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Apples neuer AppStore-Ansatz: Reaktionen auf die transparentere und offenere Ausrichtung der AppStore-Eingangskontrolle

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16 Kommentare 16

Das gestern von Apple veröffentlichte Statement zu den Richtlinien beim Prüfen einer App für die Zulassung im AppStore sorgt aktuell für erhebliches und zumeist positives Feedback in der Branche.

So freut sich Adobe über die „großartigen Neuigkeiten für Entwickler“ und berichtet von ersten Rückmeldungen iPhone-interessierter Flash-Entwickler die bestätigen, dass einige der in der Flash-Entwicklungsumgebung erstellten AppStore-Anwendungen bereits in den AppStore aufgenommen wurden.

Auch Google hat auf Apples Entscheidung, alle am Markt befindlichen Werbeanbeiter bis auf weiteres ungehindert im AppStore agieren zu lassen, positiv reagiert: „This is great news for everyone in the mobile community„, schreiben die Redakteure des Google-Blogs und versprechen auch weiterhin an den bestmöglichen Werbe-Lösungen für das iPhone zu arbeiten.

Doch nicht nur Googles Werbe-Abteilung, auch die für die GoogleVoice-Anwendung verantwortlichen Programmierer können aufatmen. So scheint Apple den Weg für Googles Voice-Applikationen – nach Monaten des öffentlich ausgetragenen Streits – nun endlich freigeräumt zu haben. Googles VoIP-Lösung wartete gut ein Jahr auf die Freigabe für den AppStore wurde von Apples Software-Prüfern bislang jedoch komplett ignoriert.

Wer sich noch mal ausführlich mit den von Apple angekündigten Änderungen in den Entwickler-Vereinbarungen auseinandersetzen möchte, sollte sich die folgenden drei Links genauer anschauen:

  • Das Wall Street Journal vergleicht die überarbeiteten Passagen Wort für Wort.
  • Appadvice übersetzt die zum Teil recht technischen Bestimmungen, in einfaches Englisch.
  • John Gruber verweist auf Apples lockeren Umgangston im den frischen Dokumenten und führt eine Hand voll Beispiele an
  • We have over 250,000 apps in the App Store. We don’t need any more Fart apps.

    If your app doesn’t do something useful or provide some form of lasting entertainment, it may not be accepted.

    If your App looks like it was cobbled together in a few days, or you’re trying to get your first practice App into the store to impress your friends, please brace yourself for rejection. We have lots of serious developers who don’t want their quality Apps to be surrounded by amateur hour.

Freitag, 10. Sep 2010, 11:02 Uhr — Nicolas
16 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Abwarten und Tee trinken.
    Apple bestimmt ja immer noch, was in den AppStore kommt.

    • …und ohne ihr Anwalt zu sein, kann man sagen: Und das ist in Ordnung so!

      Wenn ein Kaufmann ein Shop aufmacht, bestimmt er, womit er handelt. Nicht seine Lieferanten.

      Das Jammern von Entwicklern ist so albern wie etwa eine Google-Demo vorm Karstadt: „Nehmt unsere Telefone in eure Regale auf!“

  • Kommt jetzt doch der richtige Opera & Firefox Browser für das Iphone raus?

  • Expertenmeinung

    GV Mobile?
    Also, beim GV möchte ich nun wirklich nicht telefonieren…

  • DER richtige Opera ist auf keinem Handy.
    Nur Opera Mobile oder Mini. Den Mini gibts schonf für’s iPhone aus’m AppStore.

  • dass jetzt jeder seine eigenen Entwicklungstools benutzen kann, find ich nicht gut.
    kommen nur minderwertige apps raus.
    wenn denn nächstes jahr neue Features mit iOS5 kommen, will man dann warten, bis von Adobes Gnaden ein paar Jahre / Jahrzehnte / garnicht ein update herauskommt ??? so geschehen bei den MAC Programmen von denen.

    die sollen die offiziellen Tools lernen und gut ist. wer das nicht kann, soll woanders minderwertige Apps bauen und die in android stellen.

    Grüße !

    • Eigentlich hast Du recht, aber es wäre ja kein Problem, wenn sich Apple erbarmen würde, endlich für WIN etwas herauszubringen. Ehrlich: Diese Erwartung, dass sich ejder einen Mac hollt oder noch besser: das alle einen haben, ist wirklich etwas „daneben“. Das stört mich – und andere bestimmt auch ;)

  • Klari st es gut, dass Apple immer noch die Kontrolle aht, aber es ist wirklich genial, dass die endlich (bestimmt dank einer Behörde) kapieren, dass man etwas offener sein sollte.

    Jetzt stellt sich mir nur die eine Frage:
    Kann ich unter Windows entwicklen oder brauche ich immer noch ’n Mac dafür? :)
    Danke

    • Du brauchst einen Mac um richtige Apps zu entwickeln, mit Windows kann man meines Wissens nur Web-apps entwickeln und das auch nur in eingeschränkten maße.
      Ich hoffe das klärt deine Frage.

  • Hi
    Ich habe ein Mac und möchte gerne ein paar Ideen was apps angeht realisieren und bekomm nicht ganz den Dreh raus. Vielleicht ist hier einer der lust, Zeit und die nötige Erfahrung hat mit mir zusammen zu arbeiten.
    Meine Mail ist soschek@live.de
    Würde mich freuen über ernst gemeinte Anfragen
    Gruß
    ilady.de

  • Zitat:“So freut sich Adobe über die “großartigen Neuigkeiten für Entwickler” und berichtet von ersten Rückmeldungen iPhone-interessierter Flash-Entwickler die bestätigen, dass einige der in der Flash-Entwicklungsumgebung erstellten AppStore-Anwendungen bereits in den AppStore aufgenommen wurden.“

    Hmm, versteh ich das richtig? Können bald flashbasierte apps genutzt werden? Wenn ja, dann versteh ich Apple mittlerweile so. Damals haben sie wehement gegen Flash agiert und nun öffnen sie immer mehr die Tore. Beudeutet es, dass Apple früher bloß nicht zugeben wollte, dass die Hardware vom Iphone 3G/3GS nicht ausgereicht hätte/hat um mit Flash umzugehen?

  • Dass Apple kompletten AppStore kontrolliert mag sicherheitstechnisch richtig sein, aber aus Sicht des Marktes sicher nicht. Wenn ich etwas kaufen will und es bei händler A nicht bekomme, dann geh ich zu händler B. Dieses ganz normale verhalten, dass an einem freien Markt üblich Ost unterstützt Apple nicht, und das finde ich falsch.

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