Das iPhone als Werkzeug in kritischen Situationen
Für den dunklen Nachhauseweg: Defapp bietet „Verteidigungsmodus“
Apple bietet mit Funktionen wie der „Wegbegleitung“ bereits Werkzeuge an, mit denen Nutzer andere über ihren sicheren Heimweg informieren können. Auch zusätzliche Hardwarelösungen sind auf dem Markt. Geräte wie die Ooono Sirène oder der Taschenalarm von SwitchBot sollen in Notfällen Aufmerksamkeit erzeugen oder Hilfe anfordern.
Wer jedoch keine zusätzliche Hardware mit sich tragen möchte und sich auch nicht allein auf die integrierten Funktionen des iPhones verlassen will, findet mit Defapp eine alternative Lösung direkt auf dem iPhone.
Die Anwendung aus Berlin richtet sich an Menschen, die sich unterwegs oder in Alleinsituationen unsicher fühlen. Sie soll dabei helfen, in potenziell kritischen Momenten schnell zu reagieren und andere Personen einzubeziehen. Defapp versteht sich dabei nicht als Ersatz für den Notruf, sondern als ergänzendes Werkzeug, das zusätzliche Optionen bereitstellt.
Zwei Modi für Alarm und Benachrichtigung
Die betont unscheinbar gestaltete Anwendung arbeitet mit zwei zentralen Funktionsmodi. Im sogenannten „Verteidigungsmodus“ versucht die App, Aufmerksamkeit zu erzeugen und eine mögliche Bedrohung abzuschrecken. Das iPhone aktiviert dabei seinen LED-Blitz in einer Art Stroboskopmodus und spielt einen lauten Alarmton ab. Gleichzeitig lässt sich automatisch ein kurzes Video aufzeichnen, das einen Vorfall dokumentieren soll.
Daneben steht ein „Benachrichtigungsmodus“ zur Verfügung, der als stiller Alarm gedacht ist. Wird dieser ausgelöst, informiert die App zuvor festgelegte Notfallkontakte. Optional kann auch der aktuelle Standort übermittelt werden. Ziel ist es, Vertrauenspersonen schnell einzubeziehen, ohne dass die Umgebung zwangsläufig aufmerksam wird.
Die Auslösung der Funktionen erfolgt über einfache Gesten. Je nach Einstellung genügt ein längeres Berühren des Displays, ein Schütteln des iPhones oder ein doppeltes Tippen auf den Bildschirm. Dadurch soll sich die Anwendung auch unter Stress bedienen lassen.
Defapp ist seit 2020 für iOS verfügbar und wird fortlaufend weiterentwickelt. Die App ist kostenlos erhältlich. Wer die Push-Funktion nutzen möchte, zahlt 2,99 Euro im Jahr für die benötigte Serverinfrastruktur.



„Bitte helfen Sie mir, ich bin Gefahr“
Geht
Falls einem nicht gerade der Mund zugehalten wird
Abgesehen davon ist das nur der eine UseCase
Plus, nicht jeder hat eine laute, weithin hörbare Stimme
Warum muss eigentlich auf alles geschissen werden?
Du brauchst dir das doch nicht laden
Das ist ein Meme
Danke für den Tipp!
Nebenbei noch NORA und man hat 2 wichtige Optionen zur Hand…
de-fap…
Safe Now ist auch empfehlenswert
„Verlassen Sie den gesicherten Bereich, sonst wird Gas freigesetzt!“
Schade dass es in den letzten 10 Jahren so weit kommen musste. Danke
Stimmt, früher durften in Deutschland die Frauen eh nicht ohne Erlaubnis raus, das hat sich zum Glück geändert. Danke!
:-)
Basierend auf den offiziellen BKA/PKS-Daten (Tabellen zu Tatverdächtigen nach Nationalität und Deliktgruppen):
• 2015: 31.200 nichtdeutsche TV bei Gewaltkriminalität
• 2024: 85.012 nichtdeutsche TV bei Gewaltkriminalität
Zunahme = (85.012 – 31.200) / 31.200 100 % +172 % (mehr als verdoppelt, genauer je nach exakter 2015-Zahl aus Tabelle 50/59 PKS 2015 ca. +160 bis +180 %).
Für 2015 bis 2023 (letzter vollständiger Jahresbericht vor 2024): Die Zunahme lag bei etwa +140 bis +150 %, da 2023 noch niedriger als 2024 war.
Zusammenfassung: Seit 2015 hat sich die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen bei Gewaltkriminalität nach BKA-PKS-Daten etwa verdreifacht (Zunahme um ca. 160–180 % bis 2024).
Dies entspricht keinem linearen Trend (starke Sprünge 2015–2017, Rückgang 2018–2021 durch Pandemie, starker Anstieg 2022–2024). Der Anteil nichtdeutscher TV an allen Gewalt-TV stieg von ca. 30–35 % (2015) auf über 40 % (2024).
Super App. Sollte die Runde machen, dass es sowas gibt! Mega.
Was fehlt ist ein stiller Alarm wo man einfach per iMessage / WhatsApp der Polizei Standort teilen kann und dann direkt wer ausrückt.
Das kann 10-30 Minuten dauern. Abschrecken ist erstmal effektiver, wenn auch nicht nachhaltig
Entwickelt in Berlin. Passt ja – man weiß dort, warum.
Gute Empfehlung danke !