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Nach 3 Jahren Beta-Test

WhatsApp führt in Indien Direktüberweisungen per Messenger ein

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WhatsApp bietet in Indien jetzt die Möglichkeit zum direkten Geldtransfer über die Messenger-App an. Die Funktion war zuvor bereits lange Zeit im Gespräch, über erste Beta-Tests konnten wir bereits vor knapp drei Jahren berichten.

Die Integration ist auch über die Landesgrenzen von Indien hinweg bemerkenswert. So baut die Facebook-Tochter anders als „Apple Pay Cash“ kein proprietäres System zum Geldtransfer auf, sondern setzt auf eine von der Dachorganisation National Payments Corporation of India bereitgestellte Schnittstelle für Echtzeitzahlungen auf. Das sogenannte Unified Payment Interface (UPI) erlaubt den direkten Geldtransfer zwischen mittlerweile mehr als 160 unterstützten Banken.

Whatsapp Geld Transfer Indien

Voraussetzung für die Nutzung der neuen Funktion ist ein indisches Konto inklusive Debitkarte beim Absender, Empfänger kann dagegen jeder WhatsApp-Nutzer sein, der eine mit UPI kompatible App verwendet. WhatsApp „übersetzt“ die über die Messenger-App verschickten Transaktionsbefehle in Anweisungen an die betreffenden Banken, die entsprechenden UPI-Überweisungen auszuführen.

Die neue Funktion steht sowohl auf iOS als auch auf Android bereit. Um die Finanztransfers auf Nutzerseite abzusichern, wurden verschiedene Sicherheitsmechanismen in die App integriert, dazu zählt auch die zwingende Eingabe ein persönlichen PIN im Zusammenhang mit jeder Zahlungsanweisung.

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06. Nov 2020 um 09:13 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Wenn die deutschen Banken auch endlich mal alle SEPA Instant einführen würden…

      • z.B. ING, DKB, DAB BNP Paribas/Consorsbank, Baader Bank, Solarisbank und alle deran angeschlossene Banken wie Vivid. Und viele andere fehlen ebenfalls. Einige bieten den Eingang per SEPA Instant an, aber nicht ausgehend, z.B. die DKB. Die ING bietet keines von beiden an.

      • Krass. Ich dachte immer wenn die Sparkasse was kann, können die anderen es schon längst.

      • Nicht annehmen, informieren! :-)

    • Leider wurde und wird zu wenig Geld in die IT gesteckt. Daher ist es auch kein Wunder, dass die meisten deutschen Banken und Versicherungen noch eine IT-Infrastruktur haben, die auf Cobol basiert. Damit sind halt keine schnellen und großartigen Innovationen mehr möglich. Durch die ganzen App-basierten Online-Banken wie N26 wird sich das vielleicht in Zukunft ändern, wer weiß. Die etablierten Banken bekommen jedoch zunehmend ein Problem dadurch.

      • Cobol ist jetzt auch etwas übertrieben :)

      • @Equilibrium: Du würdest dich wundern. Die HSBC hat in Deutschland ein Millionen Projekt gestartet um die Infrastruktur auf SAP umzustellen, weil bestimmte Auflagen der BaFin nicht mehr erfüllt werden können. Dreimal darfst du raten worauf deren Infrastruktur aktuell hauptsächlich basiert. Und glaub mir wenn ich dir sage, das ist nicht die einzige Bank.

    • & ohne Zusatzkosten… ich kann bei meiner Bank schon eine Sofortüberweisung machen, kostet halt nur 30 cent. Dann halt doch lieber Paypal.

      • Die empfangende Bank muss das auch unterstützen.

      • In der Schweiz ist die App „Twint“ dafür sehr verbreitet für Sofortzahlungen zwischen Personen. Bucht direkt beim Konto ab (alternativ auch Kreditkarte) und schreibt es auch direkt dem Konto gut. Sogar Bankenübergreifend.

      • Das möchte ich auch gerne wissen…..

      • Fälschung von Einzugsermächtigungen und Belastungen deines Kontos ohne Auftrag? Ändern des Zielkontos beim Übertragen da es keine wirklich sichere Authentifizieren z.B. via 2FA gibt? Muss ja alles „einfach“ sein, damit möglichst viele die API nutzen können …

        Aber in dem Land wird halt vieles „gefrickelt“, angefangen von der Visumsausgabestelle mit abgelaufenen Zertifikaten (wurde jetzt nach Jahren auf Let’s encrypt umgestellt) bis hin zu vielen anderen Dingen bei denen sich öfters die Fußnägel hochstellen.

        Habe da so meine Erfahrungen mit Indien …

      • Danke Torsten. Damit wäre alles gesagt.

      • @Levi’s

        Je mehr Daten man hat, umso besser kann man das Verhalten von Menschen vorhersagen und steuern.

        Da ist übrigens auch genau das Ziel der Datensammler. Nicht umsonst (sondern für einen 2-stelligen Milliardenbetrag) hat Zuckerberg WhatsApp gekauft.

        Darin muss man natürlich keine Gefahr sehen …

  • Wow! Ein neuer Meilenstein für den Zuckerberg-Konzern. Viele neue wichtige Daten.

  • Super, dann will in Zukunft jeder sein Geld über WhatsApp haben, weil ja jeder WhatsApp nutzt (außer mir). Tolle Zukunft!

  • Es wird höchste Zeit, das WhatsApp ausgegliedert und eigenständig wird. FaceBook hat damit viel zu viel Macht und Informationen. Das sollte nicht erlaubt sein, dass alle Kommunikation über ein privates Unternehmen läuft, so ganz ohne Schnittstellen für andere.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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