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Find My iPhone 2.0: Apple lässt sich neue Sicherheitsoptionen patentieren

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Auf den gestern veröffentlichter Patent-Antrag zu Apples „Smalltalk-Radar“ (wir berichteten), folgt aktuell die Freigabe einer weiteren Patentschrift, die sich auf zukünftige Funktionserweiterungen des GPS-gestützten iPhone-Suchdienstes „Find my iPhone“ konzentriert.

Der von Apple gratis angebotene Online-Dienst – eine App (AppStore-Link) gibt es auch – zum Aufspüren verloren gegangener iOS-Geräte, erlaubt in seiner aktuellen Version sowohl die Positionsbestimmung von iPhone und iPad als auch das Versenden personalisierter Push-Nachrichten, das Sperren und das Fernlöschen der eigenen Geräte.

Die jetzt vom US Patent- und Markenamt publizierte Patentschrift wurde von Apple mit dem Titel „Proactive Security for Mobile Devices“ überschrieben, und beschreibt eine Hand voll neue Optionen die euch im „Fall der Fälle“ etwas mehr Kontrolle beim iPhone-Fernzugriff bieten sollen.

Die wichtigen Eckdaten im Überblick:

  • Anstatt das iPhone komplett zu löschen, soll „Find My iPhone 2.0“ auch die Möglichkeit anbieten, den Inhalt des Gerätes nur vorübergehend zu verschlüsseln. Langfinger könnten mit dem so produzierten Datenbrei wenig anfangen, sollte sich das Gerät jedoch wieder anfinden, wären eure Daten nicht unwiederbringlich verloren, sondern ließen sich mit dem entsprechenden Passwort in wenigen Minuten wieder herstellen.

  • Entscheidet man sich dennoch für eine Fernlöschung, so soll „Find My iPhone 2.0“ nicht nur den kompletten Geräte-Swipe anbieten, sondern auch das selektive Löschen bestimmter iOS-Inhalte (z.B. des eigenen Adressbuches) ermöglichen.
  • Ein eingebauter Selbstschutz könnte zudem die unautorisierte Nutzung des eigenen Gerätes erkennen und am iPhone, nach der gehäuft auftretenden Eingabe falscher Passcodes, einen Überwachungsmodus aktivieren. Dieser würde Positionsdaten, Fotos der Frontkamera, Audio- und Video-Aufnamen an den rechtmäßigen Besitzer senden und so das Vorsprechen bei der Polizei erleichtern. „Das ist der Dieb!“
  • Ebenfalls angedacht: Die Einschränkung des vom iPhone angebotenen Funktionsumfangs. Wurde das iPhone nur bei den Großeltern, im Hotel oder im Sportverein vergessen, sollen sich bei Bedarf ausgewählte Funktionen (etwa das Absetzen von Gesprächen oder der Versand von SMS-Nachrichten) deaktivieren lassen. Liegt das Gerät beispielsweise bei der Oma, muss nicht das komplette Handy gelöscht werden, die Deaktivierung der Firmen-VPN kann unter Umständen jedoch auch in dieser Konstellation sinnvoll sein.
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17. Jun 2011 um 13:02 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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