Splitwise-Alternative für die Wallet
iOS 27 soll Funktion zum Aufteilen von Rechnungen erhalten
Mit iOS 27 wird sich Apple auch um die Wallet-App kümmern. Ganz neu ist diesbezüglich im Gespräch, dass Apple eine Funktion integrieren will, mit der sich Rechnungen bei gemeinsamen Restaurantbesuchen oder anderen Veranstaltungen aufteilen lassen.
Bevor hier allerdings zu viel Vorfreude aufkommt: Es ist nicht zu erwarten, dass die Integration direkt auch hierzulande verfügbar sein wird. Als technische Grundlage für die Funktion soll Apple Cash dienen. Der Dienst für Geldtransfers zwischen Privatpersonen wurde bereits vor über zehn Jahren eingeführt, hat es bis heute jedoch nicht nach Europa geschafft. Die Hoffnung stirbt zwar auch hier zuletzt, es gibt jedoch keine besonderen Anzeichen dafür, dass die Freischaltung der Funktion in weiteren Ländern zeitnah bevorsteht.
Rechnungen scannen und aufteilen
Über die geplante Funktionserweiterung berichtet das Magazin Bloomberg. Die Informationen stammen angeblich von vertrauenswürdigen Personen. Eine offizielle Bestätigung könnten wir bereits am Montag im Rahmen der ersten Präsentation von iOS 27 erhalten.
Splitbill-App als Vorlage für die neue Funktion?
Vorgesehen sei unter anderem, dass Nutzer den betreffenden Kassenbon mit der iPhone-Kamera erfassen. Anschließend sollen sich einzelne Positionen bestimmten Personen zuordnen lassen. Das System würde auf dieser Basis automatisch die jeweiligen Beträge inklusive Trinkgeld berechnen und entsprechende Zahlungsaufforderungen erstellen. Die übrigen Nutzer könnten ihre Schulden dann mithilfe von Apple Cash nicht nur vom iPhone aus, sondern auch direkt über die Apple Watch freigeben.
Konkurrenz für Splitwise und ähnliche Apps
Mit der neuen Funktion würde Apple stärker in einen Bereich vorstoßen, der bislang vor allem von spezialisierten Anwendungen wie Splitwise, Cashinator oder SplitBill bedient wird.
Zu den weiteren mit iOS 27 erwarteten Verbesserungen für die Wallet-App gehört die Möglichkeit, eigene Karten auch dann direkt hinzufügen zu können, wenn diese die digitale Brieftasche von Apple nicht direkt unterstützen.

Langsam sollte das iPhone in Europa deutlich günstiger als in den USA werden.
Wir zahlen hier in Europa den Vollpreis, bekommen aber im Grunde nur eine deutlich abgespeckte Version vom Produkt…
Betrifft eigentlich ja sogar auch andere Apple Produkte.
Ist mMn nicht einzusehen, dass ich Vollpreis zahlen muss, aber nur einen Teil vom Produkt erhalte…
Du musst garnichts. Kauf es halt nicht.
und ich dachte, dass ist bisher eine deutsche Eigenschaft, dass Rechnungen immer „Spitz auf Knopf“ aufgeteilt werden. Seit wir mit Freunden die Kneipen-Rechnung (inkl. Trinkgeld) lediglich nach Personenanzahl teilen, ist unser Leben um einiges leichter geworden.
Was soll daran leichter sein? Ihr müsst es selber ausrechnen und dann am Ende noch Bargeld hin- und herschieben. Unsinn. Die „Deutsche Rechnung“ ist und bleibt die beste Art zu bezahlen. Da haben wir der ganzen Welt ein großes Stück Kundenservice voraus.
Klingt schon mal gut.
Weiteres Thema – Meine zwei drei Wünsche fürs Wallet:
1.)
Apple Watch und iPhone zusammenführen. Ich möchte beim Öffnen des Wallets immer alle Umsätze sehen, egal auf welchem Gerät ich sie generiert habe.
2.)
Leiste ich eine Zahlung mit Apple Pay, dann soll immer(!) der Standort markiert werden.
Auf und oder nach Reisen weiß man teils echt nicht mehr wo man überall bezahlt hat.
Gerade in fernen Ländern mit anderer Sprache ist es sonst sehr schwierig.
3.)
Ein Wunsch, der an alle Banking Apps übergreift.
Wenn ich mit Apple Pay bezahle, dann soll dieser in der Banking App markiert sein.
Warum? Zur Kontrolle im Folgemonat.
Mich interessieren ja genau die Zahlungen, die ich nicht aktiv selbst getätigt habe.
Mit Apple Pay ist klar, dass ich es aktiv war.
Am Ende bleibt dann von im Monat 100 Zahlungen 20 übrig, die nicht via Apple Pay generiert wurden und somit wirklich geprüft werden müssen.
Mir ist es jetzt zum dritten Mal passiert, dass mein Konto bei irgend einem Verkehrsbetrieb als Referenzkonto angegeben wurde.
Mich wundert es, dass das überhaupt geht ohne meine Zustimmung. Ich habe die Kleinbeträge mit 2, 3 und 4 Euro erst nach drei Monaten in der Menge gefunden.
Und das Zurückfordern war nicht so einfach, wie gedacht.