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Augenwischerei

Kritisch hinterfragt: Spotifys Zahlen und der Telegram-Wettbewerb

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Spotifys aktuelle Nutzer-, Verkaufs- und Umsatz-Zahlen sowie der erst gestern besprochene, mit $200.000 dotierte Sicherheitswettbewerb des mit WhatsApp konkurrierenden Messengers „Telegram“, haben auch uns im laufenden Monat beschäftigt.

Grund genug auf zwei Blog-Einträge zu verweisen, deren Autoren sich in stundenlanger Fleißarbeit genauer mit den Daten hinter den beiden Schlagzeilen auseinandergesetzt haben und die PR-Meldungen aus einer anderen, sehr nüchternen Perspektive beleuchten:

Schlagzeile 1

Messaging-App Telegram verspricht $200.000 für den erfolgreichen Angriff auf ihre Verschlüsselung.

Moxie Marlinspike, nimmt heut auseinander, was gestern noch wie das selbstsicherste Statement des Jahres klang. Die Macher der Chat-App Telegram lobten am Donnerstag $200.000 für den erfolgreichen Angriff auf ihren Messenger aus. Die Nachricht an die Nutzer war eindeutig: „Wir sind uns unserer Sache so sicher, dass wir sogar gegen die Community der Security-Experten wetten können.“

Alles Humbug, schreibt Moxie Marlinspike, und demonstriert an einem Beispiel, die Schwächen der Telegramm-Wettbewerbsregeln. Moxie konstruiert in seinem Beitrag eine ähnliche Herausforderung, die auf die schlechteste Crypto-Technologie am Markt setzt, auf die schwächste Verschlüsselung baut und den miesesten Industrie-Standard einsetzt. Der Witz dabei: Setzt man die gleichen Wettbewerbsregeln wie die Telegramm-Macher an, macht auch Moxies Lösung einen durchaus sicheren Eindruck.

Schlagzeile 2

Spotify schüttet rund 70% aller Einnahmen unter den Künstlern aus

Mit einer beispiellosen PR-Offensive, ließ der Musik-Streaming-Anbieter Spotify Anfang des Monats einen Blick in die hauseigene Buchhaltung zu und informierte das Netz über den Anteil der Einnahmen, die man direkt an die Künstler weiterleiten würde. Aston Motes hat sich Spotifys Zahlen jetzt noch mal in aller Ruhe angesehen und in den stellenweise unbeschrifteten Graphen Pixel für Pixel gezählt. Mit überraschenden Ergebnissen:

A casual reader might come away believing that without Spotify, the music industry is doomed. In fact, even Spotify’s data suggests that isn’t true.

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20. Dez 2013 um 12:58 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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