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Selbstverschuldet, über 30 Minuten hin

90.000 betroffen: Klarna bestätigt Fremdkonten-Zugriff

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Der schwedische Zahlungsanbieter Klarna hat die massiven Datenschutzprobleme, über die ifun.de am Donnerstagmittag berichtete, offiziell bestätigt und erste Details zu dem Fehler kommuniziert, der zahlreichen Klarna-Kunden tiefe Einblicke in zufällige Konten gestattete.

Klarna App

Wie eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage mitteilte, habe es sich bei der Darstellung der Fremdkonten um einen selbstverschuldeten Vorfall gehandelt, der etwa 30 Minuten lang dazu führte, dass Anwendern der Klarna-Benutzeroberfläche zufällige Benutzerdaten angezeigt wurden.

90.000 Accounts für 30 Minuten betroffen

Laut Klarna soll die Vertauschung der Kontodaten allerdings nicht alle Anwender und Anwenderinnen betroffen haben sondern ausschließlich für 0,1% der Kunden, also für ca. 90.000 Accounts sichtbar gewesen sein.

Zwar betonen die Schweden, dass weder Karten- noch Bankdaten angezeigt wurden, räumen aber ein, dass verschlüsselte Daten sichtbar waren. Gegenüber ifun.de erklärt eine Klarna-Sprecherin:

Heute Morgen um 11:04 Uhr haben wir festgestellt, dass ein 15 Minuten zuvor eingespieltes Update zu einem Fehler geführt hat, von dem unsere App-Nutzer*innen betroffen waren. Unsere Zahlungsdienste, die Händlerschnittstelle sowie die Klarna Card waren hiervon nicht betroffen. Um 11:20:42 Uhr galt der Fehler als eingedämmt und behoben.

Selbstverschuldeter Vorfall

Aus Kundensicht ist positiv zu bewerten, dass es sich nicht um einen externen Eingriff in das System handelte. Fehler bei Wartungsarbeiten sind im Bankenbereich zwar ebenso inakzeptabel aber definitiv das geringere Übel. Klarna hat angegeben, sich aufrichtig für jegliche Unannehmlichkeiten entschuldigen zu wollen, die sich durch die heute Mittag beobachteten Aussetzer eingestellt haben.

Das Unternehmen unterstreicht, dass man den Vorfall sehr ernst nehmen würde und auf klarna.com darüber informieren werde, wie man mit den Daten der eigenen Kunden umgeht. Zum heutigen Vorfall bietet die Homepage des Zahlungsanbieters eine Stellungnahme des Klarna-CEOs Sebastian Siemiatkowski an.

Klarna wurde 2005 in Schweden gegründet. Seit Mitte Februar bietet das Unternehmen hierzulande ein Girokonto mit Apple-Pay-Integration an.

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Entwickler: Klarna Bank AB
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27. Mai 2021 um 18:32 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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