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Einjähriges App Store-Verbot

Massiver Vertrauensverlust: „Mit Apple anmelden“ als Waffe im Epic-Streit

172 Kommentare 172

Der Rechtsstreit zwischen Apple und dem Spiele-Publisher Epic bringt immer mehr Entwickler auf die Barrikaden. Diesen fällt es, unabhängig vom Diskurs über die Höhe der von Apple geforderten Umsatzbeteiligung, immer schwerer Verständnis für die Reaktion Cupertinos auf den Richtlinienbruch der Fortnite-Macher aufzubringen.

So zeigt das Verhalten des iPhone-Anbieters in den letzten Tagen zweierlei: Apple sieht die Entwickler-Community weniger als Partner, die iPhone und iPad mit guten Anwendungen begehrenswert machen, sondern als puren Nutznießer, der das Glück hat für Apples Geräte entwicklen zu dürfen. Und: Wer sich mit Apple zerwürft, läuft Gefahr lebenswichtige Infrastruktur-Komponenten zu verlieren.

So hat der Fortnite-Anbieter Epic jetzt angekündigt, dass Apple noch an diesem Freitag die Zugangsmöglichkeit „Mit Apple anmelden“ deaktivieren wird. Anwender, die das Apple-Verfahren in der Vergangenheit genutzt haben, um sich einen Account in der Community des Spiele-Anbieters zu erstellen, können sich dann nicht mehr anmelden.

Wwdc Entwickler

Bessere Zeiten: Apple-Mitarbeiten begrüßen Entwickler auf der WWDC

Epic ruft betroffene Nutzer dazu auf, eine gültige E-Mail-Adresse in ihren Account-Einstellungen zu hinterlegen, um so eine weiterhin gültige Login-Möglichkeit nach dem Wegfall der „Mit Apple anmelden“-Option zu bieten. Dieser Support-Eintrag erklärt die empfohlenen Handgriffe im Detail.

Ein Vorgehen, das für entrüstete Reaktionen in der Entwickler-Szene gesorgt hat. Einerseits verpflichtet Apple die Entwickler zur Integration der „Mit Apple anmelden“-Option, andererseits wird diese im Streitfall als Waffe eingesetzt um Teile der Bestandskunden den Zugriff zu ihren Accounts unmöglich zu machen.

Einjähriges App Store-Verbot festgesetzt

Zudem steht mittlerweile fest: Apple hat Epic mit einer einjährigen App Store-Sperre belegt. Demnach darf sich der Konzern erst im kommenden Herbst wieder um einen neuen Entwickler-Account bewerben. Dies zeigt die Kündigungs-E-Mail Apples, die Epic in der neuen Klageschrift vom 4. September (PDF) auf Seite 139 abgedruckt hat. Hier konstatiert Apple schlicht:

Bitte beachten Sie schließlich, dass wir Ihre erneute Bewerbung für das Apple Developer Program, mit Blick auf die Art Ihrer Handlungen, für mindestens ein Jahr ablehnen werden.

Donnerstag, 10. Sep 2020, 7:29 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Sehe ich nicht so wie in Eurem Text beschrieben … Apple hat doch das Recht dazu Konsequenzen folgen zu lassen … Epic verhält sich wie ein Kleinkind … und auch da muss Strafe manchmal sein, damit das Problem auch mal verstanden wird ….

    • Das Kleinkind ist hier auch Apple …
      Machtmissbrauch wird hier perfekt gezeigt…

      • Wo wird Macht missbraucht?

        Es wird niemand verpflichtet den Login zu nutzen (wenn man halt andere Dienste anbieten möchte, muss man eben auch diesen anbieten – ist halt vertraglich festgelegt, aber es reicht auch einen Account per Email als Login Option anzubieten) und wenn man seinen Entwickler Account verliert, dann verliert man eben auch den Zugriff auf entsprechende Frameworks und APIs. Das ist jetzt nicht neu.

      • Davon abgesehen stimme ich aber zu das hier echt irgendwie alles aus dem Ruder läuft.

      • Machtmissbrauch? Weil EPIC die komplette Infrastruktur, die Reichweite und die Kaufkraft der Applekunden quasi entgeltfrei nutzen möchte? Apple unterbindet nur die Nutzung ihrer Infrastruktur, wozu auch der Service „Anmelden mit Apple“ gehört.

      • Doch. Login mit Apple ist Pflicht, wenn man andere SSO-Logins wie Facebook anbietet.

      • Tut nichts zur Sache

        Nur musst du ihn nicht nutzen, als Anwender.

      • Ist ja vertraglich festgesetzt… Das Problem ist hier nur das – wie bei der Mafia – einseitig bestimmt wird was im Vertrag steht und es keine Alternative gibt um Apps auf iOS Geräte zu bekommen. Die Dienstleistungssparte muss stark reguliert werden.

      • Der normale User rafft doch gar nicht wozu der SSO da ist und das er wenn er das Konto kündigt oder stilllegt nicht mehr in ein Programm/Webseite kommt. Ist aber genauso mit dem Facebook oder Google SSO, da dann den FB Acc stilllegen klappt auch nicht da sonst nix mehr geht.
        Deswegen erstelle ich mir immer einen eigenen Acc anstatt die bequeme Methode SSO zu nutzen

      • Schwachfug. Epic geht es nur um sich! Weder um den Kunden noch um die Allgemeinheit. Bei einer Umgehung der Abgaben an Apple hat der Endkunde nichts gewonnen! Die Preise werden nicht günstiger, den Epic wird die Preise nicht senken. Vielmehr werden die bei Apple nicht mehr gedeckten Kosten und Gewinne anderweitig über den Endkunden eingefahren.
        Epic ist hier die Sau!

      • @ conny: EPIC macht die Preise nicht günstiger? Ham die nicht beim eröffnen der Schlacht sogar damit geworben das es günstiger ist bei denen direkt zu kaufen? Der Einwand wäre damit ja hinfällig. Die Kunden haben ja auch was davon.

    • lol, wen EPIC ein Kleinkind ist, was ist dann Apple? ein Baby?

    • +1
      Ich sehe mich auch im #TeamApple weil es das gute Recht eines jeden Kaufmanns ist, den Kunden des Ladens zu verweisen. Stichwort Hausrecht. Im weiteren Sinne ist Epic Apples Kunde und hat die Bedingungen akzeptiert wie sie waren. Ich kann auch nicht nachträglich irgendwelchen AGBs widersprechen…

      • Denk mal ne Sekunde nach: Es ist deiner Meinung nach also OK, Apples und Epics gemeinsame Kunden (!) zu erpressen, indem man es ihnen unmöglich macht, sich überhaupt bei Epic anzumelden?

        Wie fändest du das so, wenn du als Käufer dich nicht mehr anmelden könntest, weil deine Anmeldemethode gar nicht mehr existiert?

      • Nur das Epic in diesem Falle nicht der Kunde ist, sondern der Lieferant! Apple gehört der Laden und Epic (und die anderen Entwickler) füllen den Laden mit ihren Waren(Apps). Ohne diese Waren wäre der Laden ziemlich leer!

      • @Waldelf, wo ist das Erpressung? Sie verlangen doch vom Endkunden kein Geld? Es ist doch nicht so, dass es unmöglich ist, sich anzumelden. Die Funktion bleibt wieterhin bestehen, nur nicht die Anmeldung via Apple.

        Und @Rüpel, die Entwickler sind doch nicht gezwungen, Apple den „Laden“ voll zu machen.
        Jeder Entwickler entscheidet sich für, oder gegen den App-Store.
        Apple bietet lediglich den Markt oder die Plattform seine Apps anbieten zu können. Und wenn ich die Bedingungen als Entwickler akzeptiere, dann darf ich mich danach nicht beschweren. Immerhin sind die 30% völlig gerecht, schließlich müssen die Server, Speicherkapazitäten und die permanente Sicherheit für diese Server bezahlt sein.

      • So ein Unsinn! Der Epic-Kunde kann sich auch weiterhin bei Epic anmelden nur nicht mehr als Apple-Kunde. Genau das will Epic doch. Es soll keine Apple-Epic-Kunden mehr geben. Damit fällt dann auch der Part Apple-Kunde weg.

        Abgesehen davon geht es hier um ein beschissenes Spiel! Auf der Welt gibt es gerade viel schlimmere Sachen

      • Du legst da glaub ich was falsch aus:
        Apple hat den Laden.
        EPIC bietet das Produkt.
        Der User ist der Kunde.
        Und diesen Kunden des Ladens zu verweisen ist auf dauer eigentlich kaufmännischer Selbstmord.
        Denn wenn sich noch mehr Produktanbieter entscheiden ihre Produkte nur noch in anderen Läden zu verkaufen. Ist der Laden „Apple“ bald leer.

    • Also ich finde es gut, dass Entwickler „protestieren“ und damit zeigen, dass eine Monopolstellung niemals gut sein kann, egal ob das Unternehmen Apple heißt oder sonst wie.

      • danielvonderelbe

        Es ist ja nichtmal Monopolstellung, die wollen doch nur 30%

      • Ich denke die Entwickler profitieren genau so, wenn nicht sogar deutlich mehr von Apple als anders herum.

        Von jetzt auf gleich Zugang zu mehreren 100-Mio. iOS-Nutzern (= potentiellen Kunden) – das ist in anderen Branchen mal deutlich teurer als 30% von Summe x ;)

      • Wenn Apple ein Monopol hätte dann könnte man das gegebenenfalls so sehen, aber das haben sie im Smartphone markt nicht. Sie verkaufen ihr eigens Produkt und bieten dort die Möglichkeit über ein „Portal“ Software zu installieren. Nach Ihrer Logik hätte Sony bei der Playstation auch ein Monopol weil nur sie bestimmen können welche Spiele erlaubt sind. EPIC hätte auch einfach vor Gericht gehen können und gegen die 30% Marge klagen können. Sie haben aber bewusst den Weg der Eskalation gesucht. Apple hatte zu beginn auch gesagt dass Fortnite wieder im AppStore freigegeben wird wenn das alternative Bezahlsystem wieder deaktiviert wird. Aber EPIC wollte das ganze eskalieren lassen. Durch das Löschen des Entwickleraccounts hat EPIC alle rechte am System verloren. Wenn ich meine Rechnungen für ein Abo nicht mehr Bezahle dann wird mir gekündigt und dann kann ich die Funktion auch nicht mehr nutzen.

        Und das es bei dem ganzen nicht darum geht das es am iPhone keine alternative Installationsmethode gibt sieht man daran das EPIC das gleiche bei Google auch gemacht hat.

      • Blödsinn, die Entwickler haben früher mal profitiert. Da war es mal Win-Win. Heute profitierst du Null, weil wenn du nicht Epic heißt, EA, Microsoft oder sonst ein riesen Namen hast, gehst du einfach nur unter.

      • Wenn man mit seiner App nur bestehendes aufwärmt bestimmt. Die richtige Idee, das richtige KnowHow zu richtigen Zeiten, ermöglichen einen großen Markt.

      • Der AppStore ist kein Monopol? Du hast null Ahnung vom Leben!

      • @googman: das würde ich gerne mit Zahlen belegt sehen!

        Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wenn ich als Entwickler etwas im kleinen Kreis, oder gar nicht über Apple vertreibe, MEHR verdiene, wie wenn ich den AppStore nutze, der Millionen potentielle User bietet…

        Ich glaube, du irrst dich gewaltig.
        Einzige Ausnahme: deine App ist einfach nur schlecht, aber dann läuft weder im einen Fall, noch im anderen

      • DominikGünther

        Das ist Quatsch. Wie viele Starups sind aus Apps hervorgegangen die nicht Microsoft und Co. sind?

      • DominikGünther

        Weswegen protestieren sie denn. Wegen der 30% die sie abführen müssen. Ich kann dich nicht mein gesamtes Geschäftskozept auf den AppStore ausrichten und wenn ich dann hunderte Millionen damit verdiene Gierig werden und nicht mehr mit den Bedingungen von Tag 1 einverstanden sein. Ich habe kein Verständnis in diesem Punkt für Entwickler. Du ziehst ja auch nicht in eine Wohnung ein und stellst nach nem Jahr fest das sie dir zu teuer ist und machst das dann zum Problem des Vermieters.

      • wo ist denn hier ein Monopol und wer hat sich nicht an den Vertrag gehalten?

      • Ein Monopol ist eine Marktform, bei der nur ein Anbieter vorhanden ist. Fortnite wird aber auch im PlayStore angeboten. Man muss dann halt nur Androidphone haben. Will ich einen Stern vorne am Auto haben, muss ich mir halt einen Mercedes kaufen…

      • Natürlich ist er ein Monopol im wichtigsten Ökosystem für Entwickler.

      • Nicht ganz verstanden scheinbar. Im Apple Ökosystem ist der App Store das Monopol. Darum geht es.

      • @Steffen
        Gut erkannt, Sony hat ein Monopol über deren eigene Plattform. Ohne deren Segen, darfst du kein Spiel für die Plattform veröffentlichen. Es gibt nur einen Store für digitale Güter.
        Gleiches bei Apple, auch die haben ein Monopol über deren Plattform. Jetzt kann man wie ironischerweise fast jeder hier damit argumentieren, es ist doch Apple’s “Haus” und damit gelten deren Hausregeln. Was aber alle hier ignorieren ist das Oligopol am Smartphone-OS-Markt zwischen iOS und Android und dem Stellenwert vom Smartphone in der Gesellschaft. Hierbei kann es eigentlich nur dem Kunden zugute kommen, wenn EPIC zumindest zum Teil seine Forderungen durchbekommt und Apple etwas von seinem hohen Ross runter kommen lässt – egal ob man die Firma EPIC und deren bekanntestes Consumer-Produkt leiden kann, die Unreal-Engine ist aber auch ein sehr verbreitetes Produkt.
        Zudem zahlen wir Kunden mit jedem Kauf für Entwicklung der Plattform- und Softwareentwicklung mit, hierzu zähle ich Entwicklertools etc. mit ein.
        Das Argument 100 Mio potentielle Kunden ist genauso lasch, wie wenn ich morgen eine neue Zahnbürste über Amazon oder Alibaba rausbringe. Wenn mich aber im Algorithmus Dschungel niemand findet, bringt mir die Plattform mit egal wie vielen potentiellen Kunden erstmal garnichts.

        Im übrigen hat EPIC auch schon gegen Sony “gekämpft”, um den Multiplayer Modus Cross-Plattform anbieten zu können. Zuvor konnten nur Playstation Spieler mit Playstation Spielern online zocken, nun gibt es eine Hand voll Games, die auch mit Xbox, Switch oder PC zocken können.

      • So wird ein Monopol nunmal nicht definiert. Egal wie oft ihr es wiederholt, es bleibt falsch.

      • Hier scheinen manche den Markt falsch zu definieren, wenn es um das Thema Monopol geht. Es geht nicht um den Smartphone Markt oder den Betriebssystem Markt sondern den von iOS Geräten. Diese bilden in sich selbst einen Markt in dem es nur einen Anbieter gibt: Apple. Und damit haben wir ein Monopol. Ob diese Betrachtung richtig ist, das werden ja zukünftig scheinbar die Gerichte klären.
        NUr mal so als Hinweis: Microsoft wurde damals ein Quasi-Monopol vorgeworfen, als es um den IE ging. Dabei hatte Microsoft im Betriebssystem-Markt kein Quasi Monopol, es wurde nur der PC Markt betrachtet.
        Und weil hjier irgendwer Sony als Beispiel angebracht hat, auch da gibt es kein Monopol weil man jederzeit in der Lage ist, PlayStation Spiele auch außerhalb von Sonys Store zu kaufen. Es könnte erst ein Thema werden wenn es nur noch Konsolen mit reiner Store-Anbindung gibt.

      • Sonari. Denk nochmal nach! Gut das es Richter gibt die es neutraler sehen. Der AppStore hat kein Monopol. Der Vergleich ist lächerlich. Vor allem in den Zeiten wo Microsoft und Sony Konsolen zeigen die kein Laufwerk haben. Lol

      • Es gibt verschiedene Formen von Monopolen. Aber wir sind jetzt hier nicht beim Wirtschaftskurs. Grundsätzlich ist Apple Verhalten extrem fragwürdig. Regulierungsbehörden und Kartell Instanzen werden die Tage Apple sowieso gewaltig auf die Finger klopfen. Genau aus diesem Problem heraus.

      • @Steffen

        Sehe das genauso.

        Epic wollte es so. Sie haben bewusst die Eskalation gesucht. Und sie nehmen außerdem noch in Kauf, dass ihre Kunden darunter leiden, weil sie ihre Kunden als Druckmittel einsetzen möchten.

        Ich hoffe, Apple bekommt Recht.

      • @Sonari sorry du bringst da selber etwas durcheinander.

        1. es geht ganz genau um den Smartphone Markt.
        2. Microsoft hatte damals einen Globalen Marktanteil von über 90%. Ihnen wurde kein Quasi Monopol sondern ein Monopol Missbrauch genau deswegen vorgeworfen.

        Wenn wir von Apple, explizit vom iOS Store sprechen, könnte man Apple eher ein Quasi Monopol unterstellen aber kein Monopol. Quasi Monopole sind keine echten Monopole, zudem sehr häufig anzutreffen.

      • Monopolstellung von was? Apple hat das Monopol auf iPhones, iPads etc. Niemand zwingt dich das zu kaufen.

      • Diese Monopolstellung Leuet immer wieder ‍♂️‍♂️‍♂️

      • +1
        Ohne Werbespots im mehrfachen kEUR Bereich ist der App Store für kleine (oder neue) klein Entwickler völlig uninteressant weil die Auffindbar keit gleich null ist.

      • Nein, dass ist Falsch!!!!!
        Die Leistung die Apple vertreibt ist kein Monopol von Apple. Sie ist zu 100% am Markt von anderen Anbietern verfügbar. Damit leider kein Monopol! Aber die Geräte von Apple sind viel geiler!

      • Kein Monopol? Dann zeig uns doch mal wo du „für ein iPhone“ derzeit das Spiel Fortnite downloaden kannst.

    • @BuRn

      Absolut deiner Meinung!!!

      Epic sollte sich schämen, seine Kunden als Erpressungswerkzeug zu benutzen.

      Wäre ich bei Epic Kunde, hätte ich sie direkt aufgefordert, die vertraglichen Bedingungen einzuhalten, damit ich mein Spiel weiter, wie gewohnt, nutzen kann.

    • dito. Mit Apple anmelden ist nix anderes als ein Datenschutz-Feature, dass Apple exklusiv anbietet. Trennen sich die Wege, kann ja wohl Apple unmöglich diesen Teil seines Services aufrechterhalten. Wie Würde Apple die Entwickler nicht zur Implentierung zwingen, gäbe es sie nicht.

      • Dies ist aber ein Datenschutz Feature für uns Apple Kunden, nicht für Entwickler.
        Insofern sollte Apple diese Karte auch nicht ziehen. Für die Akzeptanz ihres Dienstes und Gesamtpakets erwiesen sie sich einen Bärendienst.

    • Jörg Schneider

      Ich stimme dir vollumfänglich zu!

    • Es ist genau umgekehrt. Apple verhält sich wie ein Kleinkind. Die Handlung Epics mögen einem nicht gefallen, zeigen aber ganz klar das Gesamtproblem auf. Sie nutzen ihre Stellung gnadenlos aus. Am Ende der dumme sie nämlich wir alle, nämlich die Kunden.

      • Apple hat Regeln, Epic hält sich nicht dran, wird nach den Regeln dafür bestraft und versucht mit einer Schmutzkampange und Klagen gegen ihre Regelverletzung und deren Konsequenzen anzugehen. Also für mich ist hier Epic ganz klar das Kleinkind.

      • Und wie soll Apple dann reagieren, ich meine was würdest Du an Stelle Apples tun um nicht wie ein Kleinkind zu wirken?

    • Es war ja nicht so, dass Epic Apple die 30% nicht zugestanden hat. Sie haben den Kunden die Möglichkeit zu wählen gelassen und informiert: Zahle hier mit Apple: 10€ und hier noch ein Link zu unserer Seite wo du das selbe für 8€ kaufen kannst.
      Diese Regel, dass nicht auf Apples 30% Share hingewiesen werden darf ist Humbug. Die Regel, dass aus Apps nicht auf andere Zahlungsmittel verlinkt werden darf, gar deren Existenz erwähnt werden darf ist Ausnutzung der Marktmacht seitens Apple.
      In vergleichbaren Fällen, wo Onlinehändler Produkte im eigenen onlineshop günstiger angeboten haben, als bei EBay oder Amazon, wurde den Händlern recht gegeben und Amazon die Vertragsklauseln vom Kartellamt untersagt.
      So eindeutig, wie viele hier meinen, dass Apple im Recht ist, ist die Rechtslage also garnicht.
      Fakt ist, dass Apple seine Macht gegenüber den Entwicklern einsetzt. Ob die Stellung von Apple so Marktbeherrschend ist, dass die Praktiken für unzulässig erklärt werden, muss ja jetzt vor Gericht entscheiden werden.
      Gerade in den USA kann man Apple schon eine Marktbeherrschende Stellung zuschreiben. Spätestens seit Apple direkt mit AppStore Entwicklern in Konkurrenz tritt (AppleMusic vs Spotify, ATV+ vs Netflix, Arcade vs Stadia, Xbox) gilt ja auch Apples Grundsatz alle gleich zu behandeln nichtmehr. Denn Apple hat ja bei den eigenen Diensten keinen 30% Verlust auf den kompletten Umsatz. Die Situation mit Android ist insofern nicht Vergleichbar, da dort ja am Play Store vorbei Apps installiert werden können.

    • @ BuRn: Sehe ich genau so wie du.
      Fürchterlich was Epic hier versucht. Die schießen sich ins eigene Knie!

  • Das wird für Apple kein gutes Ende nehmen…

  • Gut geschrieben!
    Apple, trotzig wie ein kleines Kind. Glaube wenn wir ohne weitere Regulierungen noch ein paar Jahre warten, kann die großen Tech-Giganten niemand mehr aufhalten.

  • Es ist interessant dass eine solche Konfrontation jetzt begonnen hat, unabhängig davon welcher Entwickler sie losgetreten hat. Es zeigt die Macht von Apple und auch die Möglichkeiten der Entwickler und wird in den nächsten Wochen sicherlich den Kunden auch noch etwas zum nachdenken geben.

  • Wo ist das Problem? Wenn ich eine gemietete Wohnung verliere, muss ich auch alle Schlüssel abgeben. Und wenn es zu dem Wohnkomplex eine zentrale Schließeinrichtung gibt, dürfen meine Freunde und Familie auch keinen Nachschlüssel behalten.
    Das scheint ein sehr schmutziger Fight zu werden, das Verhalten von Apple ist technisch gesehen korrekt (die Argumentation der Gegenklage aber in der Tat mit arroganten Unterton).

    • Der arrogante Unterton ist vermutlich eher der gerichtlichen Auseinandersetzung geschuldet.
      Wie so oft wird hier nicht so heiss gegessen, wie es gekocht wird und Formulierungen sind erstmal schärfer als sie objektiv sein müssten.
      Vermutlich telefonieren beide beteiligten Unternehmen (wie bei Diplomatie üblich) öfter miteinander als wir das in der öffentlichen Wahrnehmung mitbekommen.
      Beide Seiten dürften ja an dem doch sehr erfolgreichen bisherigen Vorgehen gut verdient haben.

    • Ich versuche mich mal an einer schnellen Analogie.

      Du mietest deine Wohnung, bekommst die Schlüssel und die Ansage des Vermieters: Wenn du bei mir Wohnst, dann musst du neben deinem Briefkasten auf einen Briefkasten in unserem Bestand nutzen – aber keine Angst alle Briefe die hier ankommen leiten wir an dich weiter.

      Dann verlierst du die vermietete Wohnung und musst alle Schlüssel abgeben – sowie, so nachvollziehbar. Statt die weiterhin eingehenden Briefe nun jedoch an deine neue Adresse weiterzuleiten, was problemlos möglich wäre, baut der Vermieter nun jedoch den Briefkasten ab, zu dessen Nutzung er dich verpflichtet hat.

      Das ist alles ganz schön wackelig, beschreibt den Fall oben aber vielleicht etwas besser als nur mit einem Schlüsselbund.

      • Wenn du nicht mehr bereit bist, die schriftlich vereinbarte Miete zu zahlen: na logisch!
        Ich nehme an, ich sitzt demselben Logikfehler auf, wie all diejenigen, die sich beschweren, dass eine einmal gekaufte App keinen lebenslangen Servicevertrag beinhaltet. Wo steht denn, dass Apple das Weiterleitungsfeature aufrecht erhält, wenn das Entwickleraccount endet? Ganz im Gegenteil: jeder erwartet, dass das eine mit dem anderen verbunden ist.

      • Es ist ja nicht so dass epic die Wohnung einfach verliert, sondern diese zum Arbeiten umsonst gegen eine vorher klar kommunizierte Umsatzbeteiligung bekommen hat, und jetzt aber plötzlich kostenlos wohnen will. Ihren eigenen Briefkasten hatten sie schon immer anbringen dürfen, sie hätten nicht mal den der Hausverwaltung in Anspruch nehmen müssen.

      • In dem Fall erstellt man einen Nachsendeauftrag bei der Post, kostet 7€ im Monat. Warum sollte dein alter Vermieter die weiterhin kostenfrei Leistungen anbieten?

      • Ich weiß nicht, ob das ein guter Vergleich war … Wenn ich irgendwo einziehe, nutze ich natürlich die gegebenen Briefkästen. Wenn ich ausziehe verlange ich nicht vom Vermieter, mir meine Post hinterher zu schicken, sondern muss selbst überall meine Adresse ändern und bei der Post einen Nachsendeantrag stellen.

        Und wenn man bei Apple auf’ner Liste ist, dann bekommt man keinen Zugang zu diesen Services. Gleiches gilt für Google oder Amazon usw. Wenn du ein kriminelles Business hast, aufgeflogen bist und von Google gesperrt wirst, kannst du schwer von denen verlangen, dass weiterhin Login mit Google möglich ist. Hier ist der Grund ein anderer, hat am Ende aber das gleiche Resultat.

        Ich persönlich kann leider beide Parteien verstehen. Dauerhaft 30% seines Umsatzes abzudrücken ohne Gegenleistung ist doof, besonders wenn die Abhängigkeiten in der Geschäftsbeziehung einseitig ist. Auf der anderen Seite hat Apple, zumindest was die Kosten angeht, klare Regeln – schon immer gehabt – und wenn sie hier klein beigeben, dann bricht ihr Kartenhaus zusammen. Und dann macht natürlich auch der Ton die Musik. Ich weiß nicht, was im Vorfeld gelaufen ist, aber Epic hat das ja alles geplant und legt es darauf an. Und aus einer Nutzerperspektive: Epic geht es nicht um den Spieler, sondern um ihren eigenen Gewinn, der so oder so erheblich ist. Sie sind nicht Robin Hood. Und trotzdem tragen sie den Konflikt auf dem Rücken ihrer eigenen Kunden aus. Miese Nummer.

      • Bei diesem Beispiel geblieben, handelt es sich aber nicht um eine Wohnung, sondern um ein Atelier, für das der Vermieter Beleuchtung, Pinsel, Leinwände und Farben KOSTENFREI (abgesehen von der vergleichsweise lächerlich kleinen Entwicklerkonto-Gebühr) und zusätzlich unten einen schönen Platz in der hauseigenen Kunstgalerie. Der Deal ist, verkaufst du von deinen Kunstwerken etwas, möchte ich 30 % davon abhaben. Nur so kann ich selbst Gewinn erzielen, gleichzeitig aber auch die 20 anderen Atelierräume finanzieren, deren Künstler-Bewohner alles nutzen, aber kein einziges Werk verkaufen.

        Der Künstler EPIC hat es geschafft, in DIESEM Atelier und DIESER Galerie zu DIESEN Konditionen, die von Anfang an klar waren, das erfolgreichste Werk aller Zeiten zu erschaffen. Und jetzt, wo der Erfolg da ist, bespuckt man den Vermieter in aller Öffentlichkeit.

        Niemand wird gezwungen, im Apple Appstore zu verkaufen.

        RAUS!!!!!!

      • @Nik Das ist der bislang treffendste Vergleich.

      • @Nik

        Sehr schön und treffend beschrieben!

    • Demnach dürfte die Gemeinde dir Strom und Wasser abstellen weil du falsch geparkt hast? Es ist frech Entwickler zu zwingen es einzusetzen und sie so von Apples grundlegender Infrastruktur abhängig zu machen. Am Ende baden es immer die Kunden aus. Ich Nutze grundsätzlich genau aus diesem Grund keinen Sign In Dienst. Ich möchte unabhängig bleiben.

      • Falsch: Apple verlangt nur, Sign-In with Apple als zusätzliche Option anzubieten. Die Wahl hat der Nutzer!

  • Richtig, das ist ein Apple Dienst, welcher für die Entwickler verpflichtend ist. Epic ist aber kein Entwickler für Apple mehr. Das hätte doch wohl jeder kommen sehen müssen und ist somit wenig überraschend

  • Wahrscheinlich wurde Sign in With Apple mit dem gesperrten Epic-Entwickler-Account konfiguriert. Dann ist das die logische Folge, dass es nicht mehr gehen wird. Irgendwann laufen ja die Zertifikate ab.

  • XD lustiger Streit, Apple lässt eben das spielen womit sie hantieren können und dürfen, da pic ha zugestimmt hat.
    Man hätte das alles ganz anders angehen können, aber ne es musste ja so sein.

  • Ist jetzt aber wirklich heftig, ein Jahr!

  • Das Problem dabei ist, dass der Streit nun über die Kunden geführt wird und Apple sich somit ein Eigentor schiesst. Denn die Message von Apple an die Kunden lautet: „wenn wir es wollen, können wir euren Apple-Login sperren“.
    Das ist eine grosse Unsicherheit für Kunden die „mit Apple anmelden“ nurzen, da je nachdem, ihre Login aus firmenpolitischen Gründen gesperrt werden. So wird dieser Dienst leider seitens Apple geschwächt.

  • Über die Höhe der Abgabe im Apple Store könnte man diskutieren. Aber grundsätzlich hat Apple recht! Wenn ich ein Franchise Unternehmen aufmachen und mir das Unternehmen das Ladengeschäft zahlt, sämtliche Einrichtungen, Strom Wasser Liegenschaften, Internetpräsenz und Werbung, dann finde ich selbst 30 % Abgabe gerechtfertigt!

    • Macht aber kein Franchiseanbieter! Der sagt dir, was du bei ihm kaufen musst und was du wie zu machen hast. Miete, Strom und Wasser zahlst du selber.
      Im Gegenzug bietet er dir seinen Namen, nicht mehr und nicht weniger

    • Schönes Eigentor. Und doch so zutreffend. Viele hier denken Apple bietet ja auch viel Service für die 30%, aber außer etwas Bandbreitenkapazität ist da nicht viel.

      • Das Rechenzentrum und alles was dazu gehört wurde mit Luft und Liebe erschaffen? Die Betriebskosten, Verwaltungskosten, Personalkosten, Forschung und Entwicklung, Investition in neue Hardware, Kosten für Bandbreite und Durchleitung von Traffic, die CDNs, die Abbrechung, die Bezahlinfrastruktur usw. usf. alles gibts kostenlos. Tolle Welt!

  • Frage, wer hat die Spielregeln verletzt und reagiert als eingeschnapptes Kind ?

    Die Reaktion darauf hat Apple sicher auch Überwindung gekostet, fest steht, wer Regeln verletzt, muss mit Konsequenzen rechnen.

  • Naja, ich würde sagen, dass die Formulierung extra für das Gericht gewählt wurde. Ich denke nicht, dass man das allein als Apples Gesinnung nehmen sollte was sie Entwickler angeht.
    Und ganz ehrlich, ich würde genauso wie Apple gegen so ne Mistkerle wie Epic vorgehen. Ganz unabhängig davon ob sie recht haben oder nicht oder wer recht haben sollte:
    Sie haben eklatant Vertragsbruch begangen und die entsprechenden Konsequenzen erhalten.
    Sie haben sogar Glück dass Apple ihnen angeboten hat wieder alles gut zu machen! Aber stattdessen hat Epic sich als Opferlamm weit und breit aufgespielt und will Apples Ruf schädigen (siehe Werbespot) und dann behaupten sie auch noch dass ihr Ruf geschädigt wurde von Apple.
    Nein, so etwas ist einfach nur schlecht. Schade, dass zu viele aufgrund von Geldgier für geringere App Store Preise ihre Moral Vorstellungen vergessen und fröhlich auf Epics Zug aufspringen.

    Wie gesagt, ob Epic recht hat mit Apple als Monopol oder was auch immer, steht auf einem anderen Zettel.
    Aber da hätte man ganz einfach auch ohne diese ganze Schmutz- und Opferlamm-Kampagne klagen können.
    So ist das einfach nur schlecht.

  • Es ist einfach:
    Apple’s Store – Apple’s Bedingungen.

    EPIC ist „Franchisenehmer“.
    Und hat sich deshalb an die Regeln zu halten.
    Mit Apple Store -> An Regeln halten
    Ohne Apple Store -> Have fun aber ohne den größten Distributionsweg für Games den es gibt.

  • Geht es um die 30% Anteil? Da verstehe ich leider Apples Ausrichtung auch nicht 100%.
    Amazon zB kann ein Abo und Käufe hinter Apple abrechnen.
    Dann gibts Apps die Premiumfunktionen auch im Web freischalten können. Habe da eine die kostet im AppStore 5€ und Online 3€.
    Oder Platformunabhängige InApp Käufe.

    Das sieht für mich so aus als seist du entweder groß genug oder fliegst unter dem Radar.

    • Jeder kann Käufe oder Abos außerhalb des App Store abwickeln, der Punkt ist lediglich, man darf in der iOS App dafür nicht werben. Man kann sein Netflix Abo auf Netflix.com aktivieren und auch dort zahlen, und darf dennoch die iOS App nutzen, das ist vollkommen legitim, nur erlaubt Apple eben keine Werbung für alternative Zahlungsmethoden in der iOS App.

  • Sehe ich genau so wie ihr- zu einem Vertrag gibt es regeln und wer meint genug User hinter sich zu haben um Streit anzuzetteln… hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht

  • Naja wer Apple‘s AGB akzeptiert hat, muss auch nach den Regeln spielen. Vertrag ist Vertrag…. und die Bedingungen sind ja bekannt.

  • Im Grunde, ist es ähnlich wie mit einem Abo. Der Anbieter nennt seinen Preis und ich entscheide, ob er für mich ok ist. Falls ja, schließe ich ab. Wenn mir dann irgendwann in den Sinn kommt, das wäre zu teuer, muss ich abermals entscheiden, was ich tun werde. Zahle ich nicht mehr, verliere ich den Anspruch auf die Nutzung.
    Klar, Apple hat eine Machtposition, aber niemand ist verpflichtet, mit denen zusammenzuarbeiten. Alles freie Entscheidung!

  • Ich finde es hier gerade sehr schlimm, wie viele User ein Monopol mit all ihren Auswirkungen noch glorifizieren… Ihr wisst schon, dass sie am Ende schlecht für alle ist?

    Was Epic da macht ist wichtig, um eine Diskussion anzustoßen und wettbewerbsfeindliche Strukturen aufzubrechen!

    • Nur damit mal wieder der realitätsmodus justiert wird. Apple und IOS ist für mich und meine Mitarbeiter das Mittel der Wahl weil sie concierge , torwächter und Hausmeister Dienste aus einer Hand anbieten. Smartphone und it Infrastruktur sind zu unwichtig als das wir uns um den Mist kümmern wollen. Genau so etwas gibt es zum Glück für Liegenschaften und Firmenfahrzeuge. Lästiges Beiwerk machen subalterne. Wenn mir Apple diesen Service nicht mehr bietet sind sie obsolet.

  • Erinnert mich an die theatralische Stimmungsmache von YouTube zur DSGVO bei der sich genügend YouTube unreflektiert haben davor spannen lassen.
    Soooo schlecht.
    Die PR Abteilung besteht wohl nur aus Praktikanten.

  • ifun wurde wohl eingelullt. Jeder Appentwickler muss ZURECHT Angst haben. Denn Regeln sind Regeln! Epic ist die Ausgeburt der Gesellschaft. Kinder lernen heute als erstes welche Rechte sie haben und als letztes welche Pflichten. Epic ist ein rotzfrecher kleiner Kevin, mehr nicht.

  • Ja ich verstehe die ganze Aufregung nicht..
    Wenn Apple einseitig die Preise erhöht hätte könnte ich den Spielekonzern ja verstehen, aber sie wollen von sich aus ihren Preis verringern, wenn das Apple nicht mitmachen will ist es ihr Recht. Epic trägt es somit über ihre Kunden aus..

  • Ich sehe beinifun nur „apple soll…“ Und als herrausgebet der Vermutung sehe ich nur „epic“ gibt es ein Statement von Apple das „anmelden mit apple“ deaktiviert wurde? Ifun zeigt hier keine Neutralität. Grüße

  • Was die Entwickler gerade gelernt haben: Wenn du nicht willst, dass Apple nach Gutsherrenart dein Geschäft komplett ausschalten kann, dann verlass dich so wenig wie möglich auf Dienst von Apple.

    Man könnte jetzt denken, dass die Entwickler „Login mit Apple“ einfach aus ihren Apps entfernen könnten. Wenn Sie aber „Login mit Facebook/Google/Amazon/SonstWem“ anbieten, MÜSSEN Sie auch „Login mit Apple anbieten“. Wie Apple so etwas durchsetzten kann? Mmh, dass muss wohl an dieser nicht vorhandenen Monopolstellung liegen von der immer alle reden……..

    • Von der redest du & ja es stimmt, da gibts noch ein paar **. Die Gerichte haben das komischerweise anders gesehen. Aber hey was wissen die denn schon. Erst wenn sie gegen Apple entscheiden sollten, erst dann wird das für Menschen wie dich eine Aussagekraft haben.

  • Apple hat ein Monopol ob es passt oder nicht. Alles muss durch Apples Hände was rein will. Apple alleine entscheidet hier. Alternativen gibt es nicht.
    Es ist auch unmöglich Entwickler zu zwingen Anmelden mit Apple zu integrieren aber keine Alternative zu erlauben. Klar kann Apple auch die Regeln festlegen.

    Klar hat Epic erst einmal Regelbruch begangen, aber man muss auch nicht alles hinnehmen.

    • Apple zwingt doch niemanden „Login mit Apple“ zu implementieren….

      • Wenn die App eine Login-Möglichkeit anbietet (wobei ich jetzt nciht weiß ob es nur die Varianten Login mit Google/Facebook/… betrifft) so MUSS der Entwickler auch Login mit Apple anbieten.

    • Ach Mann und wer entscheidet das jetzt? Ein „ich“, der schon damit überfordert ist sich Urteile diesbezüglich anzuschauen? Ein „ich“, der überfordert ist, nach zuschauen, was ein Monopol ist? Apple hat einen Marktanteil von 27% (falls das noch aktuell sein sollte). Da sind wir noch lange in dem Bereich in dem man schlicht mathematisch sagen kann: kleiner als x => KEIN MONOPOL. Da interessiert deine Auffassung davon keinen.

  • Ihr iPhone-ticker-Blogger argumentiert mir eindeutig zu einseitig bei dem Thema. Mittlerweile trägt schon die Artikelüberschrift die Meinung fett vor sich her…

  • „Nutznießer“. Da ist aber ein ifun.de befangen… wohl ein Fortnite Spieler ;-)

  • Manche scheinen das Problem nicht zu verstehen. Wenn „Mit Apple anmelden“ an den Entwickleraccount gekoppelt ist haben alle Entwickler ein Problem welche das Feature nutzen aber ihren Account nicht mehr aktiv haben. Oder sie müssen Jahr für Jahr kosten tragen welche nicht unbedingt notwendig sind weil die App nicht weiter entwickelt werden muss.
    Ist es wiederum nicht an den Entwickleraccount gekoppelt zeigt Apple hier ganz klar eine Trotzreaktion und trägsten Streit auf den Köpfen der Kunden aus.

  • Es geht nicht um Marktprinzipien. Es geht ums Geld. Es werden nicht mehr Smartphones, aber es muss Geld verdient werden.
    Beide Seiten operieren aus ihren Interessen heraus. Aber es wird einen Kompromiss geben. Das ist nur eine Frage der Zeit. Aktuell zeigen beide Seiten eben ihre Waffen vor. Das bescheuertste an der Diskussion ist dieses Schwarz-Weiß-Denken.

  • Hallo ifun! Eure Überschrift ist sehr reißerisch, einseitig und Partei ergreifend. Es ist eure Aufgabe, neutral zu berichten und nicht einseitig Partei zur greifen

    • Du scheinst neu zu sein. Lese hier seit ca. 10 Jahren. Hier war noch nie was neutral.

      • Ja ich weiß. Stößt mir trotzdem immer wieder negativ auf die teilweise reißerischrische und nicht neutrale Stimmungsmache.

    • ifun ist kein öffentlich rechtliches Medium, sie können Partei ergreifen für wen sie wollen. Sie können auch mit jeden Artikel die Partei wechseln wie sie lustig sind. Es ist halt immer eine Gratwanderung zwischen „Partei ergreifen“ und „Nutzer verärgern“.

      • Richtig können sie, dann aber bitte Sachlich und nicht so!

        Apple ist weder ein dreister Rafke (Nikolas Meinung von Gestern)
        Noch ist es ein „Massiver Vertrauensverlust“

        Die Schadensersatzklage absolut nachvollziehbar, würde so jedes Unternehmen machen.
        Auch sehe ich jetzt nicht dass sich Heerscharen von Entwicklern darüber entrüsten. Vielleicht sollten die Entwickler lieber mal die Verträge Lesen die sie Abschließen bevor sie sich darüber entrüsten.

  • Ich kein in dieser News nicht erlesen das Apple das auch wirklich tun will, auch wenn Apple das recht dazu hat. Bisher ist es eine Behauptung von Epic. Ich find es nur mies von Epic seinen Kunden das so zu verkaufen. Ein Hinweis das das passieren kann und man doch einen anderen Weg zur Sicherung seines Accounts wählen sollte wäre die respektablere Lösung.

    • Dann solltest du auch die verlinkten Dokumente lesen wenn du dem Artikel nciht gleich Glauben schenkst. Und da steht auf Seite 118:
      – Ability to enable Apple services in-app (i.e. Apple Pay, CloudKit, PassKit, Music Kit,
      HomeKit, Push Notifications, Siri Shortcuts, Sign in with Apple, kernel extensions,
      FairPlay Streaming)

      • Ach so, es ist Teil einer Aufzählung welche unter anderem mit folgendne Satz beginnt:
        You will also lose access to the following programs, technologies, and capabilities:

  • Das Problem ist vielschichtiger. Natürlich kann Apple mit großen Anbieter und Plattformen individuelle Deals abschließen. Das ist ein gutes Recht.

    ABER:
    Dann gehe ich nicht in Antitrust-Anhörung und behaupte, dass ALLE Entwickler gleich sind. TC hat (bewusst) vor dem Kongress gelogen.Apple hat mit seinem Amazon-Deal Pandora’s box aufgemacht. Bei Epic vs. Apple geht es schlicht darum, dass Apple Daumenschrauben auf der IAP-Schnittstelle haben möchte. EPIC will am Ende einen gleichen/ähnlichen Deal wie Amazon. Aktuell kann der User nicht wählen den Komfort von Apple’s Bezahlschnittstelle oder den Direktvertrieb mit dem Entwickler nutzen möchte. Das halte ich durchaus für problematisch

    • Den genauen Deal zwischen Apple und Amazon kennt keiner.
      Zudem hat Apple durch den Deal mit Amazon auch einen Vorteil / Gegenleistung von Amazon bekommen, die sehe ich jetzt nicht Epic.

      • Naja, es ist schon offensichtlich an gewissen Transaktionen Amazon Sonderrechte hat – Stichwort Prime Video IAP. Daran verdient Apple genau nichts mit. Diesen Zugang haben andere Entwickler nicht. Und genau das ist das Problem.

        Natürlich hat Apple vor allem Interesse, dass Amazon z.B. in der TV-App auftaucht. Dennoch herrscht hier eine Ungleichbehandlung, dass Apple Amazon den IAP-Bypass gewährt und anderen nicht. Zumal die E-Mails, die im Zuge des Antitrust-Hearing aufgetaucht sind, dass Apple Amazon eine Sonderbehandlung gewährt.

  • Extrem einseitiger Artikel, der möglicherweise ein Kommentar sein soll, aber nicht eindeutig so daher kommt. So oder so: Wenn schon im ersten Satz von „immer mehr Entwicklern auf den Barrikaden“ die Rede ist, dann sollten wenigstens ein paar Beispiele folgen. Sonst drängt sich der Verdacht auf, dass in Wahrheit (allein?) der Autor selbst auf der Barrikade ist, das aber nicht so eindeutige sagen will.

  • Ich sehe das auch anders als im Artikel beschrieben. Fortnite hat willentlich alles dran gesetzt ihren Vertrag zu brechen. Warum soll Apple nun Dienstleistungen weiter zur Verfügung stellen oder sich gar bemühen, um einen guten Übergang? Epic wollte es so und dachte halt Apple kriecht vor ihnen wegen den paar dolllarn die sie an Apple zahlen… nope.

  • Verstehe den Vorteilvon „Mit Apple anmelden“ eh nicht so richtig.
    Wenn ich mich bei einem Dienst darüber anmelde und angebe eine anonyme E-Mail Adresse zu verwenden, welche von Apple dann an mich weiter geleitet wird, was passiert dann wenn ich mich bei dem Dienst z.B. über deren Webseite anmelden will, wo sie das „Mit Apple anmelden“ nicht anbieten?
    Oder ich lasse den Dienst meine richtige Mail Adresse nutzen, dann kenne ich das Passwort ja erstmal gar nicht und kann mich auch nicht auf der Webseite normal anmelden.
    Finde das ganze sehr umständlich gelöst, ist sicherlich gut gedacht, aber wenn die Dienste/Anbieter das ganze nicht konsequent überall für den Login anbieten, dann ist das extrem ärgerlich.

  • Apple macht es völlig richtig. Die Regeln sind für alle von vornherein klar. Auch wenn 30% nicht wenig sind, es bleiben immerhin noch 70% hängen! Wieviel hat Epic jetzt wo die App nicht mehr im Store ist? Genau, 0,0% Gewinn. Ich weiß nicht inwiefern sich das rechnet. Außerdem profitieren die Entwickler wie von Apple beschrieben schon sehr massiv von der Riesen Kundenbase, Infrastruktur und Entwicklerwerkzeugen. Epic ist hier einfach zu gierig geworden und macht jetzt einen auf David gegen Goliath.

  • Interessant das als Verbraucher mitzuverfolgen. Meine Konsequenz daraus:

    Niemals mit Apple anmelden! Da macht man sich nur abhängig

    • Hier der genaue Wortlaut:
      Service ID and Key Configuration
      You’ll need to use Certificates, Identifiers & Profiles to set up identifiers and keys in your Apple Developer account before you can implement Sign in with Apple. Organizations can register up to 100 website URLs for each Service ID enabled for Sign in with Apple. Individuals can register up to 10.

    • Also ist Sign In with Apple erstmal riskanter für den Nutzer als ähnliche Dienste. Denn was passiert wenn der Entwickler seinen Account nicht mehr aktiv haben will, die App selbst aber noch problemlos nutzbar ist? Damit werden alle Nutzer ausgesperrt, welche auf den Apple-Login vertraut haben.
      Es kann zwar auch bei anderen Diensten dieser Art passieren, das diese abgestellt werden, hier ist es aber noch schlimmer da es auf Entwickler-Ebene beruht.

      Keine Frage, ich finde aus Datenschutzgründen Sign In with Apple als den besten Dienst, aber unter diesen Voraussetzungen ist er wenig attraktiv.

      • Seinen Developer Account zu kündigen und darauf zu hoffen das seine App weiterhin auf Jahre funktioniert ergibt einen Sinn.

        Egal wo du deinen Account hast, bei Apple oder bei dem Entwickler selber, das Risiko ist überall gleich.

  • Finde ich super und zeigt mal wieder, wie weichgespült die Menschen heute sind. Hat man den ernsthaft geglaubt es würde anders gemacht? Epic hat es sich versaut und fertig. Keine halben Sachen!

  • Ich will mal sehen was los ist, wenn die Energieversorger oder Stromnetzbetreiber Euch den Strom abstellen. Die dürfen das doch…oder ist das etwa Marktmissbrauch?

  • Wer in den Krieg zieht muss sich nicht wundern auf Gegenwehr zu treffen.

  • Verstehe nicht wieso alle sich hier auf die Seite von Apple stellen. Wenn Epic gewinnen würde, würden Entwickler mehr Geld für gute Programme bekommen und könnten dieses in die Entwicklung stecken. Was bringt es das Apple 30% bekommt? Seid ihr alle Großaktionäre?! Apple soll halt einfach auch mal steuern zahlen, dass müssen zB die Entwickler noch zusätzlich.

  • Epic bestraft die User also noch mehr für den eigenen Fehler.

    Epic muss raus aus dem App Store, für immer !!!!!

    Die wollen Apple erpressen und sie mit den eigenen Nutzern….

  • Siehe zweiten Absatz, wenn es tatsächlich so lebenswichtig ist Apples Infrastruktur nutzen zu können, dann ist es ja tatsächlich ein Glück dass sie mit Apples Mitteln arbeiten „dürfen“ :-)

  • Apple macht hier alles richtig. Hoffentlich lernt Epic aus seinen Fehlern und macht es in einem Jahr besser

  • Apple hat doch eine geltende AGB in der alles drinsteht, folglich sind sie auch berechtigt genannte Konsequenzen zu ziehen…

  • Ich habe es gestern schon einmal geschrieben.
    Fortnite hat doch selbst ein Monopol, dass sie ausnutzen.

    Wer kann denn innerhalb des Spiels Skins zum Verkauf anbieten außer EPIC?

  • „Mit Apple anmelden“ deaktiviert?: (für mich) KEIN Verlust.

    Wenn ich mich irgendwo außerhalb vom AppStore anmelde, dann immer mit meinem separaten Benutzernamen und/oder Emailadresse.

    SO WHAT? …

  • Die Apple Anmeldefunktion zu deaktivieren ist kein ausnahmsweise kein kluger Schritt.
    Apple zieht mit dieser Login Methode bspw. Google nach, verliert aber durch die Aktion wieder vertrauen. Habe ich bislang seit Einführung wenn möglich auf die Apple Login Methode gesetzt, weiß ich nun nicht mehr, ob der Login später einmal noch funktionieren wird. Dieses Verhalten ist nämlich einmalig und ein großes Gegenargument diese Variante zu nutzen. Wie ich finde, sehr schade und nicht klug.

  • Vielleicht habe ich es überlesen aber ich konnte keine Quelle zum Schreiben von Apple finden in dem erwähnt wird, dass Apple den Service »Sign in with Apple« abschaltet.
    Kann es sein das Epic an die echte e-Mailadresse möchte?
    Wenn in Zukunft das Applet auf der Website nicht eingesetzt werden darf dann spielt das eh keine Rolle.
    Und die Anmeldung mit der Fake Adresse von Apple sollte doch weiterhin funktionieren.

    • Okay ich habe es gefunden

      »If your membership is terminated, you may no longer submit apps to the App Store, andyour apps still available for distribution will be removed. You will also lose access to thefollowing programs, technologies, and capabilities:
      – All Apple software, SDKs, APIs, and developer tools- Pre-release versions of iOS, iPad OS, macOS, tvOS, watchOS- Pre-release versions of beta tools such as Reality Composer, Create ML, AppleConfigurator, etc.- Notarization service for macOS apps- App Store Connect platform and support (for example, assistance with accounttransition, password reset, app name issues)
      – TestFlight
      – Access to provisioning portal for certificate generation, and provisioning profilegeneration- Ability to enable Apple services in-app (i.e. Apple Pay, CloudKit, PassKit, Music Kit,HomeKit, Push Notifications, Siri Shortcuts, Sign in with Apple, kernel extensions,FairPlay Streaming)
      uvm.

      Hier der Link zu den Bedingungen mit Sign in with AppleID https://developer.apple.com/sign-in-with-apple/usage-guidelines-for-websites-and-other-platforms/

      Letzter Satz (in etwa): Apple behält sich vor jederzeit eine Website von dem Service auszuschließen.

      Was aber nicht gleichbedeutend ist, dass die E-Mailadresse mit der dein Konto verbunden ist nicht mehr funktioniert. Sondern nur das Aplett funktioniert nicht mehr.

  • Ich glaube hier brauchen dringend viele eine Auffrischung in Sachen Monopol.

    Ein Monopol ist eben nicht, wenn ich auf meinem Apple iPhone dazu angehalten bin, einen Vertriebsweg für Apps zu nutzen, den Apple vorgibt. Diese Vergleiche zum Internet Explorer von Microsoft, da weiß ich nicht ob ich nun lachen oder weinen soll. Microsoft hat mit circa 75-80% Marktanteil eine Monopolstellung. Apple mit 26% eben nicht. Und jetzt zum AppStore. Ich weiß nicht wie man da jetzt auf einmal drauf kommt?

    Kann ich auf mein Sony TV (ohne Android) Apps aus meinem eigenen Store installieren? Nein!

    Kann ich auf mein Tom Tom Karten aus einem anderen Store kaufen? Nein.

    Kann ich auf meiner Fitnesstracker Apps aus anderen Stores laden? Nein.

    Kann ich auf meine PS4 Software aus einem anderen Store laden? Nein.

    Ach ich vergaß, auf den ganzen Produkten steht ja nicht Apple drauf. Dann ist’s da ja richtig & bei Apple falsch.

  • Scheiss Aktion von Apple! Am
    Ende trifft man damit nur die Nutzer aber nicht Epic! Völlig blödsinnig!!!

  • Verhaltet euch nicht wie Kleinkinder und schreibt bitte eure Berichte sachlich und Konstant meine Meinung spielt dabei keine Rolle ihr könnt ja ein extra Artikel wie andere Blocks machen, wo ihr eure Meinung abgeben könnt.

  • Was ich echt interessant finde ist der Punkt das es immer nur um die 30% geht die Apple nimmt.
    Bei Epic geht es in der Klage gar nicht groß um die 30%, mehr gehts darum das man keinen alternativen Vertrieb auf der Platform hat. Hier gehts darum das Epic einen eigenen App-Store auf iOS und Android etablieren möchte und darüber ihre und andere Games vertreiben will.
    Also wesentlich größer als nur Fortnite oder die 30%

    Wenn aber Epic offen sagen würde: „wir wollen unseren eigenen App-Store“ Würden glaube ich viele Apple verstehen und unterstützen.
    Das alles könnte sich auch auf das OS auswirken. Und dann produziert Apple zwar das Gerät und die Software, hat da aber dann Auflagen etc. und das kann glaube ich auch die Mehrheit nachvollziehen das Apple dagegen vorgeht.

  • Finds spaßig wie hier bei jedem Apple/Epic-Thread die selben dämlichen Kommentare rausgeholt werden. Ich bin für Apple WEIL und ich bin für Epic WEIL. Kinners. Der eine pocht auf seine Verträge und sein Recht und der andere will etwas auf dem Markt bewegen. Am Ende wollen sie natürlich eine eigenen Store rausbringen und Epic kämpft in erster Linie für sich. Letztlich wird es aber auch Vorteile für andere Unternehmen bringen und am Ende gewinnt auch der Kunde.

    Und DAS ist das Problem aktuell. Den Kunden bricht eine Plattform weg. Wäre ich Fortnite-Spieler, wäre mein nächstes Handy kein iPhone mehr. Und das ist ein beachtlicher Teil, die das Spiel auf dem Handy spielen. Am Ende zeigt es doch nur: Welche Macht hat hier Apple gegenüber den Firmen.

    Ich finde übrigens auch, dass 30 % Pauschal zu viel sind. Warum soll beispielsweise ein Spotify/Netflix 30 % für Content den sie selbst hosten abdrücken? Eine Art Vermittlungsprovision von beispielsweise 5 % wäre doch angebracht. Umgekehrt können sie gerne 50 % kassieren, wenn es um Güter wie „Schlumpfbeeren“ zum bezahlen von InApp-Items geht. Die Provision muss einfach auf die Produktkategorie angepasst werden.

  • Apple schlägt auf alle seine Produkte eine riesige Gewinnmarge drauf (dürfen sie auch) aber das gefällt nicht allen. Und einzelne meckern dann halt. Nun meckert halt EPIC. Über die Art und Weise „wie“ EPIC dies tut wird hier ja schon genug diskutiert. Hätte man eleganter tun können, auch ohne aus dem Store zu fliegen.
    Ich vermute mal extrem viele Entwickler sind der gleichen Meinung wie EPIC, halten sich aber zurück weil die Art und Weise des meckern nicht korrekt ist. Wenn sich nun aber doch noch mehr anschließen und meckern kommt bald das Kartellamt und prüft. Die stehen ja schon in den Startlöchern.

    Und dann wird es für den einen oder anderen eben unschön.
    Entweder Apple muss sich mit weniger als 30% zufrieden geben oder EPIC muss wirklich ein Jahr lang oder länger auf die Präsenz im AppStore verzichten und damit einen großen Kundenstamm verlieren.

    Und ob ihr nun pro Apple oder pro EPIC seid ist völlig belanglos.

  • Es heißt „zerwirft“, nicht „zerwürft“ ;-)))

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