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Patent-Gebühren: Google verlangt 8€ und mehr pro iPhone

77 Kommentare

Mindestens. Je nach Geräte-Modell könnten zukünftig sogar bis zu 12€ für all jene iPhone-Einheiten fällig werden, die eines der umstrittenen Motorola-Patente verletzten – Patente die heute quasi zum Industrie-Standard gehören.

In einem Brief des Suchmaschinen-Riesen an die IEEE unterstreicht Google seine Forderung nach einem pauschalen Anteil am Endgeräte-Preis von 2,25%. Ein Prozentsatz der nicht variiert. Autobauer die ein UMTS-Modul in ihre High-End Fahrzeuge schweißen, soll 2,25% des Fahrzeug-Preises bezahlen. Apple landet beim iPhone 3GS bei gut 12€. Mitbewerber die nicht auf das überzogene Angebot eingehen droht Google mit einstweiligen Verfügungen und zieht diese – wir konnten es am 3. Februar beobachten – im Ernstfall auch durch.

Ein beispielloser Ansatz. Sowohl Apple als auch Microsoft haben in der Vergangenheit zugesagt, Patente die zum Quasi-Standard der Industrie zählen, nicht mit einstweiligen Verfügungen zu belegen und im Verfahrensfall nachvollziehbare Grundlagen für anstehende FRAND-Verhandlungen (wir berichteten) vorzulegen.

Der Prozess-Beobachter und Patentrechts-Experte Florian Müller hat Googles Brief Absatz für Absatz kommentiert und unterstellt blankes Kalkül:

To me it looks like Google is taking an extreme position now so it can easily make concessions going forward. [...] I am particularly disappointed because Google could have, and in my opinion should have, decided to agree with Apple, Cisco, Microsoft and others that it’s time to curb FRAND abuse.

Und wirklich, mit Blick auf das mittlerweile ein Jahr alte Google-Statement “When Patents attack Android” wirkt Googles aktuelle Linie geradezu lächerlich. Damals prangerte Googles Chief Legal Officer, David Drummond, genau die jetzt eingeschlagene Marschrichtung an:

A smartphone might involve as many as 250,000 (largely questionable) patent claims, and our competitors want to impose a “tax” for these dubious patents that makes Android devices more expensive for consumers. They want to make it harder for manufacturers to sell Android devices. Instead of competing by building new features or devices, they are fighting through litigation.

Diskussion 77 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • Jetzt kann man sogar E-Mails bei der Konkurenz machen nämlich bei Apple und ich Wüste schon immer das GOogle immer Dreister wird und das haben die Jetzt bestätigt !!

      — iDustin
      • Einfach über iCloud anmelden.
        Ich würd gern endgültig zu Apple wechseln, da Google sehr unsympathisch ist, aber bei den @me Adressen gibt es Probleme beim versenden/empfangen an einige Drittanbieter, da landen fast alle E-Mails im Spamordner…Das liegt daran dass die @me Adressen über die @mac Server laufen.
        Wenn dass behoben wird werd ich endgültig wechseln.

        — bzzzzt
    • Nicht nur weil Google eine große *Datenkrake* ist, vermeide ich es seit jeher irgendwelche Google-Produkte zu verwenden; als Suchmaschine wird Bing herangezogen und Googlemail kam noch nie für mich in Frage.

      Obiges Verhalten bzw. Googles Standpunkt, bekräftigen mich noch mehr, die Finger davon zu lassen.

      4winD
      • Wie stark du mit deinem lächerlichem Statement einen Juckreiz bei Google auslöst, muss ich dir wohl nicht erklären. Besser ist wenn man sich vorher informiert, über zb. Andere Unternehmen. Merke: erst denken, dann informieren, dann schreiben, nicht umgekehrt. Google agiert zwar aggressiv, aber dies nicht weniger oder mehr als die anderen. Alle wollen und müssen als erstes Kohle machen.

        — Igor
      • Auch ich umgehe Google so weit es geht.
        Das übermäßige Sammeln mag ich auch nicht.

        — Fred
  1. Bei JAWA und iOS geklaut ohne ende und jetzt bei industriestandarts solch ein Aufriss
    Aber wer binnen einer Woche so viel an Börsenwert verliert hat natürlich Probleme und wenn der größte wiedersacher
    fast 60 Mrd an der Börse zulegt gibt es natürlich lange Gesichter
    Fu… Google !!!

    Eric75
  2. Ihr seid schon lustig.
    Jetzt wird sich wahnsinnig über Google aufgeregt, und was die nicht für nen Preis verlangen.
    Aber als Apple Samsung aufgrund des Geschmacksmusters des iPad verklagt hat, war das absolut gerechtfertigt.
    Sorry aber das Aussehen von Tablets war auch schon vor dem iPad sehr ähnlich und so quasi auch Industriestandard.

    Von daher finde ich obigen Artikel schon ein wenig zu tendenziös, und weder Ihr noch Apple habt das nötig, denn auch ohne diese klagerei bleibt iOS das beste Gesamtkonzept und wird sic am MArkt behaupten.

    — Ciaobella
    • Ich glaube Du verstehst den Unterschied nicht. Apple muss den Mobilfunkstandard einhalten, sonst keine Mobilfunkverbindung, kein Handy, außer Du baust neue Mobilfunknetze mit eigenen Standards.

      Daher dürfen diese FRAND Patenten nicht ausgenutzt werden um Konkurenten zu behindern und müssen zu FAIREN Bedingungen angeboten werden.

      — Elv
      • warum geht es dann beim 4s ohne? Vielleicht hab ich wirklich was falsch verstanden. ICh denke jedoch die Prozentangabe stellt einen Einstieg in Verhnadlungen dar und sollte nich allzu ernst genommen werde.
        Mir geht es auch ein bisschen darum, dass dieser Blog derzeit ein wenig zu Fanboy-mäßig berichtet…

        — Ciaobella
      • @Ciaobella: das 4S steht nicht darin weil die Klage vor der Veröffentlichung des 4S eingebracht wurde.

        — komacrew
      • Es geht doch nicht um MibilfunkSTANDARDS, sondern um dieses UMTS Modul, welches ja im 4S durch ein kombiniertes Bauteil ersetzt wurde und somit frei von diesem Patent ist.
        @ciaobella, du hast vollkommen Recht!

        — Zockmock
      • Es ist eine andere Mobilfunkantenne im iPhone 4s verbaut, für die die Hersteller schon Gebühren zahlen…

        — JackassH96
      • Genau das ist der Punkt…
        Es gibt Abkommen und damit verbundene Verfahrensweisen, und es gibt Google-Manager mit zu viel Phantasie…
        Warum solch ein GSM-Modul auch einbauen? Einen Erweiterungssteckplatz einbauen und fertig. Das Modul gibts dann geschenkt, und daher kriegt Google nixxx…
        (wo kein Warenwert, da sind auch 100%=0€)

        — iDirkPeter
    • Auch sorry, aber hier hast Du etwas rausgelassen, von dem Du definitiv keine Ahnung hast. Die optische Erscheinung von Tablet/Pad-Computern aus der Zeit (lange bis unmittelbar!) des Prä-iPad sind und waren weder ÄHNLICH noch auch nur annähernd vom Design vergleichbar (von Acer bis Toshiba).
      Auch die vielgebrauchte Argumentation “so etwas war schon bei Stanley Kubrick´s 2001 zu sehen” ist hanebüchener Blödsinn.
      Das erste FUNKTIONIERENDE Pad ist eben das Apple-Gerät gewesen, das darüberhinaus den von Dir erwähnten “Industriestandard” begründet hat. Oder warum bauen seit dem iPad fast alle Hersteller das Design – mehr oder weniger schlecht – nach?
      Fakt ist, dass eine gestalterische Entwicklung keinerlei Verpflichtung zur Überlassung beinhaltet – weltweit. Eine Technologie, die zum Nutzungsstandard erklärt wird, dagegen jedoch sehr wohl – da diese eine zwingende Erfordernis darstellt.
      Drum: erst schlaumachen, dann rummaulen.

      — GrauWolf
      • Mit deinem letzten Satz hast du sich quasi selbst disqualifiziert.
        Und das Design, wie du es nennst, ist wirklich Apple zuzuschreiben aber außer Samsung, versucht doch nicht wirklich einer das zu kopieren. Die Rechteckige Form/Display muss man aber in ein Gehäuse packen und da bleibt wohl ein Vergleich mit dem iPad nicht aus.
        Oder willst du uns sagen das die anderen Hersteller jetzt quadratische Displays zu nutzen haben weil der Display Standard und somit die Form des Ipads Apple erfunden hat? LG

        — Zockmock
      • GrauWolf was machst du?Ein Geschmacksmuster muss natürlich nicht funktionieren, sondern es beschreibt die äußerliche Beschaffenheit. und wenn es da nach geht, gibt es sehrwohl Gemeinsamkeiten mit den Filmen und Serien. Aber ein Fan erkennt schwer den Unterschied und Kritik. Und du scheinbar ganz besonders

        — Hubert
      • Hey, der Systemstecker und seine Belegung, und die Kompatibilität mit der Zusatzhardware für Apple-Geräte…DAS ist doch wohl übelstes Kopierertum…
        Die Gehäuseform finde ich nicht weiter verwerflich, zu verwenden…die Technik selbst macht da die Vorgaben. Aber die Kopie des Systemsteckers ist hyperdreist…

        — iDirkPeter
    • Ich finde auch, dass Das Verhalten von Google gerechtfertigt ist. Man darf schließlich für SEINE Erfindung Geld verlangen, und 8-12€ sind nicht viel, denke ich.
      Außerdem ist das doch einfach für Google, einfach für eine Jahrealte Erfindung noch Geld einzusacken. Man muss nichts machen, außer einen Brief schreiben lassen.

      — ThHe_M
      • Es geht um Prozent auf Warenwert des Gerätes, das damit verkauft wird.
        Bei einem Auto ist das immens. Das ist purer Unsinn.
        Und-ja, Don’t be evil, google!

        — iDirkPeter
  3. Hat hier jemand einen Vorschlag für eine Umsetzung eines gemeinsam genutzten Kalenders, der ständig synchron zwischen mehreren Leuten ist und alle können Einträge erstellen/bearbeiten. Sollte möglichst auf verschiedenen Betriebssystemen laufen und sich in der normalen Kalnderapp anzeigen lassen

    — Felix
    • Schau dir mal generell das Stichwort CalDAV an. Das Protokoll ist standardisiert und wird von verschiedenen Anbietern als Dienst angeboten. Apple und Google nutzen es ebenso.

      Einfach mal Bing bemühen ;)

      — versuchstier
  4. Völlig richtig so.
    Wenn Apple schon Geräte aus dem Verkehr ziehen kann, die OPTISCH ihren Produkten ähnlich sehen, dann ist es ja wohl legitim, das jemand für selbst entwickelte und von Fremdfirmen eingesetzte Technik, ohne die diese Produkte nicht diese Funktionen, Dienste… anbieten könnten, auch Gebühren verlangt.

    Allerdings finde ich den Standartsatz von 2,25% total falsch, da er, je nach Produkt, extrem Überzogen ist.
    Aber das man prinzipiell dafür Zahlen muss, auch wenn es mittlerweile schon Standard ist, finde ich okay.
    Einen sehr faden Beigeschmack hat das ganze allerdings, wenn sich eine Firma so lange Zeit lässt bis sie klagen… Schade das man überhaupt klagen muss…

    — MeinerEinerich
  5. Auch die Autoindustrie wird sich wehren diese dreisten Preise zu Zahlen. Google entwickelt sich immer mehr zu einem Verbrecher Riesen. Und hat schon viele persönliche Sachen über uns gesammelt.

    — Sense
  6. @Felix: Ein ständig synchroner online Kalender für mehrere User zum bearbeiten wäre “Google Calendar” ;)

    (Alternativ könnt ihr euch einen iCloud Account mit nur Kalender teilen, oder einen anderen CalDav Kalender (Apple Server usw.) nutzen…

    — Zero Bit
  7. Wenn Google das wirklich durchzieht schätz ich Mal das Autohersteller das Fahrzeug dann für Telefonie vorbereiten und dann ein billiges Modul mit dem UMTS Chip anbieten das man dann einsetzt. 2,25% von nem Ato ist nicht gerade wenig…

    — Domi
    • Wenn, dann wird wohl kaum ein Authersteller noch ein UMTS-Modul einbauen. Wozu auch, heute wo eh jeder der ein Auto fährt auch schon ein Handy hat mit so einem Modul. Mann muss es nur clever connecten.

      — iMarc
      • Beim Facelift A4 ist ab Februar das UMTS Modul endlich erhältlich, das hat aber nichts mehr mit Telefonhörer an einer Schnur zu tun: Maps Connect, Streetview Navi und WLAN-Modul machen nur mit einer vom Handy unabhängigen Verbindung Sinn

        — Manuel
  8. Kein schlechter Deal für Apple – der Preis wird dann halt einfach auf die Käufer umgelegt. Die zahlen’s eh.

    — Hermann Karton
    • Klar würden sie das.
      Apple hätte das von Anfang an so machen können, legt es stattdessen aber auf eine Grundsatzentscheidung bzw. Revision der Bedingungen für solch technologische Standards an. Genaugenommen ist es auch kein Deal, die Partie ist noch gar nicht ausgetragen. Es staubt nur grad mächtig.

      — k@ckvogel
  9. Blöd ist daran ja nur, dass der Verbraucher das zu Zahlen hat…
    Ansonsten haben die oben genannten Firmen ja alle Geld wie Dreck. Von daher könnte es einem ja egal sein.

    — Bo
  10. Geil wie sich alle aufregen das Google aggressiver mit Patenten umgeht. Apple hat mit seinen klagen angefangen und wurde immer dreister und dagegen hattet ihr keine Einwände. Ich finde es nur gerecht das Google gebühren für den Einsatz seiner Technologie fordert. Microsoft tut es mir seinen FAT Patenten auch und Apple will nicht teilen und klagt immer auf Verbote von Smartphones. Und das Apple und Microsoft mit Industrie Standards nicht auf einstweilige Verfügungen klagen will ist auch klar, die wollen das alle das machen weil beide Unternehmen kaum Patente besitzen die zum Mobilfunkstandard gehören und dadurch save wären.

    Entweder sollen alle klagen dürfen mit allen Patenten die sie haben oder eine unabhängige Instanz soll die Vergabe und Kosten von Patenten klären.

    GoSu
  11. Ich finde es einfach nur unfair. Vorallem wird dann alles teurer, wenn es bei jedem gemacht wird, der dieses Patent benutzt. Google übertreibt, die machen doch schon genug Geld. Ich hoffe das geht definitiv nach hinten los!

    Angie
  12. Sehr undifferenzierter und einseitiger Beitrag.

    Im Sog der Anspannung sollte man jedoch nicht außer Acht lassen wer mit einer großangelegten Patentstreitkampagne angefangen hat um Android vom Markt zu drängen bzw. den Preis in die Höhe zu treiben. Ein Tip: Google war es nicht. Dieser Schritt von Google dient der reinen Verteidigung. Apple wollte einen thermonuklearen Krieg gegen Android führen und sie bekommen ihn jetzt auch. Bloß weil sie jetzt seit Googles Übernahme von Motorola (die laut Gerüchten abgesegnet wird aber noch nicht sicher ist) eine schlechtere Verhandlungsposition besitzen stilisiert sich Apple als unschuldiges Küken. Das sind sie aber keineswegs.

    “Sowohl Apple als auch Microsoft haben in der Vergangenheit zugesagt, Patente die zum Quasi-Standard der Industrie zählen, nicht mit einstweiligen Verfügungen zu belegen und im Verfahrensfall nachvollziehbare Grundlagen für anstehende FRAND-Verhandlungen (wir berichteten) vorzulegen.” Microsoft hat sich erst am 8. Februar dazu bekannt. Aufgrund des Gerichtsverlaufes in Deutschland zwischen Motorola und Apple. Sprich aus Angst in zukünftigen Rechtsstreitigkeiten zu unterliegen, nachdem Microsoft für fast jedes Android-Gerät inzwischen 8-15 € durch Patentlizensierungen etwaiger Hersteller bekommt und somit mehr durch Android verdient als mit dem Betriebssystem für Smartphones aus eigenem Hause.

    Außerdem sollte man sich nicht einbilden, woanders werden keine Daten über einem gesammelt. Die meisten anderen zu Google vergleichbaren Dienste sind ebenfalls werbefinanziert – leben also von den Daten der Nutzer. Wenn man es also wirklich ernst meint mit dem Datenschutz, dann sollte man sich einen eigenen Server anschaffen und entsprechende Cloud Software aufspielen. Generell sollte man Web-Angeboten von Google, Apple, Microsoft und Facebook kritisch gegenüberstehen, wenn einem die eigenen Daten lieb sind.

    Und das Android von Java und iOS geklaut hat halte ich für ein Gerücht. Es gibt genügend Belege die gegenteiliges beweisen bzw. aufzeigen das iOS auch von Android abkupfert. Typisches Prozedere in der Elektronikbranche. Aber was schreibe ich hier. Dieses Fanboy-Gehabe ist manchmal echt unerträglich. Apple als auch Google machen gute Produkte. Wo ist also das Problem? Es gibt also keinen Grund unkritischen Unsinn zu verbreiten. Zudem gehört das ganze Patentsystem sowieso reformiert.

    — James
    • Na dann Schau mal im netz nach
      Ganze codezeilen von Java in Androide
      Diese beschäftigen in den USA seit Monaten die Gerichte und sollte in dem verfahren Java (Oracle) recht gegeben werden wo man laut Experten von aus gehen kann wird es für Google richtig teuer
      Da der CEO von Oracle einer der besten Freunde von SJ war und diesem im “Kampf” gegen Androide volle Unterstützung zusicherte !!!
      Und bisherige aussagen von Oracle zum Rechtsstreit lassen darauf schließen das die kein Geld fordern sondern die Löschung dieser Codezeilen ohne die laut Experten Androide nicht funktioniert und deshalb wird’s richtig teuer !
      Warum das nicht so breitgetreten wird ist klar es ist halt nicht Apple die hier prozessieren

      Eric75
      • Jetzt fängt wieder das getrolle an…

        Zum Fall Oracle vs. Google bzgl. den Unterbau von Android:

        1. Java gehört ehemals zu Sun Microsystems die von Oracle übernommen wurde. Der ehemalige CEO von Sun M. unterstützte Android, deswegen gab es damals auch nie Patentstreitigkeiten zu Java und das obwohl ein ehemaliger Deal zwischen Google und Sun M. nicht zustande kam. Deswegen wird nicht die originale Java VM benutzt sondern eine Eigenentwicklung
        2. Oracle ist für seine aggressive Rechtsabteilung bekannt
        3. Mehrfach musste Oracle auf Anordnung von Richtern die Schadensersatzforderungen anpassen, da sie als unangemessen eingestuft wurde
        4. Von ehemals über 40 angeblichen Patent- und Urheberrechtsverstöße sind nur noch momentan 3-7 für den Prozess zulässig
        5. hinter Android steckt nicht nur Google sondern eine ganze Reihe von namhaften Unternehmen. Sprich: Egal wie es ausgehen wird, Android wird weiterbestehen.

        Zudem stelle ich mir die Frage, ob du überhaupt eine Zeile Code schreiben kannst um dir einen fachlichen Urteil über den angeprangerten Code erlauben zu können.

        — James
      • Zu James frage
        Ja ich kann es unt mein Arbeitgeber der von Oracle erfolgreich verklagt wurde hat 3 große Buchstaben (unterstützt indirekt einen Bundesligaverein)
        Das ist nicht für James sondern allgemein :
        Ich gebe zu das ich keine Androide Geräte besitze und auch nie haben werde
        Wobei ich hier in einem Forum für geräte aus dem Hause Apple unterwegs bin und es mit Sicherheit auch welche für diese Plattform gibt warum treiben sich diese Leute hier rum ??

        Eric75
      • Soso… jeder der diese gesamte Situation etwas mehr beleuchten will kann kein Besitzer von Apple-Produkten sein?

        Weißt du was? Mir ist es ehrlich gesagt vollkommen egal wer wen verklagt. Ich halte diese Patentstreitigkeiten für eine Innovationsbremse, unnötige Verschleuderung von Geldern in Form von Anwalts- und Patentgebühren und als Nachteil für die Endkonsumenten. Letztlich verursacht durch Relikte vergangener Tage in der Gesetzgebung. Glücklichweise ist man in den USA bemüht, daran etwas zu ändern.

        Den meisten geht es nicht darum ernsthaft über die eigentlichen Hintergründe zu diskutieren, sondern im Wahn und zugebundenen Auge sich mit einem klumpen Hardware zu profilieren. Oder Stellvertreterkriege für Unternehmen zu führen dessen Produkte sie besitzen. Ich widersetze mich außerordentlich diesen Trend.

        Ich liebe meine Apple-Produkte genauso wie meine Google-Services. Ich finde die Unternehmenskultur von beiden höchst interessant, die in ihrer Ausprägung unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber ich lass mich auf keine Kämpfe ein, die Aufschluss über die Gesinnung und Leistung von mehreren sich konkurrierenden Firmen geben sollen. Es gibt kein gut oder böse da draußen. Alles nur subjektiv.

        Jede Art von Fanboy-Gehabe ist nicht angemessen. Weder auf der einen noch auf der anderen Seite.

        — James
      • Hast du keine Argumente oder wieso musst du ein abfälligen und sinnfreien Kommentar abgeben?

        Undifferenziert und einseitig, weil nur aus Sicht von Apple geschildert wird. Das es aber zwei oder mehrere Seiten der Medaille gibt wird außer Acht gelassen. Ob absichtlich sei mal dahingestellt.

        Wenn du willst darfst du beim nächsten Versuch gerne einen niveauvolleren Beitrag abgeben aber ehrlich gesagt habe ich erhebliche Zweifel daran, dass du dazu in der Lage bist. Als Nachweis führe ich gerne deinen Kommentar an. ;)

        — James
    • Ja Ja, die Jugend…
      Vor dem Iphone gab es als Alternative jahrelang sog. Pocket PCs. Bedient wurden sie übrigens mit einem Stift. Über Jahre nur in homöpathischen Dosen weiterentwickelt.
      Dann kommt Apple mit einem, zum damaligen Zeitpunkt revolutionären Konzept, und ist auch noch damit so erfolgreich das es alle schnell nachbauen wollen.
      Die Geschichte wiederholt sich: Ipad, wieder ist der Vorläufer ein Tablet-PC von Microsoft der sich in homöpathischen Dosen weiterentwickelt und zudem für Normalverdiener nicht bezahlbar ist.
      Jetzt reicht schon das bloße Gerücht, dass Apple einen Fernseher rausbringt damit die TV-Hersteller im vorauseilenden Gehorsam irgendwelche halb ausgegorenen Konzepte auf den Markt werfen.
      Ich sehe da durchaus für Apple eine schützenswerte Leistung. Ich habe bis jetzt bei Samsung noch keine echte kreative Leistung gesehen; es sei denn das zusammennageln eines größeren Bildschirms mit einem schnelleren Prozessors wäre eine solche.
      Das mit dem “Thermo-nuklearen” Krieg kann ich übrigens auch durchaus nachvollziehen. Es hat schon ein “Geschmäckle” wenn der Google-Chef damals im Aufsichtsrat von Apple saß. Das dürfte Google einiges an Entwicklungs-zeit und -kosten gespart haben.
      Zum Thema FRAND-Patente: Ich kann, unabhängig vom Mobilfunk, überhaupt nicht verstehen das sich solche elementaren Standards patentieren lassen.
      Stell dir mal vor, es schafft sich jemand das rechts abbiegen auf Strassen patentieren zu lassen und ein Autohersteller ist nicht bereit dafür Patent-Gebühren zu bezahlen?

      — Smutje
      • Ich gebe dir im Bezug auf Apple und deren Produkte vollkommen recht. Sie sind in ihrem Bedienkomfort einmalig und ich nutze sie gerne und häufig, aber das war nie der Punkt meines Kommentares, wenn du aufmerksam lesen würdest.

        Und deine Aussage bzgl. den ehemaligen Aufsichtsratsitz von Eric Schmidt und der versuchte Querverweisung zu Zeit- und Geldersparnisse bei der Android-Entwicklung ist spekulativ – mehr nicht – und reiht sich wieder in das typische Fanboy-Denken ein.

        Seltsam ist auch, dass du bzgl. “schützenswerte Leistung” eine Doppelmoral einnehmst. Design patentieren und andere vom Markt drängen ist in Ordnung aber für FRAND-Patente Gebühren verlangen wie es heutzutage üblich ist nicht… Nachwievor halte wird das aktuelle Patentsystem den Anforderungen des 21. Jahrhunderts nicht gerecht.

        Ja, ja die Jugend…

        — James
      • Schön geschrieben, trotz des finalen, irgendwie humpelnden Vergleichs mit dem rechts Abbiegen.
        Technologien werden erdacht, geplant, umgesetzt, entwickelt und im besten Fall irgendwann zum Standard. Natürlich gehören solche Leistungen geschützt und vergütet, auch wenn sie für den Konsumenten in Form eines -keine Ahnung- GSM-Protokolls nicht so offensichtlich daherkommen wie ein Dock-Konnektor.
        Zu welchen Konditionen sie lizensiert werden ist die zwischen den Konzernen grade zu klärende Frage, die imo keinen von uns hier ernsthaft zu beschäftigen braucht.

        — k@ckvogel
  13. Schon Lustig wie alle Google kritisieren. Was glaubt ihr den würde Apple machen hätten sie diese Patente ?

    Dann dürfte wahrscheinlich keiner mehr Handys bauen außer Apple.

    — Grenzgänger
  14. @James
    OK, ich “oute” mich hier als “Fanboy”, deswegen schau ich ja hier auch ab und zu vorbei statt auf irgendeiner Android-Seite abzulästern. Scheint ja für dich ein Schimpfwort zu sein…

    Ich weiß nicht wo du da Doppelmoral siehst?
    Zum einen halte auch ich einige der Apple-Klagen für durchaus fragwürdig. Mir ist beispielsweise unverständlich warum ein Tablet verbieten lassen kann, weil es rechteckig ist und einen Knopf hat.
    Und trotzdem ist gerade Samsung einer der immer wieder dadurch auffällt, dass er sich die Mühe macht sogar die Verpackung möglichst Nahe am Original zu halten.

    Übrigens danke mit dem Namen Eric Schmidt, war mir gerade entfallen. Ob das “spekulativ” (Jurist?)ist, lasse ich mal im Raum stehen. Es hätte Google ja auch frei gestanden ein völlig neues Bedienkonzept auf den Markt zu werfen. Wenn man sich Android im Verhältnis zum aktuellen Windows Phone anschaut, orientiert sich Android sehr stark an IOS. Insofern hat man sich mit Sicherheit einiges an Entwicklungskosten und Zeit eingespart.

    Was FRAND-Patente betrifft: ein Mindestmaß an Standards ist ja wohl notwendig, egal ob der Hersteller nun Apple, Samsung oder Nokia heisst. Ich hätte keine Lust mir ein neues Handy zu kaufen weil ich in eine andere Stadt ziehe und dort “mein” Hersteller kein Funknetz aufgebaut hat.

    Und konstruktiv gedacht:
    Elementare Standards gehören von einer ISO oder “was ich was für eine Organisation” als Standard festgelegt. Dazu gehört auch das ein Preis X festgelegt wird von der “Erfinder” (gut) leben kann. Und dieser Preis ist dann für alle verbindlich.
    Und ja, mir ist auch bewusst das es schwierig ist die Grenze zu ziehen was ein FRAND-Patent ist und was nicht.

    — Smutje
    • Nein Fanboy ist für mich kein Schimpfwort sondern negativ konnotiert. Wird häufig gebraucht und jeder weiß in der Regel damit etwas anzufangen. Deshalb benutze ich ihn um eine bestimmte renitente Personengruppe zu bezeichnen, die gegen jegliche Argumente immun ist oder mit fadenscheinigen Begründungen versucht, die “Unantastbarkeit”, Perfektion, Mythos eines präferierte Produkts oder Ideals zu verteidigen. Fernab jeglicher Rationalität. Das man das Wort sinngemäß auch anders verwenden kann, zeigst du ja gerade. Ich weiß also, dass du in deinem Kontext einen anderen “Fanboy” meinst. Du wirst im Gegenzug sicherlich auch gewusst haben, was ich meinte.

      Was Samsung betrifft gibt es wirklich einige Auffälligkeiten. Damit entfernen wir uns aber vom eigentlichen Grund meines Ursprungskommentars. Egal werde trotzdem kurz darauf eingehen. Die Verpackung ist hierbei aber nicht zu beanstanden. Kannte ich in dieser Art der Aufmachung auch schon von meinen alten Blackberry Bold. Viel eher zu beanstanden ist der sehr ähnliche Ladekabel und diverses Zubehör. Außerdem wurde beim Samsung S1 die Icons vom iOS nachgeahmt. Das wurde aber bei einem Update wieder beseitigt. Das Design des Gehäuse wird fälschlicherweise auch oft genannt, wurde in der Form aber bereits bei der Samsung Star-Reihe (Der indirekte Vorgänger der S-Reihe, erschien vorm iPhone aber natürlich noch ohne Android) genutzt und konsequent fortgeführt.

      Was das Bedienkonzept betrifft sind sich meiner Meinung alle ziemlich ähnlich. Es hat sich aus der Desktop-Zeit halt so bewährt. Nur weil Microsoft Kacheln statt Icons benutzt lässt es sich trotzdem nicht anders bedienen. Als weiteren Vergleich könnte man sich auch mal Tizen, WebOS und Symbian anschauen. Alle im Prinzip gleich bloß mit zusätzlichen Schmankerl. (z.B. Siri beim iPhone – ein Feature das mir sehr gefällt | echtes Multitask bei Android | Testmöglichkeit für Apps bei Windows Phone etc.)

      Was den Aufsichtsrat betrifft: Bei der Entwicklung des iPhones wussten nur zwei Mitarbeiter überhaupt (unter anderem Steve Jobs) wie das Endprodukt aussehen wird. Apple hat sehr strenge Richtlinien um Wirtschaftsspionage zu verhindern. Ferner ging es beim Ideenklau nicht um Eric Schmidt sondern um Andy Rubin der ehemals für Apple arbeitete als man skizzenhaft mit den Arbeiten an der Software für das iPhone begonnen hat.

      Jap die geforderten Gebühren von 2.25% sind wirklich hoch. Samsung hat in Europa für FRAND-Patente sogar 2.5% gefordert, was die Wettbewerbshüter auf den Plan gerufen hat. Wenn man sich allerdings eine holistische Betrachtungsweise der Patentstreitigkeiten anlegt, kann ich diese Entwicklung nachvollziehen. Sie wurde in gewisser Weise “provoziert”. Letztlich sehen wir ja bald was wirklich mit dem neuen Waffenarsenal bei Google passieren wird.

      Siehst du! Wir sind uns garnicht so uneinig. ;)

      — James
    • Ergänzung: Ich habe nun den Brief von Google gelesen der Aufschluss darüber gibt, wie die Patente von MMI lizensiert werden. Hierbei fallen drei Dinge auf.

      1. 2,25% dient bei Verhandlungen als Obergrenze, es sind also auch niedrigere Prozentsätze oder Regelungen möglich solange sie nicht 2,25% übersteigen
      2. die Rede ist nur von mobilen Geräten
      3. der Autor hat das Beispiel mit dem Auto vom verlinkten Blog übernommen – scheinbar ohne den Brief selbst zu lesen

      Alles in allem wurde die herkömmliche Art für Lizenzverhandlungen beibehalten. Die Angelegenheit ist also längst nicht so heiß wie sie hier aufgebrüht wird. Trotzdem natürlich nicht optimal.

      Nochmal wegen Samsung, weil es aus meinen Kommentar nicht deutlich wird. Insgesamt kann man berechtigt behaupten Samsung habe sich zuviel von iPhone inspirieren lassen. Aber auch hier ist die Situation aus rechtlicher Sicht nicht zufriedenstellend.

      — James
  15. Habe soeben meinen kompletten Mailverkehr umgestellt, Googlemail-Konto gelöscht und von nun an will ich von diesem Drecksunternehmen ohne Anstand nichts mehr wissen.

    — Husel
  16. Klasse, wenn Google damit durchkommt (was nicht der Fall sein wird) wäre mein Auto mal auf einen Schlag 1000,- Euro teurer gewesen – nur weil es ein UMTS-Modul fest eingebaut hat. Dagegen sind 12,- Euro beim iPhone geradezu lächerlich. Mit dieser unsinnigen Pauschalforderung hat es sich Google wohl bei fast allen grossen Herstellern verscherzt…

    Und wenn jetzt immer noch einer mit dem Vergleich wegen Apples Klagen wegen einer Designkopie kommt, dann spricht das nicht gerade für seine IQ.

    — Uwe K.
    • Falsch. Im Brief wird ganz klar geschrieben, dass nur mobile Geräte von dieser Gebühr betroffen sind. Der Vergleich des Autors mit dem Auto wurde einfach ungeprüft übernommen. Ferner ist es keine “Pauschalforderung” sondern die 2,25% wurden als Obergrenze für Lizenzverhandlungen festgelegt. Das heißt also mobile Geräte im Premium-Bereich werden wohlmöglich höhere Anteile ihrer Einnahmen zahlen müssen als kleinere Anbieter mit bedeutend günstigeren Produkten. Nein, Google hat es sich nicht mit den großen Herstellern verscherzt.

      Falls du es selbst nachlesen möchtest: http://www.scribd.com/doc/8097.....MI-Patents

      Bzgl. deines letzten Satzes: (Frei nach deinem Schema umgekehrt) Jeder der den Vergleich mit der Designkopie als nebensächlich abtut fällt regelmäßig durch negative Spitzenwerte im IQ-Test auf. Sorry aber Menschen ihre Intelligenz abzusprechen, weil sie nicht deiner Meinung sind spricht nicht gerade für deine. ;)

      — James
    • @Uwe: Erstens bist du anscheinend völlig falsch informiert, wie James schon erwähnt hat.
      Zweitens: der IQ (nicht die IQ, steht für “Intelligenzquotient”) hat überhaupt nichts mit der Meinung eines Menschen zu tun.

      — skee
      • Na, erstens hatte ich meine Infos aus diesem Artikel, wenn der falsch ist solltest Du lieber den Verfasser kritisieren. Im Original-Schreiben steht “any relevant end product”, ein Autohersteller könnte hier wohl tatsächlich den Aufpreis für ein UMTS-Modul statt des Preises für das Auto als Ganzes als Bemessungsgrundlage heranziehen. Blöd nur, wenn man wie BMW in fast jedes Auto solch ein Modul fest einbaut (hat jeder BMW mit Navi drin, auch wenn es nicht aktiviert ist). Bei 3.000€ Aufpreis für das Navi wären das fast 70,- Euro für eine Basistechnologie die ein 50,- Euro Handy auch schon drin hat.

        Bezüglich des IQ (gratuliere, Du hast einen Tippfehler entdeckt, da fehlte ein “n” ;-): Es ist ein Unterschied, ob man eine Basistechnologie nutzt oder eine Designkopie herstellt. Das erste ist unbedingt notwendig, um ein funktionierendes Produkt zu haben, beim zweiten geht es nur darum, um sich einen marktwidrigen Vorteil zu verschaffen und vom Erfolg eines Anderen ohne eigene Innovation zu partizipieren. Ich kann zwar auch eine Basistechnologie neu erfinden, die Kunden werden aber aufgrund der dann fehlenden Kompatibilität zum existierenden Standard wenig erfreut sein.

        — Uwe K.
      • @Use K: “relevant end product” ist auch mit einer Fußnote versehen, der die relevanten Geräte aufzählt.

        Wie gesagt können auch niedrigere Sätze als die genannte Obergrenze von 2,25% verhandelt werden. Das schließt ebenfalls Fixpreise mit ein. Von Apple wird nur der Höchstsatz gefordert, weil Apple im Premium-Sektor agiert.

        Bzgl. dein Beispiel mit dem Auto und dem Navi. Falsch! Autohersteller kaufen sich die entsprechende Elektronik von Firmen die bereits Lizenzgebühren entrichten. Es entstehen den Autoherstellern somit keine weiteren Kosten, bis auf der eventuelle Mehrpreis für die Elektronik-Komponenten. Das muss aber bei einem 3000€ Bauteil nicht bei 70€ liegen sondern kann auch bedeutend geringer ausfallen. Zumal jemanden der sich einen BMW mit extras (Navi etc.) leisten kann, den möglichen höheren Preis nicht ernsthaft jucken wird.

        Selbstverständlich ist es ein Unterschied, ob man wie üblich in der Branche für Basistechnologie eine Gebühr entrichtet oder ganz unüblich Konkurrenten durch Geschmackmuster vom Markt drängt. Ferner geht es im Fall Apple geg. Motorola in Deutschland nicht darum, ob dafür bezahlt werden soll, sondern ob die Höhe angemessen ist. Zudem solltest du dir die Definition des Begriffes Innovation noch mal genauer zu Gemüte ziehen.

        — James
      • Ich möchte mich korrigieren. Die meisten Hersteller besitzen bereits Lizenzabkommen mit MMI. Deshalb sind Preissteigerungen durch zugekaufte Elektronikbauteile die Funkstandards wie GPRS benutzen in der Automobilbranche unwahrscheinlich. Deshalb gelten die Forderungen auch nicht für das aktuelle iPhone 4S. Laut meinen Informationen kamen die Blueprints in diesem Fall aufgrund des Antennengates und Zeitmangels nicht aus der eigenen Forschungsabteilung, sondern wurden extern – von denen die die Gebühr bereits entrichten – bezogen. (die Entwicklungs- und Produktionszyklen sind nämlich unglaublich lang) Zudem hat das Gericht die Klage bzgl. UMTS abgewiesen. (Es wird von MMI aber mit besagten UMTS-Patent nochmal probiert in Düsseldorf “durchzukommen”) Das heißt im Raum stehen momentan nur noch zwei Patente gegen Apple. Eins über GPRS und das andere über Cloud-Computing.

        — James
  17. Was hällt ihr alle rum ? Hat sich mal einer gefragt, was Apple für AirPlay an Lizenzgebühren nimmt ? Meine Fresse, so ist das. Wenn Motorola/Google diese Gebühren haben will, und Apple diesen Standard nutzen will/muss sollen sie Zahlen. Ist mit Apples Patenten mindestens genauso. Apple ist aber noch so dreist und unterbindet jeden noch so kleinen versuch der konkurenz sich auf dem Markt zu erablieren. So kann man sich auch ein alleinstellunsmerkmal schaffen. Wieso also nur Apple ? So ist das nun in der Wirtschaft.

    — Fu Man Shu

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