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Video-Player „yaPlayer“: Wenn ein Feature den Unterschied macht

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Neben dem ab Werk vorinstallierten Videoplayer des iPhones, bietet Apples Software-Kaufhaus zahlreiche Alternativen an, deren Funktionsumfang, gedruckt, nicht auf einer DIN A4-Seite unterzubringen wäre. Apps wie TTPlayer, CineXPlayer und ACEPlayer spielen alle möglichen Video-Formate ab, bieten Browser-Uploads und den SFTP-Zugriff auf das Film-Archiv, haben eine Playlisten-Verwaltung an Board, den Passcode-Schutz für ausgewählte Clips, einen Sleep-Timer etc. pp.

In den vergangenen Monaten haben wir fast alle der „namenhaften“ Player durchprobiert und mussten immer wieder an die Küchengeräte-Analogie denken: Allrounder die acht unterschiedliche Funktionen bieten, aber ausschließlich als Mixer eingesetzt werden.

Zum Punkt: Geht es um den Video-Konsum am iPhone, bleiben wir immer wieder beim „yaPlayer“ (AppStore-Link) hängen. Die 1,59€ teure Universal-Applikation spielt zwar ausschließlich MP4-Dateien ab – AVI-Videos und andere Formate müssen also mit kleinen Helfern wie Handbrake & Co. umgerechnet werden – kann das Video-Decoding dafür aber stromsparend an die iPhone-Hardware abgeben und die Videos so durchgängig ruckelfrei und ohne die bei anderen Playern üblichen Ladezeiten abspielen.

Überzeugt hat uns neben der schlichten Oberfläche vor allem das kleine Spul-Rädchen des „yaPlayers„. Im April auf ifun.de im Video vorgestellt, erlaubt das Rad das schnelle und vor allem filigrane Scrubbing des Videos. Legt man einen Finger auf den weißen kreis und dreht im Uhrzeigersinn spult das Video vor , linksdrehend springt man im Clip zurück.

Der Clou: Über den Geschwindigkeitswahlschalter links kann man die Spulgeschwindigkeit beeinflussen und so sowohl in langen Vortrags-Videos als auch in ganz kurz Aufnahmen genau zur richtigen Sekunde springen. Eine Funktion die im Alltagseinsatz wesentlich mehr Sinn macht als der SFTP-Server oder die Wiedergabelisten-Verwaltung anderer Player. Der „yaPlayer“ merkt sich zudem die zuletzt geschaute Stelle und beginnt ausgewählte Filme nicht von vorne, sondern beim letzten Stopp.

Unser Workflow:
Videos in ein iPhone-freundliches Format umrechnen. Dazu nutzen wir die hier vorgestellte Turbo-Software von Elgato. Video über die iTunes-Dateiablage in den „yaPlayer“ laden. Fernseh-Time!


(Direkt-Link)

Gerade im Fittnesstudio – schon mal versucht die Scrubbing-Funktion des iPhones in Bewegung zu nutzen? – ist das Spulrad hilfreich. Und manchmal ist weniger eben doch mehr. Eins noch: Fremdsprachen-Fans können sich im „yaPlayer“ die Tonspur auswählen, und mit SRT & SMI-Untertiteln arbeiten.

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14. Aug 2012 um 11:50 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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