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Zum Nachlesen: iTunes Store, Apple Music & Datenschutz

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4 Kommentare 4

Nach der Installation von iOS 11.3 haben wohl alle der hier mitlesenden iPhone-Anwender Apples neue Datenschutz-Informationen abgenickt. Gelesen werden den ellenlangen Text aber nur die wenigsten haben. Gute Nachrichten: Wer diesbezüglich Nachholbedarf sieht, kann diesen jetzt im Netz stillen.

Datenschutz

Apple hat die beiden, auf den 29. März 2018 datierten Datenschutz-Texte jetzt auch in ihren deutschen Version auf dem hauseigenen Support-Portal veröffentlicht und bietet den vollen Wortlauf auf den beiden folgenden Seiten an.

Anders als bei zahlreichen Mitbewerbern sind die Texte verständlich formuliert und erklären in einfachem Deutsch welche Nutzungsdaten von Apple erhoben, ausgewertet und gespeichert werden. So geht Apple unter anderem darauf ein, wie eure Handynummer genutzt wird, um ein über den Provider abgeschlossenes Apple Music-Abo zu verifizieren:

Falls dein Telefonanbieter eine Apple Music-Mitgliedschaft anbietet, überprüft Apple deine Telefonnummer, um zu bestimmen, ob deine Mitgliedschaft durch einen Partneranbieter initialisiert wurde. Falls du dich über deinen Anbieter angemeldet hast, wird deine Telefonnummer zur Identifikation deines Accounts verwendet. Wir werden die deiner Mitgliedschaft zugeordnete Telefonnummer nur verwenden, um deinen Account bei der Anmeldung zu überprüfen und deine Apple Music-Aktivität mit deinem Account zu verknüpfen.

Im App Store-Text erklärt das Unternehmen welche Informationen während eurer Nutzung des Mobilen Software-Kaufhauses gesammelt werden:

Zum Verbessern der Store-Erfahrung werden Informationen zu deiner Nutzung gesammelt, einschließlich Informationen dazu, wann du den Store öffnest oder schließt, welche Inhalte du suchst sowie welche Inhalte du ansiehst und lädst. Außerdem werden Informationen zu deinem Gerät wie Geräteart, Version des Betriebssystems und verfügbarer Gerätespeicher gesammelt. Diese Informationen werden möglicherweise dazu verwendet, zu evaluieren, ob die angeforderten Inhalte geladen werden können, wie du deinen Gerätespeicher nutzt sowie um zu erfassen, ob das Gerät über eine WLAN-Verbindung oder mobile Daten mit dem Internet verbunden ist.

Donnerstag, 05. Apr 2018, 19:51 Uhr — Nicolas
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  • Wie man an den kommentaren hier sieht, interessier sich deutschland extrem für Datemschutz :D Würde es hier jetzt wieder um irgend ein Design von irgend einem Gehäuse gehen, wäre die Kommentar Spalte voll

  • Und in iTunes werden nun die Mausbewegungen, wie lange man auf einem Artikel verweilt, wie lange man den Text liest mitgetrackt und an  gesendet. Stand im neuen uPdate drin.
    Soviel dazu

    • @NoVa

      Du lügst.

      Im Übrigen verwechselst du an dieser Stelle Facebook/Whatsapp, die für genau die Funktion (Tracking von Mausbewegungen, Verweildauern etc.) ein Patent angemeldet haben, um damit Big Data noch personalisierter hinzubekommen.

      Apple geht genau dem umgekehrten Weg: „Zum Schutz deiner Privatsphäre wirst du mit deinen Informationen nur Segmenten zugeordnet, die mindestens 5.000 Personen umfassen.“ Zusätzlich erzeugt Apple „Nutzergruppen mit ähnlichen Verhaltenscharakteristiken“ mit der geringen Größe 5, welche dann Drittanbietern, vorwiegend den Entwicklern, zur Verfügung gestellt werden. Apple sammelt hierbei „nur“ (mir geht das immer noch zu weit“ den Suchverlauf des Nutzers, nicht aber Verweildauern oder Mausbewegungen.

      Die Personalisierungsbemühungen und hirnamputierte AI-Grütze von Apple ist immer noch kritisierbar, und sei es, weil sie ein Einfallstor für die Nutzermanipulation darstellt, sei es, weil die erhobenen Daten immer noch auf das Individuum zurück geführt werden können, wenn sie in die falschen Hände gelangen (z.B. unsere superlieben Geheimdienste), sei es, weil auf diesem Wege die Nutzer entmündigt werden, sei es, weil diese personalisierten Daten schlicht zu umfangreich sind und zu lange gespeichert werden. Dazu muss man aber auch wissen, dass die meisten Personalisierungsoptionen von Apple für Werbung an deutsche Kunden noch nicht implementiert sind.

      (vermutlich darum, weil Apple mit der Lokalisierung hinterher hinkt und im deutschen Markt kaum ein Werbetreibender dafür zu zahlen bereit ist)

      Apple sollte seine Bemühungen viel eher darauf richten, seinen Store besser und gezielter durchsuchbar zu machen, statt die Kunden mit entmündigenden und vom Konzern gesteuerten Such- und Werbeergebnissen (zwecks Steuerung von Kaufverhalten) zu peinigen – das ist jedenfalls meine Meinung. Da wäre noch EXTREM viel Luft drin für einen weitaus besseren Apple Store.

      Ich wundere mich sehr, dass dies in der Presse nur äußerst wenig zum Anlass genommen wird, um Apple zu kritisieren. Offenbar haben wir uns an diese Form von Nutzer-Bevormundung inzwischen gewöhnt – und so auch die Redaktionen.

      Aber: Mit wildem Herumlügen dienst du deinem Anliegen jedenfalls nicht.

  • Werde mir am Wochenende den Text zu Gemüte führen. Vertraue aber trotzdem auf Apples Aussagen, da -wenn diesbezüglich gelogen wurde- für Apple ein Imageschaden entstünde, der nicht so einfach reparabel wäre.

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