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"hat keine Auswirkung"

EuGH-Urteil zu Drossel-Tarifen: So reagieren Telekom und Vodafone

86 Kommentare 86

Im Anschluss an das gestrige EuGH-Urteil zur Unvereinbarkeit spezifischer Smartphone-Tarife mit dem in Europa geltenden Grundsatz der Netzneutralität haben wir bei den beiden deutschen Mobilfunkanbietern angeklopft, deren Angebot von der Auslegung des Gerichtshof der Europäischen Union betroffen sein könnten.

Streamon Nutzer

Zubuch-Option StreamOn: Bei Telekom-Kunden nachgefragt

Zur Erinnerung: Im Verfahren hatten die Richter dem ungarischen Anbieter Telenor untersagt Tarife anzubieten, die sowohl über limitierte Datenvolumen mit einsetzender Geschwindigkeitsdrossel als auch über sogenannte Zero-Rating-Ausnahmen verfügen, bei denen die Online-Angebote ausgewählter Partner von der einsetzenden Drossel ausgeschlossen sind.

Deutsche Anwender dürften hier umgehend an die StreamOn-Zubuchoption der Deutschen Telekom denken, als auch an das Pass-Angebot des Düsseldorfer Mobilfunkanbieters Vodafone. Beide Offerten behandeln den durch ausgewählte Partner verursachten Online-Datenverkehr anders als die restlichen Netzwerkzugriffe und könnten durch das wegweisende Urteil nun auch rechtlich wackeligen Fundamenten stehen.

Dies sehen die Netzbetreiber selbst natürlich ganz anders und äußern sich gegenüber ifun.de zuversichtlich und geben an, die Urteilsverkündung gänzlich unbeeindruckt mitverfolgt zu haben.

Vodafone: „hat keine Auswirkung“

Bei Vodafone macht man auf den Umstand aufmerksam, dass Telenors Compliance-Team beim Tarif-Aufbau eine Kleinigkeit übersehen hat, deren Berücksichtigung die von Vodafone angebotenen Pässe rechtssicher machen soll. So erklärt ein Sprecher gegenüber ifun.de:

Das Urteil des EuGH hat auf die Vodafone Pass-Tarife keine Auswirkung. Die Richter monieren im Fall des ungarischen Betreibers, dass dieser nach Aufbrauchen des Tarif-Datenvolumens den Datenverkehr der vom Kunden gewählten Option ungedrosselt weiterlaufen ließ. Sprich: Der Kunde konnte zum Beispiel mit voller Geschwindigkeit weiter streamen, obwohl er kein Datenvolumen mehr auf seiner Karte hatte.

Vodafone hat seine Tarife seinerzeit sorgfältig gemäß den EU Netzneutralitätsrichtlinien konzipiert. Aus diesem Grunde reduzieren wir bei Aufbrauchen des Tarif-Datenvolumens auch die Surfgeschwindigkeit der zusätzlich gewählten Pass Option (Musik, Video, Chat, Social, Gaming). Insofern sind die Vodafone Pass-Tarife von der EuGH Entscheidung nicht betroffen.

Telekom: „betrifft uns nicht“

Die Telekom reagiert etwas knapper, bläst jedoch ins gleiche Horn. Dadurch, dass man beim Einsetzen der Drossel auch den Zugriff auf die Partner unmöglich machen würde, bräuchte man sich nicht vor regulierenden Eingriffen zu fürchten. Ein Sprecher konstatier:

Das Urteil des EuGH betrifft das Angebot StreamOn der Telekom nicht. Wir halten uns an geltendes EU-Recht. Im Fall einer Reduzierung der Bandbreite nach Verbrauch des inkludierten Datenvolumens werden alle Dienste gleich behandelt. Das gilt auch für die in StreamOn enthaltenen Partnerdienste.

Eine nachvollziehbare Argumentations-Strategie, die allerdings nicht berücksichtigt, dass sich die Richter des EuGH auch an der mittelbaren Beeinflussung des Nutzerverhaltens durch die Zero-Rating-Angebote störten. Hier dürften noch einige spannende Auseinandersetzungen auf uns zukommen.

Mittwoch, 16. Sep 2020, 9:24 Uhr — Nicolas
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  • So ein BS! Diese ganze StreamOn Thematik gehört endlich mal verboten

      • Weil er bei Aldi Talk sowas nicht hat und andere gefälligst auch aufs Datenvolumen achten sollen :(

      • Weil die deinen Traffic scannen, DPI also durchführen und dann Dienste priorisieren.
        Die deutschen Mobilfunkanbieter sollen vernünftige, bezahlbare und im Rest Europa marktübliche Datenvolumina anbieten, dann gibt es keine Diskussion.
        Lobbyisten auf höchster Ebene begrenzt eine Veränderung in Deutschland!

      • Weil, es für die Telekom ja wohl keinen Unterschied machen darf, wo ich meine Videos konsumiere, welche Chat App ich nutze, Welche Nachrichten ich lese.

        Statt auf bestimmte Anbieter beschränkt zu sein soll der Markt vergleichbarer werden, indem einfach die generellen Datenvolumina höher werden/ generelle flats angeboten werden. Die Vergleichbarkeit erhöht den Preisdruck und sorgt damit für niedrigere Preise.
        Abgesehen davon sind die Systeme und die Abrechnung einzelner Datenpakete relativ teuer, dass es ab einer gewissen Grenze ohnehin keinen Sinn mehr macht einen volumenbegrenzten Tarif anzubieten.

        Ihr solltet euch mal fragen, aus welchem Grund es Stream On überhaupt gibt. Es geht rein um Kundenbindung. Da schreiten zurecht die Regulierer ein. Nicht weil so euch der EuGH euer kostenloses YouTube wegnehmen will.

      • @Thomas, dann arbeite auch zu den in Europa marktüblichen Tarifen. Also max. 25 Tage Urlaub, keine Gewerkschaft, geringeres Einkommen. Ach ne? Da ist es doof sich mit anderen Ländern zu vergleichen? Mist, vielleicht solltest du das auch bei dem Thema hier mal berücksichtigen.

      • Soll dabei der teuerste oder billigste Teil von Europa angenommen werden. Was wäre dir lieber?

        Den Preis vom rumänischen Mobilfunkanbieter haben wollen, aber das Gehalt eines deutschen Facharbeiters beziehen? … merkste selbst, gell

      • @Steiner
        Sehr schwaches Argument, welches sich sehr leicht mit dem Beispiel Frankreich entkräften lässt. Dort sind die Gehälter vergleichbar, die Gewerkschaften wesentlich stärker, 25 Tage Urlaub gesetzlich. Noch dazu hast du eine 35 Stundenwoche gesetzlich. Trotzdem habe ich dort 100GB LTE mit Telefon, SMS und MMS flat für 10€ im Monat. Die Preise für Mobilfunk in D sind einfach nicht zeitgemäß und Stream On verstößt gegen die Netzneutralität.

      • @Steiner, „Whataboutismus“ hilft in keiner Diskussion. Zudem hat das eine mit dem anderen nichts zu tun, ist also Blödsinn, dein Vergleich.

      • Die führen kein DPI durch.

    • Der Kommentar ist BS. Was ist mit dem Leuten, die den ganzen Monat unterwegs sind? Es ist ein Unterschied, ob ich 40€ plus StreamOn zahle, oder 100€ für unlimited. Man sollte vielleicht erstmal auch an andere denken, bevor man mit derartigen Geschwätz hervor kommt.

      • @christianxyz

        Weil es genug dämliche Leute gibt die auf den Trick der Anbieter reinfallen und diesen Dreck (StreanOn müsste eigentlich Off heißen) abschliessenden

        ansonsten hättet ihr schon lange Tarife mit einer Flat .. aber nöö ihr zahlt ja lieber einen Aufpreis für 0.1 Internet Statt 10er mehr für 100% Internet

      • Ganz klar. Da gäbe es dann schon lange unlimited flatrates für keine 10€ monatlich, die Mobilfunkanbieter verschenken iPhones und es regnet Gummibärchen.

    • Gehört es nicht. Dann Wechsel von deinem Disounter-Anbieter zur Telekom und zahle auch mehr Geld für den Vertrag.
      Dieses ewige Gemeckere geht mir langsam tierisch auf den Sack.

      • @Jörn

        Natürlich gehört es, du Torfkopf. Diese ewigen kognitiven eingeschränkten Kommentare gehen mir auch langsam tierisch auf den Sack. Wenn man nicht die Klappe halten kann, einfach mal eine Ahnung haben.

      • Sagte er und brachte nur Beleidigungen raus…
        Bei Vodafone und Telekom bezahlt man eben mehr für den grundvertrag bekommt dafür aber die entsprechenden Leistungen kostenfrei dazu. Wer hier nur auf die GB achtet lebt an der Realität vorbei und verpasst eben auch viel. Wer kein Geld ausgeben will soll halt auch nix erwarten.

  • Einfach richtige flats anbieten und fertig.

  • Ich bin kein Jurist, aber ich hatte gestern beim Lesen des Urteils die gleichen Gedanken, wie sie jetzt von Vodafone und Telekom kommuniziert werden. Ganz genau zu vergleichen sind die Tarife ja nicht.

    • Und damit bist du direkt intelligenter als 75% der Leserschaft hier. Die nicht mehr können als Dinge nachzuplappern, die sie irgendwo gehört haben & dann gebetsmühlenartig wiederholen selbst wenn ihnen Richter doch schon mehrfach widersprochen haben.

      • Was heißt hier gehört haben. Vielleicht 75% schlauer, weil man eben nicht auf Gelaber hört, sondern sich Gebetmühlenartig beliest.

      • *gebetsmühlenartig

      • Ich weiß nicht ob das jetzt meinem Kommentar widersprechen sollte?

        Meine Aussage war, dass die hier kommentierende Person damit schon intelligenter sei als der Großteil hier, der immer und immer, und nochmal immer, wieder Falschaussagen wiederholt. Die GERICHTE haben der Telekom schonmal mitgeteilt, was an StreamOn nicht erlaubt ist (war die SD-Drosselung & EU-Drosselung, soweit ich weiß). Die GERICHTE haben aber eben auch entschieden, dass das Hauptmodell von StreamOn nicht gegen die Netzneutralität verstößt. Die Meinungen einzelner interessieren hier solange keinen bis sie nicht die zu entscheidenden Richter sind.

      • Dies stimmt soweit erstmal ABER es ging hier im Thema einzig und allein um die Drosselung nach Verbrauch und bei den einem Anbieter die Drosselung eben bei ‚bevorzugten‘ Angeboten (wie z. B. Vodafone Pass) nicht greift. Und da haben sich Vodafone und Telekom zu Wort gemeldet (ich übrigens es auch vorab gewusst, weil belesen) das bei ihnen die Drosslung auch greift bei den bevorzugten Angebot (Pass/StreamOn)

    • Hallo Herr Kollege,
      ich bin auch Jurist und nach meiner Meinung sind die Sachverhalte (natürlich) nicht gleich. Der maßgebliche Punkt aber ist, dass Daten unterschiedlicher Herkunft unterschiedlich schnell weitergeleitet werden und damit ungleich behandelt werden. Soweit ich das sehe, sieht der EUGH eben gerade hier einen Verstoß gegen die Netzneutralität. Und diese Argumentation gilt m.E. auch für Vodafone und Telekom.

      • Aha… Sowie die Telekom StreamOn erklärt, wird hier nichts unterschiedlich behandelt. StreamOn-Dienste und alle sonstigen Dienste bekommen die gleiche maximale Bandbreite. Unterschied ist nur, dass die StreamOn-Dienste nicht auf das Datenvolumen (Menge nicht Geschwindigkeit) angerechnet werden. Nur dort liegt die Priorisierung. Sobald das Datenvolumen aufgebraucht ist, teilen alle Dienste sich wiederum eine dann niedrigere Datenrate.

  • Würde es die Europäischen Gerichte nicht geben, würden uns die Telkos noch mehr abzocken – gedeckt von der Neuland-Politik der CDU/CSU.

  • Was dabei ja wissentlich nicht erwähnt wird ist, dass mit Sicherheit ein Großteil der Nutzer DURCH Stream On niemals in die generelle Drosslung eintreten ;-p !

    Ich habe monatlich fast 10 von 12 GB über weil StreamOn das meiste abfängt.

    Sollte das wirklich der Grund dafür sein, dass dies zumindest per Entscheid rechtlich nicht verboten werden darf , finde ich das fast schon wieder witzig :-D

    • Genau das ist es, mein Tarif hat aktuell 24GB Datenlumen und dank StreamOn komme ich nicht mal auf 2GB Datenverbrauch am Ende vom Monat. Mittlerweile ist ja quasi alles damit abgedeckt. Kann die ganze „flatrate“ Diskussion daher nicht wirklich verstehen. Die, die wirklich unterwegs durch RemoteDesktop oder sonstige Arbeitsszenarien doch die GB aufbrauchen können ja aktuell schon die unlimited Tarife nutzen (wenn da nicht auch noch irgendwann ein „stream on Business“ kommt). Ansonsten ist das für mich alles schon kein Problem mehr. Die meisten „wir brauchen billige flatrates!!1!“ Schreier haben wahrscheinlich selbst ein maximales verbrauchsvolumen von wenigen GB wenn sie denn die Dienste nutzen würden :D

    • Das ist bei mir genau so. Wenn ich mich auf die Daten meines iPhones verlassen kann, verbrauche ich etwa 16GB pro Monat. Hab aber am Ende eines Monats noch 22 von 24 GB übrig.

      Ich wäre aber auch dafür, echte Flats anzubieten, vielleicht ähnlich wie im Festnetz. Da suche ich mir aus, wie schnell ich surfen will und nicht wie viel GB ich brauche. Jetzt mal unabhängig davon, dass manche Anbieter nach x GB die Leitung Drosseln…

      Das sollte im Mobilfunk auch so sein.

      Ich suche mir nämlich meine Dienste schon nach StreamOn aus. Das macht es kleineren Anbietern schwer, bzw. ich kann meine Filme von meiner NAS zuhause nicht streamen ohne, dass die Daten angerechnet werden.

    • Bei Vodafone ist nur dreck im Pass enthalten und seit 2 Jahren kommt nichts neues mehr dazu. YouTube? Mediatheken? Fehlanzeige. Rotzladen.

  • Solange der Staat beim versteigern der Frequenzen die Hand auf hält wird es keine günstigen Flatrate geben.
    Irgendwie müssen die Telekommunikationskonzern diese Milliarden Euros wieder rausholen. Da sie ja auch noch die Auflagen erfüllen müssen, die auch noch mal ein paar Milliarden kosten.

    • chicken charlie

      Pass auf! Gleich kommt wieder eine Hochrechnung von jemanden die angeblich beweisen soll, dass die Kosten längst schon wieder drin sind. Fakt ist! Wenn die Politik sich beteiligen würde beim Netzausbau und nicht die Hand aufhalten würde, dann hätten wir schon lange kein MobilfunkNETZ sondern ein MobilfunkTEPPICH. So wird es immer nur ein Netz mit entsprechenden Löchern bleiben..

      • Ja da stimme ich dir zu!

      • Ja ja immer diese sinnlosen Diskussionen,der Staat soll nicht so viel kassieren… was ein Blödsinn. Es war eine Versteigerung, jeder konnte soviel bieten wie er wollte und das Telekom und Vodafone die Preise getrieben haben um 1und1 rauszuhalten wird gern vergessen. Das was ihr immer fordernd sind Subventionen die eben bei einem echten Markt nicht sein dürfen. Mir wäre es lieber bevor wir Telekom und Co. Geld geben,das wir was für die Digitalisierung der Schulen und Unis zu tun. Die Mobilfunksanbieter kommen auch so zurecht man muss nur fordern was man bei der Lizenzvergabe zur Auflage gemacht hat.

  • Ich bin sehr gespannt auf den weiteren Verlauf.
    Sieht der Eugh die Argumentation von V&T anders, und sind diese gezwungen, eine Änderung ihrer Bestandsverträge vorzunehmen, wären Tür und Tor für eine Kündigungswelle aufgrund einseitiger Vertragsänderung geöffnet.

  • Warum? Mann schließt ja den Vertrag zu bestimmten Konditionen selber ab und wird ja zu nichts gezwungen. Ganz im Gegenteil, die Netzbetreiber ermöglichen dir ja bei besonders viel genutzten und teils Daten hungrigen App Datenvolumen zu sparen, das du dann für andere Apps nutzen kannst. Ergo setzt sich der EGH durch, wird dasDatenvolumen schneller verbraucht und du musst nach buchen oder in einen teureren Vertrag mit mehr Datenvolumen wechseln.

  • Ich finde diese Verarschung von Tmobile und Vodafone zum Kotzen!

    Man lässt sich die GB (ähnlich wie Druckertinte) in Gold bezahlen,
    aber mit diesen Ticket/Pass für Video/Stream von denen kann ich z.B. bei egal was für ein Datenvolumen (solange es nicht verbraucht wird) :
    20, 40 oder 60 usw. GB für Streaming verbraten?!

    Die sollen mal realistische Datenpakete/Preise direkt anbieten,
    anstatt diese Daten-Homöpathie.

    Diese Verarschung mit den Ticket/Pass hat man nur gemacht um die Preise weiterhin hoch zu halten
    im europäischen Vergleich.
    (ja die UMTS Lizenzen haben Geld gekostet, die müssten aber auch bestimmt schon bezahlt sein!)

    • nur dumm das die 5G lizenzen wieder Millionen gekostet haben.

      • Millionen? Recht viele Millionen – insgesamt 6,6 Milliarden von 4 Unternehmen…

      • Wobei die 6,6 Milliarden Euro nicht so richtig viel ist gegen die 50,8 Milliarden der UMTS-Lizenzversteigerung.

    • Gut dass nach der UMTS Versteigerung noch die Versteigerungen für LTE und 5G kamen.

    • Dann schau dir das ganze doch mal von der Seite an. Dank der Pässe benötigt man im Monat nur noch 3/6gb. Klar kann Vodafone und Telekom jetzt her gehen und sagen „drauf geschissen. Nutzt eh keiner“ und das Ganze auf 600 oder unlimited erhöhen (bei der Telekom wird u.a. alles öfters mal verdoppelt angeboten). Dann wirst du bei Aldi Talk immer noch mit deinen 3GB rum surfen. Denn Aldi wird mit Sicherheit nicht so viel Geld in ein teilprodukt investieren um dir dieses Kontingent bereit zu stellen. Schlimmer noch. Die BNetzA wird dann wohl zu Höchstleistungen auffahren und der Vodafone und Telekom Marktmachtmissbrauch vorwerfen und alles zurück pfeifen.
      Jetzt hast du bei beiden Anbietern eine Flatrate durch die Hintertür wo die GB rein für die Galerie sind. Denn du wirst mit den Diensten selten über 3 GB kommen.

    • Du kannst ja zu o2 gehen, dann bekommst du eine günstige Flatrate. Immer dieses Gejammer nur weil Leute zu geizig sind für Qualität Geld zu bezahlen. Wenn die Tarife genauso billig sind wie bei o2, dann wird auch das Netz genauso schlecht. Ich zahle gerne mehr …

  • Können wir nicht einfach mal unbegrenztes Datenvolumen weltweit für einen bezahlbaren Preis bekommen…?

    Es schockiert mich immer wieder wie langsam es mit der Digitalisierung und Technik hier bei uns vorangeht. Die Menschen haben’s geschafft auf’m Mond zu landen, aber das hier kriegen sie seit Jahren nicht gebacken.. ugh.

    • sag uns doch mal einen Preis was Du bereit bist zu zahlen, Bayraktar ?
      Es gibt schon Pass von VF und Stream On und den unlimited Tarif

      • 50 ist okay!

      • Weißt du was das Problem ist? Du sagst jetzt 50€ wären okay. Der nächste sagt 40€ & der dritte gibts nicht zu, denkt aber er will eh alles umsonst und geschenkt.

        Wer entscheidet ob das okay ist & ab wann? Ich bin so aufgewachsen, dass der Markt das entscheidet. Ist es zu teuer & den Menschen das nicht wert, werden sie es nicht buchen. Ist es den Menschen den Preis wert, dann würde kein Unternehmen der Welt weniger verlangen. So einfach ist das.

      • Genau. Aktuell ist es auf jeden Fall zu teuer sonst würden die Leute das ja nutzen. Und man müsste nicht diese ganzen verkorksten drölf gb Tarife anbieten. Die Preise sind bewusst zu hoch angesetzt dass sie sich keiner leisten möchte.

  • Ich frage mich die ganze Zeit, woher die EuGH Richter denn wissen, was mich wie beeinflusst – denn außer Mutmaßungen und Annahmen kann das doch nichts handfestes sein.

    Ganz gegenteilig nach deren Annahme, nutze ich dank StreamOn auch freizügiger und häufiger die Inhalteanbieter, die nicht in StreamOn enthalten sind – und zwar definitiv mehr als vor StreamOn.
    Das erkläre ich mir damit, dass ich dank StreamOn mein Volumen nicht für andere gern gesehene Inhalte raushaue und stattdessen für die anderen Anbieter nutzen kann.

    Denkt da auch mal einer soweit, anstatt immer in das gleiche Horn zu blasen?

  • Die Netzneutralität muss endlich wieder gewahrt werden!!!

    An alle die es immer noch nicht raffen, eure Bank schreibt euch auch nicht vor, dass ihr nur einen Kredit erhaltet wenn ihr einen Mercedes statt VW kaufen wollt.

    • aber die Bank kann mit Sonderkonditionen, Ratenpause, extra Service und und und genauso „steuern“.
      Diese Netzneutralität ist doch lächerlich. Das Netz ist nicht neutral, es ist eben in privater Hand.
      Ich kann heute beim Discounter Billigfleisch kaufen und gut, oder ich gehe zu meinem Metzger-Hoflanden, habe dort guten Service wie Beratung und gute Qualität. Dafür zahlen ich dann halt auch mehr.

      In meinen Augen geht es doch immer nur um den Neid von einigen…

  • Es erinnert mich an SMS und Telefon. Was hat mich die Mobilfunkminute damals gekostet, als ich mit meinem ersten Handy telefoniert habe. Irgendwann wurde es netzintern kostenlos, dann alle Netze.
    SMS das gleiche Spiel.
    Mein erster DSL Tarif war mit (ich glaube) 20 MB pro Monat, dann 50, 100 und heute logischerweise eine Flatrate.
    Irgendwann haben wir auch echte Flatrates für den Mobilfunk.

  • @ifun Telenor ist ein norwegisches Unternehmen. Bin jetzt verwirrt, weil ihr „ungarisch“ schreibt. Ist die ungarische Tochter verklagt worden oder wie?

  • Ich verstehe diese Leute nicht die eine Abneigung zu streamOn oder den Pass haben. Wenn ich keinen Pass hätte wäre ich bei Geschäftsreisen völlig aufgeschmissen. Ich muss ja so schon zwei Tarife nutzen.
    Und dem den dieser Dienst nicht gefällt soll einfach ohne leben und die anderen in Ruhe lassen.

  • Ich weiß gar nicht, warum sich alle immer über StreamOn aufregen: Für die Kunden, die es nutzen dürfen, ist es eine super Sache. Außerdem zahlen sie ja auch ganz andere Preise im Monat. Wer bezahlt eigentlich den Netzausbau und die Infrastruktur ? Das sind die Kunden die teure Tarife bei den Netzanbieter bezahlen. Von den Geiz-Prepaid-Tarifen und andere Billiganbieter lässt sich der Netzausbau sicher nicht finanzieren. Da sollen die Leute die dort Kunde sind, mal schön „die Klappe“ halten und nicht immer gegen StreamOn wettern. Das geht mir nämlich auf den Sack !

    • Absolut nichts verstanden.
      Wenn ein Großteil der Bevölkerung, dich eingeschlossen, sich derartige Preise und Praktiken nicht gefallen lassen würde, müsste der Markt (und auch die Politik reagieren).
      Es würde dann ein neutrales Netz existieren und auch die Preise würden bei gleichzeitiger Erhöhung des Datenvolumens sinken.
      Lern einfach mal einfache ökonomische Zusammenhänge bevor du anderen „auf den Sack“ gehst.

      • Fang selber erstmal damit an;)

      • Der Markt braucht keine Regulierung von der Politik. Der Markt reguliert sich immer selbst. Und wer da nicht mitzieht der fällt halt hinten runter oder wird geschluckt. Der Telekom, Vodafone und O2 gehören die Netze in Deutschland. Und alleine sie entscheiden, was passiert in ihren Netzen. Es ist ein Hirngespinst zu glauben, das die EU und die Politik ein Recht darauf hat, den Netzanbietern vorzuschreiben, wem die Netze gehören und was genau da abläuft. Die Großen dominieren den Markt. Ökonomie interessiert da niemand. Wir leben im Kapitalismus und Globalisierung. Schon mal in den USA geschaut oder nach Japan ? Du scheinst von Sozialismus zu Träum. Schlag dir das Hirngespinst aus dem Kopf.

      • Der Markt regelt sich nie selber. Besonders nicht der Markt mit Netzen. Deshalb gibt es eine Bundesnetzagentur. Du träumst von Wildwest Kapitalismus. Aber aus guten Grund haben wir eine soziale Marktwirtschaft.

  • Irgendwie habe ich das Gefühl, den meisten geht es hier nur darum selbst möglichst viel Volumen für wenig Geld zu haben und übersehen dabei das die Netzneutralität die Vodafone und Telekom mit Füßen treten eine echt wichtige Sache ist. Kurzes Beispiel Streaming Anbieter A ist bei StreamOn verfügbar, Streaminganbieter B nicht. Wenn jetzt immer mehr Menschen StreamOn nutzen werden diese wahrscheinlich auch eher zu Streaminganbieter A wechseln und B hat das Nachsehen (vorausgesetzt beide bieten vergleichbaren Leistungsumfang). Dadurch nutzen die großen ihre vorhandene Macht und nötigen ggf. Verträge mit ihnen abzuschließen um bei StreamOn & Co dabei zu sein oder der Streaminanbieter verliert immer mehr Nutzer. Just my two cents..

  • Toll, dass alles gedrosselt wird! Applaus Vodafone und Telekom.

  • Was habt Ihr bloss alle gemacht, als es noch keine Flats etc. gab und man mit einem Nokia Energy oder Nokia 5210 auskommen musste und man sich über T9 gefreut hat, wie an Weihnachten. Diese Diskussion ist sowas von Lächerlich und asozial, dass einem schlecht werden kann. Kommt mal zu Verstand, habt das scheiss Handy nicht 20 Stunden am Tag in der Hand, surft weniger auf Youtube und anderen Videoportalen rum und trefft auch wieder mit Freunden und vor allem, REDET miteinander, statt sich gegenüber zu sitzen und sich smilies zu schicken. Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln, wenn ich spazieren gehe und wirklich fast jeder das Handy in der Hand hat und fast die Laternen umrennt. Es sollte einem wirklich zu denken geben, dass in manchen Städten die BODENampel getestet wird, weil dit es nicht auf die Kette bekommen, gerade aus zu gucken. Also, wenn ich in mein Smartphone gucke, zeigt es ion der Regel maximal 60 Minuten Bildschirmzeit an, aber ich bin wahrscheinlich auch zu langweilig, weil ich mich mit Menschen auch unterhalte und nach vorne schaue und nicht mit dem Ding in der Hand in den nächsten See falle.

  • Um das klarzustellen: Es geht hier nicht um Geld, sondern letztlich um Meinungsfreiheit, merkwürdig, dass das keiner versteht.

  • Es gibt ein sehr nettes Video von simplicissimus warum das mobile Internet in Deutschland einfach so schlecht ist. Als Tipp für die Leser, bei denen das noch nicht angekommen ist, was in Deutschland eigentlich wirklich los ist. Solange müssen wir uns wohl oder übel mit dem gegebenem arrangieren :(

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