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Exorbitante Kosten für Govapps.de: 260.000€ für die Online-Tabelle steuerfinanzierter Apps

News 69 Kommentare

Auf das vom IT-Beauftragten der Bundesregierung (zur Zeit Cornelia Rogall-Grothe) ins Leben gerufene Portal Govapps.de haben wir am Anfang Dezember hingewiesen. Die Webseite sammelt Informationen zu allen steuerfinanzierten Applikationen für iOS und Android und erlaubt die einfache Suche nach Bundesland und verschlagworteter Kategorie.

Interessierte Besucher, die sich durch das Govapps-Angebot klicken, lernen so zum Beispiel, dass die ASB-Helfer-App 23MB groß ist, Gebrauch von den Ortungsdiensten eures Gerätes macht (wenn ASB Filialen in der Nähe gefunden werden sollen) und vom Bund mitfinanziert wurde. Die App-Beschreibung ist im Fall der ASB-App 1-zu-1 aus dem App Store übernommen, die Bildschirmfotos sind stellenweise so schlecht, dass sich die Texte nur mit großer Anstrengung lesen lassen. Soweit also nichts besonderes.

Zum Start des vom Fraunhofer FOKUS-Institutes umgesetzten Portals fehlten Hinweise auf die für den Online-Auftritt veranschlagten Kosten noch komplett – inzwischen lassen sich diese auf der nachträglich eingerichteten Projekt-Seite einsehen und hauen uns vom Hocker.

Die als Antwort auf eine Büger-Anfrage im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetz jetzt öffentlich einsehbaren Zahlen, weisen ein Gesamt-Budget von 260.000€ für die durchsuchbare Online-Tabelle aus. 197.000€ davon finanziert der Bund dabei durch Steuergelder.

  • Entwicklungs-Kosten für die Tabelle: Sagenhafte 109.782€.
  • Kosten für Betrieb und Pflege (bis April 2013): 30.495€
  • Konzeption und Evaluierung: 40.253€
  • Nutzerführung und Design: 33.555€
  • Auf- und Ausbau der Community: 30.495€

Doch damit nicht genug. Die Folgekosten für den Regelbetrieb, so die IT-Beauftragte der Bundesregierung, lassen sich derzeit noch nicht abschätzen, da man sich hier momentan noch in der Konzeptionsphase befände: “Die Kosten können erst dann beziffert werden, wenn die Konzeption abgeschlossen ist.”

Das Portal unter GovApps.de wird im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes der Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik (BfIT) erstellt. Das Projekt wird von Juli 2012 bis zum April 2013 durch das Fraunhofer FOKUS Institut durchgeführt. Das Fraunhofer FOKUS Institut hat das Unternehmen Compuccino GmbH mit der Durchführung des Arbeitspakets zu Nutzerführung und Design beauftragt.

Das Gesamtprojekt hat ein Volumen von 262.877,60 EUR von denen 25% als Eigenanteil vom Auftragnehmer zu erbringen sind, so dass vom Auftraggeber 197.158,20 EUR zu tragen sind. Von den Gesamtkosten entfallen 40.253,40 EUR auf Konzeption und Evaluierung, 109.782,00 EUR auf die Entwicklung, 33.555,20 EUR auf Nutzerführung und Design, 48.792,00 EUR auf Maßnahmen zum Auf- und Ausbau einer Anbieter- und Entwicklercommunity und 30.495,00 EUR auf Betrieb und Pflege.

Diskussion 69 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • Wen wundert es denn noch, das liegt an unserem schlechten politischen System! Politiker nehmen doch alles was sie kriegen können und schustern im Gegenzug Ihren Freunden und bekannten Aufträge zu völlig überzogen Preisen zu!

      Das einzige was dieses Verhalten von Korruptions unterscheidet ist das Sie es bei den jeweiligen Stellen angeben – Dreistigkeit siegt!

      — Ben
      • Und wieder ein Politikverdrossener (was nicht heisst, dass es gut ist wie das Geld hier in die Tabelle gebuttert wird) der nicht merkt in was für einem guten politischen System wir Leben. Am liebsten würde ich so Leute nach Nordkorea schicken damit die mal sehen was ein schlechtes politisches System ist.

        — 0815jogger
      • @0815jogger
        Du merkst warscheinlich gar nicht was für ein gutes Gehirn zum Mitdenken wir Menschen haben, sonst würdest du es warscheinl. auch mal benutzen!
        Weil andere Länder ein absolut inakzeptables System haben, rechtfertigt das noch lange nicht das unsere Politiker machen können was sie wollen (obwohl es meistens so aussieht).
        Ich möchte dich mal sehen wenn dir dein Arbeitgeber nur noch 5€ pro Tag gibt mit der Begründung, freu dich doch in Nordkorea würde es dir noch schlechter gehen, also mecker nicht und arbeite weiter!

        — Trikkyx
      • Das Gehirn zum mitdenken scheint dir nicht gegeben zu sein da hier von einem politischen System geredet wird und nicht davon was einzelne Politiker verbocken( typischer Bild leser Hauptsache negativ) . solch leute wie euch merken auch schon garnicht mehr das es eine Menge politischer Entscheidungen gibt die sehr positiv sind und anerkennung erfordern aber davon wird ja in den wenigsten Fällen im mainstream kanal erzählt. Ich empfehle allen Politikverdrossenen mal den Deutschlandfunk (Radio) da wird zum Teil Politik auch von beiden Seiten Beleuchtet(gut und schlecht). Tja und dein 5€ Beispiel zieht hier auch nich da wir hier in Deutschland einen ziemlich guten Arbeitsschutz haben im Zusammenhang mit Lohnvergütung. Transparenz gibt mir den Vorteil mich für meine Arbeit nicht mit 5€ abspeisen zu lassen. Weiss zwar nicht was das mit einem politischen System zu tun haben soll aber naja in Nordkorea zieht deine Lohnrechnung bestimmt ;-)

        — 0815jogger
      • Wenn man keine Ahnung hat…

        Es steht doch klar im Text, dass hier vom Bund ein Forschungsprojekt gefördert wurde. Das ist übliche Praxis.

        — Frank
      • 100% besser! Er lebt nur hier um seine sado masochistische Ader auszuleben! Wie die meisten anti deutschen die trotzdem noch hier leben!

        — Sebas
      • Eher um Geld abzugreifen. Tolles Deutschland..
        Da fehlt mal ein privates Unternehmen oder ein Gremium was von normalen Bürgern besetzt wird, was die Ausgaben des Staates überwacht. Ist ja nicht das erste Mal dass Steuergelder verschwendet werden, wie ihr es ja schon gesagt habt.
        Sowas macht mich echt sauer. Vor allem kann man als Bürger nichts dagegen machen. Das ist das Schlimmste.
        Jeder versucht Geld zu sparen und wirtschaftlich zu sein und der dämliche Staat macht das Gegenteil und erhöht bloß unsere Abgaben im Gegenzug.
        Mir egal ob’s wo anders besser ist oder nicht, solang meine Kohle hier abgezweigt wird.

        — Scoo
      • Natürlich gibt es sowas. Zwar nicht privatwirtschaftlich (zum Glück) und auch nicht mit Laien besetzt. Nennt sich Bundesrechnungshof: http://de.wikipedia.org/wiki/B.....chnungshof
        Und das gibt es auf Länderebene natürlich auch.
        Was nicht heißen soll, dass es bei öffentlichen Aufträgen nicht oft Verbesserungsmöglichkeiten gäbe… ;)

        — DasTausW
    • Total unpassende Antwort. Hier mal eine sinnvolle Antwort: ich bin froh in einem so offenen und entwickelten Land wie Deutschland leben zu dürfen :)

      — Immigrant
      • trotzdem ist das unglaublich oder? ich nenne nur berlin airport usw. klar ist es super, dass wir in dtl. auch noch kenntnis davon erlangen. aber es ist NICHT zu akzeptieren u wer weiss was wir alles NICHT erfahren!!!!

        — nizza380
      • @ immigrant danke des es mal einer positiv sehen kann! Top weiter so aber trotzdem nicht alles bieten lassen ;-)

        — 0815jogger
  1. Seit Toll-Collect, Stuttgart21 und dem Berliner Flughafen wundert mich bei unserer Bundesregierung nichts mehr.
    Ich glaube, man muss sich hier freuen, dass die Beträge (noch) nicht in die Milliarden gegangen sind.
    Ich bin fest überzeugt, an diesem Manko arbeitet man aber bereits.

    — Mike
    • Na wir haben es doch!
      In Deutschland verschenkt man Geld für Berater und Leute die so wie so keine Ahnung haben!

      — A. Pizzi
      • Da bei beiden Projekten nicht nur die Länder sondern auch der Bund seine Kohle verbrennt hat die Bundesregierung im Prinzip schon etwas damit zu tun.

        — Sonari
      • Eine ganze Menge. Sie finanziert es mit, sie genemigt sowas, Aufsichtsratsvorsitzende sind gerne Politiker (Wowereit, …) – haben somit Einfluss auf die Politik zugunsten der Unternehmen – außerdem sollte sie in der Lage sein den Geldhahn abzudrehen UND die angeblichen “Milliarden” überprüfen, etc. pp.

        y0urselfish
      • der bund hat weisungsbefugnis…und deshalb sehr wohl mitspracherecht

        — nizza380
  2. Nein das kann nicht sein!
    Wo bitte sehr sollen diese übertrieben Kosten her kommen?
    Wer kann das einem erklären?
    Würde mich wirklich interessieren wer was bekommen hat!

    — A. Pizzi
  3. …bei diesen Kosten hätte ich eine innovativere Oberfläche, Darstellung und Suchfunktion erwartet – wirkt nicht sehr professionell!

    — iHorstK
  4. So doof es klingt, aber der Preis ist durchaus “normal”. Habe mehrere Jahre in einer der Top30-Internetagenturen in Deutschland gearbeitet. Wenn ich diese “Brille” mal eben noch mal aufsetze, dann sind die veranschlagten Kosten ok, wobei natürlich ordentlich Marge eingerechnet ist.

    — Alex
    • Na ja ich weis nicht wer solche kosten veranschlagt aber Sie sind mehr als übertrieben und man sollte es als Steuerverschwendug Anzeige !
      Das ist nicht mal im Ansatz das Geld Wert!

      — A. Pizzi
    • Verstehe das ganze Gemotze hier auch nicht. Sicherlich hört es sich für eine Privatperson nach viel Geld an, aber wenn ich mir die Kalkulation der einzelnen Posten anguckt, wird das für mich auch immer gar nicht sooo viel.

      Aber im Internet ist ja eh jeder Experte von allem und steckt überall in der Materie drin…

      — .....
      • Ja und leider gibt es nach wie vor Leute die überzeugt davon sind unsere Politiker wollen nur unser Bestes. ;) – so what?!

        y0urselfish
      • Na ja, so naiv ist eigentlich niemand. Aber es ist auch falsch zu denken, dass Politiker prinzipiell nur an sich denken. Es gibt solche und solche. Wie sonst halt überall auch….

        Ich finde zwar auch, dass man sich das Projekt insgesamt hätte sparen können, aber evtl. interessiert es ja genug Leute…

        Private Firmen verballern auch enorme Mengen von Geld in gescheiterten Projekten. Wird da halt nicht so kommuniziert… Dass die Politik das dann genau so macht, verwundert mich nicht…

        — .....
    • Die Frage ist aber nicht nur der Preis sondern der generelle SINN des Projekts.
      Es bietet keinen echten Nutzen für User.

      — Blue
  5. Wie naiv einige sind. Das ist doch klar, dass da zig Tausende in die Taschen korrupter Leute fließen. Passiert immer dann, wenn ein Topf voll Geld zur Verfügung gestellt wird, mit praktisch keinem Boden. Wie das läuft? Leute die da was zu sagen haben, zahlen gerne völlig überzogene Rechnungen für Beratung, Planung, Analyse und Gutachten. Und die Rechnungsaussteller dieser “Leistungen” sind i.d.R. GmbH´s deren Gesellschafter-Geschäftsführer man selber, ein naher Angehöriger oder ein Freund ist. So schafft man das Geld ganz legal und offiziell zur Seite. Wer kann schon bewerten und nachweisen, dass mehrere eintages Beratungsgespräche wo Tagessätze von bis zu EUR 8.000 (ohne Vorbereitungs-, Fahrtkosten- und anderen Nebenkosten) berechnet werden, nie stattfanden. Bzw. der Inhalt des Gespräches nicht das Geschäft betrifft, sondern privater Natur war. Keiner kann das nachweisen, deshalb läuft diese Masche auch immer und überall wo öffentliche Gelder fließen. Aber wenn dann mal jemand die Kontoverbindung dieser Dienstleister mit den Kontoverbindungen der eigenen Angestellten vergleicht um wenigstens die dreistesten dieser Leute zu fassen, urteilt das Gericht, dass dieser Abgleich der Daten illegal sei und gegen das Persönlichkeits- oder das Datenschutzrecht verstößt…Ja, das Gericht urteilt, dass Du Dir Deine beiden Exceltabellen nicht ansehen darfst und vergleichen darfst…Das sagt doch schon alles…Egal, die legalen Raubzüge werden einem hier in Deutschland so leicht gemacht.

    — iPat
      • wahlchaos. das wird nie funktionieren.
        und was sollte ein wahlchaos auch schon bewirken?
        geh hin, klage, zeige an, mache öffentlich. nimm schusswaffen. morgen biste vergessen, denn fußball kommt!

        — Xavier Popavier
  6. Da die Seite ja nun wirklich keine unendlich große Menge an Daten verarbeiten musste, es sind schließlich nicht soo viele Apps verzeichnet hätte das ganze deutlich billiger ausfallen können bzw. müssen.

    — TheDinohund
  7. Immer raushauen die Kohle…

    Da wird über Griechen, Spanier, Portugiesen, Italiener etc. gelästert und hier ist die Korruption nicht besser.
    Es ist hier nur einfach noch mehr Geld da.
    Aber Klassenzimmer werden von Eltern gestrichen…

    Die Elbphilharmonie in Hamburg sollte mal 70000000€ kosten. Jetzt sind sie bei fast 700000000€!!!
    Ach, ist ja nur eine Null mehr…

    — Don Spyri
    • Das kommt doch nur durch die exorbitante Mehrwertsteuer in Deutschland, sonst wären es nur 560000000 *Irionie aus

      — Chrischii
  8. So einen Auftrag hätte ich auch mal gerne :)
    Wobei ich 30tsd Euro für 9 Monate Betrieb und Pflege nicht unbedingt viel finde. Ich vermute mal, die eerden dort nicht das 1und1 Sorgenfrei Paket 3.0 nutzen ;)

    — Klaas Mayer
  9. Weiß garnicht was ihr habt. Das ist ein Forschungsprojekt gewesen. Das heißt dafür wurde wohl irgendein wissenschaftlicher Mitarbeiter mit beschäftigt oder vielleicht sogar zwei. Das über ein Jahr und die meisten Kosten sind erledigt. Dann wird noch eine Diss zu dem Thema geschrieben, was ja in diesem Projekt mitfinanziert wird und noch ein oder zwei Hiwis eingestellt und schon hat kommt man auf solche Beträge.
    Nichts außergewöhnliches und vollkommen ok aber sieht natürlich erstmal heftig aus wenn man sich damit kaum auskennt.

    — Guenna
    • die meinsten denken an die tabelle, die oben erwähnt wird, und verstehen nicht, wie viele tabellenzeilen so einen betrag ausmachen können.

      — Xavier Popavier
  10. Aufregen können sich hier nur die Amateure. Wer vom Fach ist weiß, dass die Preise zwar hoch aber marktüblich sind. Dass diese Preise nicht gleichzeitig auch hohe Qualität bedeuten ist allerdings ebenso normal…

    — JotWee
    • so so…alle oeffentlichen projekte sind am ende preislich vollkomme. ueberteuert, weil sich viele dabei die taschen voll machen…das hat nichts mit marktueblich zu tun aber viel mit ueblich aber nicht mit gut!!!!!

      — nizza380
  11. Monatlich Betriebskosten von ca. 8000€
    Was haben die da hingestellt?
    Nen ausreichenden Webspace kann man für 5€ im Monat miieten.
    Nen reduntanten gemanagten Server für max. 300€…

    Haben die gleich nen Rechenzentrum gemietet???

    — Micha
  12. Ich bin Prüfer bei einem Treuhänder (in meinem Projekt beliehenes Unternehmen eines Bundesministeriums) ob die Preise “üblich” sind spielt aus fördermittelrechlicher Sicht keine Rolle. Eine Rolle hingegen spielt es ob bei der Auftragsvergabe (Gesamtsumme exkl. Steuer) auch die Vergabeverordnung (VOL) eingehalten wurde. Diese Besagt bei einer Gesamtsumme bis 200.000€ Bundesweite Ausschreibung verpflichtend und ab 200.000€ EU-weit verpflichtend (ganz kurz zusammengefasst). Mich als Prüfer würden zuerst die 3 Vergleichsangebote interessieren, da eine sogenannte “freihändige” Vergabe (d.h. ich geb’s dem Büro von Kalle, denn der hat das letzte mal schon so gut gemacht” unmöglich ist.

    Manuel
    • Unmöglich also?
      Und wenn alle 3 Alternativen dem Kalle “gehören”? Oder auch nur 2. Reicht ja ersma, er kommt bei 5 von 15 Ausschreibungen an die Penunsen.

      — Xavier Popavier
  13. Da wurde Connie aber übers Ohr gehauen. Leistung entspricht in keinster Weise dem Preis. Hammer für was wir Geld haben.
    Jetzt weiß ich warum Angela schwere Zeiten angekündigt hat, die muss was gewusst haben! Bundesrechnungshof einschalten via Petition. Die sollen prüfen und darlegen was solche immensen Summen für “nichts” rechtfertigt!

    — Fm
  14. Es ist unglaublich, dass ihr Deutschen (Ich meine natürlich nicht alle aber solche, die sich über das hier oder Stuttgart 21 aufregen) so unglaublich geldgierig sein könnt. Um ein aktuelles Beispiel zu nennnen: Stuttgart 21. Ihr könnt für ein paar Milliarden einen super Bahnhof zu bekommen, welcher auf jeden Fall auf ein Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen wird, wenn man dann mal eines baut und hier in der Schweiz hat man für ca. 22 Milliarden die Neat (ein Tunnel durch die Alpen um die beiden Kantone Bern und Walliszu verbinden) gebaut. Und dort ist kein einziger auf die Strasse gegangen oder hat protestiert und der Nutzen ist auch deutlich kleiner als für die paar Milliarden einen Bahnhof zu bauen.
    Und noch ein Beispiel: Der Preis für den Cheeseburger bei Mc Donalds wurde von 1€ auf 1,5€ erhöht und ein riesen Shitstorm wurde auf Facebook losgelassen, dass sogar die Nachrichten davon berichteten, in der Schweiz kostet der Burger 2,5 Fr. Was man mit den ähnliche Verhältnissen nicht rechtfertigen kann.
    Aber auf was ich eigentlich sagen wollte, wieso seid ihr so geizig?

    — Valentin
    • Was hat denn eine sinnvolle Ausgabe von Steuergeldern mit Geiz zu tun? Der betrag mag gerechtfertigt sein, aber der Sinn erschliesst sich leider so manchem nicht. Wäre es durch private Gelder finanziert, wäre ich ruhig aber so? Und wenn ein die sog. Volksvertreter, die bei der Planung eines solchen Projektes selbst nicht durchsehen, Gelder bewilligen deren Nutzen für die Allgemeinheit gleich Null ist, denke ich schon, dass ein kleiner Ausflug ins Gebiet der Kritik nicht schadet.

      — EricD
      • Der Sinn von 1 Milliarde Franken für Raumfahrt pro Jahr auszugeben, ohne auch nur irgendeine raumfahrttechnische Einrichtung zu haben, scheint für manchen Schweizer (wie auch mir) auch nicht klar zu sein, trotzdem meldet sich niemand, dass es wenig Sinn macht so viel dafür auszugeben.

        — Valentin
    • Warum WIR ALLE so geizig sind? Hmmm.
      Was hat das denn mit Geiz zu tun?
      Nur weil die Schweizer bei ‘nem 22 Milliarden-Tunnel nicht auf die Strassen gehen? – Bleibt doch jeden selbst überlassen. Ist doch auch OK.

      Hier wurden 260.000 EUR für ‘ne Online-Tabelle kalkuliert. Finde ich zwar auch ‘n bisschen teuer, wundert mich aber auch nicht wirklich. Mich würde eher interessieren ob tatsächlich eine richtige Ausschreibung stattgefunden hat!!! ;-)

      Und dass ‘n Cheeseburger ich der Schweiz das doppelte kostet ist mir klar – schließlich sind die Gehälter in der Schweiz auch meist doppelt so hoch wie in Deutschland.
      Habe einige Kollegen (2D, 3D, Motion, Audio) und auch Kunden (TV/Radio/Mittelstand) in der Schweiz. Da zahlen Kollegen sicher das doppelte an Miete, die haben aber auch den doppelten Stunden- oder Tagessatz! ;-)

      Das ist ja wie wenn sich die Rentner in Ostdeutschland beschweren dass Ihre Renten nicht so hoch sind/waren wie die der Westdeutschen!!! Ja natürlich nicht – in Ostdeutschland kostet das Leben auch nicht so viel wie im Westen. In Frankfurt/Oder kann man sich für 300EUR ‘ne Wohnung mieten – In Frankfurt/Main bekommst du für 300EUR/Monat nicht mal ‘n Stellplatz für’s Auto!
      Warum ziehen denn z.B. auch so viele “Internet-” Firmen (Hoster, Agenturen, Studios) nach Ostdeutschland? Weil die Mieten und die Gehälter so günstig sind. Der Standort ist ‘ner Firma die quasi nur im Internet existiert und nicht auf Kunden vor Ort angewiesen ist doch völlig egal. Wohnen würd’ ich da auch ungern – aber wirtschaftlich macht’s Sinn.

      — JD
      • Du vergisst bei deiner Rechnung, dass die Schweizer ein Drittel weniger Steuern zahlen, als die Deutschen. D.h es bleibt weßentlich mehr hängen.

        Eine Zahl sagt alles: das ersparte Vermögen der Schweizer beträgt durchschnittlich € 120’000.- € in Deutschland sind es 21’000.-€

        Steuerverschwendung gibt’s auf der ganzen Welt. Für Verschwendung scheinen Regierungen besonders anfällig zu sein, wäre ein Land eine Firma, sähe das schon wieder ganz anders aus….

        — olo
  15. na und?
    manche leute wittern doch immer sofort verschwörung und denken, jeder wolle sich persönlich an ihnen bereichern.
    wie viele leute haben an diesem projekt gearbeitet? wie lange? diese info wird im artikel nicht gegeben. wie kann man sich also erlauben, ohne jegliches wissen sofort “korruption” und “abzocke” zu schreiben? ein kindergarten ist das hier manchmal. vielleicht werden einige hier mal erwachsen und fangen an ihren kopf zu benutzen.
    Monatslohn * Anzahl der Mitarbeiter + Nebenabgaben + Immobilienmiete + Hardware + …
    Na? Klingelts? Das ist doch kein 1-Mann-Job eines Schülers gewesen…

    — cc
  16. Sind doch mal gerade etwa 5 Vollzeitstellen bei 100.000€, alles gut.
    Design dauert auch was. Preislich nichts anzukreiden.

    Die Umsetzung ist einfach Schei?e & verbuggt.
    Wieder mal Affen eingestellt.

    — MRPlus
  17. Ich frage mich wo diese zahlen herkommen. 21 000 euro sparguthaben pro nase. Ich hab minus aufm konto meine freundin auch und fast jeder den ich kenne hat keine 5000 euro gespart, da fragt mann sich doch wo die ganze kohle sein soll. Ich finde das niemand das recht hat soviel mehr zu bekommen nur weil er vielleicht gut singen kann oder sonstiges, über die zeit wird sich aber erkennen lassen das dieses system keinen dauerhaften bestand haben kann. Politik geht mir am arsch vorbei, ich bin raus aus dem alter um mich über sowas noch aufzuregen, man hat da eh nur die wahl zwischen sodom und gomora.

    — Hotpfanne

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