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Spotify erklärt Interpreten-Vergütung

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19 Kommentare 19

Spotify, hierzulande der mit Abstand populärste Musik-Streaming-Anbieter, wirft derzeit mit Zahlen nur so um sich. Nach dem gestern veröffentlichten Jahresrückblick, geben die Macher des Abo-Portals jetzt einen Einblick in die Vergütung der Künstler, die ihre Songs in den Pool der inzwischen auf über 20 Millionen Lieder angewachsenen Spotify-Datenbank eingepflegt haben.

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Aufgeschlüsselt, auf der neuen Sonderseite spotifyartists.com, regiert Spotify mit dem Transparents-Vorstoß auf die in den vergangenen Monaten laut gewordene Kritik. Info-Grafiken wie diese, vor allem aber der Blog-Eintrag der finnischen Interpretin Anssi Kela, die mit ihrem Sommerhit „Levoton tyttö“ (einem der meist gespielten Lieder des finnischen Sommers) nur 2300€ einspielen konnte, dürften zum Bau der neuen Anlaufstelle beigetragen haben.

Nach Angaben des Streaming-Dienstes, schüttet Spotify rund 70% aller Einnahmen – hier werden sowohl die Abo-Gebühren zahlender Kunden, als auch die Werbeeinnahmen kombiniert – an die teilnehmenden Musik-Label aus. Welcher Anteil letztlich bei den Interpreten hängen bleibt, wird nicht nur von den individuell geschlossenen Label-Verträgen, sondern vor allem von dieser Formel diktiert:
spoty-2

How does all of this work out in practice? The chart below shows actual royalty payments for a range of albums for the month of July 2013. We have replaced the names of the artists with descriptions to illustrate their scale.

Derzeit bekommen die Top-Interpreten also rund $400.000 im Monat ausgezahlt. Die weitergegebenen Gewinnen sollten sich bei Spotifys aktuellem Wachstumskurs jedoch spätestens dann verfünffacht haben, wenn Spotify die Marke von 40 Millionen zahlenden Kunden geknackt hat.

ausblick

Mittwoch, 04. Dez 2013, 9:56 Uhr — Nicolas
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  • DasDubioseObjekt

    2300€? Der alte Bach hätte sich gefreut!

    • 2300€ für ein einziges Lied, welches nur gestreamt wurde. Dazu kommt ja das Geld aus den Verkäufen von iTunes, Amazon und co. Und den Großteil ihres Geldes machen Künstler über Merchandise und Konzerte

  • 2300 Euro für einen Song und das pro Monat ist doch mehr als ausreichend. Wer da nicht den Hals voll bekommt soll an seiner Geldgier ersticken.

    • nein nein. 2300€ in vier Monaten…und das als „meistgespielter Sommerhit“.

      MAALISKUU 2013 ->März
      186 317 striimausta
      458,7 euroa

      HUHTIKUU 2013 -> April
      415 353 striimausta
      878,6 euroa

      TOUKOKUU 2013 -> Mai
      300 524 striimausta
      618,3 euroa

      KESÄKUU 2013 -> Juni
      156 119 striimausta
      381,3 euroa

      YHTEENSÄ -> Insgesamt
      1 058 313 striimausta
      2 336,9 euroa

    • oh Gott. Herr schmeiß Hirn vom Himmel.

  • Die Künstler sind schon arm dran. Deshalb spende ich jeden Monat einen Teil meines Gehalts an hungerleidende Interpreten.

  • Heiliger Strohsack
  • ist aber vielleicht auch ein Problem kleiner Länder…

    Auch ohne Spotify werden in Finnland sicher nur wenige CDs und früher Schallplatten etc. verkauft.
    Schön, wenn man seinen Sommerhit in Frankreich oder Deutschland hat – noch blöder wäre Luxemburg, San Marino oder der Vatikan.

  • Wer mit den Spotify Zahlungssystem nicht zufrieden ist sollte aussteigen. Wie schaut es aber mit den Videoportalen aus wie Maxdome und Watchever wie schaut dort das Zahlungssystem aus ?

  • Nun ja, es wäre schön, wenn man nun sehen könnte, was das Musik-Label der guten Frau für den Sommerhit insgesamt bekommen hat. Oder hab ich das nur übersehen?

  • Ich verstehe die Rechnung nicht. Habe selbst zwei Songs bei spotify. Ich bekomme pro vollem Stream ca 0,6 Cent und fertig. 1000 mal gehört sind also ca 6€. Bei iTunes bekomme ich 60% pro Download.

  • ..warum ist eigentlich „musiker“ der einzige beruf in dem man kein geld verdienen darf? ich bin mir nicht sicher, ob man bei ein paar hundert euro „umsatz“ pro monat von geldgier sprechen kann. es sei denn, alle musiker dürfen ihre tätigkeit nur noch als hobby ausführen..dann könnte man das aber auch von anderen berufen fordern!

    • weil alle scheiss proll kiddies meinen es müsste alles umsonst, wo doch das angeber iphone schon sooo viel kostet, was halt unmöglich ist.
      diese ganzen grenzdebilen vollpfosten sind so krass werte- und wahrnehmungsgestört, dass sie glauben, dass kann man doch nebenher machen, kost ja nix und vor allem macht man es ja aus berufung und nicht wie sie, als sklave im hamsterrad als beruf.

      ach so, ich spreche natürlich jetzt nicht von irgendwelcher mainstream, pop oder sido scheisse…

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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