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WhatsApp lässt Hobby-Projekte löschen – Festplattenabgabe auf Smartphones

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36 Kommentare 36
  • Festplattenabgabe auf Smartphones

Österreichische Leser haben heute keinen Grund zum Jubeln. In einem Urteil hat das Oberlandesgericht Wien jetzt festgestellt, dass Smartphones mit MP3-Funktion grundsätzlich vergütungspflichtig sind und damit einer Forderung der Verwaltungsgesellschaft austro mechana gegenüber Nokia nachgegeben.

Die Folge: In Österreich wird die sogenannte Festplattenabgabe zukünftig auch Smartphone-Hersteller treffen. Die Pauschale soll dem Verlust der Content-Industrie entgegenwirken, der durch die Vervielfältigung urheberrechtlich geschützter Werke entsteht.

Langfristig dürfte die Abgabe an die Endverbraucher weitergegeben werden, die Geräte-Preise könnten entsprechend ansteigen.

Gernot Graninger, Geschäftsführer der austro mechana, merkt an:

„Wir sehen uns einmal mehr bestätigt, dass unsere Forderungen nach einer modernen Speichermedienabgabe völlig legitim sind“

  • WhatsApp lässt Hobby-Projekte löschen

Die Macher des Kurznachrichtendienstes WhatsApp haben mehr als 20 quelloffene Projekte von den Servern des Entwickler-Portals GitHub entfernen lassen.

Viele der bislang frei verfügbaren Projekte nutzten das WhatsApp-Protokoll um so auch am Rechner, unter Linux und innerhalb von bereits vorhandenen Chat-Apps mit WhatsApp kommunizieren zu können. Code, der sich bislang ohne Bezahlung nutzen, vervielfältigen und verbessern lies.

Jetzt jedoch ist der Zugriff auf die GitHub-Downloads nicht mehr möglich. Das WhatsApp-Team nutzte zur Entfernung der hier gelisteten Projekte eine Regelung der Anbieter-freundlichen DCMA-Gesetze. Theoretisch könnten die betroffenen Entwickler gegen den Kahlschlag mit eigenen Beschwerden vorgehen. Da fast alle der jetzt gelöschten Projekte Teile des nicht-öffentlichen WhatsApp-Protokolls einsetzten stehen die Chancen jedoch schlecht, sich gegen die Millionen-schweren Macher der SMS-Alternative zu wehren.

whatsapp-feature

  • Candy Crush mit harter Hand

Auch der Spiele-Entwickler KING geht seit einigen Wochen – ifun.de berichtete – gegen Programmierer vor, von denen er seine Namensrechte verletzt sieht. Der aktuelle Fall, KING gegen CandySwipe, sorgt jetzt jedoch für massive Kritik.

So verlangen die Candy Crush-Macher von den Entwicklern des Mitbewerbers „CandySwipe“ jetzt den Verzicht auf das Wort „Candy“ im Titel des optisch ähnlichen Spiels. Das spannende Detail: CandySwipe wurde bereits im November 2010 veröffentlicht. Knapp ein Jahr bevor das Candy Crush-Team die Wortmarkte für den Begriff „Candy“ beantragte.

Noch schlimmer: Die Macher des CandySwipe-Spiels versuchten dem Antrag auf die Wortmarke zu widersprechen und mussten dabei feststellen, dass KING sich nicht nur beim Namen, sondern auch bei der Gestaltung des eigenen Titels „Candy Crush“ bei „CandySwipe“ bedient zu haben schien. Urteils selbst:

candy

Donnerstag, 13. Feb 2014, 17:02 Uhr — Nicolas
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  • Ein glück Habe ich mir yowsup gerade erst runter geladen ;)

  • Hoffentlich tritt demnächst mal ein guter Anwalt den Candy Crush Entwicklern gehörig in den Arsch!

  • Die Speichermedienabgabe ist ein scheinheiliger Witz. Es hat jawohl seine Gründe warum die Einnahmen der Contentmafia einbrechen und durch steuerähnliche, ausgedachte Abgaben wieder erzwungen werden wollen!

  • Hahaha…wer hat den noch MP3’s auf einem Handy. In meinem Bekanntenkreis wird nur noch hauptsächlich Napster und Spotify genutzt…und da wird doch auch GEMA Gebühren bezahlt.

    • ShirtArt-Avenue.de

      Ich! Diese Streaming-Scheiße kann mich mal!

    • Oh mein Gott ich bin total rückständig und nutze keine Streamingdienste, sondern bevorzuge immer noch Mp3 bzw. AAC. Steinige mich! >facepalm<

    • Oweh, ich bin auch ein alter mp3-Hörer. Uh, ich fühl mich so rückständig!

    • Das ist ja sowas von egal woher deine Musik kommt, denn trotzdem zahlst du. Ich habe auf meinem beruflichen iPhone überhaupt keine Musik, das interessiert aber keinen.

    • Ja…Hallo ihr Rückständigen…wieviele haben denn ihre Musik tatsächlich Original als MP3 oder AAC gekauft?!? Klar…natürlich…wie kann ich nur…dann zahlt gefälligst eure Rückständigensteuer an die GEMA ;-)

      • Noch nie was von dem Weg raus aus der Grauzone gehört? Vielleicht kann man sich ja auch bald selbst anzeigen, wie beim Steuerbetrug.

      • Du hast aber wirklich einen Bug! Sollen doch die Anbieter, wie z. B. iTunes, Amazon usw. die Abgaben leisten. Die unterhalten schließlich ganze Serverfarmen mit Contents. Und ja ich bezahle für Musik. Schon ewig u. drei Tage.

      • Nicht jeder ist so ein frischer Nerd wie Du – vor einigen Jahren gab es noch nichtmal den Begriff Stream in Deinem Wortschatz… da haben viele bereits tausende Titel von ihren CD’s in MP3 umgewandelt.
        Lag evtl. daran, dass Du noch in der Grundschule gelernt hast, wie man einen Bleistift spitzt.
        Unglaublich, was für hohle Deppen hier unterwegs sind und glauben, dass man immer 15 bleibt -.-

      • Sascha Migliorin

        Ich höre nur MP3 oder schaue Musikvideos, auf dem Handy.
        Musikstream mach ich noch nicht mal, wenn es für umme und ohne Werbung wäre, egal von wem.
        Selbst wenn ich zu 100% LTE Empfang hätte und 100GB Flat im Monat.

        Ps. Jupp, ich habe das alles gekauft. Im Gegenteil, fast alle Musikvideos wo ich gekauft habe, hatte ich schon auf CD.

  • Das ist doch wieder nur ein Grund um noch mehr Leute irgend was doppelt bezahlen zulassen! Die Musik die ich gekauft hab, und quasi auf dem iPhone höre…. Darf ich jetzt noch mal bezahlen! Leck mich am Arsch! Dann scheiß ich in Zukunft auf online Käufe und Saug sie mir! Irgend wann geht’s mir dann doch zuweit!

  • Diese Speichermedienabgabe habe ich nich nie verstanden. Wenn ich nur gekaufte Mp3s habe zahle ich ja doppelt.

    Wenn ich kopierte Mp3s draufhabe sagt uns die Content-Mafia dass ist illegal und ein Verbrechen.

    Wofür bezahlen wir dann? Wenn wir für die Kopien zahlen sind sie doch legal, oder?

    • Im Prinzip hast du ja Recht. Fakt ist aber, es wird überall Geld gemacht, wie fadenscheinig die Ausreden dafür auch sind. CDs kann man digital ja relativ einfach in MP3 oder sonst was umwandeln. Die Musik-Industrie hat dann versucht, mit Kopierschutzmechanismen das zu unterbinden. Geht nicht, also wir es per Gesetz verboten. Geht auch nicht, also wird zusätzlich noch eine Pauschalabgabe von Geräten erhoben, die einerseits vervielfältigen können, andererseits abspielen können. Also werden wir alle (und damit meine ich alle, auch diejenigen, die das überhaupt nicht nutzen) über einen Kamm geschert und per se als Verbrecher hin gestellt.

      Ich hasse solche Gängster-Methoden, genauso wie die GEZ. Ach ja, die heißt jetzt ja nicht mehr so, das ist ja jetzt der Rundfunkbeitrag. Aber vom Prinzip her sind das ähnliche Gängster. Denn mit der Angabe „Neuartige Rundfunkempfangsgeräte“ greift auch das Smartphone. Denn damit kann man ja auch Rundfunk via IP konsumieren.

      Wie war das nochmal mit dem Kindergeld? Das können wir ja auch gleich beantragen, selbst wenn wir keine Kinder haben. Denn das „Gerät“ ist ja vorhanden.

      Wenn man mal einige Jahre zurück denkt, als es noch diese großen runden schwarzen Scheiben gab. Nein, keine Kanal-Deckel, ich meine die Schallplatte. Da hat sich nahezu jeder eine Kopie auf Kassette gezogen. Damals waren auf den (Leer-) Kassetten ja ohnehin schon derartige Gebühren drauf. Es wurde auch geduldet, daß man soetwas machte. Nur in der digitalen Welt muß das jetzt unterbunden werden, wieso? Ich möchte nach wie vor meine Musik auf CD auch im Auto hören. Oder unterwegs. Oder möchte die Musik auf meiner DiskStation ablegen, damit sie zentral liegt und so von unzähligen Mediaplayern im ganzen Haus gespielt werden kann. Wieso darf ich das nicht mehr? CDs mit Kopierschutz lasse ich oft liegen. Nicht zuletzt sei noch erwähnt, Musik kann man auch vom Radio aus aufnehmen.

    • Das ist eigentlich eine Vergütung für deren Lobbyarbeit.

  • Es heißt „DMCA“ und nicht „DCMA“ ;)

  • und die Schwachmaten von WA interessieren hier keinen oder ? Scheiss auf das WA Protokoll LINE bietet schon lange die Möglichkeit über Rechner zu gehen egal ob Windows oder OS.

    Das es sicherer ist steht wohl ausser Frage… und ja es ist verbreitet 320 Mio User nutzen es …

    GUTE NACHT WA träumt schön weiter….

  • Wird Zeit diesen Content Heinis mal gehörig an den Karren zu pinkeln. Deren Geschäftsmodelle treiben immer neue Blüten, ohne Gegenleistung. Könnte man auch mal nachhelfen. Warum sollten immer nur arme Politiker in K-Porno Skandale verwickelt werden?!

  • Was ist, wenn ich nur AAC benutze? :D

  • Wurde in der Schweiz auch schon eingeführt. Wir zahlen jetzt Gebühren auf HDDs, Smartphones, MP3 Player, USB-Sticks, CD und DVD Rohlingen etc etc.
    Kaufe ich jetzt eine CD und spiele mir die Musik aufs iTunes und auf den iPod im Auto und das Telefon, dann zahle ich sage und schreibe 5 mal Gebühren. CD, PC, NAS, iPod, iPhone.
    Seit dies so ist, habe ich keine einzige CD mehr gekauft und zieh mir die Musik aus dem Netz. Selber schuld. Wenn die das so wollen, können sie es so haben.

  • Speichermedienabgabe ?!: was kommt als nächstes ? Burchregalabgabe, ? Schrankabgabe ? Augen auf Foto-greichtet-Abgabe….. Hirnspeicherungsabgabe ?! Langsam drehen sie alle durch. Kohle abgreifen wo es nur geht ! Aber richtig, damals als man noch mit nem Kasettenrecorder Lieder vom Radio aufgenommen hat und mit Freunden Videokasetten ausgetauscht hat… da sind ja die großen Konzerne und ihre Künstler alle Pleite gegangen, gell ?!?! Oder ?!?! Oder wie ?!?!

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