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Stichtag 13. August

Mobiles Bezahlen: Volksbanken starten Insellösung

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Auf den Spuren der Sparkassen, die ihre Insellösung zum mobilen Bezahlen mit dem Smartphone Ende Juli vorstellten, melden sich heute die Volksbanken und Raiffeisenbanken zu Wort.

Ab 13. August, so der Plan, sollen Kunden von Volksbanken und Raiffeisenbanken mobil per Smartphone bezahlen können. Ab diesem Zeitpunkt stellt die genossenschaftliche FinanzGruppe die girocard sowie die Kreditkarten Mastercard und Visa digitalisiert in der VR-BankingApp zur Verfügung.

Infografik

Nach Aussagen des Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbankenist man damit die erste Bankengruppe in Deutschland, die ihren Kunden mobiles Bezahlen über sämtliche Kartenprodukte hinweg ermöglicht.

Doch die Öffnung erfolgt nicht für alle Anwender gleichzeitig. Ab kommenden Montag sollen etwa 85 Prozent aller 915 Genossenschaftsbanken ihren Kunden das Bezahlen mit dem Smartphone ermöglichen, die verbleibenden Institute werden erst 2019 nachziehen

Wie von den Sparkassen gewohnt, die seit dem Debüt ihrer Mobiles Bezahlen-App immer wieder darauf verweisen müssen, dass ihre Applikation nur auf Android-Geräten funktioniert, „da Apple die entsprechende Schnittstelle in den Geräten bisher nicht freigegeben hat“ leben auch die Volksbanken mit einer iPhone-Einschränkung im Kleingedruckten:

Nach dem Bestellen und Laden der digitalen Bankkarte über die VR-BankingApp auf das eigene NFC-fähige Android-Smartphone können die Nutzer durch schlichtes Halten der Rückseite ihres Geräts an das Bezahlterminal im Handel bezahlen. Dabei kommen sie in den Genuss der Vorteile einer schnellen, sicheren und bequemen mobilen Zahlung, ohne das Portemonnaie heraussuchen zu müssen. Wie beim kontaktlosen Bezahlen mit der Plastikkarte ist die PIN-Eingabe nur bei Zahlungen über 25 Euro regelmäßig erforderlich. Mit der optionalen „ExpressZahlung“ können Karteninhaber sogar eine digitale Karte als Standardkarte zum Bezahlen voreinstellen, dann brauchen sie zum Bezahlen an der Kasse nur noch das Display ihres Smartphones freizuschalten. Es ist dann nicht notwendig, die VR-BankingApp zu öffnen.

Apple Pay startet noch 2018 in Deutschland

Apple selbst kündigte am 31. Juli den Start von Apple Pay in Deutschland an. Noch im Laufe des Jahres soll das Bezahlen mit iPhone und Apple Watch hierzulande möglich sein. Gegenüber ifun.de haben bislang zehn Banken ihre Teilnahme offiziell bestätigt. Auch andere Kreditinstitute haben sich zu Apple Pay geäußert, den Bezahldienst jedoch weder mit verlässlichen Zusagen noch eindeutigen Absagen berücksichtigt.

Zum Nachlesen:

Dienstag, 07. Aug 2018, 16:43 Uhr — Nicolas
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  • Ich verstehe nicht, warum immer von einer Insellösung bei Volksbanken und Sparkassen gesprochen wird.

      • prettymofonamedjakob

        Nicht eine Bank ca. 900 Banken.

      • Selbst wenn es 900 Banken sind. Das sind extrem kleine Institute welche zusammen gerade mal so viele Konten führen wie die 3 Cash Group Banken. Der Vergleich ist vielleicht etwas unfair da es sich hier um die größten deutschen Institute handelt. Dies wird als insellösung bezeichnet weil sie nur innerhalb des Verbundes funktionieren und nicht mal da komplett

    • Das hat damit zu tun, das sich die VR Banken und die Sparkasse von „offenen“ Systemen isolieren, also als Insel da stehen.
      Es wird eben nur Ihr Service angeboten, während Apple Pay verschiedene Banken unterstützt.

      Du kannst in der VR und Sparkassen App zwar jeweils Ihre Karte hinterlegen nicht aber zB eine Kreditkarte eines andern Unternehmens.
      Und das geht eben bei Apple Pay

      • Sorry, es ist doch genau anders herum. Apple entscheidet wer mitmachen darf. Soviel Zeit muss sein. ;-) Google schließt ja auch nicht ab, wie Apple, und lässt neben dem eigenen System Google Pay auch andere Umsetzungen zu. Letztlich nutzen Apple und Google ja auch nur den offenen Standards für Kontaktloses Bezahlen. Wettbewerb belebt das Geschäft, nur bei Apple geht das scheinbar nur durch Abschottung vom Wettbewerb. Schade, aber wirklich ändern kann das nur Apple selbst. Die Chancen sind gering.

      • Aber Apple ist nun Mal die einzige „Insellösung“ die den NFC Chip nicht frei gibt.
        Das wollen viele Nutzer auch genau so.
        So wie es aussieht sind es doch die Banken die ein Problem damit haben.

      • Eben die SK lassen nämlich GooglePay nicht zu, weil deren NFC frei ist! Die SK unterstützen nur ihre App, würde ApplePay diese auch öffnen sagt die Sparkasse Ätsch, ApplePay ist keine Option.

    • Es wird als Insellösung bezeichnet, weil die App nur von einer Bankengruppe unterstützt wird. Natürlich kann man Apple Pay auch als Insellösung bezeichnen, weil es nur von einer „Hardwaregruppe“ unterstützt wird, dafür kann es mit allen teilnehmenden Banken genutzt werden. Je nach Blickwinkel kann man sich für die für einen selbst beste Insel entscheiden :).

      • Nur das Apple Pay sagen wir Australien ist und die Lösung der VR Mallorca. Nach der Betrachtung ist alles eine Insel.

      • Australien ist ein Kontinent (Ozeanien = Australien als Hauptlandmasse,Papua Neuguinea und Indonesien)

      • Australien ist aber auch ein Staat, schon mal drüber nachgedacht?

      • Apple hat einen Marktanteil von maximal 20 % bei den Smartphones. Jeder, der erstmal was für Android anbietet, hat damit automatisch eine größere Zielgruppe abgedeckt.
        Ob allerdings mobiles Bezahlen für VoBa-Kunden überhaupt interessant ist, steht auf einem anderen Blatt.
        Von „nützlich“ ganz zu schweigen.

      • @Jürgen: Ach, echt?

      • @Moe: Die Deutsche Bank hat im Zuge der Apple Pay Unterstützung geäußert, dass 50% ihrer Kunden ein iPhone nutzen.

      • Glaube ich sofort.

      • Eine große europäische Bank hat mal geäußert, dass der Musterkunde „BMW fährt, ein iPhone besitzt und frisch gemahlenen Kaffee trinkt“.
        Und genau das ist der Unterschied. Android ist zwar sehr weit verbreitet, es gibt sogar Waschmaschinen auf denen Android läuft aber Fakt ist doch, dass die Apple Kunden die interessanten Kunden sind. Technik affin und mit eine Bewusstsein für Qualität. Premium Banken werden deshalb auch in Zukunft auf Apple setzen.

    • Weil das hier ein Iphone Blog ist und nicht die EU Wettbewerbsbehörde.

      Ansonsten ist weder Sparkasse noch Volksbank eine Insellösung, weil die gleich genug Kunden mitbringen.

      Und wenn ich Volksbankkunde bin, habe ich auch von denen die Kreditkarte usw…

      • Wahrscheinlich hat so ziemlich jeder von seiner Hausbank eine Kreditkarte. Häufig hat man doch aber noch eine Zweitkarte, die unter bestimmten Umständen bessere Konditionen (Günstiger im Ausland, Meilen/Punkte sammel liefert und deshalb bevorzugt eingesetzt wird. Und genau die kann ich nicht in die Sparkassen- oder Volksbank-App einpflegen.

      • Wer von den Banken die Kreditkarten nimmt ist aber selten dämlich. Da fährt man doch mit einer DKB Visa, Santander 1 plus Visa, barclaycard und der Advanzia Mastercard erheblich besser.

  • Naja streng genommen ist Apple Pay auch eine Insellösung. Denn diese Funktioniert eben nicht auf anderen Smartphones.

    • Dann wähle ich lieber Australien (Apple Pay) als Mallorca (VR Mobile Banking).

    • GooglePay funktioniert auch nicht mit anderen Smartphones mit Windows, Blackberry usw. Also auch eine Insellösung.

      • Ja das stimmt. Wenn man jetzt aber die Lösungen der Banken als Insellösungen bezeichnet suggeriert es, meiner Meinung nach, einen Standart von dem abgewichen wird. Diesen Standart gibt es so aber gar nicht

  • Typisch Deutsch!
    Warum nicht wie in Schweden alle Banken zusammen zu einer App gegen MasterCard, Google und Apple? Nein. Lieber sowas!!!

    • Und wer stellt dann die Karten aus visa oder wer ?

    • Warum sollte jeder die gleiche App vorgeschrieben bekommen? Das ist doch Nonsens!

    • Wie viele Banken gibt es denn in Schweden? Und in Deutschland? Vielleicht beantwortet das schon dein rhetorisches „warum“.
      Typisch deutsch scheint mir eher das Gejammere darüber, dass es hier nicht so ist wie anderswo. Die Schweden haben auch einen König und eine eigenartige Einstellung zum Alkohol, btw.

      • Die Lösungen der Banken ( Swish funktioniert halt nur in Schweden, genau wie twint nur in der Schweiz funktioniert). Das sind dann wirklich Insellösungen. Mit apple pay kann ich den meisten Ländern problemlos bezahlen

  • Ja dann ist das jetzt wohl der endgültige Grund zu wechseln nach dem man nicht mal gebührenfrei an den eigenen Automaten Bargeld abheben kann…

    • Zahl doch einfach alles per karte. Bei null Leitzins und nem negativen deckungsbeitrag bei allem Giroprodukten braucht man sch doch nicht wundern, dass der betrieb solcher automaten geld kostet. Ist halt ne scheiss Zeit gerade. Wenn die Banken mit deinem geld wieder anlegen können, dann wird das auch wieder kostenlos.

  • Es wird wieder mal eine Todgeburt….
    warum wollen die das nicht kapieren?

    • Kann man so nicht sagen!

      Ein Android User der nur bei der VR Bank ist wird sich freuen.

      Klar ist Google Pay oder Apple Pay umfangreicher, aber was bringt einem das, wenn man eh nur eine Bank hat.

    • Absolut richtig! Anstatt sich zusammen zu tun, wird jedes dieser Projekte, egal von welchem Anbieter, in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
      Kein Reichweite, kein Multiplikator, uninteressant für den Markt.

  • Wir bestimmt einschlagen wie ne Granate und ein Monster Erfolg *ironieende*

    • Wird ähnlich erfolgreich wie die Insellösung Apple Pay

      • Bei Apple Pay kann ich aber meine Watch zum Zahlen nutzen und wenn du dir die Nutzungszahlen von Anfang des Jahres anschaust wirst du sehen, dass das doch sehr erfolgreich ist.
        Wir nutzen es jedenfalls sehr gerne, müssen keine PIN ab 25€ eingeben, können die Watch benutzen, müssen nicht mehr lange in der Tasche kramen, können alles direkt online nachvollziehen. Für mich hat Apple mit Apple Pay einiges richtig gemacht und offensichtlich sehen das weite Teile der Welt ähnlich.

      • Apple Pay ist der Marktstandard im Mobile Payment. Keine andere Bezahllösung kommt da ran. Nicht mal ansatzweise.

      • Dann ist es ja kein Standard, wenn keiner so gut ist. Ein Rolls Royce ist ja auch kein Standard nur weil da keiner dran ran kommt.

  • Es ist schon n witzig das die großen betagten Banken es immer mehr mit ihrer starrsinnigkeit verstehen Kunden den Wechsel schmackhaft zu machen.

  • Tja da werden die Sparkassen und Volksbanken wohl krachend mit ihren Systemen scheitern …

    • Ach so und Apple Pay macht alles anders oder wie? Letztlich geht es doch den meisten darum, dass sie statt der eigentlichen Karte dann ihr Handy ans Terminal halten. Das ist natürlich ein riesen großer Unterschied und ein totaler Vorteil statt einer kleinen leichten Karte die Wahrscheinlich nur halb so groß und 1/3 so schwer wie ein Smartphone ist, dieses an den Leser zu halten. Ich verstehe diesen ganzen Apple Pay hype nicht mal ansatzweise. Mir erschließt es sich nicht, welcher Vorteil gegenüber einer Karte hier überwiegt. Für mich persönlich macht es keinen Unterschied. Ausser das dann noch jemand anderes wie Apple meine Kreditkarten Info hat um dann schöne Bewegungsprofile zu erstellen die andere für viel Geld käuflich erwerben!

      • Kurzes Beispiel, bin heut in Shorts in Baumarkt, ohne Börse, ohne iPhone und hab ganz locker mit der Apple Watch bezahlt.

      • Größter Vorteil:
        Apple Watch, schneller als jede Karte und was inmer wieder vergessen wird: CDCVM!!
        Ich hab durch Apple Pay seit über nem Jahr keine PIN mehr am Terminal eingegeben.
        Ohne CDCVM (und somit die dämliche Sparkassen/VR Lösung) wär mir das ganze auch nicht so wichtig und würde es genauso sehen wie du! Warum soll ich ein Handy ans Terminal halten wenn ich anschließend eh nochmal mich aufs Terminal konzentrieren muss und ne Pin eingebe. Entweder ganz oder gar nicht aber nicht aber nicht so Halblösungen wie Sparkasse/VR ohne CDCVM und ohne Smartwatch Support…

      • Das ist ja gerade einer der großen Vorteile von Apple Pay, dass es mit den Daten sparsamer umgeht und dazu noch sicherer ist als eine normale Kartenzahlung. Es wird ein Code generiert der nur für einen Bezahlvorgang gültig ist und der Händler bzw Terminalbetreiber bekommt keinerlei persönliche und oder Kartendaten zu Gesicht; ganz im Gegensatz zur bisherigen Kartenzahlung. Anonymer ist nur Bargeld. Wenn dann jemand trotz Apple Pay noch Punkte sammelt ist er selber schuld…

      • Du bist so ein Ignorant, da lohnt es sich überhaupt nicht, zu antworten. Du verbreitest falsche Behauptungen und bist offensichtlich nicht gewillt, dich tatsächlich mit der Sachlage auseinanderzusetzen.

  • Noch eine Totgeburt. Warum investieren die Geld in so etwas? Das wird kaum einer benutzen. Die einen nicht weil sie es im Ausland nicht nutzen können, die anderen nicht weil sie gar kein mobiles Zahlen nutzen möchten. Wenn denen Verluste Spaß machen haben sie eine lustige Zeit vor sich.

    • ,Eventuell weil man lieber in offene Standards investiert, als in geschlossene Systeme eines bestimmten Herstellers? Alle Android Kunden freuen sich doch!

      • Was nützt ein „deutscher“ Standard? Ein Standard ist es nur wenn es auch überall nutzbar ist.

      • Es gibt keinen deutschen Standard und erst recht keinen von Apple. Damit mobiles Bezahlen funktioniert müssen alle den gleichen technischen Standard unterstützen, den der int. Kartenorganisationen. An diesen sind alle Karten ausgebenden und Karten akzeptierende Banken gebunden und dieser spezifiziert alles, den Bezahlvorgang, die Erstellung und den Transfer von Token, die Authentisierung der Kunden und die Autorisierung der finanziellen Transaktion. Der Standard ist offen und für jeden umsetzbar und dient u.a. der Interoperabilität. Nur so werden weltweit Karten akzeptiert, ob per Chip oder mobil. Nicht vorgesehen ist dabei dass Apple die Nutzung des Secure Elements und der NFC Schnittstelle versperrt und nur gegen Bezahlung öffnet. Ich glaube hier liegt der Hund begraben. Alle anderen Hersteller (Smartbands mit Tokenunterstützzing fürs Bezahlen) und auch Google in Android, machen diesen Quatsch nicht. So ist es leider nicht möglich, dass Banken über den freien Standard mobiles Bezahlen mit einem iPhone anbieten können, obwohl sie diesen Standard bereits unterstützen. So kommt es also zu diesen absurden Situationen, dass Google und Apple die bestehende und von Banken aufgebaute und betriebene Infrastruktur über den offenen Standard ansprechen und das dann als eigenes Zahlungssystem bezeichnen. Kann man machen, aber es funktioniert eben nicht ohne die Banken, die insbesondere die notwendige Akzeptanzinfastruktur bieten oder die Kartenorganisationen, die die technischen Standards erstellen und die Standardiserung vorantreiben. Weder Apple noch Google investieren da auch nur einen Cent. Würden Banken heute den Standard ebenso restriktiv gegenüber Dritten begrenzen, wie Apple es tut, gäbe es kein Apple Pay oder Google Pay, wie auch immer diese Fantasieprodukte denn auch gennant werden mögen. Von einem deutschen Standard ist also nicht die Rede, es ist schon immer global. Apple schafft hier eine Insel, grenzt andere aus und vermittelt seinem Kunden den Eindruck das dies ein innovatives Verfahren ist, aber in Wirklichkeit leider eine Sackgasse. Wäre Apple nicht so restriktiv, könnten alle iPhone Nutzer bereits auch mit allen Banken kontaktlos und mobil Bezahlen. So ist das halt ein leidiges Thema: will Apple oder will Apple nicht.

      • Ein wohltuend neutraler und kenntnisreicher Beitrag. Danke. Auch ich nutze ein iPhone und bin begeistert von den technischen Möglichkeiten. Aber den Trägern der ZV-Infrastruktur vorschreiben zu wollen, wie sie mobiles Zahlen mit Apple zu organisieren haben, ist auch für die derzeit teuerste Firma der Welt nicht ok. „Unfair“ eben ;0).

    • prettymofonamedjakob

      Bei der Volksbank Mittelhessen würde das bereits pilotiert und sehr erfolgreich angenommen.

      • mangels Alternativen vermute ich. Das zeigt lediglich das generelle Interesse an mobilen Bezahlsystemen. Aber jetzt ist kürzlich das Google Bezahlsystem an den Start gegangen und Apple Pay kommt zum Jahresende. Da diese Systeme nicht nur in Deutschland funktionieren werden sie sich durchsetzen. Die Insellösungen werden 1-2 Jahre existieren und danach friedlich einschlafen. Ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung.

  • Finde das so witzig. Kaum hat Apple Apple Pay angekündigt ziehen die deutschen Banken plötzlich nach. Und bei fragen wieso das nicht schon längst geschehen ist „apple nicht die NFC Schnittstelle frei gibt“ (heul) . Ich wette diese Insellösungen werden genau so erfolgreich wie paydirekt. Wenn man einen Trend erkennt ist es meist schon zu spät.
    Die Volksbanken und Sparkassen werden bestimmt irgendwann Google Pay und Apple Pay anbieten. Und zwar mit dem “ neuen innovativen extra Konto mit Apple und Google Pay für nur 10-20€ im Monat (lach)

    • Ich würde eher vermuten, dass Apple hier schnell vorgeprescht ist. Die VR Banken sind im Oktober mit Piloten in Hessen gestartet, die Sparkassen etwas später. Kaum haben die Sparkassen den Start verkündet, hängt sich Apple dran. So kann man das auch sehen.

      • Haha, als ob es Apple interessiert, was die komischen kleinen deutschen Sparkassen machen.

      • Hallo bambam ;-).
        Wenn Apple das egal wäre und sie es alleine könnten, könntest Du doch bereits damit bezahlen….

  • Sollte die BBBank (Mitglied der Volks- und Raiffeisenbanken) nicht auch zeitnah Apple Pay anbieten, werde ich meine Konten dort auflösen.

  • Na toll…
    Dann werden wohl einige wechseln

  • Schade, dass Apple das nicht frei gibt. Wenn von jeder Zahlung erstmal 0,5% nach Amerika abgezogen werden, kann man sich ja denken, wie sich das auf Dauer für Deutschland auswirkt.

    • Ich bin froh, dass Apple das nicht freigibt. Ein einheitliches im Betriebssystem integriertes System ist wohl deutlich besser als von jeder Bank, bei der man Kunde ist, dann mehrere Apps installiert zu haben, die dann auch noch völliger Murks sind (siehe Mobiles Bezahlen der Sparkasse auf Android). Außerdem ist Apple Pay sicherer als die Apps der Banken. Die leiten einfach die Kartendaten 1:1 wie bei der physischen Karte ans Terminal weiter. Apple Pay nutzt neu generierte Zahlungsdaten inklusive Token.

      • Da bist Du falsch informiert! Apple nutzt den gleichen Standard wie die Sparkassen und die Volksbanken, sonst würde das Bezahlen nicht funktionieren! Alle nutzen Token und die Plastikkarte bekommt bei den Volksbanken eine Zusätzliche virtuelle Kopie dieser Karte als Token im Android Gerät. Token können sie also alle.

      • @Chargeback
        Apple Pay und Google Pay nutzen die gleiche Basistechnologie, wie die Sparkassen-App und die VR-App, nämlich NFC mit Tokenisierung.
        Allerdings nutzen Apple Pay und Google Pay CDCVM (Consumer Device Cardholder Verification Method), wodurch alle Zahlungen autorisiert werden müssen, damit die Zahlung erfolgt, und damit sind auch Zahlungen über 25€ (bzw. 50€) nach Autorisierung ohne Pin-Eingabe am Terminal möglich. Bei der Sparkassen- oder VR-App muss man das Gerät ans Terminal halten, damit die App startet, dann muss man sich in die App einloggen und bei Beträgen über 25€ nochmal am Terminal den PIN eingeben vs. ans Terminal halten, Wallet startet, Zahlung mit Fingerabdruck oder Gesicht autorisieren und dann zahlen, auch über 25€ ohne Pin am Terminal.
        Weiterhin kann man bei Apple Pay zwischen verschiedenen Karten von verschiedenen Banken wählen, wenn diese Apple Pay unterstützen zusätzlich sind in Wallet neben den Apple Pay Karten auch Kundenkarten gesammelt, wenn gescannt (gibt es ja Apps dafür). Mit den Insellösungen der einzelnen Banken muss man immer zwischen den Apps hin und her wechseln und Kundenkarten hat man in einer weiteren App, während bei Apple Pay als auch bei Google Pay alles in jeweils einer App enthalten ist.
        Hätte man eine gemeinsame deutsche oder europäische Lösung aufgebaut, mit der Unterstützung von Kundenkarten und Tickets und CDCVM hätte man eine attraktive Alternative erschaffen können, die Apple hätte unterstützen müssen, da es die einheitliche Lösung gewesen wäre, oder man hätte einen speziellen Kompromiss ausgehandelt für die Nutzung in Wallet oder von Apple Pay. Allerdings haben das alle Banken in Europa verschlafen, da man die Lösung hätte schon vor Jahren entwickeln müssen, damit sie schon 2014 oder 2015 mit/kurz nach Apple Pay auf den Markt hätte kommen können, damit keine Notwendigkeit für die Amerikanischen Dienste gibt.
        Aber in Deutschland bzw. Europa entwickelt man lieber später technisch schlechtere/umständlichere Produkte, wie fehlendes CDCVM, oder welche Jahre zu spät kommen, siehe Paydirekt.

      • Da hast du vollkommen Recht. Hätte Apple den NFC Chip freigegeben, hätte die Deutsche Bank mit Sicherheit auch eine eigene Lösung entwickelt und hätte auf Die Unterstützung von Apple Pay verzichtet. Und dann wäre die App fürs mobile Bezahlen genauso verkümmert wie die anderen Apps der Deutschen Bank. Keiner hätte es benutzt und am Ende hätte es geheißen: „Mobiles Bezahlen ist ein Trend, der sich bei unseren Kunden nicht durchsetzen konnte.“

        So läuft das häufig ab. Dabei liegt es meist an der Lösung der Bank(en) selbst, dass sich manche Dinge nicht durchsetzen oder durchgesetzt haben. Nur wollen die Verantwortlichen das natürlich nicht so sehen. Aus welchem Grund auch immer.

      • @ErikHoffmann:
        Man kann bei der Volksbank das Smartphone ans Terminal hinhalten ohne das Display aktivieren oder das Gerät entsperren zu müssen und bezahlt so kontaktlos ohne vorherige Anmeldung in der App. Wenn Apple den Wettbewerb nicht ausgrenzen wollte, würde und es den iPhone Kunden möglich sein eine eigene Karte von jeder Bank dieser Erde zu hinterlegen, die nach dem Standard der Kartenorganisationen Token ausgeben. Was anderes macht Apple ja letztlich nicht. Banken müssen sogar Wallets anderer Anbieter unterstützen, die dafür zertifiziert sind und sie müssen sogar die Haftung übernehmen, wenn dort ein Schaden entsteht. Nur in das Apple Wallet kommt man offenbar nur rein, wenn man an Apple zahlt. Hätte Apple ein Interesse daran dass iPhone Kunden mobil Bezahlen können, hätten sie es bereits öffnen können und Banken würden es unterstützen.
        Frag doch Apple warum sie das nicht einfach machen, wie es von Anfang an vorgesehen ist. Den eigenen Hokuspokus darum herum könnte Apple ja weiter machen und sich dadurch sogar differenzieren. Sie machen es aber nicht, weil sie offenbar einen anderen Plan haben, bei dem der Endkunde iPhone Nutzer eine untergeordnete Rolle spielt und jahrelang hingehalten wird.

        In USA mag das mit Banken geklappt haben, in Europa spart eine Bank nichts, wenn sie in Apple Pay kostenpflichtig einsteigt. Alle haben seit Jahren Chipkarten mit Kontaktlosfunktion draußen, etc. Zudem sind europäische Banken reguliert, Einnahmen gesetzlich begrenzt, in den USA ist das nicht der Fall und trotzdem brummt Apple Pay selbst dort nicht so richtig. Geringe Transaktionsanteile, kaum Steigerungsraten trotz höchsten Apple Marktanteilen bei Smartphones weltweit. Ich bin da skeptisch was Apple betrifft. Im Werbemarkt haben sie es jahrelang nicht gepackt, bei Payment stehen sie jahrelang auf der Stelle, eine Erfolgsstory sieht anders aus!

      • @Chargeback:
        Also, ich kann meine Sparkassen Kreditkarte und Girocard in der VR-App einbinden, sowie Karten der Deutschen Bank und der Uni-Credit, sprich alle Karten in einer App? Ich wüsste nicht, dass das Möglich ist, da jeder seine Kunden zu seiner App zwingen möchte bzw. die Konkurrenz nicht in seiner App haben möchte.
        Und zum zweiten muss man bei Apple Pay alle Zahlungen autorisieren, auch die unter 25€, damit nicht unbemerkt abgebucht werden kann, was laut deiner Aussage bei der VR bzw. Sparkassen-App nicht der Fall ist.
        Nur kann man bei Apple und Google auch Zahlungen über 25€ genauso mit Fringerabdruck autorisieren. Ist das bei der VR-App genauso möglich, oder muss ich weiterhin am Terminal den Pin eingeben?
        Und eine Möglichkeit für Smartwatches gibt es auch nicht.
        Und außerdem funktionieren Google Pay und Apple Pay auch in Apps und auf Websiten genauso.

        So, wie die Apps jetzt sind, bieten sie keinerlei Vorteil gegenüber der Karten im Portemonnaie:
        – Man hat nicht alle Karten (sowohl Kredit-, Maestro-, V-Pay-Karten aller Banken und die Kundenkarten in einer App
        – Man muss sich immer noch für jede Kredit- und Giro-Karte den jeweiligen Pin merken, für Zahlungen über 25€
        – Pins müssen immer noch am Terminal bestätigt werden, wenn benötigt
        – Zahlungen können unter 25€ ohne Autorisierung getätigt werden
        – Es kann nur eine Standart-App für NFC geben, also kann man nich noch man kurz die Karte wechseln, wenn diese einer anderen Bank gehört
        – Keine Smartwatch-Funktionalität
        – Keine Websiten und App-Unterstützung der Zahlungsweise

        Somit bringen die Apps keinerlei Vorteile und Vereinfachung, die das Mobile-Payment eigentlich bringen sollte, außer, dass man die Karten nicht mehr physisch mit sich herumtragen muss.

    • Der Abzug ist in Deutschland bei Kreditkarten auf 0,3 % gedeckelt, bei Debitkarten auf 0,2 %. Das teilen sich derzeit der Kreditkartenherausgeber (z.B. Visa, Mastercard, Diners, Amexco), der Kreditkartenanbieter (z.B. Spaßkasse, Volksbank, ADAC, Amazon), u. U. der Zahlungsdienstleiter (z.B. GZS, AirPlus, SpaßkassenInformatik) und die Bank des Empfängers. Bei Apple Pay kommt ein weiterer, fünfter Player an den Tisch und will seinen Teil abhaben. Das soll gerüchteweise ein drittel des Gesamtentgelts als o ca. 0,1 % sein.

      • Nicht zu vergessen, dass die Banken auch die Akzeptanzinfrastruktur schaffen und finanzieren. Ohne die könnte man mit „Apple Pay“ nirgends bezahlen.

      • prettymofonamedjakob

        Die SparkassenInformatik gibt es schon seit Jahren nicht mehr.

  • Da kann man eigentlich nur kündigen bei so einem Verhalten

    • Meinst du damit, dass du deine Apple-Dienste kündigst und auf Android umsteigst? Schließlich müsste Apple nur die entsprechende Schnittstelle frei geben.

      • Ich glaube das Apples „wir schließen es um ganz viel Geld zu machen“ nicht der alleinige Grund. Sondern vielmehr weil schlechte Systeme große Probleme für Kunden machen können. Und eine Plattform wie iOS davon großen Schaden nehmen könnte.
        Und ganz ehrlich: ich traue den Sparkassen nicht was gescheites und sicheres zu entwickeln. Bis heute hab ich von der Haspa keine gute Online App. Push Tan wird nur über ein Passwort gesichert. Kein FaceID, kein two factor, nichts.
        Ich will erstmal die ersten Test der Sparkassenlösung sehen. Und ich bin mir sehr sicher das diese hinter Google pay und Apple Pay hinkt.

      • Nicht nur das…wohin gehen denn fie Transaktionsgebühren…hier bleiben die bestimmt nicht.

      • Eigenartiger Kommentar! Die Banken arbeiten ja auch nicht mit GooglePay zusammen! Hätte ich einen Androiden würde mich die SK App auch ärgern.

  • Diese Eigenlösungen man nur als politische Irrfahrten verstehen. Wie kann man nur glauben das sie sich mit so etwas durchsetzen.
    Ein Bezahlsystem KANN fragmentiert nicht funktionieren. Wenn dann für alle.

  • Zwar wirklich etwas albern aber normal sollte man wirklich sein Sparkassen Konto inkl. Geschäftskonto und Kreditkarten zu einer anderen Bank wechseln.
    Wenn das jeder machen würde, hätten die ein Problem.
    Zum Glück ist boon ja einfach beim Start dabei und so kann einem das ziemlich egal sein ob es die boon Karte ist oder direkt die Mastercard.
    Kostet nur leider 18€ extra im Jahr.

    • Hab Boon schon seit 2 Jahren und bin sehr glücklich damit. Die 18 EUR sind nur einmal jährlich. Die Entwickler möchten schließlich auch von etwas leben – absolut fair.

  • Und selbst wenn Apple NFC freischalten würde, gibt es bei der Insellösung immernoch Nachteile:
    – Pin Eingabe ab 25€ am Terminal, was bei Apple Pay einfach immer durch Face ID am iPhone erfolgt
    – kein einfaches aktivieren durch doppelklick der Seitentaste
    – erst recht kein einfaches Bedienen an der Apple Watch, falls die Banken dafür überhaupt eine App bereitstellen würden.

    • – kein Bezahlung online möglich (Beispiel PayPal) ;)

    • Nicht zu vergessen, eine „hochmoderne PIN-Eingaben sind anfälliger als biometrische. Der Mann hinter dir, manipulierte POS, pp.
      Leider bekommt Chargeback das ständig erklärt, aber er ist wohl Bankangestellter. Er kommt an den Nachteilen der Bankenlösung nicht vorbei. Außerdem widerspricht eine PIN-Eingabe dem Sinn des Mobile Payments. Chargeback spricht nur von einem Mindeststandard, aber Apple Pay und der Clon von Google Pay haben den Standard deutlich durch das CDCVM Protokoll erhöht. Das setzt sehr wohl einen weltweiten Standard! Die SK App Mobiles Bezahlen gefällt vielen Nutzern nicht mehr so gut, wenn sie das Andere erst kennen lernen! Dann kommt die Frage, wie geht denn das, echt, ohne PIN, toll!

  • Das Vorgehen eine mobile Bezahllösung als App für bestehende Mastercard und Visa Karten anzubieten ist doch völlig in Ordnung. Das fällt ja auch nicht vom Himmel und wurde technisch umgesetzt. Mit Android geht das ja, mit iOS halt nicht. Ein erster Schritt ist gemacht, nur will den Apple nicht unterstützen und sperrt Die Volksbank Karten-App aus, weil die nicht in Apples Businessmodell passt. Auch legitim. Eine gemeinsame Lösung mit Apple ist ja nach den bisherigen Pressestatements nicht ausgeschlossen.

    • Korrekt. Also ist der Gesetzgeber hier gefragt da der Markt dieses scheinbar von alleine nicht geregelt bekommt. Ob VoBa, KSK, Apple, GP…egal, alles Insellösungen die nicht kompatibel zueinander sind.

    • Google Pay geht nicht mit der Sparkassen und ist laut denen auch keine Option!
      Nochmal CDCVM ist ein Protokoll und längst über den Mindeststandard der Banken voraus und damit ein neuer weltweiter Standard! Apple Pay wird nicht umsonst von vielen Datenschützern und der IT-Fachpresse als lobenswerten STANDARD beschrieben!

  • Wieso sollte ich als Kunde eine extra App starten und mich dort authentifizieren, wenn ich die Lösung viel komfortabler bereits im Betriebssystem habe?

    • Weil der BS-Inhaber zu viel Macht hat und Konkurrenz ausschalten könnte…was z. Zt. ja wohl seitens Apple angedacht ist…und die Transaktionsgebühren würden ins Ausland abwandern :-)

      • Man kann aber auch sagen, das es nicht ok ist, das die Sparkassen App nicht das einbinden von deutsche Bank Kreditkarten ermöglicht.

  • Wenn das System genauso gut wäre wie ApplePay hätte ich kein Problem damit es zu verwenden. Ich bezweifle aber, dass es auf Android Geräten auch ohne PIN Eingabe ab 25 Euro, mit einer Android Watch und ohne Internetverbindung funktionieren wird.

  • Das ist halt wieder typisch deutsch. Den Knall nicht gehört. Und solche Sachen gehen durch die Bank weg. Es zeigt einfach nur wieder das es in Deutschland kaum noch Unternehmen gibt die Regenmacher sind, sondern nur noch Mitschwimmer. Nur im babbeln sind alle Weltmeister. Ich lach mich mittlerweile Schrott wenn ich mal wieder an ner tanke via nfc bezahle und mir die Susi hinterherbrüllt wie sie doch ne Unterschrift oder Pin brauch

  • Die 25 Euro Grenze gilt wohl nur beim 1 mal. Beim 2 mal auch über 25 Euro ohne PIN
    Ich benutze Visa und AMEX kontaktlos einfach in der Handyhülle stecken lassen und Handy hinhalten geht. Sogar ohne IPHONE entsperren und ja auch Geld mitnehmen geht
    Und am Ende des Tages werden die Transaktions Kosten wir bezahlen weil kein Onkel H und Tante M diese selber zählt und seinen Gewinn schmälert. Immer zählt der Kunde auch jede Gewährleistung ist vorher eingerechnet. Steht halt nicht bei Google :-))

  • Gleich mal an den angegebenen Pressekontakt der BVR schreiben, dass ich mich doch mehr darüber gefreut hätte, wenn sie Apple Pay mit Start unterstützen würden

  • Also wenn sie das in Österreich auch machen wechsle ich die Bank!

  • Lese ich das richtig, nur Andriod? Totgeburt.

  • Nur mal zum Nachdenken:

    AP ist eine blöde Möglichkeit Geld zu zahlen.

    Niemand wird sterben, wenn er es nicht hat, nicht bekommt.

    Leben bleibt wie es ist.

    • Bargeld ist ebenso blödsinnig. Geld abheben, damit ein anderer (Händler) es wieder zur Bank trägt.

    • Das hat aber etwas mit Angebot und Nachfrage zu tun, das hat nichts mit Lebensnotwendig zu tun. Strom, Internet, Smartphone oder selbst Schule sind nicht lebensnotwendig, allerdings möchte ich das haben, wenn es die Möglichkeit dafür gibt, du nutzt ja z.B. auch das Internet und Strom.
      Genauso ist es bei Apple Pay, es ist sicherlich nicht lebensnotwendig, wie vieles heutzutage in unserer Konsumgesellschaft, allerdings kann ich die Bank wechseln, wenn das Angebot bei einer anderen Bank besser ist, sprich diese Apple Pay unterstützt. Und wenn jetzt immer wieder Personen sagen, das sei kein Grund die Bank zu welchen, was ist dann einer, wenn nicht der Mangel an Funktionen. Und wenn man dann, wie bei der Sparkasse, welche sowieso teuer ist, auch noch schlechtere Funktionen bekommt als anderswo, (das abheben kostet bei manchen schon Geld, wenn man zu oft abhebt, Online Banking Funktionen können je nach Sparkasse zusätzlich kosten, usw) dann wechselt man halt.

    • Und Denner, warum bist du hier, du musst es ja nicht nutzen!

  • Ich weiß, will keiner mehr lesen und dennoch, für alle, die Apple Pay nutzen wollen, gibt es Alternativen, wenn die eigene Bank es nicht anbietet. Var. 1, die Bank wechseln. Var. 2, boon oder falls möglich und dann angeboten, hierzu eine Alternative. Ich nutze seit gut einem Monat boon und es gibt keine Probleme. Einmal einen fixen Betrag überwiesen und dann immer automatisch aufladen und fertig ists. Wird mal mehr benötigt, dann Guthaben vorab aufladen und es klappt auch. Wem das aktuell zu „gefährlich“ ist, kann ja warten, bis boon offiziell in Deutschland startet. Da es ja eh keine Zinsen mehr auf dem Giro gibt, wäre es ja dann egal, ob man das monatliche „Haushaltsgeld“ bei boon oder auf dem Giro parkt.

    Also Möglichkeiten gibt es und dann gemütlich zurücklehnen und das Schauspiel bewundern, ob sich die Kontrahenten bewegen.

    • Die boon-Kreditkarte finde ich sogar noch sicherer in Kombination mit ApplePay.
      Da sie nur eine PrePaid-Kreditkarte ist und deswegen auch nur der betrag auf der Karte abgebucht werden kann und nicht mehr. :)

  • Apple Pay = Ja. Andere blöde sinnlose Banking-Apps = Nein.

  • Was hier viele vergessen warum einige ApplePay so toll fidnen oder möchten:

    ApplePay/Cash ist kontaktloses zahlen, kwitt und paydirekt in einem!
    Da sieht man doch das die deutschen Banken es nicht drauf haben …

  • >Wie beim kontaktlosen Bezahlen mit der Plastikkarte ist die PIN-Eingabe nur bei Zahlungen über 25 Euro regelmäßig erforderlich.

    Warum soll ich das dann nutzen? Gerade die fehlende PIN-Eingabe macht Handyzahlung doch attraktiv…

  • Wenn man eine (europäische) Alternative hätte haben wollen, hätte man halt vor Jahren einen EU-weiten Standart entwickeln müssen, den die Banken zwingend hätten nutzen müssen, mit CDCVM. Dieser hätte auch eine PayPal Alternative enthalten können und eine Option für Apps und Websiten. Dann hätte es mehrere Apps geben können, die aber alle Banken unterstützen, wodurch es kein Monopol gegeben hätte.
    Aber man beschäftigt sich ja lieber mit irgendwelchen Ausschüssen gegen Google, Android, Apple, Krümmungen von Gurken, oder wie man jetzt schon wieder hört: einen einheitlichen Ladestecker.
    Hätte man seine Ressourcen lieber für so etwas verwendet bräuchte man jetzt nicht die Freigabe des NFC von Apple fordern, sondern Apple hätte das System wegen der einheitlichen Basis wahrscheinlich automatisch implementiert, wie z.B. die Suica in Japan.

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