Artikel Kehrtwende bei o2: Kein Geodaten-Verkauf von deutschen Kunden
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Kehrtwende bei o2: Kein Geodaten-Verkauf von deutschen Kunden

29 Kommentare

Entgegen den noch vor zwei Tagen kommunizierten Plänen (ifun berichtete), hat sich die Telefónica nun doch gegen den Geodaten-Verkauf von deutschen Bestandskunden entschieden.

Im Firmen-Blog reagiert man nun betont zurückhaltend auf die von der Tagesschau aufgedeckten Pläne, bei denen Bewegungsdaten mit sogenannte Bestandsdaten wie Alter oder Geschlecht kombiniert werden sollten.

Die Hervorhebungen sind von uns auf der Telefónica-Seite selbst ist der abschließende Satz kleiner als der erste Absatz:

Wir haben immer betont, dass es keine konkreten Pläne gibt, ein Produkt wie Smart Steps in Deutschland einzuführen. Wir sind überzeugt, dass das von Telefónica Dynamic Insights vorgestellte Produkt alle Datenschutzansprüche erfüllt. Denn bei allen Produkteinführungen gilt: Datenschutz und Kundenzufriedenheit hat bei Telefónica oberste Priorität. Nach dem Feedback unserer Kunden haben wir uns nun allerdings entschieden, Smart Steps in Deutschland nicht einzuführen.

Danke Lubinhio.

Diskussion 29 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • Ja, war auch mein Gedanke. Allerdings kann man nun ja den Datenversand mitverfolgen, es wäre demnach für O2 riskant dieses klammheimlich durchzuführen.

      — Kartoffelsack
      • Nein, du hättest keine Möglichkeit das zu erkennen oder verhindern, denn die Ortung wäre rein passiv. Dein Handy wird von den Sendemasten per Triangulation und Signallaufzeitmessung geortet.
        Das geht mit jedem Handy ohne kostenpflichtige Datenübertragung deinerseits. Es ist eine reine Netzfunktion und schon ewig möglich. O2 und andere Provider nutzen das für Standortbasierte Dienste und Homezone.

        — Couchpotato
      • Und Polizei und Staatsanwaltschaft können nach richterlicher Anordnung oder bei unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben auf diese Daten zugreifen.
        Und das ist auch gut so!

        — Couchpotato
  1. Alleine für den Versuch sollte jeder, der da noch Kunde ist, jetzt kündigen. Dreister kann man doch nicht mehr versuchen, seine Kunden zu verarschen.
    Das ist eine Frechheit ohne Gleichen. Aber sie sagen es ja auch immer in der Werbung: 02 can NOT Do …

    — Alnig
    • Naja .. Das sind doch alles UNTERNEHMEN die sind an der Börse, müssen nicht nur Kunden zufrieden stellen sondern versuchen auch überall Profit zu machen und zu optimieren. Dazu gehört auch immer neue Konzepte anzuschauen. Gehen dann die Kunden auf die Barrikaden wird der Schaden fürs Image / Geschäft zu groß, dann lässt man es halt doch. Ein Gewissen oder moralisches oder politisch korrektes Verhalten von einer Firma zu erwarten halte ich schlicht für naiv. Solche Firmen sind die extreme Ausnahme wenn es sie denn überhaupt gibt, und gehen m.E. auf Individuen zurück.

      — Jo
  2. Na super und schon ist wieder Friede, Freude Eierkuchen. hätte die Telekom das angekündigt, egal was sie getan hätten, würden jetzt schon wieder alle auf den Tischen stehen.
    Na ja. O2 ist für mich eh der Provider der ganz unten in der Liste steht. Aber ein starker Schritt war das schon, das muss man Ihnen lassen.

    — Vidur
  3. …entschieden, Smart Steps in Deutschland nicht einzuführen. …
    Sie verkaufen dafür die Daten der Deutschen Kunden den Nicht-Deutschen Fiemen, die sie dann vom Ausland her angehen.

    — Mike
  4. Zu spät, ich suche gerade einen Alternativen Anbieter

    PS: diese Firma schafft es innerhalb kürzester Zeit “neue” Altkunden wegzugraulen, das ist nicht die einzige Frechheit die da läuft

    aber das war klar als bekannt wurde das O2 den Laden kauft

    Test123
      • Wenn man ein Handy nutzt, ist man ohnehin ein gläserner Mensch, manche scheinen im ernst zu glauben, das es in Deutschland einen wirksamen Datenschutz gibt -kopfschüttel-

        — Rottifreund
  5. Kundenzufriedenheit hat bei O2 höchste Priorität? Das halte ich für ein Märchen. Deshalb habe ich meine Mobilnummer ins Telekom-Netz portiert. Denn selbst ein Schreiben an die Geschäftsführung brachte keine Einsicht. Stattdessen enthielt das Antwortschreiben unglaublich viele Rechtschreibfehler – als hätte man es mit einer Hinterhoffirma zu tun.

    — talumas
    • bei denen ist der Kunde nur das Störende notwendige übel um an das Geld zu kommen

      zumindest wurde mir dieses Gefühl vermittelt

      — Test123
  6. seit ca. 1/2 Jahr ust bei uns in der Gegend der Empfang schlecht geworden (Ballungsraum). Wahrscheinlich zu viele Kunden aber zu wenig Netzkapazität. Das Ding mit dem angedachten Verkauf von Geodaten hat dem ganzen die Krone aufgesetzt, so dass ich nun nach 7 Jahren als 02 Kunde gekündigt habe und werde trotz Redtlaufzeit schon mal meine Rufnummer vorzeitig wegportieren. Die 02 Karte wandert dann für die letzten Monate in die Schublade…

    — Markus
    • Dito, habe auch portiert und Karte ab in den schubkasten… Ob die nun zurück Ruder oder nicht ist mir nun auch egal, alleine das sie sowas vor hatten reicht aus…
      Die haben sicher ein paar Kunden verloren sonst wäre das von O2 nicht zu erwarten…!

      — Pina
  7. Das einzig Richtige. Denke mal das die Kunden Sturm gelaufen sind und daher auch richtig so. Ich trau dem schnellen Frieden nicht so recht. Der Kunde sollte weiterhin wachsam bleiben. ;))

    — Ispacki
  8. Habe denen Vögeln von o2 ein Fax geschickt, in denen ich unmissverständlich die Kündigung erklärt habe, sollten die meine Daten für Bewegungsprofile Nutzen und diese verkaufen…. ich glaube es hackt!

    — hans die Wurst
  9. Die sind nicht zurückgerudert, die wurden richterlich dazu gezwungen das sie es nicht dürfen.. Siehe gulli.org!

    — Cystasy

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