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Ab Donnerstag jährlich

Bundesweiter Warntag: Probealarm über die NINA-App

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Am Donnerstag findet erstmals ein bundesweiter Warntag statt. Um 11 Uhr sollen an diesem Tag sämtliche in Deutschland gängigen Warnmittel erprobt werden, dazu zählt auch die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe herausgegebene App NINA.

Warntag 2020

Bilder: BBK

Die für diesen Tag angesetzten Probewarnung wird auf unterschiedlichsten Wegen verbreitet. Neben dem Versand einer Testmeldung über die NINA-App sollen beispielsweise die Sirenen ausgelöst und Warnungen über Radio- und Fernsehsender verschickt werden. Letzteres erfolgt in Form von Sendungsunterbrechungen oder entsprechenden Einblendungen in das laufende Programm. Auch der Einsatz von Lautsprecherwagen ist den Verantwortlichen zufolge teilweise vorgesehen.

Warntag findet jährlich statt

Der bundesweite Warntag wurde durch einen Beschluss der Innenministerkonferenz ins Leben gerufen und soll fortan jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden. Die Durchführung soll dazu beitragen, die Bevölkerung mit den eingesetzten Mitteln vertraut zu machen und so das Verhalten in Notlagen und Selbstschutzfertigkeiten zu verbessern.

Die Gründe für einen realen Einsatz des Warnsystems können vielseitig sein. Die Betreiber des Systems nennen Corona-Pandemie als aktuelles Beispiel, ebenso sei allerdings auch eine Verwendung bei Naturgefahren, Stromausfällen oder Unfällen mit weitreichenden Auswirkungen denkbar. Der jährliche Warntag läuft zwar bundesweit, akute Warnungen lassen sich jedoch auch regional begrenzen. Wer die NINA-App installiert hat, kennt dergleichen bereits aus den vergangenen Jahren. Hier wurden oft vor Unwettern, teils aber auch in Verbindung mit Unfällen entsprechende Meldungen verschickt.

Mit drei Updates haben die Macher der NINA-App ihre Anwendung in den vergangenen Monaten an die Erfordernisse der Corona-Situation angepasst. So wurde im April zunächst ein Corona-Lexikon integriert, später kamen dann auch Corona-Infos per Push als Neuerung und seit Mai kann die Anwendung auch eine Corona-Karte mit aktuellen Statistiken anzeigen.

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‎NINA
‎NINA
Entwickler: Bundesamt fuer Bevoelkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Preis: Kostenlos
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Montag, 07. Sep 2020, 16:59 Uhr — chris
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  • Ich vermute mal die integrierten Lösungen des OS werden nicht genutzt?

    • Nein, was natürlich sehr ärgerlich ist, allerdings ist dies kein reines Deutschland Problem.
      Die iOS hauseigene Warnmeldung werden aktuell nur in den USA und Japan unterstützt, soweit ich zumindest informiert bin.

      • Muss ja auch nicht sein, sehen ja dann ob es wirklich so mit NINA funktioniert wie es soll.

      • Tut es aber nicht. Bei uns in der Stadt werden regelmäßig Überraschungen ausgegraben. Leider bekomme ich über Nina seit iOS 13 nicht mehr wirklich zuverlässig Meldungen über Räumungen oder ähnliches.

      • Oh okay, kann natürlich sein. Aber würde es dann besser funktionieren, wenn es in iOS integriert wäre?

      • Ich war die letzten Tage in Griechenland und habe dort eine Warnmeldung übers iOS erhalten! Schwiegermutter zeitgleich auf ihrem Android! Haben und alle mega erschrocken dass plötzlich alle Handys gebimmelt haben.

      • Ja, funktioniert bestimmt oft gut. Aber immerhin haben wir gerade eine Lösung, also NINA; ist doch in Ordnung, wenn die ausgetestet und weiterentwickelt wird. Ich denke, dass man sich auch ein wenig zu bequem ist, etwas groß zu verändern, wenn man etwas in der Hand hat, das einigermaßen funktioniert.
        Und zur App konkret, mich informiert sie im Sommer regelmäßig über „extrem“ hohe Temperaturen, funktioniert irgendwie also schon.

      • Nein mittlerweile in Griechenland Niederlande Litauen und Rumänien und einigen anderen nicht EU Ländern.

        Gibt dazu einige EU Richtlinie… aber die Deutschen setzten lieber auf Apps die kaum einer nutzt.

      • Okay, dass es inzwischen in weiteren Ländern ausgerollt wurde, ist an mir vorbei gegangen. Danke für die Info :-)

    • Deutschland hasst Cell Broadcasts ;)

  • Je App macht demnächst ihren Warntag – ich glaube hier hat man Digitalisierung nicht verstanden- man kann doch mit einem stillen Alarm prüfen wie viele Empfänger den gehört haben – bei einer Sirene geht das nicht.
    Tamagotchi Steuer kommt dann auch noch?
    Ausgaben für so was auf 1% des heutigen Budgets beschränken – was übrig bleibt in die nächste Generation investieren- die aktuellen sind keine digital natives und verstehen es einfach nicht

    • Du hast eher nicht den Sinn des Warntages verstanden. Stiller Alarm wäre nicht zweckdienlich.

    • Es geht schon auch darum, die Sirenen Hardware zu testen. Dann mach das mal still…

      • Ja, ich könnte auch die Sirenen stiller testen:

        Wenn [Alarmierung Feuerwehr]
        Starte Sirene für 1 Minute mit Signaltyp Feuerwehr
        Setze Bestätigung_Sirene_TagXY auf Falsch
        Ende
        Wenn Bestätigung [Sirene,TagXY]
        Setze Bestätigung_Sirene_TagXY auf Wahr
        Ende

        –> Es reicht doch aus, wenn die Feuerwehr die Funktion der Sirene bestätigt, wenn diese genutzt wird. Zusätzlich einmal im Jahr, wenn keine Bestätigung durch die Feuerwehr erfolgte

  • Na dann bin ich mal gespannt, was da passiert („Achtung, Achtung! Dies ist eine Warnung. Machen sie sich keine Sorgen.“). Bei Feuerübungen weiß man wenigstens was man zu tun hat. Aber hier … ? Ich kann denen ja noch nicht mal mitteilen, dass ich nicht gewarnt wurde.

    • Natürlich kannst du das, warum denn nicht?

    • Also. Falls du nicht weißt, wie du dich zu verhalten hast, dann sollte dir der Tab „Notfalltipps“ in der NINA-App weiterhelfen.
      In den FAQs der App findest du ganz unten die Mail „NINA@bbk.bund.de“ darüber kannst du sie informieren, dass du keine Benachrichtigungen erhalten hast. :)

      • Du hast vielleicht den Artikel nicht gelesen, und ich hab noch nicht mal die App. Wie so viele andere auch. Wozu auch?

        Die wollen an dem Tag Testmeldungen über Apps, aber auch Sirenen, Lautsprecherdurchsagen, Sendeunterbrechungen, TV, Radio usw. machen. Ziel ist es, die Bevölkerung damit vertraut zu machen und das Verhalten zu verbessern. Und da ist doch die Frage gerechtfertigt, was für ein Verhalten erwartet wird? Bei einer Feuerübung weiß jeder, was zu tun ist und am Ende kann gesagt werden, das hat gut oder schlecht geklappt und wir müssen jenes und welches optimieren.

        Wenn jetzt am 10.9. vor meinem Fenster ein Lautsprecherwagen vorbeifährt oder die Radiosendung unterbrochen wird: Was soll ich dann machen? Vielleicht sagen sie es mir. Normalerweise ist im Notfall aber nicht viel Zeit zum Erklären. Deshalb geht man das vorher durch. Und außerdem ist eine „Warnung“ ja ziemlich allgemein. Meine Handlung und mein Interesse hängt ja davon ab, ob es heute etwas warm ist, ein Sturm kommt, in der Innenstadt ein Amokläufer ist oder eine globale Pandemie grassiert – oder was auch immer die meinen, warnwürdig zu sein.

  • Die sollten mal lieber als Test zu Silvester Neujahrswünsche verschicken!
    Dann weiß man auch direkt wie sich das ganze bei einem stark beanspruchten Netz verhält.
    Wird der Datentransfer dieser Apps überhaupt priorisiert, oder ist das mal wieder was selbstverständliches, an das niemand denkt?

    • Mal davon ab das 90% meiner Kollegen die app gar nicht kennen. Und sich gewundert haben das so etwas statt findet. Ps arbeite für die Bundesrepubli

    • Überlastetes Netz bei Silvester? Wann war dies das letzte mal der Fall? Vor 10 Jahren? 15 Jahre?

      • Keine Ahnung wo du da „überlastet“ gelesen hast….

        Aber mal abgesehen davon, kann Ich komplette Zusammenbrüche an Silvester als Telekom Kunde auch seit längerem nicht mehr feststellen… lediglich im Stadion (Dortmund) kommt es noch vor.

        Allerdings gehts da einigen Freunden in anderen Netzen ganz anders.

  • Bis vor einigen Jahren war es Gang und Gäbe in meiner Region, dass an jedem Mittwochvormittag um 11:00 die örtlichen Sirenen einen langen Intervall heulten. Und alle Hunde auch :D Das wurde jedoch abgeschafft, die Alarmierung der Feuerwehr erfolgt seitdem auch still (Meldeempfänger). Für die Warnung vor Großschadenslagen (bspw. das Oderhochwasser 1997) wurde das System damals nicht genutzt.

    In Polen wurde dieses Jahr über sämtliche Netzanbieter eine Rund-SMS verschickt, die vor dem Corona-Ausbruch warnte. Sie enthielt auch einen Link der Regierung zu einer vorbereiteten Informationsseite, multilingual. Das war übrigens ein Freitag, der 13.. Am folgenden Sonntag wurden die Grenzen geschlossen. Rückblickend betrachtet war das eine bisweilen surreale Situation, fast gruselig.

  • Ui ui….gut das ihr nochmal drauf hingewiesen habt.
    So hatte ich noch die Gelegenheit einmal auf die App zu klicken, damit sie wieder runter geladen wird….War natürlich wieder automatisch ausgelagert, weil ich sie nie aktiv nutze :D

    Achja….das System in Deutschland mit der App ist wirklich genial und bis zum Ende gedacht.
    Ist natürlich auch viel besser als die in iOS integriert Warnfunktion zu nutzen, die einfach immer (und international) funktioniert.

    Wo kamen wir denn da hin, wenn wir so nen Ammi Kram nutzen würden ;)

  • Mich wundert, dass immer nur von der App NINA gesprochen wird und nie von KATWARN. Ist KATWARN „tot“?

  • Gibt es in Deutschland Warnmeldungen wie in manch anderen Ländern, wie zum Beispiel Polen? Hier im Grenzgebiet gekommen ich ab und an mal Warnmeldungen über die polnischen Netze. Waldbrände, Unwetter, Corona, Erdbeben usw. In deutschen Netzen habe ich sowas bisher noch nicht bekommen. Und Nina meldet oft, wenn überhaupt, wenn es zu spät ist, ich halte Nina für absolut misslungen.

  • Bin schon gespannt auf den Text, vielleicht so wie neulich in Hawaii „Ballistic missile threat inbound to Hawaii. Seek immediate shelter. This is not a drill.“?

  • Ich habe die App bereits geladen!

  • Um 11:02 hat sich Katwarn für München gemeldet. NINA schweigt.

  • Sehr nutzlos die NINA app.
    Während die Kollegen mit Katwarn alle ihren Alarm gemeldet bekommen haben, kam bei NINA garnichts. Erst als ich die App aufgemacht habe und manuell aktualisiert habe, kam die Meldung. Auch die Entwarnmeldung 1 Minute später wurde nicht gemeldet. Für was hat man denn die Hintergrundaktualisierung aktiviert bei der App.

  • Meine Benachrichtigung, ohne Ton, kam noch dem alles vorbei war. Sehr schlecht für den Notfall. Besser sich auf so eine App nicht verlassen.

  • Bei mir war Katwarn auch still. Sonst jault die App bei jeder Hochwasserwarnung in Hamburg sofort los!

  • Nicht eine Sirene gehört ^^ Läuft

  • Tja Nina hat mal wieder kläglich versagt. Angeblich soll die ja jetzt alle Meldungen bündeln und so die übrigen obsolet machen. Bei mir kam (wie ich es eigentlich schon erwartet habe) natürlich mal wieder keine Meldung an. Weder Warnung noch Entwarnung. Bei einem Bundesweiten Warntag der groß im Voraus angekündigt wurde ist das einfach nur noch peinlich…..wenn das mit Vorlauf schon nicht klappt, wie soll dann bei einer Katastrophe schnell und zuverlässig gewarnt werden? Man man man…..stampft den Mist endlich ein und nutzt Cell Broadcast…..wie der Rest der Welt auch.

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