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Wer, wenn nicht wir: Apple-Webseite schießt MobileSafari ab

mosacrash.jpgPer eMail macht uns Marco auf einen, zumindest unter iPhone OS 3.1.3 (und 3.1.2 - Danke für die Kommentare) problemlos reproduzierbaren Bug in der iPhone-Variante des Apple-eigenen Webbrowsers Safari aufmerksam. Steuert man mit MobileSafari die auf http://www.apple.com/safari/welcome abgelegte Willkommens-Animation an, verabschiedet sich der iPhone-Browser nach nur wenigen Sekunden vollständig.
Aktuell lässt sich MobileSafari nur von wenigen Webseiten in die Knie zwingen - um so erwähnenswerter, dass es ausgerechnet Apple schafft das eigene Produkt so hilflos aussehen zu lassen.



Alternativer Browser: “Wired” beleuchtet erste Features des Opera Mini

Vor einer Woche angekündigt, hat Operas mobiler iPhone-Browser nun die erste, im Rahmen des Mobile World Congress abgehaltene, Presse-Preview hinter sich. Wired war bei der Vorstellung der Safari-Alternative anwesend und beschreibt den ersten Eindruck des Beta-Version wie folgt:

  • Operas Browser erinnert in Sachen look-and-feel stark an die schon für Symbian und Windows Mobile verfügbaren Versionen. Die Anpassung des Nutzer-Interfaces an das iPhone-übliche Design steht noch aus.
  • Die Performance beim Surfen scheint hingegen überraschend gut. Wired berichtet von schnellen Reaktionszeiten, dem problemlosen Scrollen größerer Seiten und der instantanen Verarbeitung von Benutzereingaben.
  • Die “Pinch To Zoom”-Geste, also das vergrößern einer Webseite mit zwei Fingern wird hingegen nicht unterstützt. Um bestimmte Bereiche einer Webseite bildschirmfüllend darzustellen setzt Opera auf den Doppel-Tap mit dem Zeigefinger.
  • Die iPhone-Version des Browsers merkt sich zudem die zuletzt geöffneten Tabs und zeigt diese, nach einem Wechsel in eine andere Applikation, beim nächsten Start erneut an.
  • Ein Release-Date bleibt uns Opera momentan noch schuldig. “It’s done, when it’s done” lautet die aktuelle Sprachregelung der Norweger die sich nach wie vor gute Chancen ausrechnen, die AppStore-Eingangskontrolle ohne größere Probleme zu passieren.

operamini.jpg

Mit der iPhone-Version des “Opera Mini” verspricht Opera ein, im Vergleich mit Safari, um bis zu sechs mal schnelleres browsen und stellt gleichzeitig ein um den Faktor 10 reduziertes Datenaufkommen in Aussicht. Um das Datenaufkommen zu minimieren nutzt Opera die hauseigenen Server-Infrastruktur und komprimiert angefragte Webseiten noch vor der Anzeige auf dem Endgerät.





Opera kündigt Browser-Alternative für iPhone-Besitzer an, erste Preview in einer Woche

mini-iphone.pngMit der heute von Opera veröffentlichten Pressemitteilung (Direkt-Link) kündigt sich die erste ernstzunehmende Browser-Alternative für iPhone-Nutzer an. So soll Operas, für mobile Geräte optimierte Browser-Version, der Opera Mini 5, zum diesjährigen Mobile World Congress erstmals als native iPhone-Applikation präsentiert werden. In der für den 15. Februar angesetzten Presse-Preview, verspricht Opera einen ersten Blick auf den, im Vergleich mit Safari, bis zu sechs mal schnelleren Browser und stellt gleichzeitig ein um den Faktor 10 reduziertes Datenaufkommen in Aussicht.
Bislang hat Opera die Browser-Alternative noch nicht in den AppStore eingereicht (Gerüchte diesbezüglich tauchten bereits Ende 2008 auf), hofft jedoch auf ein entgegenkommen Apples:

“We have not submitted it yet to the Apple App Store. However, we hope that Apple will not deny their users a choice in Web browsing experience,” said Jon von Tetzchner, co-founder of Opera.”

Um das Datenaufkommen zu reduzieren nutzt Opera die hauseigenen Server-Infrastruktur und komprimiert angefragte Webseiten noch vor der Anzeige auf dem Endgerät.

Bis heute akzeptiert Apple ausschließlich jene Browser, die auf das im iPhone integrierte MobileSafari Modul aufsetzen. iCab Mobile und iDroid zum Beispiel. Mozillas Firefox-Team kehrte der iPhone-Entwicklung bereits im August 2008 den Rücken. via macnews



iDroid: Kostenlose Browser-Alternative (Video)

Der iDroid Mini Browser (AppStore-Link) kostet üblicherweise 1,59€, steht momentan jedoch zum kostenlosen Download im AppStore bereit. 0,5MB groß, bietet der auf MobileSafari aufsetzende Browser eine intelligente Adress-Leiste (beim Eingeben einer URL, schlägt Googles Suggest-Funktion passende Treffer vor), Tabs für das gleichzeitige Surfen auf mehreren Webseiten, einen Fullscreen-Modus, kleine Thumbnails eurer favoritisierten Webseiten und eine Suchfunktion mit der sich auf der gerade angezeigten Seite suchen lässt. Nicht ganz so mächtig wie iCab Mobile (AppStore-Link), aber zum kostenlosen Testen uneingeschränkt empfehlenswert. Das unten eingebettete Youtube-Video gewährt einen schnellen Blick auf den Funktionsumfang.



iPhone 3GS & Droid: Browser im Geschwindigkeitsvergleich

Die Kollegen von Engadget konnten zwischenzeitlich einen ersten Blick auf Motorolas DROID Smartphone werfen und haben neben der hier veröffentlichten, ausführlichen Bilder-Galerie nun auch ein erstes Video (Viddler-Link) des Droid-Browsers in Aktion. Engadget schreibt: “The browser seems significantly improved — pages now load up in a fully zoomed-out mode, and the load times and scrolling are way snappier.



Mozilla arbeitet an iPhone-Applikation: Fennec?

fennec.pngBis auf den folgenden, von gigaom zitierten Interview-Schnipsel, gibt es noch keine wirklich handfesten Informationen zu Mozillas iPhone-Applikation. Denkbar wäre z.B. ein iPhone-optimierte Fennec-Browser (hier in den News). Wie auch immer, Mozillas CEO John Lilly äußerte sich auf der Play Conference wie folgt:

“Mozilla will release an app to the iPhone app store in the next few weeks, it’ll surprise people.”

Wir lehnen uns zurück und hoffen auf eine MobileSafari-Alternative, unabhängig davon, dass Mozilla diese im August 2008 noch als “nicht realistisch” einstufte.

Weiterlesen…



Passwörter über die Undo-Funktion einsehen

Neowin berichtet über eine kleine, aber potentiell “gefährliche” Sicherheitslücke im iPhone OS 3.0 die mittlerweile (also im vor kurzem veröffentlichten OS 3.1) behoben wurde. So erlaubt die - durch das Schütteln des Gerätes aktivierbare - Undo-Funktion des iPhones das schrittweise Auslesen zuvor eingegebener Passwörter. Buchstabe für Buchstabe lässt sich so, wie in diesem Youtube-Video demonstriert, auslesen.

“The trick works when a password field is present with a saved password in it, a user can delete one character at a time, starting from right to left and shake the phone, press “undo typing” to reveal the hidden character.”



Anti-Phishing Updates während des Ladevorgangs

Interessante Hintergrundinformation zu dem im iPhone OS 3.1 implementierten Schutz-Mechanismus vor möglicherweise betrügerischen Webseiten. Das Feature setzt auf eine von Apple bereitgestellte Datenbank schädlicher Webseiten um bei deren Besuch vor potentiellen Gefahren zu warnen. Die Datenbank befindet sich nach dem Update auf OS 3.1 jedoch noch nicht auf eurem Gerät (dies würde zugegeben, auch wenig Sinn machen) und wird selbst bei der iTunes-Synchronisation nicht aktualisiert.

phis.png

Das iPhone holt sich die neuen Daten selbständig und im Hintergrund aus dem Netz. Die Voraussetzung: Das iPhone muss am Netzteil aufgeladen werden und über eine bestehende W-Lan Verbindung zum Internet verfügen. loopinsight zitiert einen Apple-Sprecher zum Thema:

“Safari’s anti-phishing database is downloaded while the user charges their phone in order to protect battery life and ensure there aren’t any additional data fees. After updating to iPhone OS 3.1 the user should launch Safari, connect to a Wi-Fi network and charge their iPhone with the screen off. For most users this process should happen automatically when they charge their phone.”



Mobile Browser: Opera übernimmt die Führung

opera mobileDie Zahlen kommen von den Analytikern bei StatCounter und sind, wie immer, mit Vorsicht zu genießen. StatCounter hat einen Blick auf die Marktverteilung der Mobilen Browser geworfen und kommt zu folgendem Ergebnis: Der in Norwegen entwickelte Opera-Browser für mobile Endgeräte darf sich freuen. Im Mai übernahm der für etliche Plattformen verfügbare Web-Browser erstmals die Marktführerschaft und löste damit Apples MobileSafari ab.

“Of all Internet pages that were downloaded to mobile devices globally in May, 24.6 percent were downloaded through Opera’s browser and 22.3 percent via iPhone, StatCounter said.”

Nokias Browser bleibt mit 17.9% auf Platz drei. Opera selbst erhielt im Oktober 2008 eine Absage beim Versuch den eigenen Browser im AppStore zu platzieren.



Mix: iPhoneOS 3.0 beta 2, Skype-Tipps, Piraterie &MobileSafari

beta2os30.pngApple verteilt zweite Beta des iPhone OS 3.0:  Knapp zwei Wochen nach der Vorstellung des iPhone OS 3.0 (alle Infos dazu haben wir hier zusammen gefasst), hat Apple die zweite Beta des anstehenden Betriebssystem-Updates unter allen angemeldeten Entwicklern verteilt. In den kommenden Tagen dürfen wir also mit neu entdeckten Features und etlichen Screenshots rechnen. Eine wichtige Neuerung: Apple wird ausgewählten Entwicklern, im Laufe der nächsten Wochen, erstmals die Kommunikation mit dem “Push Notification Service” ermöglichen. Wir warten ab.

Nach dem Skype-Start: Gut einen Tag nach der Skype-Veröffentlichung, hier drei kurze Infos zur Applikation:

  • Nutzer mit Jailbroken Geräten sollten die aktuelle Version des “MobileSubstrate” über Cydia installieren. Danach sollten die Probleme der abrupten Programm-Abstürze der Vergangenheit angehören.
  • Wer die Skype-Applikation auch über das UMTS-Netz nutzen möchte, liest diesen Kommentar von Piotrekk (Jailbreak vorausgesetzt).

Weitere Piraterie-Notizen: Wired hat sich mit den BeeJive-Entwicklern unterhalten. Deren Erkenntnisse zur Verbreitung schwarzkopierter iPhone-Applikationen sind Haarsträubend:

“Kai Yu, president of BeeJive, said he installed analytics software in his IM application BeeJive, and his company discovered 60 percent of activity comes from users who own pirated copies. BeeJive costs $16. “We think that current piracy of content from the App Store is much more widespread than most people realize,” Yu said. Since Apple has not installed security in the App Store to combat piracy, BeeJive has had to enforce its own measures to disable cracked versions of its software.”

appleadrbar.pngSafari mit besserer Zertifikats-Anzeige: Das iPhoneblog berichtet über bislang unentdeckte Neuigkeiten des iPhone OS 3.0. MobileSafari zeigt beim Besuch verschlüsselter Webseiten (mit entsprechendem Zertifikat, versteht sich) eine grüne Titel-Leiste an und orientiert sich hier offensichtlich an der grünen Firefox-Adressbar.

“Come iPhone 3.0, look for the green text on top of Safari and carefully check to make sure the company it identifies is the one you want to be dealing with.”



JavaScript im iPhone OS 3.0: Schneller im Web unterwegs

squirrelfish.jpgArsTecchnica berichtet über einen nicht unerheblichen Geschwindigkeitszuwachs in Sachen JavaScript, der uns mit dem Launch des anstehenden iPhone-Betriebssystems erwarten dürfte. So soll sich Bestandskunden über eine bis zu 300% große Performance-Steigerung bei der Ausführung von JavaScript freuen dürfen.

JavaScript, um es mal ganz einfach zu formulieren, ist der Teil Code, der das Web Interaktiv macht und euch auf unserer Seite erlaubt, die Kommentare noch bis zu 5 Minuten nach der Abgabe zu editieren.

Nach einer Hand voll Benchmarks geht ArsTecchnica davon aus, dass MobileSafari um die gleiche JavaScript-Engine erweitert werden dürfte, die momentan in der beta von Safari 4 zum Einsatz kommt. Also: SquirrelFish.

“There’s no doubt that iPhone OS 3.0 will see quite a bit of polish before it’s released this summer. If the updated hardware has improved processing power as predicted, the gains may be even more impressive. Still, even a 3x speed increase will be welcome to existing iPhone owners updating to the new OS—the speed will be beneficial for both web-based applications and general surfing.”

via macnews



Pwn2Own: iPhone-Hackerei mit bekannten Gesichtern

Die Pwn2Own-Herausforderung hatten wir bereits hier in den News. Fähigen Köpfen denen es gelingt verschiedene Rechner bzw. die auf ihnen installierten Browser zu hacken bekommen $5000 Preisgeld, wer eine Sicherheitslücke im iPhone bzw. in MobileSafari findet darf sich über $10.000 freuen. Pwn2Own findet auf der CanSecWest Security Konferenz vom 16. zum 20. März in Vancouver statt.

Arstechnica hat sich nun mit Charlie Miller unterhalten, dem Gewinner des letztjährigen Events und dem Entdecker einer der ersten Sicherheitsrelevanten Lücken im iPhone-Browser. Miller ist fest davon überzeugt, dass Safari auch in diesem Jahr problemlos zu hacken sei und wird sich in diesmal  - dem doppelten Preisgeld wegen - auf die mobilen Geräte stürzen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

“Apple’s products are really friendly to users, and Safari is designed to handle anything, including all kinds of file formats,” said Miller. “With a lot of functionality comes the increased chance of bugs. The more complex software is, the less secure it is.”

Miller also plans to attempt to hack into the mobile platforms, which are also offered as bait to hackers at this year’s contest—and offering a sweeter pot of $10,000 each. He didn’t specify if he was going after the iPhone specifically, but he was one of the first to discover a vulnerability in Mobile Safari shortly after the iPhone was launched in 2007.



Marktübersicht mobiler Browser: iPhone dominiert weiterhin

Die Statistiker von Net Applications haben aktuelle Zahlen zur Marktverteilung der mobilen Browser veröffentlicht. Demnach kommt der im iPhone arbeitende MobileSafari auf fast 70% “Market Share”. Android und BlackBerry holen zwar auf, Net Applications macht diesem Umstand jedoch hauptsächlich am wachsenden Gesamtmarkt fest:”Although the iPhone has a commanding lead in mobile browsing share, Android and BlackBerry are rapidly gaining market share.  This does not mean that iPhone web browsing is shrinking, because the overall market is growing rapidly. Android has garnered over 6% of mobile web browsing since its release in October.

netappsstats.png



Flash-Videos: iMobileCinema für Firmware 2.x verfügbar (Jailbreak)

Wir fassen noch mal kurz zusammen: Das iPhone kann kein Flash, dementsprechend auch keine Flash-Videos abspielen. Schade, denn nicht alle der kleinen, zeitraubenden Web-Videos sind bei Youtube gehostet.

Doch ihr kennt das alte Spiel: Jailbreak, Hacker, rumgeschraube. So gab es Mitte Dezember bereits ein erstes Plugin für MobileSafari, das das direkte Abspielen verschiedener Flash-Videos auf der aktuellen iPhone-Firmware ermöglichte. Wir glauben jedoch, damals über ein inoffizielles Release des iMobileCinema-Updates geschrieben zu haben. Ein Fehler den wir jetzt wieder gut machen. iMobileCinema, hier erstmals im November angekündigt, hat nun einen offiziellen Flash-Videoplayer für iPhone-Fimrware 2.x vorgestellt.

imobcine2x.png

Das MobileSafari-Plugin lässt sich mit Hilfe zweier Zusatzmodule (z.B. in SBSettings) an- und ausschalten und erlaubt die direkte Wiedergabe zahlreicher Web-Videos unterschiedlichster Video-Portale.Die Filme werden meist sofort abgespielt, kommen mit Vorschaubild und sind im Standard Video-Player verpackt. Nach einem kurzen Test bei Vimeo sind wir recht zufrieden mit dem Plugin. Noch gibt es zwar zahlreiche, nicht unterstützte Seite (Viddler zum Beispiel) mit der Zeit sollte die Kompatibilitäts-Liste jedoch stetig erweitert werden. Danke Dennis.

Eine ausführliche Installationsanleitung gibt es hier.





Around the World:

Ein Blick über den Tellerrand! Web-Links zu den größten und besten iPhone-Webseiten weltweit:




 


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