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Steuer ID bis 30 Juni.

„iPhone-Bank“ N26 erfragt Steuer-Informationen

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Kunden der „iPhone-Bank“ N26 sehen sich zur Stunde erneut mit unerwarteten Schreiben des Anbieters konfrontiert. Wie mehrere ifun.de-Leser berichten, versenden die Berliner Macher der Banking-App seit der vergangenen Woche E-Mail-Aufforderungen an ihre Bestandskunden, dem Unternehmen die persönliche Steuer ID mitzuteilen.

N26 Endgeraete

Eine Routine-Aufforderung, die nach den Querelen der letzten Wochen jedoch vor allem skeptische Nutzer-Reaktionen auslöst. Wir erinnern uns: Zuletzt informierte N26 über die Einführung einer neuen Abhebe-Gebühr beim Einsatz der Maestro-Karten; erst Ende Mai verschickte der N26-Partner Wirecard zudem versehentliche Mahnschreiben an die Kunden der iPhone-Bank.

Nun fordert die Bank zur Preisgabe der Steuer ID auf und bittet um die Bereitstellung der Informationen bis zum 30. Juni. Unter anderem schreibt ifun.de-Leser Max:

Gerade erhielt ich die Mail von N26, dass meine Steuer ID Nummer benötigt wird, um dem Finanzamt meine Steuerdaten zu übermitteln. Angeblich sind sie dazu verpflichtet. Ich finde das ganze sehr seltsam, da PayPal ja ebenfalls eine lizensierte Bank ist und dort wurde noch nie nach meiner Steuer ID gefragt. Natürlich ist PayPal kein Deutsches Unternehmen und es liegt daran. Ich bin mir aber gerade auch nicht sicher, ob ich bei der Eröffnung meines damaligen Bankkontos eine ID angeben musste. Das wäre tatsächlich nun ein Grund N26 zu kündigen, ich nutze das Konto zwar nur um monatlich einen geringen Betrag zu überweisen um damit bei iTunes und Co zu bezahlen, aber meine Steuer ID gebe ich ungern Preis und beunruhigt mich, dass N26 es verpflichtend vorschreibt für alle.

Auch Matthias hinterfragt die Aufforderung:

N26 verschickt seit einigen Tagen eine Email an alle Nutzer, in der wir aufgefordert werden in der App unsere SteuerID (Steuerinformationen) anzugeben! Ich kann nicht ganz nachvollziehen warum sie das jetzt machen und vorher war es ihnen egal.. bin ich überhaupt dazu verpflichtet?

Wir haben bei N26 nachgefragt und um eine Erklärung gebeten. Ein Sprecherin des Unternehmens erklärt jetzt gegenüber ifun.de:

Als Bank sind wir dazu verpflichtet, wichtige Steuerinformationen an die zuständigen Behörden, insbesondere an das Bundeszentralamt für Steuern, zu melden. In diesem Zusammenhang haben wir gestern eine E-Mail an die User geschickt, die 2016 ein Konto bei uns eröffnet haben, uns diese Daten aber noch nicht mitgeteilt hatten. Die Anfrage an unsere Kunden basiert auf § 13 Abs. 2 Finanzkontenaustauschgesetz (FKAustG), das jede lizensierte Bank dazu verpflichtet, Kunden nach ihrer SteuerID zu fragen und diese zu melden. Das ist eine Verpflichtung im Rahmen der CRS (Common Reporting Standard) aller in Europa ansässigen Kunden und im Rahmen von FATCA für Kunden, die aus den USA kommen.

Betroffene Nutzer können zudem einen diesen Eintrag im Support-Bereich der Anbieter konsultieren.

Dienstag, 13. Jun 2017, 13:53 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Ich arbeite auch bei einer Bank und kann auch bestätigen, dass alle Banken die Steuer ID ihrer Kunden wissen müssen. Ist also nichts ungewöhnliches seitens N26 und kann denen ohne Bedenken mitgeteilt werden!

  • Was ist wenn ich meinen Freibetrag schon in voller Höhe bei meiner Hausbank angegeben bzw. erschöpft habe. Und die Steuer ID der N26 nicht geben möchte?

    • In dem entsprechenden Gesetzesabschnitt geht es nicht um den Freibetrag/Abgeltungssteuer, sondern darum, dass eine eindeutige Identifikation den Kunden (u.a. wg. Vorbeugung der Geldwäsche) möglich sein soll. Von daher ist die Bank verpflichtet diese Informationen einzuholen und melden. Wenn du diese Informationen nicht geben willst, *darf* N26 dir gar kein Konto zur Verfügung stellen, ergo würde da wahrscheinlich eine Kündigung kommen.

      • Ich habe meiner Hausbank auch keine Steuer ID gegeben, sondern es hat mein normaler Perso als Identifikationsnachweis genügt. Wird mir immer suspekter dieser Dienst

  • Bekam ich letzte Woche auch schon.

    Werde aber meine SteuerID nicht angeben.

    Was passiert dann eigentlich? Wird das Konto gekündigt?

    • Ja, dann muss die Bank Dir kündigen, was sie übrigens dürfen, da Du eine Mitwirkungspflicht hast. Sie muss ja die gesetzlichen Anforderungen erfüllen und steuerpflichtige Einnahmen an das Finanzamt melden.

    • Zitat vom N26-Kundendienst: „Wir müssen die Nummer weiterleiten. Wenn du sie nicht angibst, geben wir weiter, dass du sie nicht eingetragen hast. Weitere Schritte unternehmen wird nicht“

      • Du gehst davon aus, dass in einer Hotline immer nur hochqualifizierte Mitarbeiter arbeiten, die über alle Vorgänge im Unternehmen Bescheid wissen und helle genug im Kopf sind, zu erkennen, was auf die Frage des Kunden alles zutrifft…

        Meine Erfahrung mit Hotlines ist: da werden schnell FAQ gelesen/vorgelesen, in der Hoffnung, dass der Inhalt auf die Frage passt……

        Die Antwort klingt nach: in meinen FAQ steht nix, also passiert nix. Ich sagte ja: in den Hotlines arbeiten nicht die hellsten Leuchten……

  • Ist ja nix neues. Jede andere Bank muss das auch machen.
    PayPal ist ja keine Bank an sich, so wie wir es kennen.

  • Der verschickte Link selbst ist auch nicht gerade vertrauenerweckend. Kommt von einer fremden Domain (adjust.com). Das ist zumindest nachlässig, wenn nicht verdächtig.

    • Der link geht über Umleitung in die App, wenn du der App nicht vertraust weiß ich auch nicht weiter. Natürlich wäre eine eigene Domain schöner gewesen, wobei ich schon sehr glücklich bin, dass es diesen deeplink überhaupt gibt.

      • Aber das tollste: in meiner Mail Ar kein funktionierender Link und in der App erscheint die Möglichkeit zur Eingabe der ID auch nicht.

  • Seit Einführung von Spar- und Investmentprodukten können Erträge (Zinsen, etc.) erwirtschaftet werden. Ich musste bei Eröffnung meines Depots bei einem Direkt Broker auch direkt meine Steuer-ID angeben.

  • Ihr gebt doch sonst eure SteuerID seit 2008 auch auf Grund gesetzlicher Anforderungen weiter an Arbeitgeber, eure im Zweifel zusätzlich genutzten Kreditinstitute, an sämtliche Versicherungen usw.

  • Die Anfrage der N26 ist vollkommen normal. Die Steuer-ID wird immer öfter benötigt. Wie bin der Bank beschrieben für CRS und FKAust. Zukünftig auch für das Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz (cooles Wort). Ist bei andern, herkömmlichen Banken kein Deut anders.

  • Auch Paypal fragt nach den Daten wenn mann >2000€ Einnahmen in nem bestimmten Zeitraum einnimmt.

  • Mich wundert nur, das meine bisherigen Banken die Steuernummer nicht angefordert haben, ich vermute mal die haben sie auf anderem Wege erhalten!?

  • Ich werde trotzdem auf einen schriftlichen Brief per Post warten. Bin generell aber ziemlich enttäuscht von denen, werde das Konto auch wohl bald auflösen, wenn sich nicht einiges ändert.

  • Das ist doch reine Stimmungsmache hier! Was soll das denn wieder?
    Ich zitiere mal, da die Redaktion anscheinend nicht fähig dazu ist:
    „§ 13 Sorgfaltspflichten bei Neukonten natürlicher Personen

    (1) Die Identifizierung meldepflichtiger Konten unter den Neukonten natürlicher Personen richtet sich nach den folgenden Absätzen.
    (2) Bei Neukonten natürlicher Personen muss das meldende Finanzinstitut bei Kontoeröffnung eine Selbstauskunft beschaffen, die Bestandteil der Kontoeröffnungsunterlagen sein kann und anhand derer das meldende Finanzinstitut die steuerliche Ansässigkeit oder steuerlichen Ansässigkeiten des Kontoinhabers feststellen kann, sowie die Plausibilität dieser Selbstauskunft anhand der vom meldenden Finanzinstitut bei Kontoeröffnung beschafften Informationen, einschließlich der aufgrund von Verfahren zur Bekämpfung der Geldwäsche und Kundensorgfaltspflichten (AML/KYC – Anti-Money Laundering/Know-your-Customer) erfassten Unterlagen, bestätigen.“

  • Was mich lediglich irritiert ist die Tatsache, dass ich meine Steuer-ID schon vor Monaten eingetragen hatte – und jetzt war sie offensichtlich verloren gegangen. Wundert euch nicht, wenn bei dieser Pleiteserie auch eure Überweisungen verloren gehen. Kann man allenfalls als Spaßkonto empfehlen!

  • Kontist hat auch eine Mail versendet und verlangte damit nach der Steuer ID.

  • Hört doch endlich mal auf, das als „iPhone Bank“ zu bezeichnen! Nur weil man es mit dem iphone oder smartphones allgemein nutzen kann, ist es keine iPhone Bank! Die Sparkasse hat auch eine App, die auf Smartphone Nutzung ausgelegt ist.. Nennt ihr das jetzt auch in „iPhoneKasse“ um?

    • Ich finde das eine im Augenblick ganz passende Bezeichnung, man merkt dass die komplette Nutzung auf Smartphones ausgelegt ist, ohne kannst du meines Wissens einige Funktionen nicht mehr nutzen.

  • Zitat vom N26-Kundenservice: „Wir müssen die Nummer weiterleiten. Wenn du sie nicht angibst, geben wir weiter, dass du sie nicht eingetragen hast. Weitere Schritte unternehmen wird nicht“

  • Ich arbeite auch bei einer Bank und kann mich nur dem Kollegen oben anschließen, dass dieser Beitrag völlig unnötig ist. Banken sind tatsächlich hierzu verpflichtet, aufgrund der immer strenger werdenden Regelungen wird diese Pflicht halt nun immer mehr auch vollzogen.

    Das hätte man vor Erstellung des Beitrages auch einfach ergoogeln können…

  • Und was ist wenn man keine Steuer ID hat weil mein Sohn z.B. noch gar nicht arbeitet sondern nur Taschengeld bekommt?

    • SteuerID ist nicht gleich Steuernummer.
      Die SteuerID gibt es im Normalfall schon kurz nach Geburt.
      Wird zB auch für Kindergeld benötigt.

      Die Steuernummer gibt es in der Regel vom Finanzamt.
      D. h. nach Abgabe einer Steuererklärung.

      • Ich hab’s auch erst verwechselt (auch, weil die Steuernummer genau so viele Stellen hat).
        Zum Glück beinhaltet die Steuer-ID ’ne Prüfziffer, wodurch der Fehler schon bei der Eingabe ausgefallen ist.

  • Ingo, dein Sohn hat seine Steuer-ID c.a. 10 Tage nach der Geburt bekommen. Die ID ist nicht zu verwechseln mit der Steuernummer.

  • Achso ok! Danke für eure Aufklärung!

  • Diese Bank ist der größte lacher. Anfang des Monats hatten sie diverse Probleme Geld Eingänge zu buchen. Dafür haben sie jetzt eine gebührt für das abheben mit der Maestro Card eingeführt. Saftige 2 Euro. Dann wurden auf meinem Konto einfach Lastschriften gebucht welche ich gar nicht verursacht habe. Ein Anruf bei der Firma welche abbuchte. Mir wurde geraten die lastschriften zurück zu buchen. Das habe ich über die App versucht. Bekomme immer die Fehlermeldung Bad request. Zahlreiche anrufe und Mails das es nicht funktionieren würde lastschriften zurück zu buchen blieben seitens n26 unbeantwortet. Habe jetzt die bafin darüber informiert und werde das Konto Ende des Monats kündigen. Es ist mehr als beschämend als online bank einen einzigen weg zu zeigen sein Konto zu verwalten und es offensichtlich technisch nicht funktioniert. Demnach gibt es auch keinen weiteren Kanal wie Telefon banking oder ähnliches. Mir reicht es mit n26 und kann keinem empfehlen das Konto als Haupt Konto zu nutzen!

  • Und morgen kommt der nächste Scheiß. Am Anfang innovativ und schnell mittlerweile nur noch lästig und allgemeiner Durchschnitt. Bin davon wieder weg gekommen weil die Vorteile die es geboten hat (kostenlos, etc) nicht mehr zutreffen. Mir ist bewusst, dass das auch sehr blauäugig gepokert war aber das hat es in meinen Augen irgendwo aus gemacht. So lange man „noch“ nicht mittels ApplePay über diese Bank bezahlen kann brauch ich es nicht mehr. Als Zweitbank fungieren Direktanbieter (PayPal) mit problemlosem Lastschriftverkehr.

  • Was soll denn immer diese negative Berichterstattung, speziell über N26? Enttäuschter Autor? Da erwarte ich doch eine etwas neutralere Berichterstattung.

    Die negativ-nichtswissenden Zitate sind einfach überflüssig. Echte journalistische Arbeit wäre einfach ein Anruf bei einem Experten gewesen, der die Anforderungen an Banken bestätigen kann.

    Und es ist halt eine Bank mit Regularien und BaFin, nicht eine kostenlose Gaming-App.

    Und ich finde es besser die Konditionen anzupassen, so dass ich den Dienst weiter nutzen kann, als dass das Startup dann wegen Unrentabilität einfach zu gemacht wird.

  • Das ist ein ganz normaler Vorgang. Jeder in Deutschland lebende Mensch bekommt seine Steuer-ID und muss diese z.B. bei seiner Bank angeben, wenn er ein Konto eröffnet oder einen Freistellungsauftrag erteilt.
    Die Bank kann die Nr. auch beim Finanzamt abgleichen oder abrufen. Das wird auch. Ei den Kunden gemacht, die ihre Steuer-ID nicht abgeben.

  • Habe das Gefühl, Ihr mögt die Bank nicht sonderlich… Wegen der Maestro-Gebühr: steht doch in der Preisliste! Ist doch völlig ok, nur mit der Mastercard die kostenlosen Abhebungen durchzuführen. Und die Steuer-ID ist auch nichts ungewöhnliches. Bin seit Anfang des Jahres Hauptkunde und überaus zufrieden mit N26 und den Leistungen

  • Schlechteste Bank… Pff Erst schön mit Einem Kostenlosen Konto geworben.. Jetzt zahlt man Monatlich Gebühren und muss zusätzlich auch demnächst 2€ für jede Abhebung zahlen! Und Cash26 wird auch nicht lange Kostenlos bleiben andere Banken Haben auch diese Funktion mit „Barzahlen.de“ eingeführt und bestimmt werden da auch Kosten kommen!

    Bewertung:
    Service: Note 6
    Support: Note 6
    Geldtransfer: Note 6
    Eingehende Zahlung: Note 6

  • WAHNSINN, ein derartiger Skandal!!! :-)
    Habt ihr eigentlich einen an der Waffel, über sowas einen Artikel zu schreiben? Das ist eine ganz normale gesetzlich erforderliche Angelegenheit. Über sowas sich in einem derart negativen Unterton zu äusser ist echt ein Skandal. Schämt Euch!

  • Die ganzen Fanboys von N26 hier wieder. Fakt ist, dass ich bei keiner anderen Bank bislang diese Information hinterlegen musste, auch nicht bei Freistellungsaufträgen oder Depoteröffnungen.
    Frage mich echt, was die mit dieser Information wollen.

    • Ich musste es und das ist auch Fakt.
      Zieh den Alu-Hut aus und chill.

      • Lol…. wer sein Konto nur im Minus führt, der muss tatsächlich keine Zinsen freistellen. Und für einen solchen Freistellungsauftrag ist die Steuer-ID Pflicht.

        Aber Vermutlich hat deine Bank sich die Daten bereits anderweitig besorgt: über deinen WOP-Antrag, über deinen Zulagenantrag usw.

  • Das wird ja immer krasser, einfach nicht darauf reagieren, meine Bank (Spasskasse Hannover) möchte eine Erklärung auf vorbereitetem Formbogen, daß ich kein Geld in den USA (Delaware), Bahamas oder Virgin Islands zu versteuern hätte, das würde das Finanzamt routinemäßig dringend fordern. Ich glaube mein Schwein pfeift. Trotz dräuender Anrufe, gibt’s nischt von mir, denn Sanktionen gibts auch nicht.

  • Ich habe Konten einmal bri einer fillial Bank und einmal bei einer online Bank seit 3 Jahren ich musste noch nie meine Steuer ID bei 8hrgend einem Deutschen Konto angeben ich wollte mal ein Konto im Ausland eröffnen da müsste ich meine Steuer ID angebe. Dan habe ich das konto nicht Eröffnet

    • Dann wurde ihre ID von den Banken beim Bundeszentralamt für Steuern erfragt. Für die Bank ist es aber einfacher, wenn sie die ID vom Kunden direkt bekommt.

  • Die Anforderung der SteuerID resultiert aus dem Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz, kurz StUmgBG.
    Alle Banken müssen zu einem bestimmten Zeitpunkt von jedem Kunden die SteuerID haben, weil sie Bestandteil der Kundendaten werden muss. Die Bank kann, wenn der Kunde die Nummer nicht mitteilen will, zentral bei einer Steuerstelle die Nummer erfragen, muss aber nach meinem Kenntnisstand dann schon mitteilen, dass der Steuerpflichtige seine ID nicht mitgeteilt hat. Ob und was das für den Kunden für Konsequenzen hat, ist derzeit noch offen.

    Ich bin selbst Compliance-Officer bei einer Bank. Die Umsetzung dieses Gesetzes ist für die Bank sehr aufwendig. Und nein, die Banken haben keinen Spass daran, mit Kunden über Sinn oder Unsinn dieses Gesetzes zu diskutieren.
    Gesundes Misstrauen ist was gutes. Hier ist die Anforderung der N26 lediglich etwas, was alle Banken tun müssen.

  • Hier ist zwar viel Aufregung oder aber Verteidigung des Vorgehens unterwegs, aber erstaunlich wenig bankgfachliches Wissen.

    Ja, die wirtschaftlich berechtigte Person muss von einer Bank eindeutig identifiziert und aufgrund internationaler Regelungen auch geklärt werden, ob und wo ggf. Steuern zu entrichten sind. Es gibt aber keinerlei Verpflichtung die Steuer-ID hierzu zu verwenden. Diese KANN herangezogen werden aber selbst diese klärt nicht abschließend für welches Land der wirtschaftlich Berechtigte tatsächlich Steuerpflichtig ist.

    Wer sich im der Deutschen Bankenregulierung und den relevanten Gesetzen auskennt würde eine solche Behauptung niemals aufstellen.

    Es ist eine reine KANN-Bestimmung.

  • ich kann da immer nur die Fidor Bank empfehlen…

  • McHel, leider scheinst DU keine Ahnung zu haben. Dieses Vorgehen hat rein gar nichts mit dem GWG zu tun. Die Bank unterliegt neben dem GWG noch so 1, 2 weiteren Gesetzen. Du verwechselst hier Äpfeln mit Birnen. Die Bank ist verpflichtet die ID zu erfragen oder abzurufen, da mit der jährlichen Meldung der Erträge und der Freistellungen das Bundesamt eine eindeutige Zuordnung zu einem Steuerpflichtigen herstellen muss. Und diese Herleitung erfolgt eben auf Basis der Steuer-ID.

    Die Bank kann beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) die Steuer-ID erfragen. Dies wird auch der Grund sein warum nicht jeder User hier die ID der Bank bisher mitteilen musste. Die Bank hat sich die ID somit selber besorgt.

    Aber die Kunden haben ebenso eine Mitwirkungspflicht, von daher ist das Vorgehen vollkommen in Ordnung und rechtlich absolut legitim.

  • Ich habe/hatte Konten bei Netbank, Postbank, Stadtsparkasse, Hypobank, Commerzbank, comdirect, DKB, Fidor… und von keiner wurde nach meiner SteuerID gefragt.

    • Dann haben sich die Banken die ID selbst geholt oder sie erzielen auf den Konto keine Zinsen.
      Die ID wird unter anderem für die Kapitalertragssteuer benötigt. Sie können bei jeder Bank die 800€ angeben.
      N26 bietet seit kurzem auch die Möglichkeit Geld über die APP anzulegen.

  • Herzlich willkommen in Überwachungsstaat. Ist nur der Anfang. Endet in Versklavung pur und keiner Merkt…..

  • …vor allem sehr sinnvoll, wenn man als Kunde keine Zinsen erwirtschaftet bei er Bank, da man es als Debit fährt :D Das Sparkonto „verwehren“ Sie mir, da angeblich bei PostIdent nicht alle Daten so erfasst werden können, dass der Dienstleister (Wirecard?) diese akzeptiert.. WTF? (ergo: Faulheit der N26) Dann wollen Sie, dass ich Zuarbeite für etwas, was ich garnicht in Anspruch nehmen kann… schon verkehrte Welt hier…Liebe N26: kehrt erstmal vor der eigenen Tür, dann arbeite ich gerne zu…

  • Hatte in 2016 für 1 Monat ein Konto bei n26. Wollte es mal testen bin dann aber nicht gewechselt. Auf dem Konto war 1€ Guthaben was ich mal aus Spaß überwiesen habe.

    Ich muss jetzt auch meine Steuer-ID angeben.

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