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So viel Umsatz wie McDonalds

$100 Mio. pro Tag: Die App- überholt die Film-Industrie

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Apples letztes Update zum Wachstum und zu den Umsätzen des App Stores liegt noch gar nicht so weit hinter uns. Erst kurz nach dem neuen Jahr informierte der Konzern über die 2017 eingestellten Rekorde.

Im zurückliegenden Jahr konnte Apple den Umsatz im mobilen App Store gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent steigern. Insgesamt wurden über das Jahr hinweg 26,5 Milliarden Dollar an Entwickler ausgeschüttet – seit dem Start des App Store vor 9 Jahren hat Apple mehr als 86 Milliarden an App-Entwickler überwiesen. An Verkaufsprovision blieben über diesen Zeitraum hinweg weitere rund 30 Milliarden Dollar bei Apple hängen.

Zahlen, die der auf Apple spezialisierte Branchenbeobachter Horace Dediu jetzt noch mal aufbereitet hat und davon ausgeht, dass Apples Geschäft mit den mobilen Applikationen schon in diesem Jahr die Filmindustrie hinter sich lassen wird.

Filmgeschaeft

Ein paar Beobachtungen:

  • Pro Jahr werden inzwischen über 25 Milliarden Dollar an Entwickler ausgeschüttet, dieser Wert liegt über dem 2016-Umsatz von McDonalds.
  • Im Laufe des aktuellen Jahres werden iOS-Nutzer etwa $100 Millionen Dollar pro Tag fürs Apps ausgeben. So viel Geld wie Google 2012 mit seinen AdWords-Anzeigen verdient hat.
  • Die Ausgaben im App Store wachsen kontinuierlich um etwa $ 5 Milliarden pro Jahr seit 2011.
  • Das Geschäft mit den Apps hat den größten Anteil in Apples Service-Sparte.
Montag, 15. Jan 2018, 17:57 Uhr — Nicolas
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  • McDonalds und die Filmindustrie dürften wesentlich mehr Menschen einen Arbeitsplatz liefern, von dem man leben kann, als der Appstore. Die Jobs zum Betrieb des Appstores und die paar Entwickler, die es geschafft haben dürften nicht besonders zahlreich sein.

    Aber selbst das ist noch nicht genug Geld. Es müssen Abos eingeführt werden um noch mehr zu verdienen. Aus der Perspektive ist der Appstore einfach maßlos überteuert.

    • Gibt der AppStore Preise für Abonnements vor?

    • Das Essen was du bei MCdonalds bekommt ist quasi Gift für dein Körper. Nicht kur überteuert sondern aus der Perpesktive schädlich!

    • Und die tausenden Entwickler, die davon leben?

    • Ist das dein Ernst? McDonalds als Positivbeispiel anbringen? Totale Kontrolle der Mitarbeiter und schlechte Bezahlung, aber egal, weil sie haben ja viele Arbeitsplätze geschaffen. Grandios.
      Dann doch weniger Arbeitsplätze und ein menschenwürdiges Arbeitsumfeld. Und BGE.

      • Auch wenn McDonald’s nicht ein positiv Beispiel ist, so schafft es trotzdem Arbeitsplätze. Deine Aussage Arbeitsplätze abzubauen nur weil es dir nicht passt, ist unfair gegenüber denjenigen die bei McD arbeiten und glücklich sind. ich weiß von solchen, die Vorfahren während der Studienzeit ein paar Franken zu verdienen. Ich gehe mal nicht davon aus, dass du der offizielle Sprecher der Mitarbeitenden bist.
        Auch wenn du es nicht gerne hörst. Wir leben im Kapitalismus… Wirtschaftsliberalismus und das ist gut so.
        Kapitalismus macht viele Menschen arm und ein paar wenige reich, aber Sozialismus und Kommunismus machen alle Menschen arm.

      • Vorfahren = froh waren… Himmel Siri…

      • Ach iHörnchen. Zuallererst: Ich habe mich nicht für die Rechte und die Bezahlung von Mcd-Mitarbeitern eingesetzt, allerdings habe ich die Kontrolle und die Bezahlung innerhalb dieser Kette kritisiert. Dabei steht es natürlich jedem frei, bei McD zu essen und bei McD zu arbeiten. Es wird erst kritisch, wenn man ein System generiert (Jobcenter), mit dem man arme Leute in den Niedriglohnsektor zwingt. Klar machen das bestimmt auch einige freiwillig, aber ich habe auch keinerlei Mensch dafür kritisiert, dass er dort arbeitet, s.o.
        Ich habe auch nicht für einen Arbeitsplatzabbau gestimmt, sondern es befürwortet, dass in der Software-Entwicklungsbranche weniger Menschen ähnlich/mehr Geld bekommen, hier also kein Zwangs-Niedriglohnsektor vorhanden is (obwohl natürlich auch viele Entwickler nicht im Geld schwimmen werden).
        Ich verteufle nicht den Kapitalismus per se, aber in diesen Ausmaßen ist daran nichts gut, er braucht mindestens Fesseln.
        Übrigens: Kapitalismus macht viele Menschen arm und die wenigsten reich, aber nach einem Ausgleich wären zwar die Reichsten ärmer, aber alle anderen hätten mehr Geld als sie jetzt haben (auch wenn du sie dann immer noch arm bezeichnen würdest).

      • Ach Quatsch, ohne Kapitalismus wärst Du nicht in diesem Blog. Ach ja? Ja! Denk mal drüber nach!

      • Bei Mc Donalds arbeitet niemand gerne…… Die Bezahlung ist unter aller Sau und das Essen macht Krank, wie kann man das mit einem seriösen Geschäftsmodell vergleichen?

      • So ein Quatsch! Natürlich gibt es auch bei McD Menschen die dort gerne arbeiten! Undifferenzierte Aussagen wie diese doch bitte unterlassen. Das mit der „totalen“ Kontrolle, ist auch Blödsinn. Es gibt gute und schlechte Läden, mit Guten und schlechten Chefs (wie überall), auch hier zu generalisieren halte ich für Unfug! Die Bezahlung Richtertisch nach dem Mindestlohn, nicht selten liegt sie drüber, es gibt 14 Monatsgehälter, findet man auch nicht sooft bei anderen Arbeitgebern.
        Über das Essen kann man sicher streiten, aber wer ab und an dort isst der schadet seinem Körper auch nicht, es kommt wie bei allem auf die Dosis an.
        Ich finde diese opportunistischen Plattitüden fürchterlich mit denen man glaubt sich mal eben schnell Applaus abholen zu können…

      • Man darf auf nicht vergessen das quasi alle McDonald’s Filialen Franchise sind.
        Nicht McDonald’s selbst bestimmt letztlich die Arbeitsbedingungen, sondern der Inhaber ganz individuell.

      • Die Bezahlung ist niedrig, aber annehmbar (zumindest hier in der CH, kp, wie’s in DE ist). Und das Essen macht nicht krank, sondern die Menge. Und da ist jeder selbst dazu angehalten….

    • Bei Macdonalds bezahlst Du jedes Essen, also quasi jede Nutzung. Aus App-Sicht ein Nogo , aber aus Sicht von MacDonald-Kunden in aller Welt völlig normal. Unter diesem Licht bitte nochmal die Kritik an den Abomodellen von Apps wiederholen.

      • Vielleicht solltest du nochmal über die Art der Güter (materielle vs. Immaterielle) nachdenken die du hier vergleichen willst.

  • Guckt man sich mal die Preiserhöhungen im AppStore an, kann man sich auch die Umsatzerhöhung erklären. Eine echte Steigerung kann ich da nicht erkennen, bei der Menge an zusätzlichen Geräten und neuen Kunden in den letzten Jahren!

  • Typisch Deutsch, immer maulen auf hohem Niveau. Teures Auto fahren aber zu Geizig eine Hand voll Euros für Apps auszugeben.

    • Liegt wahrscheinlich daran, dass mit man dem Auto angeben kann und mit den Apps nicht. Für die meisten Deutschen ist das Auto ein Statussymbol.Man hat ja sonst keine Sorgen.

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