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Untersuchungsergebnisse noch diese Woche

EU-Verfahren gegen Apple: App Store bricht offenbar geltendes Recht

76 Kommentare 76

Vor geschlagenen zwei Jahren hat der Musik-Streaming-Dienst Spotify die Europäische Kommission dazu aufgefordert, sich mit Apples App Store-Politik auseinanderzusetzen. Damals reichte das Unternehmen eine offizielle Wettbewerbsbeschwerde ein rief die Politik zum Eingreifen auf.

Vestager

Umsatzbeteiligung im Fokus der Beschwerde

Im Wesentlichen ging es Spotify damals um die Umsatzbeteiligung von 30 Prozent, die der Musik-Streamer an Apple abzuführen hatte. Spotify argumentierte, dass man so nicht in der Lage sei gegen Apples Konkurrenzangebot zu bestehen. Selbst müsse man 30 Prozent der Umsätze an Apple überweisen, während der iPhone-Konzern der eigenen Streaming-App keine Gebühren berechnet. Dass Apple gleichzeitig über die Regeln des App Store bestimmen würde, in diesem aber auch aktiv als Anbieter vertreten sei, würde fairen Wettbewerb so gut wie unmöglich machen.

Um Apples Umsatzbeteiligung zu finanzieren sehe man sich gezwungen den Monatsbeitrag im App Store teurer als den des vergleichbaren Apple-Angebotes zu machen.

Auf die Wettbewerbsbeschwerde leitete die EU dann eine kartellrechtliche Untersuchung ein, die sich über mehrere Jahre hin zog und wohl noch in dieser Woche ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen wird.

Erste Ergebnisse noch in dieser Woche

Denn, dies will die Financial Times in Erfahrung gebracht haben, die EU-Kommission soll noch in der laufenden Woche ihre Erkenntnisse im Fall vorlegen und Apple dabei scharf tadeln. So scheint man zu dem Schluss gekommen zu sein, dass Apples App Store-Regeln gegen geltendes EU-Recht verstoßen.

Welche Forderungen die EU im Zusammenhang mit dieser Feststellung geltend machen wird bleibt abzuwarten. Perspektivisch könnte Brüssel saftige Geldstrafen in Höhe von bis zu 10 Prozent des weltweiten Konzern-Umsatzes verhängen, um Apple hier wieder auf Spur zu bringen. Allerdings wird man Apple Zeit gewähren müssen, um auf die im Raum stehenden Vorwürfe reagieren zu können.

Nach Angaben der Financial Times soll sich die EU in den kommenden drei Tagen zum Fall äußern, allerdings sei eine Verschiebung der Vorstellung der Untersuchungsergebnisse nicht ausgeschlossen.

28. Apr 2021 um 08:40 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Bei jeder bargeldlosen Zahlung kassieren die Banken eine Umsatzbeteiligung: Bei Kreditkarten bis zu 3% und bei Girokarten bis zu 1%. Warum soll Apple also nicht 30% verlangen dürfen?

    • Keine gute Lobby offenbar. Und nicht genug Steuern.

    • Weil es das 30- bzw. 10-fache davon ist?!

      • Die gesetzte Höhe spielt hier keine Rolle… Die können auch 99% veranschlagen. Man wird ja nicht gezwungen! Bei den Banken ist das anders, man muss eine Bank nutzen!

      • Wie kann man so viel Müll labern.
        Man wird nicht gezwungen mit Karte zu zahlen.
        Man hat aber nicht die Möglichkeit native Apps zu entwickeln ohne den App Store zu nutzen. Vergleicht es doch mal ähnlichen Plattformen wie einem PC. Anstatt solche absurden Vergleiche zu bringen.

      • Die Höhe spielt aufgrund der Monopolstellung bzw Oligolstellung eine Rolle.

      • @Fire2000de

        Ich sehe das ein wenig anders. In der Marktwirtschaft gelten Gesetze und Regeln. Daran müssen sich alle halten. Auch Apple. Das was die machen kann man nicht einfach als „die müssen ja nicht anbieten“ abtun. Apple bietet ein „Kaufhaus“ an in dem Waren angeboten werden. Spotifys Geschäft beruht zum großen Teil darauf. Spotify war lange Marktführer, bis Apple das Geschäft für sich entdeckt hat. Als Apple selbst Anbieter wurde gab es eine Marktverzerrung, aufgrund der 30% die Spotify bezahlen muss, das muss dringen und längst überfällig korrigiert werden. Was schlägst du vor? Soll Spotify ab morgen sich aus dem AppStore zurück ziehen? Dann sind die übermorgen Pleite. Anders wäre es, wenn Apple ab AppStore Version 1 schon Anbieter gewesen wäre. Sorry aber ich würde echt mal meine Einstellung gegenüber dem Multimilliarden Dollar Unternehmen Apple prüfen. Die sind keine heiligen, da geht es um knallhartes Business.

      • +1
        Ich unterstützte hiermit die These die Welt wird immer Dümmer.

      • Aber hat kein Monopol. Oder wird Bosch verklagt weil da die Motoren von Bosch drinn sind?

      • @theft oder so

        Schönen Dank für die Unterstützung der These..

    • Wegen der Monopolstellung, bei einer Bank könntest du einfach wechseln wenn dir die Bedingungen nicht passen

      • +1. Ganz genau

      • Falsch, du kannst zu Google wechseln… Ach die wollen ja auch ein Stück vom Kuchen ;)

      • nochmal @Fire20xxde

        Man kann sicher zu Google wechseln, da hat man die Möglichkeit per Sideload Apps und alternative AppStores zu installieren. Da kann man problemlos Fortnite installieren. Also kein Vergleich zu Apfel. Natürlich will Google auch Geld verdienen oder gehst du umsonst arbeiten? Deine Argumente sind echt absurd.

    • War klar das hier gleich der erste Fanboy mit Fackel und Mistgabel aufmaschiert…

      • -1
        war klar, dass hier gleich der erste Antiboy seine Transparente hisst*ROFL* Mehr Sachlichkeit wäre zielführend.

    • Nochmal einen Kaffee trinken, bisschen kaltes Wasser ins Gesicht klatschen und dann nochmal nachdenken :)

    • Stimmt. Mit dieser Argumentation wären ja auch 60% ok. OMG

    • Hier wird nicht berücksichtigt was man alles für die 30% geboten bekommt.
      Jeder Entwickler ist dankbar dafür..

      • Du bekommst dir Server und die Zahlungsmöglichkeiten, meinetwegen noch die Community. Alles würde Spotify auch liebend gerne selbst stellen. DÜRFEN sie aber nicht mal.

      • Spotify ist schon nen armer Konzern!
        Reicht denen das Geld nicht ,können ja immerhin nen Fussballverein kaufen !
        Hab gehört dass es nicht so günstig sei !

      • Spotify darf doch selber ein Handy entwickeln und ein eigenen Store samt Ökosystem.

        Sich einfach ins Nest setzen und jetzt meckern ist leider zu einfach..
        Die Gebühren waren vorher bekannt.

      • es geht aber um ein bestehendes Marktsystem was reguliert ist. wir leben nämlich in einer sozialen marktwirtschaft und nicht in einer freien marktwirtschaft.
        kannst ja deine lebensmittel demnächst selbst herstellen.
        man man man was für schwachsinnige argumente hier immer kommen.

      • kannst dir demnächst ja selber deine nahrung herstellen anstatt sie in nem marktsystem zu kaufen.

    • Weil Läden Kredit und Debit Karten Zahlungen ablegen können und auf Bargeld bestehen können.
      Die Entwickler von iOS Apps können und dürfen das nicht, sie müssen immer 30% an Apple abdrücken. Das ist der Unterschied!

      • Doch, selbstverständlich können die alle Apples Angebot ablehnen. Oder zwingt Apple irgendwen, Apps für Apples Betriebssystem zu schreiben?

      • selbstverständlich kannst du aufhören zu arbeiten, oder zwingt dich jemand geld zu verdienen?!

    • Das ist nicht wahr, die Umsatzbeteiligung ist auf weniger als ein Prozent von der EU aus limitiert.

  • Also wenn Apple für nen Music Abo 30% an Apple abführen würde wäre es ok?

    Zumal man ja sagen könnte. Apple Music gibt es ja so gar nicht unbedingt im App Store.

    • Ja aber es steht auf dem System in Konkurrenz. An sich könnten da z.B. auch Speicheranbieter wie Dropbox etc. klagen, weil die auch 30% abführen müssen, Apples iCloud-Speicherdienst aber nicht.

      Ansonsten ist die Frage natürlich berechtigt, welchen Sinn es machen soll, dass Apple Gebühren an sich selber abführt.

      Das Ziel von Spotify hier dürfte wohl eher sein, selber weniger oder nichts mehr zahlen zu müssen.

      • Wenn dann die Zahlen noch offengelegt werden müssten, würde man aber auch sehen, wie das Geschäft sich trägt. Subventionen aus anderen Bereichen? Schon geht es dann in die nächste Runde…

      • Erinnert doch in jedem Fall an den Epic-Streit.
        Nur ist es hier eben aufgrund des gleich gearteten Angebotes eindeutiger. Bei gleichem Preis verdient Apple hier definitiv mehr, und das verzerrt das Angebot.

        Nur sehe ich das aber so, dass das nicht so ganz einfach zu trennen ist. Hier würde meiner Auffassung nach nur eine ‚Tochterfirma‘ helfen, welche eben auch diese 30% an Apple abführen muss.

  • Lieferando berechnet doch auch 30%

    Nutzt der Staat jetzt auch sein Monopol mit 19% aus ?

    Aber ja danke EU macht weiter so und vergraulet alle großen Unternehmen aus der EU

  • Warum entwickelt Spotify nicht sein eigenes OS inkl. Appstore?
    Dann könnten sie ja auch abkassieren

  • Das Problem ist nicht nur das Apple 30 % kassiert, sondern dass sie Spotify auch aktiv verbieten Werbung für ihr eigenes Abo in der App zu fahren. Wenn Sie das machen wir die App schlicht nicht zugelassen das ist das Problem…

  • Eine Neuregelung aus dem Jahr 2025 sieht vor, dass die in den einzelnen EU-Staaten sehr unterschiedlichen Entgelte für Kreditkarten auf 0,3 Prozent des Zahlungsbetrags und bei sogenannte Debitkarten auf 0,2 Prozent begrenzt werden. Die Regelung gilt sowohl für inländische als auch für grenzüberschreitende Transaktionen.

    Somit stehen die 30% von Apple in einem ganz anderen Licht…

  • Die EU müsste einfach nur Alternative Stores bzw. Sideloading erlauben. Damit kann jeder seine Bedingungen stellen und auch entsprechend akzeptieren.

    Und was bietet Apple für diese 30%? Kann Spotify deren Musik dort speichern, was kosten verursacht?
    Die Qualität der App-Kontrolle sind ja sowas von bekannt.
    Uns Jahresgebühren werden weiterhin erhoben…

    Und ja, Google nimmt auch 30%, aber ich darf jederzeit eine andere Quelle nutzen.

  • naja, Apple (in diesem Fall) stellt doch die Infrastruktur zur Verfügung, oder?
    Hätte Apple kein iPhone entwickelt, würden wir Spotify mit dem Walkman hören? oder S. hätte einen eigenen Store? oder S. geht einfach exklusiv auf Android…?
    Warum ist der Alnatura Hafer Drink bei EDEKA teurer, als bei Alnatura direkt?

    • +1 – weil auch EDEKA Geld verdienen möchte?

    • Die Telekom (oder vielmehr die Post) hat auch mal alle Telefonleitungen gelegt. Und dürfen die trotzdem machen, was sie wollen?

      Nein, und das nennt man staatliche Regulierung von Monopolen. Das ist immer dann sinnvoll und notwendig, wenn der Markt es nicht selber regulieren kann.

      • -1
        Ein, wie ich finde, eher schlechter Vergleich: denn, die „Deutsche Bundespost“, also das Unternehmen, welches „mal alle Telefonleitungen verlegt hat“, war staatlich.

        Und genau darum wird es ja gehen, ob Apple ein Monopol hat.

    • Weil es auch echte Milch gibt, da muss man kein hochverarbeitetes Milchimitat kaufen, geschweige denn konsumieren…

      • Hafermilch ist nicht „hochverarbeitet“ und für den erwachsenen Menschen deutlich gesünder und bekömmlicher als Säuglingsnahrung. Noch viel schlimmer: Milch wird unfassbar subventioniert und ist dadurch billiger zu haben als das eigentlich günstiger Produkt „Haferdrink“.
        So viel zu Spotify.

      • Hafer Drink ist keine Milch ; )
        – aber es ging mir nur darum, dass – als Beispiel – auch im ortsansässigen Supermarkt (lies „Appstore“) das Produkt eines Anbieters (lies „Mitbewerber Produkt“) teurer ist, als es im markeneigenen Shop (lies „hauseigener Vertrieb“).

        Klar, je mehr Zwischenhändler, desto mehr (kleine) Verdienstanteile…

        PS: Kaffe schmeckt auch ohne Zusätze; Tee ist auch lecker …

  • Ich halte das für eine sauerei von Apple. Dazu passt die Meldung von Apple dass sie ja sooo supertoll sind und den Künstlern mehr bezahlen als alle anderen. Kein Wunder bei dem 30% Wucher. Spotify muss gebührenfrei im AppStore werden, alles andere ist ein Unding. Das ist eindeutig eine marktschädigende Geschäfftsstrategie. Das hätte auch das Ende von Spotify bedeuten können. Zumindest hat es Spotify gehörig das Geschäft vermasselt. Meiner Meinung nach müsste auch ein alternativer AppStore zugelassen werden. Man muss ihn ja nicht nutzen. Bei Android nutze ich ihn auch nicht, wegen der Viren Gefahr, die Möglichkeit besteht aber. Apple kann momentan anscheinend alles erlauben. Steuern bezahlt Apple auch nicht gerne.

  • kapiere ich nicht so richtig. Spotify kann doch sein Abo auch über die Webseite für 10 EUR und als InApp Abo für 13 EUR anbieten. Da kann der Kunde doch frei entscheiden, was er zahlen möchte.

    • Kann Spotify. Spotify möchte aber selber gerne beides. Die riesige Community von Apple komfortabel erreichen & mehr Geld.

      Von mir aus soll Apple 30% des Umsatzes, den sie mit Apple Music machen direkt spenden. Das wird Spotify aber auch nicht passen, die wollen die Gebühren einfach umgehen.

      Was mir aber echt nicht passt, ist es Verträge anzunehmen & jahrelang war an denen nichts verkehrt, weil Spotify gerne die Infrastruktur etc. von Apple genutzt hat. Nachdem man groß genug wurde sind die Gebühren plötzlich viel zu hoch.

      Was mit Google, Google Music & den gleichen Gebühren im Play Store ist frag ich mich auch. Da müsste Spotify doch genau das gleiche machen.

    • Klar. Sie dürfen dem Kunden nur nicht sagen, dass das so ist. Das verbietet Apple nämlich.

      • Spotify darf dem Kunden alles sagen, was sie wollen. Nur eben nicht auf Apples Systemen.

        Wenn Spotify extern Werbung macht und die Kunden darüber zum Abschluss des Abos auf der eigenen Website animiert, sagt Apple ja gar nichts. In dem Fall dürfen sie sogar kostenlos Apples Server zur Verteilung der App (inkl. automatischer Updates) nutzen.

        Spotify soll aber nicht die Reichweite des AppStores nutzen und dort schreien: „Lieber Kunden, kauft bitte auf unserer Website!“

        Stell dir vor, Apple würde Mitarbeiter zu Elektrohändlern vor Ort schicken, damit sie die Kunden dort überzeugen, Apple-Produkte auf Apple.com zu kaufen. Das würde der Marktleiter auch unterbinden.

    • Dann betreib mal Marktforschung wie viele (Neu-)Kunden dir da flöten gehen. Genau das ist nämlich das Problem dass man Apple Music für 10 statt 13€ anbieten kann.

      • Ich zahl 10€ für Apple Music,Arcade und Apple tv +(weil ich monatlich ne 5€Gutschrift bekomme)
        Spotify wird ja jetzt sogar noch teurer und ich würde meine Hand ins Feuer legen,dass es nicht günstiger wird falls sie weniger Gebühren an Apple zahlen müssten!

  • Diese EU-Kommission? Na, lächerlich – nicht nur in diesem Fall; die schaffen sich eine eigene Existenzberechtigung.

    Man will einem Unternehmer vorschreiben, wie er sein Unternehmen zu führen hat, welche Einkünfte er erzielen darf?
    Bei allem Verständnis: ich möchte Euch erleben, wenn ich Eurem Unternehmen diktiere, wieviel ich für welches Produkt oder Dienstleistung bezahlen will? Wenn mein Angebot abgelehnt wird, bemühe ich die Gerichte?
    Das ist wohl der Stil der neuen Zeit – irgendwer sagt nein, ein anderer klagt.

    Und zu EPIC: zunächst Verträge unterschreiben, sie zunächst über Jahre brav erfüllen, Millionen verdienen und irgendwann dagegen klagen?

    Wer Apple nicht will, kaufe etwas anderes.

    Ich persönlich weiß, warum ich Apple und seine Restriktionen so schätze; es läuft einfach; keine Probleme im Zusammenspiel mit HW und OS, Softwareprobleme kann ich in den letzten ca 8 Jahren an einer Hand abzählen; Malware = Null.

    Und die EU-Kommission möge sich um die wichtigen Dinge der EU kümmern.

  • Spotify könnte auch weiterhin für 9,99€ anbieten. Würde halt nur etwas länger dauern bis „die“ alle reich werden.

    • Spotify hat jahrelang rote Zahlen geschrieben. Das wäre wirtschaftlich wahrscheinlich nicht rentabel.

      • Ich will jetzt nicht überheblich klingen und ich verstehe die Problematik durchaus, aber wenn sich etwas nicht rentiert dann muss man es bleiben lassen. Verstehe ich richtig, dass Spotify schon vor Apple Music rote Zahlen geschrieben hat. Wer war damals schuld? Auch die 30% von Apple? Mag schon sein, aber wie haben die sich das dann vorgestellt. Bei „die Höhle der Löwen“ wär Spotify so auf jeden Fall durchgefallen.

      • Du hast offenbar keine Ahnung wie solche Firmen funktionieren. Viel Firmen schreiben erstmal lange rote Zahlen da sie Externes Kapital investieren investieren investieren um irgendwann dann vernünftig Kohle machen zu können.
        Deutsche…

      • Deutsche? Was willst du mit damit sagen?

  • Wie krass ist Apple denn??
    Die berechnen sich selber keine Gebühren?

  • Man könnte apple zwingen die ausgaben und einahmen im appstore seperat zu versteuern, also so wie ne eigene Tochterfirma oder so, dann müsste apple die 30% für sie sevices an die appstore firma auszahlen.. aber ich bin alles andere als ein Finanzexperte und weiss nicht ob das zielführend wär xD

    • Wäre bürokratisch nen höherer Aufwand und auch noch mit mehr Kosten verbunden! Aber Sinn würde es nicht wirklich machen!!
      Es ist doch so,Apple bietet einen guten Service,ne plattform ,und über 1milliarde potenzieller Kunden mit iPhones die auch noch länger mit Updates versorgt werden wodurch Spotify auch länger auf den Geräten fehlerfrei läuft !! Spotify zahlt im Schnitt 0,3cent pro stream ,Apple zahlt 1cent !
      Also ich sehe deren Problem nicht ,außer dass sie mehr Geld verdienen möchten!

    • Das wäre steuerlich wahrscheinlich sogar noch gut für Apple weil sie die ‚Kosten‘ die sie sich selbst verrechnen dann auch noch absetzen können. Im Grunde nicht viel anders wie die Steuersparmodelle vieler großer internationaler Firmen …

  • Also müsste das selbe ja nun auch für zb Rewe gelten. Der Laden quasi als AppStore, ein Hersteller möchte seine Milch dort verkaufen (Spotify) und Rewe unterbietet den Preis mit seiner Hausmarke „JA“ deutlich (Apple Music)
    Wer zwingt Spotify eigentlich dazu im Appstore zu sein?
    Apple sollte einfach zulassen dass Spotify (jede App) innerhalb der App auch auf externe Bezahlmöglichkeiten aufmerksam machen darf und dort hin verlinkt. Allerdings ohne InApp Bezahlungen zu unterdrücken.
    Ich glaube zwar nicht dass sich dann viel ändert, wegen Bequemlichkeit und den % die es immer auf Guthaben gibt, aber Spotify Kunden haben dann die Wahl.

  • Apple baut bzw entwickelt die Hardware und passend die Software dafür und andere wollen praktisch kostenlos da rein, oder alles andere drauf installieren können und dürfen?

    Dann verklage ich jetzt Volkswagen, weil ich nicht die Software von Mercedes auf mein Radio installieren kann LACH

  • Ich finde es gut, wenn die EU das auf Wettbewerb und insbesondere Missbrauch monopolistischer Strukturen überprüft.
    Ich habe viele Apple Produkte und finde die toll, aber kein Konzern sollte Monopolist sein.
    Nur Wettbewerb schützt uns Verbraucher vor überhöhten Preisen.

    • Monopol? Der Gesamtanteil Apples am Smartphonemarkt ist weniger als 25%. https://www.idc.com/promo/smartphone-market-share/vendor

      Das ist kein Monopol. Und diese ganzen Vergleiche hier mit einem Kaufhaus, das angeblich alles anbieten muss, und dem Irrglauben, dass Apple allen Lieferanten (App-Herstellern) irgendwas schuldig sei, verstehen nicht, dass in einer Marktwirtschaft (auch einer sozialen!) Vertragsfreiheit herrscht. Um den Kaufhausvergleich heranzuziehen: Wenn Karstadt sich entschieden hätte, keine Ware von Adidas anzubieten, kann Adidas das auch nicht einklagen. Ebenso kann Adidas nicht die Verkaufspreise steuern (deswegen heißt es auch immer unverbindliche Preisempfehlung) und auch nicht festlegen, wie hoch der Einkaufspreis von Karstadt im Vergleich zum VK-Preis sein soll.

      Und die Argumentation, dass jemand dann gratis arbeiten müsste, ist komplett sinnfrei – niemand zwingt Spotify, genau ihr Produkt in genau der Marktnische iPhone anbieten zu müssen. Wenn Du als Arbeitnehmer eine Fähigkeit hast, die der Arbeitsmarkt braucht, wirst Du dafür bezahlt, aber weder kannst Du einen Arbeitsplatz und eine Wunschbezahlung dazu einklagen, noch kann ein Arbeitgeber Dich zwingen, einen Lohn anzunehmen, der Dir nicht passt – Du musst dann halt woanders hin. Und wenn Du keinen Arbeitgeber findest, der Deine Forderungen erfüllt, ist das Dein Problem. Genau wie es das Problem des Arbeitgebers ist, dass er bei zu wenig Gehalt keine Arbeitnehmer findet. Wenn Apple 60% verlangen würde, würden die App-Preise entsprechend steigen, so dass insgesamt weniger Apps gekauft werden und es unattraktiv wird, überhaupt ein iPhone zu nutzen, weil alle Apps zu teuer sind. Die 30% sind das, was der Markt als Ganzes hergibt, ganz einfach.

      Die 30% von Apple sind Apples Entscheidung, ebenso die Reduktion auf 15% – das ist die Marge, die auch jeder andere Händler braucht und so festlegt, dass der Markt das noch bezahlt. Zu gering, und der Gewinn ist nicht nachhaltig, zu hoch, und die Kunden kaufen nicht.

      • Dem stimme ich zu. Spotify hätte ohne Apple ja noch immer Zugriff auf über 75% des Smartphone Marktes. Wenn ihnen die Bedingungen von Apple nicht gefallen, müssen sie dafür keine App anbieten. Es scheint aber so, dass das erstellen von Apps auf dem iPhone, trotz der 30% (15%) Abgabe, noch immer interessant ist.
        Wäre es nicht so, dann würden viel weniger Apps für das iPhone erstellen und somit das iPhone nicht mehr so attraktiv machen. In so einem Fall müsste dann Apple automatisch die Abgaben reduzieren. Also der Markt würde sich selbst regulieren.
        Hier geht es doch nur darum, eine riesige Plattform von Millionen von zahlender Kunden so günstig wie möglich zu erreichen. Wenn man sieht, wieviel Milliarde Unternehmen für eine App ausgeben um nur an deren Daten/Kunden zu kommen, verstehe ich das mit Apple nicht.
        Vielleicht kann ja Spotify sonst seinen Fußballclub nicht kaufen.
        Und warum soll Apple für Apple Music was an sich selbst zahlen, schließlich zahlen sie ja die ganzen Entwicklungskosten usw. für ihre Produkte.

  • Also ich weiß ja nicht. Wenn ich über dieses sideloading Apps außerhalb des Stores laden könnte, wäre die Gefahr ja groß mir einen Virus oder dergleichen gleich mit aufs Smartphone zu laden. Sehe ich das richtig?

  • Mal schauen wann wegen Fitness+ geklagt wird….

  • Apple hätte einfach eine extra Firma für Music gründen müssen, die dann auch die 30% abgibt. Fertig wäre es gewesen. Linke Tasche rechte Tasche.

  • „… während der iPhone-Konzern der eigenen Streaming-App keine Gebühren berechnet“

    So ein Quatsch. Intern wird das natürlich bei Apple verrechnet. Spotify bekommt für die 30% eine 1A-Infrastruktur und Reichweite wie jeder App-Anbieter. Wenn sie sich das nicht leisten können, funktioniert ihr Geschäftsmodell vielleicht einfach nicht.

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