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Fluch oder Segen?

ChatGPT-App startet in USA – Apple verbietet fremde KI-Tools

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29 Kommentare 29

Mit OpenAI ChatGPT gibt es jetzt eine offizielle iOS-App der ChatGPT-Entwickler – allerdings erstmal nicht in Deutschland. Die Anwendung ist zunächst ausschließlich in den USA verfügbar, soll aber in den kommenden Wochen auch in weiteren Ländern bereitgestellt werden.

Das Entwicklerteam hinter OpenAI betont in diesem Zusammenhang, dass es sich hierbei um die offizielle und werbefreie ChatGPT-App handelt. Vielleicht erinnert ihr euch daran, dass in diesem Bereich zuvor schon Betrüger unterwegs waren und mit einer angeblich offiziellen App zahlungswillige iOS-Nutzer abgezockt haben.

Chatgpt App Ios

Die nun erschienene tatsächliche ChatGPT-App ermöglicht die komfortable Verwendung des KI-Chatbots vom iPhone aus und hat darüber hinaus die Spracherkennung Whisper integriert, um die direkte Spracheingaben zu unterstützen. Die App ist in der Standardversion kostenlos, bietet aber auch die Möglichkeit zum Upgrade auf eine Variante für Abonnenten von ChatGPT Plus. Zum Monatspreis von 20 Dollar können diese nicht nur die erweiterten Leistungen von GPT-4 verwenden, sondern erhalten auch beschleunigt Antworten auf ihre Fragen und können darüber hinaus vorab neue Funktionen ausprobieren.

Als gute inoffizielle Umsetzung von ChatGPT für das iPhone und die Apple Watch haben wir in den vergangenen Wochen unter anderem Petey und Ask AI vorgestellt.

Apple verbietet KI-Werkzeuge intern

Apple hat seinen Mitarbeitern derweil untersagt, KI-Werkzeuge wie ChatGPT intern zu verwenden. Wie das Wall Street Journal berichtet, ist Apples Unternehmensführung besorgt, dass auf diesem Weg vertrauliche Daten an die Öffentlichkeit gelangen könnten. Dem iPhone-Hersteller wird nachgesagt, dass er damit befasst ist, eigene Technologien in diesem Bereich zu entwickeln.

Die Zeitung beruft sich in ihrem Bericht auf ein von ihr eingesehenes internes Dokument von Apple. Neben ChatGPT seien darin auch vergleichbare Produkte anderer Hersteller erwähnt, etwa die zu Microsoft gehörende Programmierhilfe GitHub Copilot.

Die Befürchtungen sind von daher nachvollziehbar, dass die Systeme die Eingaben an Server ihrer Betreiber weiterleiten, um die Antworten zu generieren. Es wäre zumindest denkbar, dass dabei sensible Informationen in falsche Hände gelangen können. Zudem werden die Anfragen von Nutzern standardmäßig dauerhaft als Chat-Verläufe gespeichert und Chat GPT musste seinen Service im März vorübergehend einstellen, weil Unbefugte die Chat-Verläufe von anderen Nutzern einsehen konnten.

Apple ist keineswegs der einzige Konzern, der seinen Mitarbeitern hier strikte Vorgaben macht. Vergleichbare Richtlinien finden mittlerweile in den verschiedensten Wirtschaftsbereichen Anwendung, darunter Technologiekonzerne wie Samsung ebenso wie Amazon oder das Bankhaus JPMorgan Chase.

19. Mai 2023 um 07:44 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Cool, dass es jetzt ne offizielle App gibt und zu der unternehmensregelung: die Überschrift ist hier (für mich) irreführend gewesen. Ich hatte erst mal beides in einen Topf geworfen und gedacht, Apple räumt jetzt seinen AppStore auf. Aber naja dafür gibts den Text. Mir ist aktuell auch kein Unternehmen bekannt, welches nicht wenigstens eine Handlungsanweisung für AI Tools seinen Mitarbeitern an die Hand gibt. Bei uns ist auch alles bis „intern“ nicht mit AI Tools zu prüfen. Für externe kundenkommunikation oder sonst zur Erstellung von Präsentationen die man nachträglich noch anreichern kann ist es aber okay. Finde ich auch aus den von euch genannten Gründen absolut sinnvoll und praktikabel.

    • So viel Zeit wie du hier ständig investierst wird der Arbeitgeber zuerst dich durch eine KI ersetzen. schreibst ja nicht sonderlich aufwendiges zu machen. Die Zeit reicht ja täglich für lange Texte.

      • Ja, wir beide müssen uns da wohl Sorgen machen. Du bist hier ja auch sehr aktiv. Mal schauen wann wir uns beim Arbeitsamt sehen :D

      • Blöder und übergriffiger Kommentar auf miesen Niveau. Einmal reflektieren bitte, wie man über andere denkt von denen man nichts weiß.

        @dickelson: bei der Überschrift bin ich bei dir. Nicht ganz eindeutig.

      • Dick hat schon genug Blödsinn hier reingeballert. Genug um ein Profil über die Person zu erstellen. Hoffe das war alles nur KI mit den Halluzinationen. Sonst sieht es düster aus.

      • Dann mach mal :) Scheinst ja doch sehr begeistert von mir zu sein wenn du dir anscheinend schon eine „beautiful mind wand“ wegen mir angeschafft hast :D

      • iOS, Du bist peinlich.

    • Open AI darf in Unternehmen zur Kundenkommunikation gar nicht verwendet werden.
      Du überträgst dann die gesamte Kommunikation auf einen Server in den USA.
      Das ist aber laut DSGVO nicht erlaubt.

      Wenn ich mit deiner Firma kommunizieren sollte und die Verwendung von OpenAI bemerke, würde ich die Firma anzeigen.

      Somit wäre es nur zur internen Verwendung erlaubt- das wäre wiederum ziemlich dumm, wenn man seine internen Betriebskommunikation an einen 3. weiterleitet.

      • Das war auf das erstellen der standardisierten Texte bezogen, nicht auf die gesamte Kommunikation (was mit dem Tool meines Wissens auch gar nicht möglich ist). Aber wenn dir auffällt, dass ein standardisierter Text von einer KI geschrieben wurde, dann go for it. Bin mal gespannt ob das ein Gericht überhaupt annimmt xD

  • Ist bei uns in der Firma auch nicht anders. Wenn dadurch Kundendaten oder ähnliches an die Öffentlichkeit geraten ist das Geschrei wieder groß insofern absolut nachvollziehbar dass man die Nutzung in der Firma verbietet.

  • Mit versch. eMail Adressen habe ich es die letzten Wochen leider immer noch nicht geschafft, mich bei Chat GPT anzumelden. Die Verifikationsmail kommt zwar, aber dann heißt es nur, das meine Mailadresse nicht unterstützt also supported wird.
    Habe es von versch. Endgeräten und I-Net-Anschlüssen probiert …..

  • Benutze eigentlich nur BING. Was habe ich denn mit chatgpt für einen vorteil was BING nicht kann? Abgesehen davon, dass MS auf aktuellere Suchergebnisse zurückgreift als cgpt?

  • Na zum Glück hat man für solche Fälle eine US-AppleID. :)

    • ich glaub eine amerikanisch apple-id ist nicht notwendig.
      man muß nur den appstore auf dem iphone wechseln.
      ich hab mal in den japanischen appstore gewechselt,um eine app zu laden die es nur in japan gab.
      ich hab mir damals per google einen japanischen hyperlink zum appstore gesucht … drauf geklickt und schon war der appstore auf dem iphone auf japanisch.
      zurück zum deutschen store gings wieder per deutschen hyperlink.

  • Sehr gut! Bei mir funktioniert Petey nämlich nicht mehr. Hatte keine Probleme aber seit 3 Tagen ist tote Hose. Habe die App neu installiert, einen neuen API generiert und nun kommt immer eine Fehlermeldung, dass der Key falsch generiert wäre und ich bei OpenAI einen Pay As You Go Plan brauche. Dabei hatte es bis jetzt immer funktioniert. Und nein, habe von meinen $18 gerade mal 38 Cent verbraucht.

  • Apple hat doch Siri, wozu dann noch ’ne AI entwickeln :D

  • Klaus Torsten Klaeden

    Bei mir kommt ne Meldung das die App in meiner Region nicht verfügbar sei. Meine Region ist Deutschland…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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