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Echtzeit-Benzin-Preise: Gesetzentwurf plant Smartphone-App und Mithilfe der Tankstellen

News 52 Kommentare

Die Billiger-Tanken-Apps die sich bislang aus dem AppStore laden lassen, setzten fast ausschließlich auf die Preismeldungen ihrer Community. Pendler die beim Warten an der Aral-Kasse noch schnell den aktuellen Spritpreis in die Datenbank einpflegen könnten demnächst jedoch der Vergangenheit angehören. So hat der Deutsche Bundestag jetzt einen Gesetzentwurf vorgelegt (PDF-Download), mit dem die tagesabhängigen Preisschwankungen automatisch verarbeitet werden und dem Endverbraucher anschließend per Spmartphone-App zugänglich gemacht werden sollen.

Das Handelsblatt berichtet:

Geplant ist, dass die Daten in Echtzeit an eine sogenannte “Markttransparenzstelle” übermittelt werden, die diese an die Informationsdienste im Internet und über Smartphone-Apps oder die Navigationsgeräte weitergibt, und so über die günstigste Tankgelegenheit informiert. Daneben soll auch der Großhandel mit Gas und Strom überwacht werden. Damit das Gesetz in Kraft treten kann, muss nun noch der Bundesrat zustimmen.

Im Falle der Einrichtung einer Markttransparenzstelle soll die Tankstellenbetreiber verpflichtet werden, Preisänderungen für Superbenzin und Diesel in entsprechende Datenbanken einzuspeisen

Diskussion 52 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • Ein großer Schritt für die Politik, ein kleiner für die Verbraucher – letztlich ist es eine große (Wahlkampf-)Show ohne Konsequenzen für die Mineralölkonzerne.

      — Vertex
    • Ein langer Weg? Ach was, die 2 € pro Liter kommen schneller als wir uns umschauen können. Die App wird aber helfen, die täglichen Preissprünge etwas auszubremsen.

      — clafis
  1. Dann dauerts noch ein halbes Jahr bis die App da ist und wahrscheinlich eh nicht richtig funktioniert.

    Ein Schritt in die richtige Richtung ist es aber allemal.

    — Patrick
  2. Was ja dann Preiserhöhungen direkt möglich macht, da Preise in Echtzeit natürlich auch von der konkurrenz eingesehen werden können. Die können dann direkt nachziehen…

    Pops
  3. ….in Fachkreisen auch als “Clever Tanken”-Gesetz bekannt. Da bräuchte man App-seitig zumindest das Rad nicht neu zu erfinden

    — Axel
  4. Anstatt die Preisabsprachen der Tankstellen zu unterbinden, lassen die lieber ne App entwickeln… Die Deutschen Politiker haben alle Ihr Hirn abgeschaltet…

    — Selcuk
    • Dann mach doch mal einen Vorschlag, wie Du die Preisabsprachen unterbinden würdest. Bislang hat’s ja noch nicht mal jemand geschafft, diese Absprachen überhaupt nachzuweisen.

      Manche schalten ihr Hirn auch beim Posten aus….

      — Axel
      • Preisabsprach sind doch schon lange verboten. Da man diese aber nicht nachweisen kann, bleibts wohl so wie es ist.

        Stefan
      • Natürlich sind Preisabsprachen verboten. Nichtsdestotrotz gibt es sie…

        — Axel
      • Dann Schau die mal entsprechende Berichte an wo ausdrücklich gezeigt wird wie die einzelnen Unternehmen die Preise der Konkurrenz checken und sich danach richten wie sie ihre eigenen Preise verändern ;)

        — Sascha
    • Naja, immerhin ist die OPEC das größte Kartell überhaupt, ever… Wen wundert’s da wenn die Kinder sich ähnlich verhalten…

      — wolfi
    • also wenn dann alle Preise in einer Datenbank sind dürfte es doch es doch möglich sein Preisabsprachen einfacher aufzudecken. Ich denke mal da werden sich Tendenzen zeigen. Ob sowas dann auch ein ausreichender Beweiß ist eher fraglich. Aber dem Verbraucher wird damit doch sowieso geholfen denke ich

      — Julian
  5. Gibt’s in Ö schon seit einiger Zeit, und klappt recht gut.
    Die Tankstellen sind verpflichtet Preisänderungen ständig und sehr zeitnah zu melden und dürfen außerdem nur noch 1 Mal pro Tag (genau um 12.00) die Preise erhöhen, senken dürfen sie natürlich jederzeit.

    — wolfi
      • Wo steht was das der Sprit billiger wird hawara ?? Ich zahl weniger weil ich scho in da früh weiß wo die günstigste tankstelle auf mein weg is.

        — iFlo
  6. Ich finde das ist ein falscher Ansatz. Nur mal als Denkanstoß: warum funktioniert Facebook? Weil alle mitmachen und die Informationen in der Comunity erzeugt werden! Wie kann dementsprechend in nahezu Echtzeit der Benzinpreis erfasst werden? Durch die, die tanken. Ein solches System ist mit wesentlich weniger bürokratischem Aufwand umzusetzen und steht nicht in Abhängigkeit der Anbieter.

    — Alex
    • Das gibt es schon und es funktioniert leidlich. Die Preise sind nicht immer aktuell.

      Und beim Benzinpreismelden lernst du keine Frauen kennen (weswegen Facebook funktioniert).

      — Chris
      • …alles eine Frage des Programmkonzeptes und ob man das überhaupt will. Beim Melden von Blitzern lerne ich auch niemanden kennen (ausser evtl. bei Waze) und trotzdem wird es gemacht.

        — Alex
      • Ich habe gerade meine crativen 5 Minuten: stell dir vor, die App wäre mit Facebook verknüpft, bzw. dort integriert. Dann könnte man nicth nur seinen Ort veröffentlichen (die Tanke), sondern gleichzeitig auch den Preis. Bedeutet konkret: es muss seitens Facebook ein Button “Stuff” her. Den gedrückt, wird Der ort abgefragt, der Gegenstand (Benzin, Diesel, Burger, Drink) und anschließend der Preis. Damit hätte man langfristig nicht nur den Benzienpreis aktuell im Netz, sondern kann sich den Preis für alle möglichen Produkte weltweit und ortsbezogen anschauen. Krass, ich muss das patentieren lassen!

        — Alex
      • Ja genau, virtuelle Frauen für deine feuchten Träume. Wenn du sie dann noch in der im Netz üblichen Neandertalersprache ansprichst, wird es das perfekte Date ;-)

        — Technikelse
    • bei mehr-tanken fehlen manche Tankstellen, voralem kleinere freie Tankstellen. Das melden einer solchen Tankstelle ist etwas umständlich, wenn man sich nicht direkt dort befindet.
      Ansonsten sind mittlerweile die Preise recht akzeptabel schnell eingepflegt und zumindestens rund um Köln auch richtig und verfügbar.
      Clever-tanken fand ich den support ziemlich dreist und unfreundlich. Vor nem Jahr war dort die Datenbasis aber eigentlich besser als bei mehr-tanken…

      — komacrew
    • Ich nutze mehr-tanken schon seit einiger Zeit und habe schon viel Geld dadurch gespart, dass ich nur um die Ecke zu einer günstigeren Tanke gefahren bin oder die Preise meiner Favoriten verglichen habe.
      Das einzige Manko, dass die Preise dort nicht immer aktuell waren, wird sich durch das neue Gesetz nun sehr bald erledigt haben.
      Ich kann’s kaum abwarten und hoffe, dass wir den Multis doch noch ein Schnippchen schlagen werden!

      — JoWa
    • Ich nutze seit langen clever-tanken und bin begeistert. Die App wird regelmäßig sinnvoll erweitert und verbessert und funktioniert schnell und zuverlässig. Natürlich sind die Preise nie 100% aktuell, aber zeitliche und regionale Tendenzen werden immer korrekt dargestellt, mir spart die App bei jedem Tankvorgang einige Euro, da ich 35km pendle und dann meine Tankstopps nach den Preisen einrichten kann. Im letzten Update ist die App auch nach meinen Vorschlägen so umgebaut worden, dass man mit zwei Klicks zur Preis-melden-Seite der nächsten Tankstelle kommt, seitdem kann man sogar unterwegs mal flott im Vorbeifahren Preise melden, wenn wenig los ist, und die Preise sind spürbar aktueller geworden, zumindest da, wo ich wohne. Im ländlichen Raum klappt das allerdings weniger gut, was man gut beobachten kann. Clever Tanken ist super, ich hoffe, dass die App gut in die neue Datenbank integriert wird und weiter besteht, dann hält vielleicht ohne Meldefunktion, die dann ha überflüssig sein dürfte, vorausgesetzt alles funktioniert wie es soll.

      — Powerslider
  7. Wenn man überlegt, wie lange es dauert Gesetzesentwürfe in Gesetze umzuwandeln, könnten wir ja vielleicht schon Ende 2019 damit rechnen.

    — Yankman
  8. Und was soll die App bringen?
    Die machen die Preise wie sie wollen. Was bringt es dir, wenn du weißt dass es bei XY einen Cent billiger ist? Dann kannst du spazierenfahren. OK, wenn das wichtig ist dann mach es.
    Es ändert nichts an der Situation dass die Bundesrepublik uns mit den Steuern darauf ausbeutet und dass die Erdölindustrie eh macht was sie will. Außerdem werden wir alle so oder so auch bei 5 EUR pro Liter noch das Auto volltanken.
    Das Problem ist dass Freie-Energie, die es gibt (einfach mal recherchieren) unter Verschluss gehalten wird, damit man uns mit Ölpreisen und Steuern aufs Atmen (Stichwort CO2 Lüge) abzocken kann.

    — FW
    • Solange der Staat mitverdient, und das nicht schlecht, wird man von dem bisherigen Konzept nicht abweichen. Solange wir meine Maut haben isses auch ok, wird eben direkt über den Sprit erhoben.
      Auf meinem Weg zur Arbeit hab ich min. fünf Tankstellen mit Abweichungen von bis zu 8 Cent. Da wäre es toll vorher zu Wissen ob die erste oder die letzte die günstigste is…

      — Chris
      • Genau da sehen einige nun die fatale Lücke im Konzept, da die Tankstellen sich nun nach den andere Tankstellen richten können (in Echtzeit) und ich denke dann wird die Differenz zwischen den Höchst- und Tiefpreis nur noch bei 1-2 Cent liegen.

        — Integer
    • Du meinst: Perpetum mobile-Reaktoren?
      Im Freie Energie-Kraftwerk müssen im Dreischichtbetrieb immer ein Magier anwesend sein, die unablässig die erforderlichen Zauberprüche rezitieren ….

      — Hopfi
  9. Die Preise pflegt ARAL übrigens schon kA wie lange auf ihrer eigenen Homepage für jeden ersichtlich ein

    — komacrew
      • Ich wollte auch eher darauf hinaus das es bereit eine Gesellschaft gibt die das unbürokratisch vollzieht. Wenn die anderen wie Shell das genauso handhaben würden könnte man mittels einer simplen SQL Abfrage auf die Datenbanken alle Werte abrufen und darstellen

        — komacrew
  10. Naja…. Willkommen in der Bürokratie. Da kommen kosten ins Spiel, die dann wieder die Verbraucher zahlen muüssen.

    — Jojodyka
  11. Hilft nicht,

    da es weiterhin Absprachen unter den Konzernen geben wird. Mal erhöht der eine, mal der andere. Eine Krähe pickt der Anderen kein Auge aus.

    Die Preise werden weiterhin steigen!

    — digitall
  12. Der Spritpreis ist seit 1950 weniger angestiegen als die Inflation. Also seid glücklich noch so “günstig” tanken zu können. Öl ist nun mal begrenzte Ressource. Und nein, ich fahre nicht nur Fahrrad, ich fahre genauso viel Auto. Lernt endlich ‘mal, dass nicht jeder Weg zum Bäcker mit dem Auto gemacht werden muss oder wohnt nicht irgendwo am Arsch der Welt, nur weil es da angeblich günstig sei. Sieht man ja, wie günstig es dort dann ist.
    Damit meine ich sicherlich nicht jeden hier, aber einige werden sich bestimmt angesprochen fühlen. Und nun: Lass eurem Hass freien Lauf, wenn ihr sonst nichts zu tun habt.

    — Dani
    • Ich frag mich, warum nicht dauerhaft auf Diesel umgestellt wird, immerhin ist der künstlich herstellbar…

      — Kraine
  13. Soweit ich weiß, ist doch geplant, dass die Mineralölgesellschaften ich Benzinpreise für den Folgetag melden müssen und ihn dann an dem Tag auch nicht mehr erhöhen dürfen. Hört sich für mich erst mal nach einer guten Idee an.

    — Oli
  14. Also die HEM bei uns sendet schon länger direkt Daten raus. Finde ich gut. Wüsste nicht warum das “kompliziert” sein soll wie manche Politiker der Opposition behaupten.

    — Stego
  15. Eigentlich kann bei Preiseinsicht der Anbieter der Preis nur nach unten gehen, wenn die Anbieter merken das verstärkt beim Billigheimer gekauft wird.

    Mist, warum ist die Schrift in den Kommentaren so verteufelt klein? Sollen Ältere hier ausgeschlossen werden?

    — Karl

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