Bonusinhalte soll Spieler anfixen
Apple verknüpft App-Store-Guthaben erstmals mit In-App-Käufen
Apple hat seine bekannten Gutscheinaktionen im App Store bislang vor allem genutzt, um eigene Dienste zu bewerben. Nutzer, die Guthaben auf ihr Konto geladen oder Gutscheinkarten eingelöst haben, erhielten in der Regel zeitlich begrenzten Zugriff auf Angebote wie Apple Music, Apple Fitness+ oder Apple Arcade.
Auch aktuell wird beim Aufladen von 25 Euro Guthaben ein zusätzlicher Monat Apple Music angeboten.
Diese Praxis folgt einem klaren Muster: Apple verknüpft den Kauf von Guthaben mit Probezeiträumen eigener Abonnements. Damit sollen Nutzer an die hauseigenen Dienste herangeführt werden. Für Apple entsteht so die Möglichkeit, wiederkehrende Einnahmen zu generieren, wenn die Testphasen in reguläre Abos übergehen.
Drittanbieter rücken stärker in den Fokus
Nun deutet sich eine Veränderung an. Erste Leserberichte machen uns darauf aufmerksam, dass Apple bei der Einlösung von höheren Guthabenbeträgen, etwa 100 Euro, nun auch Inhalte von Drittanbieter-Apps als Bonus anbietet. Dabei handelt es sich um In-App-Gegenstände oder Vorteile, die typischerweise in Spielen mit Mikrotransaktionen eingesetzt werden.
Auffällig ist, dass diese Angebote teilweise auch für Anwendungen erscheinen, die auf dem Gerät noch gar nicht installiert sind. Nutzer müssen die jeweilige App zunächst laden, um den Bonus nutzen zu können. Genannt werden vor allem Spiele, die auf wiederkehrende Käufe ausgelegt sind und Einnahmen über virtuelle Güter erzielen, wie etwa Gardenscapes.
25 Mio. US-Dollar Umsatz pro Monat
Solche Titel kombinieren häufig leicht zugängliche Spielmechaniken mit Systemen, die ohne Zahlungen auf Wartezeiten setzen oder Fortschritte verlangsamen. Zusätzliche Inhalte lassen sich dann gegen Bezahlung freischalten. Schätzungen zufolge erzielt Gardenscapes einen monatlichen Umsatz von rund 25 Millionen US-Dollar.
Mit der neuen Praxis erweitert Apple die bisherigen Gutscheinaktionen um externe Partner und fördert den Fokus auf In-App-Käufe innerhalb des Ökosystems so aktiv. Gleichzeitig verschwimmen damit die Grenzen zwischen redaktioneller Hervorhebung und kommerziellen Interessen weiter. Der App Store zeigt seit jeher kuratierte Empfehlungen, die aus Nutzersicht wie redaktionelle Inhalte wirken. Wenn nun zusätzlich konkrete Kaufanreize für einzelne Anwendungen in diesen Kontext eingebunden werden, wird die Trennung weniger eindeutig.



Das sollte verboten gehören! Diese Spiele mit in App Käufen sind die Pest! Da arbeiten teilweise Psychologen und Wissenschaftler zusammen, um die Inhalte und Mechaniken maximal süchtig machend auszulegen. Glücksspiel in stiller Form..
Völlig korrekt!
Und dass die „redaktionelle Hervorhebung“ bei Apple jemals ohne irgendwelche kommerziellen Interessen dahinter vonstatten ging, kann mir auch niemand erzählen.
Nachdem eine Geschenkkarte zu meiner Pensionierung nicht mehr eingelöst werden konnte (Fr. 300) weil die Karte bar bezahlt wurde und ich deswegen keine Quittung hatte. Erhielt ich für die andere Karte auch nichts an die Hardware, sondern aufgestückeltek, neue Karten für Apps usw.
Ich wollte das MacBook Pro M4 Max bar bezahlen. Ging auch nicht, musste Apple-Konto nehmen, damit noch etwas mehr an Apple geht.
Neuerdings ist in der Schweiz vom Buchhalter in Cupertino verordnet worden, dass die vergrößerte iCloud mit ApplePay abgerechnet wird.
Meine Konsequenz: ab 24 April ist die iCloud wieder die mikrige wie immer angeboten wurde.
Es gibt viele andere Orte, wo es möglich ist und meistens in kleinen Größen sogar gratis.
Keine Quittung weil bar bezahlt, haha
Quittung muss immer ausgedruckt werden, egal wie du bezahlst.
Selbst wenn mit Karte gezahlt worden wäre, wäre das kein Kaufnachweis
Wenn ich könnte würde ich den grünen Smiley posten.