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Widersprüchliche Berichte zu Apples Umgang mit Gewalt und Waffen

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Bildschirmfotos, Screenshots und Videos auf denen Waffen, Explosionen und gewalttätige Szene abgebildet sind, führen derzeit zu einer Ablehnung durch das App Store Kontroll-Team. Dies berichtet das Spiele-Magazin Pocketgamer unter Berufung auf mehrere Entwickler-Berichte.

waffe

Apple gehe derzeit, so der Reporter Mark Brown in seinem Artikel, verstärkt gegen die Macher all jener Anwendungen vor, die auf ihren Screenshots Waffen und Kriegsgerät präsentieren würden und verlangt von den betroffenen Developern die Änderung des eingereichten Promo-Materials.

Zwar seinen die Spiele selbst nicht von den Änderungswünschen betroffen, aus dem begleitenden Info-Material müssten die abgebildeten Waffen jedoch entfernt oder aber zumindest verpixelt werden.

Apples Entwickler-Richtlinien weisen in Punkt 3.6 schon seit geraumer Zeit auf die Vorgabe hin, Anwendungen die mit einer Altersfreigabe von „4+“ gekennzeichnet sind, ausschließlich mit kindgerechtem Promo-Material zu versehen:

Apps with App icons, screenshots, and previews that do not adhere to the 4+ age rating will be rejected

Jetzt scheint Cupertino damit begonnen zu haben die Richtlinie auch durchzusetzen.

Apple-Blogger Jim Dalrymple hält jedoch dagegen. In einem jetzt veröffentlichten Eintrag informiert Dalrymple über ein Gespräch mit Cupertino. Demnach sei Apples Handhabe wesentlich entspannter als noch in den vergangenen Jahren. Von einer zunehmende Kontrolle könne keine Rede sein.

I spoke with Apple about this today and they told me the company is being more liberal lately with what it allows in the App Store for images and screenshots. I don’t know the specifics of individual games, but overall, Apple is being more lenient of late.

Freitag, 13. Feb 2015, 11:30 Uhr — Nicolas
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  • Ein Jugendschutz wäre sinnvoller. Damit diverse Apps erst nicht angezeigt werden oder geladen werden können. Das gleiche für nicht unterstützter Hardware.

    • Unglaublich, DNN gibt zu, dass Apple nicht perfekt ist.

      • Ich bin zwar auch ein Großer Apple Sympatist, aber ich sehe auch das Apple nicht „perfekt“ ist. Aber wer ist das schon?
        Manchmal komme ich mir vor wie im Kindergarten bei solchen Kommentaren…

      • Ich war mal Apple Sympathisant. Jetzt bin ich nur noch Apple User.
        DNN ist aber jemand, der normalerweise keinerlei Kritik an Apple zulässt. Ich bin davon überzeugt, dass das iPhone zur Zeit das beste Smartphone für mich ist, obwohl es nicht fehlerfrei ist. Deshalb würde ich von DNN schon als Fanboy bezeichnet. Er wollte oder konnte mir allerdings auch nicht sagen wovon.
        Deshalb war ich von dieser Aussage wirklich überrascht.

      • „Sympatist“? Ist das ne extreme Form von Sympathisant?
        @Ouzo: Jeder kommt irgendwann wieder von der droge runter ;)

      • Habe auch nie gesagt das Apple perfekt ist. Ouzo zählt zu den Leuten die zu viel reininterpretieren wenn man mal eine andere Meinung hat.

      • Unberechtigte Kritik werde ich trotzdem anfechten wenn ich es anders sehe. Da können die überall Fanboy nennen wie die möchten. Egal ob in Microsoft, Apple, Sony oder Samsung-Foren.

      • @DNN: Bei unberechtigter Kritik verteidige ich Apple auch. Wenn jemand die Watch als nutzlos betitelt, versuche ich ihm auch zu erklären, dass das daran liegt, dass sein Verstand nicht begreifen kann, dass die für andere Menschen sinnvoll sein kann. Ich verteidige Apple aber nicht um jeden Preis.
        Wenn Apple blödsinn macht, den selbst du nicht mehr abstreiten kannst, kommst du damit, dass irgendjemand anderes da noch schlimmer ist.
        Du bist hier aber nicht auf einer Windows, Android oder sonstwas Seite, sondern auf einer News Seite von Apple Fans für Apple Nutzer. Hier muss man auch mal negative Seiten ansprechen dürfen.

      • Sympathist ist doch zwischen Sympathisant und Fundamentalist, oder nicht?

    • Das verhindern von Laden von anstößigen Material kann man doch ubter den Einschränkungen in den Systemeinstellungen regeln. Aber eine sperre bei nicht kompatibler Hardware wäre wirklich nicht schlecht.

    • Einstellungen->Allgemein->Einschränkungen->Code eingeben->Die gewünschten Einstellungen vornehmen->raus aus der Einstellung.
      Und mit der Hardware: das wäre wirklich toll und ist auch eigentlich kein Problem, jedoch würde es die „Freiheit“ der Amis zu sehr einschrenken und würde Apples „wir sind bei allem perfekt“ Bild doch stark ankratzen wenn man direkt sehen würde das nicht alle Geräte unterstützt werden…
      Ich denke mal die Sache mit den Waffen beschrenkt sich auch auf die +4 Altersfreigabe, wenn die Entwickler diese richtig setzen würden, müssten sie diese wahrscheinlich auch nicht verpixeln oder ganz rausschneiden.

    • Jugendschutz ist echt quatsch, jeder spielt/guckt das was ihm/ihr gefällt. Ab dem Alter bei dem man ein iPhone besitzt hat man eigentlich schon ein halbwegs vernünftiges Hirn haben. Und wenn nicht, dann sollen es die Eltern einfach wegnehmen und dem Kind ein Nokia 3310-Stein geben. Reicht im Notfall. Kann meiner Meinung nach eh nicht angehen, dass 8-Jährige mit nem iPhone rumrennen.

  • „Apples Entwickler-Richtlinien weisen in Punkt 3.6 schon seit geraumer Zeit auf die Vorgabe hin, Anwendungen die mit einer Altersfreigabe von “4+” gekennzeichnet sind, ausschließlich mit kindgerechtem Promo-Material zu versehen:“

    Nein, es geht darum dass Promo-Material allgemein kindgerecht sein muss, egal bei welcher Anwendung.

  • ich fände es ebenfalls sinnvoll jedem iPhone eine Einstellung mitzugeben welche Altersfreigabe zu beachten ist, und Apps die dort rausfallen einfach nicht angezeigt werden. Weder im Store, noch sonst wo.
    Das würde Eltern auch erleichtern die Top 100 zu durchforsten wenn sie nach Apps für ihre Kinder suchen.

  • Okay, das Promomaterial kindgerecht und niedlich – im Spiel können die Kleinen dann jedoch rumballern und „umlegen“ was die „Kreativität“(?) der Entwickler hergibt. Mhmm, soll das dann eine kindgerechte Überraschung sein?

    • Nein, denn die kleinen dürfen zwar alleine im AppStore suchen, aber sie dürfen keine Apps selber herunterladen.

      • Also ich habe mangels Interesse Null Plan von Games – wie sollte sich mir bei einem Blick in den AppStore der Spielinhalt erschließen, wenn sämtliches Promomaterial clean ist.

  • Jugendschutz ist kein einfacher Bereich. Aber dass beispielsweise auch Glücksspiel-Apps, die offen damit werben, dass man auch echtes Geld setzen könne, als Freeware frei zugänglich sind (bei GluGames als Kriegsspiel getarnt; 17+, aber wen schert das schon), oder Kriegsspiele, bei denen man in ausgesprochen fragwürdige Rollen schlüpfen kann, macht mir weit mehr Sorge als die Frage der Verpixelung eines Cowboy-und-Indianer-Spiels.

  • Total verkappte Doppemoral. Der Firmenlenker outet sich ÖFFENTLICH als schwul, u. pfeift hierbei völlig darauf als eventuell fragwürdige Vorbildfunktion zu dienen. Parallel hierzu dies hier, Cannabis-Apps fliegen aus dem Store u. sexuelle Darstellungen nur als Comic zwischen Bienen u. Blümchen?! Weiter so.

    Wenn sie meinen die moralische Messlatte für sich so hoch hängen zu müssen, sollten sie darüber nachdenken einen alternativen Store zuzulassen. Ich denke doch mal das der Großteil der Kunden (Nutzer von Apple-Produkten) aus erwachsenen mündigen Bürgern besteht?!

    Ich habe gerade darüber nachgedacht wie es wohl wäre wenn TV-Hersteller den Fernsehsendern solche Auflagen machen würden. Auf unserem Gerät dürfen nur folgende Inhalte ausgestrahlt werden… Geiseln kann man sich auch selbst! Die Industrie sollte sich so etwas aber ganz bestimmt nicht anmaßen.

    Mann würde fast denken die Amys sind völlig verkappt. Aber das ist ja (zum Glück) fast ein Alleinstellungsmerkmal der Firma Apple. Nein, nicht der Firma Cupertino, der Firma Apple. Cupertino ist keine Firma!!

    • • «eventuell fragwürdige Vorbildfunktion»

      Sind wir heute ein kleines bisschen homophob? Weil es nicht (öffentlich) geben darf, was nicht in Ihre ganz persönliche, anerzogene Norm passt?

      • «Ich habe gerade darüber nachgedacht»

      Wirklich?
      Ihr TV-Beispiel passt insofern nicht, als dass TV-Hersteller i.d.R. nicht gleichzeitig auch als Film-Produzenten auftreten. Was sich im Einzelfalle anders darstellt, denn Sony beispielsweise produziert Geräte und Medien. Natürlich hätte Sony das Recht, Geräte herzustellen, die nur Sony-Filme übertragen, die darüber hinaus exakt einer Firmen-Philosophie entsprechen. Und es wäre Ihr und mein gutes Recht, dieses Angebot wahrzunehmen oder nicht (letzteres wäre sehr wahrscheinlich).

      Und es ist Ihr gutes Recht, auf iDevices zu verzichten und sich anderen Geräten, Systemen und Apps zuzuwenden. Oder selbst eine erfolgreiche Hardware zu entwickeln, auf der Apps aller Stores und Plattformen laufen.

      Darüber hinaus ist es natürlich Ihr gutes Recht, Cupertinos Entscheidung (die Übertragungsleistung „Cupertino Apple“ traue ich Ihnen durchaus zu) zur Verbannung von Waffen als Werbeeffekt doof zu finden. Macht ja nix, nur wären ein paar Argumente ganz fluffig gewesen. Als wenigstens ein einziges. ;)

      • «Mann würde fast denken die Amys sind völlig verkappt»

      Ein Satz, über den man in mancherlei Hinsicht nachdenken kann. :=>)

  • Kaum zu fassen, Waffen und Gewalt Darstellungen werden von Apple abgelehnt. Rings um den Erdball wird gemordet und Krieg geführt, Waffen in großem Stil verhökert und Enthauptet. Was soll der Verzicht auf gewalttätige Szenen auf iPhones da noch bringen?

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