt und indirekt gehyped, und es hat leider potential schlimmer als „1984“ zu werden.

    • Tellerrand und so? Sehbehinderte Menschen sind dankbar für diese Technik. Besonders wenn sie noch genauer werden wird.
      Mach besser nie Urlaub in New York. Da wirst du 110 % fotografiert und gefilmt und bist danach weltweit in irgendwelchen digitalen und analogen Fotoalben zahlreicher Touristen zu finden. Und das, obwohl du nur schnell ein Pizzastück kaufen gegangen bist.

    • Wozu braucht man ein Smartphone mit Kamera? Ich kann leider nicht kontrollieren wer mich alles filmt oder fotografiert wenn ich über die Straße gehen. Jeder hält das Telefon aber vor die Nase oder kann. Rauen aus dem Schoß haltend filmen. Im Gegensatz zu smarten Brillen gibt’s auch weder ne blinkende LED noch ein aktives BT Signal und das Smartphone braucht man nicht hochzuhalten.

    • Ich sehe schon den Nutzen für Blinde oder auch im Business/Urlaub wenn man die Sprache automatisch erkennt und übersetzt.
      Aber mittlerweile sind so viele unterwegs die nur abgreifen wollen, gibt schon Bastler die die Leuchte deaktivieren und auffüllen damit auch ja keiner mitbekommt das gefillmt wird. Daher bin ich eher dafür das der gegenüber aktiv einwilligen muss und man das ganze strafrechtlich verschärft

  • Cool. Werde das gleich (nachher) mal in der Aachener Innenstadt ausprobieren….

  • Nice, macht dann auch als watch App sinn, dass es kurz vibriert und die Distanz (evtl. sogar Richtung?) anzeigt.

  • Gute Idee, doch wann greift endlich der Gesetzgeber ein? Es geht mir nicht um Sondergenehmigungen für besondere Personengruppen, sondern ums Prinzip. Wann und wo werden Grenzen überschritten? Chinesische & amerikanische Elektroautos können heute schon Bilder der Umgebung im Sekundentakt in die Heimat senden. Warum muss/darf das sein?

    • Die Politik in Deutschland hatte 15 Jahre gebraucht, um das Phänomen Internet zu erfassen…

    • Es gibt Gesetze. Deswegen müssen die Brillen auch optisch oder akustisch signalisieren, wenn diese aufnehmen. Es gibt aber Leute und Dienste, welche die LEDs „zerstören“ ohne das die Funktionalität eingeschränkt wird. Damit dürfte es zwar hier nicht mehr genutzt werden, aber „wo kein Kläger da kein Richter“.

  • Ich mach mich wegen Datenschutz tatsächlich gar nicht so verrückt wie die meisten hier.

    Sobald man ein Smartphone benutzt (egal von welchem Hersteller), wird man doch sowieso ständig abgehört.

    Wie oft kam es schon vor, dass ich mit Freunden, die auch ein iPhone haben, unterwegs war und ich zufällig ein paar Stunden später Werbung zu Themen aus unserer Unterhaltung bekomme.
    Und die einzigen internetfähigen Geräte mit Mikrofon, die wir dabei hatten, waren unsere beiden iPhones.

    Spätestens seit ich vor zwei Wochen in China auf Dienstreise war, ist bei mir sowieso Hopfen und Malz verloren. Bevor man den Ankunftsbereich der internationalen Flüge verlassen und in China einreisen darf, werden sowieso erst mal das Gesicht sowie alle zehn Finger gescannt.

    • Serviervorschlag

      Das kenne ich auch. Ich habe da ganz stark die TikTok-App in Verdacht. Also auch wenn man sie nicht benutzt.

    • Adblocker (Appübergreifend), Datenschutzeinstellungen einstellen am iPhone, keine Google/Metadienste nutzen, Hintergrundaktivitäten begränzen (Auswählen, welche App was darf) … dann kann man schon viel eingrenzen.
      Wir sehen keine Werbung ;-)

      • Die Hintergrundaktivitäten habe ich nur für eine Hand voll Apps eingeschaltet. Daran sollte es nicht liegen. Social Media Apps wie TikTok, Instagram, FaceBook, usw. habe ich alles nicht installiert. Lediglich WhatsApp.

      • Leider unterstützt das iPhone das Blocking nicht. Man kann ein wenig herumtricksen und das schlimmste reduzieren, aber auch das iPhone sorgt nicht für Privatsphäre.
        Im Gegensatz zur Chinesischen iPhone Version kann man ja nicht Apps die Verbindung über WLAN verbieten.

    • Nein, dein Smartphone hört dich nicht ab und das braucht die Werbeindustrie auch gar nicht. Meta-Daten und Datenverknüpfung reichen Alphabet, Meta und Co vollkommen aus. Das wurde unter anderem schon vom CCC untersucht.

      • Dazu noch die ganzen Händler-Apps, die immer mehr um sch greifen und von vielen Menschen freiwillig genutzt werden, die sich dann wundern, was ‚das Internet‘ alles von ihnen weiß und wieso sie bestimmte Werbung ausgespielt bekommen.

    • Weil Datenbroker dich und dein Umfeld kennen. Und wenn dein Umfeld nach Dingen sucht, bekommst du auch Anzeigen dazu angezeigt. Da musst du selbst nichts suchen.

    • @Lanope:
      Probier mal einen „guten“ Adblocker aus, der auch Appübergreifend blockieren kann:
      Wipr 2 mit dem Filtr Zusatz (Kaufapp)
      AdGuard (Pro) (Bezahlversion)
      1Blocker (Bezahlversion)
      Oder uBlock Origin lite für Safari + DNS von DNSforge oder AdGuard auf dem iPhone (dann aber PrivatRelay nicht gleichzeitig nutzen, sofern du iCloud+ hast).

  • Da werden noch einige Konflikte auf uns zukommen. So manche nicht-ganz-so-smartbrillen werden jählings Kontakt mit Fäusten bekommen. Dies ist eine Vorhersage, nicht, das ich Gewalt befürworten würde, aber befürchten kannich es schon…

    • Ich gehe auch davon aus, dass man als Träger von Smart Glasses Konflikte riskiert. Vor allem im ÖPNV. Klar kann man auch mit Smartphones heimlich Fotos machen, aber mit der Brille fühlt sich das so an, als ob man ein Smartphone direkt auf eine Person richtet. Das ist ein Unterschied.

      • Ich richte mein iPhone ständig auf Personen, einfach weil ich gerade sitze mit dem Handy hoch und nicht nach unten gebeugt als würde ich auf dem Klo sitzen. Und ja, wurde auch schon mehrmals angesprochen aber das ist ja dann im Kopf der anderen. Sollen die sich eben anderswo hinsetzen.

  • Wann kommt der Brillen, Selfie-, Foto- und Filmblocker? ;)

  • Also mein Tesla macht ständig Fotos, mehr als eine solche Brille jemals schießen könnte. Haha Da wäre der Akku schnell leer. Es reicht wenn wer ein paar Meter um das Auto läuft, er wird direkt gefilmt. Gerade wo so viele meinen, Teslas zerkratzen zu müssen, ist das eine super Sache. Die Aufnahmen werden aber auch nicht ewig gespeichert. Viele wollen wohl nicht in modernen Zeiten leben. Andere Länder hängen uns immer mehr ab. Technologie kann man nicht aufhalten, dies ist absolut unmöglich. Eine Verzögerung schadet nur. Gesetzlich darf man gerne einen Rahmen schaffen aber der muss dann in genau die andere Richtung gehen als die Leute es sich hier wünschen.

  • Und nun erklärt mir mal wer, warum die App meine Teufel Soundbar als Smarte Brille erkennt. Da hapert es aber deutlich, die sind ja in dem Segment gar nicht tätig. Und was wenn Apple seine Brille auf den Markt bringt? Werden dann auch Apple Watches als Brillen erkannt? Weil die App ja nach den Marken sucht. Damit ist doch klar, dass das nichts wird. Wahrscheinlich wird Apple sich eh was einfallen lassen und Bluetooth so anpassen, dass immer neue Kennungen rausgehen. So wie sie es schon bei den MAC-Adressen getan haben. Die App ist nur eine Machbarkeitsstudie und dabei nicht mal gut.

  • Schlimm, dass es soweit gekommen ist. Irgendwann werden wir alle noch mit einem fälschungssicheren Bio- bzw. Gesinnungspass ausgerüstet. Dann können sich Linke und Rechte aus dem Weg gehen, Araber und Juden die Straßenseite wechseln. Oder – sich gezielt aufeinander stürzen, wer weiß. Orwell 2.0

  • Es ist einfach schade, wie einseitig manche Menschen denken. Für blinde und sehbehinderte Menschen ist das ein unglaublicher Markt zurück in die Unabhängigkeit. Ich würde es ja verstehen, wenn es an Orten wie Schwimmbädern verboten wäre, aber das ist doch vollkommen übertrieben. Ich werde doch auch nicht bei einem OpenAir Konzert vom Fernsehn gefragt ob man mich im Publikum aufnehmen darf. oder im Einkaufszentrum. zudem sind wir bestimmt auf unzähligen Touristen Fotos die man nebenbei auf einer Reise geschossen wurden. Mit was spielt doch letztendlich keine Rolle.

  • Super, dass man jetzt zumindest eine Chance bekommt, darauf hingewiesen zu werden. Es darf nur nicht passieren, dass die Verantwortung auf die Gefilmten abgewälzt wird. Letztendlich ist immer noch der Filmer in der Pflicht, die Rechte und Privatsphäre anderer zu wahren.

  • Könnt ihr vielleicht mal im Artikel klarstellen, dass die App nur anzeigt, dass eine Brille in der Nähe ist und nicht etwa, dass sie filmt oder aufnimmt? Das scheinen hier in den Kommentaren einige nicht zu verstehen.

  • Allein schon der Name. Leute, die so eine Brille tragen, erst mal angehen. Komplett respektlos.

  • Spannend. Es wird so getan als würde jeder der die Brille trägt auch filmen? Im Umkehrschluss filmt also jeder zu jeder Zeit mit seinem Smartphone? Wo werden hier die gleichen Rechte nicht berührt? Ich nutze zB. die Brille für Hörbücher, Musik und ab und zu Meta AI. Gefilmt habe ich noch nie außer wenn ich mit dem Fahrrad im Wald bin. Davon abgesehen findet die App bei mir die Brille nicht. Läuft.

  • Ich hab die Kommentare nur überflogen, aber es nervt einfach!
    Ich hab ne RayBan Meta, weil sie mir gefällt, weil ich gerne damit telefoniere und weil ich ab und an mal ein Foto mache.
    Aber die Datenschutz-Diskussion ist meines Erachtens nach falsch geführt. Mit meinem Smartphone könnte ich viel leichter unbemerkt filmen als mit der Brille. Die Brille leuchtet, gibt nen Shutter-Sound von sich und ist den meisten optisch mittlerweile bekannt. Und sind wir ehrlich, dass es A**** gibt, die die LED außer Betrieb setzen lassen ist weder die Schuld des Brillenherstellers noch meine! Wer sowas macht, filmt auch heimlich mit dem Handy!
    Und nur so als Beispiel: ich hab vor zwei Wochen eine Kollegin gesehen, die sich für berufliche Zwecke ein USB-C-Endoskop für 16 Euro besorgt hatte. Das Ding ist wesentlich kleiner und unauffälliger (und leuchtet nicht) als die Brille. Damit kann man auch wunderbar heimlich filmen!

  • Ne dashcam ist schon eine sehr große Grauzone, was ist dann mit diesem brillengelürch

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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