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Netzneutralität ade

Vodafone Pass: Das mobile 2-Klassen-Internet kommt

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Auf den Spuren des StreamOn-Angebotes der Telekom wird der Netzbetreiber Vodafone heute in einem Monat die sogenannten „Vodafone Pässe“ einführen und setzt damit um, was 2015 noch in Satire-Grafiken belächelt wurde.

Pass Tarife

Kunden sollen nicht mehr nur für diskriminierungsfreies Datenvolumen zahlen, sondern für Datenpässe, die lediglich den abrechnungsfreien Zugang zu Partnerangeboten gewähren.

In den ab 26. Oktober verfügbaren, neuen Vodafone Red und Young Smartphone-Tarifen wollen die Düsseldorfer ihren Kunden bis zu vier verschiedene „Vodafone Pässe“ zur Verfügung stellen: den Video-Pass, den Music-Pass, den Social-Pass und den Chat-Pass.

Nach eigenen Angaben will Vodafone in diesen Pässen die „jeweils gängige Apps bündelt“ und die Nutzung dieser Anwendungen zulassen ohne das anfallende Datenguthaben gesondert zu berechnen.

Der Netzbetreiber erklärt:

Diese können die Kunden nutzen, ohne ihr Highspeed-Datenvolumen im Tarif zu verbrauchen. Damit sorgt Vodafone erstmals auch bei Social Media- und Chat-Nutzern sowie bei Video- und Musikliebhabern für noch mehr Surfvergnügen. Und das selbst in den günstigsten Red und Young Smartphone Tarifen. Weiterer Vorteil: Wer einen Pass gewählt hat, ist nicht zwei Jahre an ihn gebunden. Ändern sich die Vorlieben, können Vodafone-Kunden ihren Pass monatlich wechseln. […] Zusätzlich kann der Kunde weitere Pässe zu fünf Euro pro Monat hinzubuchen; der Video-Pass kostet monatlich zehn Euro. Ändern sich die Vorlieben, kann der Kunde ab Januar 2018 seinen Pass monatlich wechseln. Sollte die Übertragungsgeschwindigkeit nach verbrauchtem Highspeed-Datenvolumen gedrosselt werden, gilt dies ebenfalls für den Vodafone Pass. Die neuen Red-Tarife inklusive Vodafone Pass beginnen bei einem monatlichen Basispreis von 34,99 Euro; die Young-Tarife für Kunden bis zum Alter von 27 Jahren starten ab 22,99 Euro.

Zum Start sind folgende Apps in den Pässen enthalten:

  • Chat-Pass: Facebook Messenger, Telegram, Threema, Viber, Vodafone Message+, WhatsApp
  • Social-Pass: Facebook, Instagram, Pinterest, Twitter
  • Music-Pass: Amazon Music Unlimited/Prime Music, Deezer, I Love Radio, Napster, Soundcloud, Tidal
  • Video-Pass: Amazon Prime Video, Netflix, Sky Go, Sky Ticket, Vevo, Vodafone GigaTV

Laut Vodafone soll jeder Anbieter sogenannter App-Partner werden können: „Vorausgesetzt, das Angebot ist legal und passt in eine der vier Kategorien.“ Interessierte Anbieter können im Partner-Portal unter vodafone.de/pass-partnerportal zusätzliche Informationen erhalten um sich auf den Vermarktungsstart vorzubereiten.

Pass Tarife 2

Dienstag, 26. Sep 2017, 11:09 Uhr — Nicolas
136 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
    • Spotify ist doch nichts „gängiges“ am heutigen Musikmarkt…Mir fehlt dafür ein Kassettenabo oder was in der Richtung!

      • Wander aus und nimm ein paar mit…

      • @Ingo …und was möchtest du uns damit sagen?

      • Ich glaube nicht. In Deutschland hat Vodafone doch eine Kooperation mit Deezer.

      • Kooperation mit Deezer hin oder her, Vodafone hat kommuniziert, dass die Passes für den legalen Dienst offen sind, also müssen die beiden nur reden und dann sollte das schon klappen. Gleiches gilt für Apple (Music).

      • Update von mobiflip: Spotify ist dabei. Statement von Vodafone:
        „Spotify ist heute Vormittag – unmittelbar nach Versand unserer Meldung – neu hinzugekommen. Wichtig zu wissen: Die App-Auswahl ist nur eine Momentaufnahme. In den nächsten Tagen und Wochen kommen weitere App-Partner hinzu.“

  • Danke Telekom das jetzt jeder mit dem scheiss anfängt

    • … Wobei das Telekom-Angebot irgendwie attraktiver ist, weil da z.B. StreamOn Music gratis ist.

      • noch

      • Dafür hat man hier auch 1080p oder 4k bei Videostreaming, bei der Telekom wird auf fast unschaubare 480p gedrosselt. Youtube wird mit Sicherheit schnell folgen

      • Auch youtube wird auf 480p konvertiert. Aber auch hier, kann man jederzeit deaktiveren, dann geht halt auf das Volumen.

      • jaja unschaubar @Helge Bruhn.

        Den Unterschied ob 480p oder 1080p siehst du auf einen so winzigen Display eh nicht. Da hast du eine viel schlechtere DPI auf deinen Fernseher daheim egal ob dieser nun Full HD oder 4k kann.

        Abgesehen davon das dies nur für reine Mobil Kunden gilt, Magenta Eins Kunden haben die volle Qualität

  • Netzneutralität?! Das ist doch Neutral! DU kriegst für X€ jeden Monat X GB Volumen und kannst als Goodie einen Bonus wählen, der keine Berechnung hat.

    • Was ist daran neutral daran, wenn der eine Dienst berechnet wird und der andere nicht? Entweder alles gleich berechnen oder eine richtige Flat für alles.

    • Wieso ist es neutral, wenn ein Anbieter im Netz von Vodafone bevorzugt wird (keine Anrechnung Datenvolumen) während ein anderer benachteiligt wird (Anrechnung Datenvolumen). Wirst du dann eher den Anbieter wählen, wo du Datenvolumen sparst? Wahrscheinlich. Das ist NICHT neutral!

      • Der Dummschwätzer

        Beide werden doch gleich behandelt. Der Kunde entscheidet halt jetzt selbst ob er etwas mehr Leistung haben möchte als andere. Sehe da absolut kein Problem drin. Für mich wäre es nur ein Verstoß, wenn die Anbieter dafür extra zahlen würden. So ist es die persönliche Freiheit, was mir (auch als nicht vodafone kunde) ganz lieb ist.

      • Und das vermute ich mal stark dass die Anbieter an Vodafone zahlen müssen damit sie gelistet werden.

  • Man stelle sich vor, es gäbe bereits eine Autobahnmaut und Besitzer von bestimmten Automarken könnten beim Kauf des Autos gleich eine Flat-Rate für die Autobahn dazubekommen. Der Aufschrei wäre sicherlich groß und die Politiker aller Parteien würden sofort versichern, dass ihre Partei so etwas verbieten will.beim Internet sind leider alle Parteien noch im vorigen Jahrhundert verhaftet und keiner erkennt oder will erkennen, dass ein diskriminierungsfreies Internet (weniger sperrig gesagt, ein schnelles Internet für jeden Nutzer und für jeden Anbieter) die wichtigste Infrastruktur für unsere wirtschaftliche Zukunft ist.d.h. klar, es gibt eine Partei für Internet-affine, aber die ist leider in der Bedeutungslosigkeit versunken

    • So ein Quatsch, jedem Autohersteller steht frei irgendwelche Rabatte zu geben. Ich habe von meinem Autohaus 3 Jahre die KfZ-Steuer aushandeln können.

      • Rabatte zu geben ist kein Problem, wenn es sich nur um Verrechnungen fixer Beträge handelt. Faktisch hast Du ja nur einen Rabatt in Höhe der Kfz-Steuer bekommen. Ich denke, wenn es nun im kommenden Jahr eine Kfz-Steuererhöhung gäbe, hättest Du wenig Chancen, diese Erhöhung nachträglich auch noch erstattet zu bekommen.

        Hier müsste man eher einen Vergleich zur entfernungsabhängigen LKW-Maut ziehen. Hier würde wohl kein Händler das Risiko eingehen, 3 Jahre mautfreies Fahren zu gewähren, da nicht absehbar ist, wie viel denn tatsächlich gefahren wird. Gleichzeitig könnte Daimler hier einen Wettbewerbsvorteil ausspielen, wenn sie es doch tun würden, da sie ja erhebliche Anteile an Toll Collect halten.

      • Nur weil kein Händler das Risko eingehen würde, wäre es doch nicht verboten.
        Der Händler könnte auch eine Tankkarte für eine bestimmte Tankstellenkette (Shell Flottenkarte o.ä) dazulegen und den Sprit bezahlen, wenn er wollte. Ähnlich macht es doch Tesla bei den Superchargern: da kann man auch nur an bestimmten Säulen kostenlos laden. Das ist dasselbe Prinzip, aber da wird sich drüber gefreut…

      • Wenn schon Autovergleiche, dann doch sinnvoll.
        Das ist so, als würde der Autobahn(maut)betreiber dir nur 200 Kilometer pro Monat erlauben. Nur Fahrten zu Partnersupermärkten sind davon ausgenommen. Wenn du also lieber beim Markt oder kleinen Händler kaufst, statt bei Aldi hast du Pech gehabt.

      • Natürlich gilt die Fahrt zu Aldi auch nur für BMW/Audi (=iphone/Android) User.
        Mit dem Volvo (Computer) wird es auf die 200 km angerechnet.
        Natürlich ist das kein Verstoß gegen die Autobahnneutralität. Innerhalb der 200 km darf ja jede mit jeder Automarke gleich schnell hinfahren wo er will….

    • Wenn du einen Tesla kaufst, tankst du den Strom kostenfrei – kaufst du ein eGolf kostet es …. es ist in jeder Branche Gang und gebe ….

      • Das machts nicht besser – das scheibchenweise abrechnen (und damit einhergehende deep paket inspection) von diversen Teilen des traffic kann nicht in unserem Sinn sein. Die sollen mal vernünftige Infrastruktur aufbauen, am besten staatliche (wie Wasser und Strassen) und dann endlich mal erschwingliche Flatrates !

      • @Zagge: Das ist seit Anfang 2017 auch vorbei. Wer ab 2017 seinen Tesla gekauft hat, muss den Strom am Supercharger selber bezahlen (die Credits, die man jetzt zum Kauf „geschenkt“ bekommt, sind schnell verbraucht). Ich weiß, wovon ich rede. Mich hat es leider erwischt.

      • Gehöre noch zu den glücklichen mit kostenloser Nutzung der Supercharger, aber dafür ist es richtig nervig, dass ich jetzt monatlich einige Euro zahlen darf, nur weil mein Tesla länger am Supercharger steht als er für das Laden benötigt hat. Wenn die Ladesäulen recht voll wären, wäre das alles kein Problem, aber bei mir waren die Tankstellen mit Supercharger noch nie mehr als zur Hälfte belegt.

  • Die Anbieter lassen sich doch immer was Neues einfallen, um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen, anstatt einfach die mickrigen Datenvolumen in den Verträgen einfach zu erhöhen. Siehe unsere Nachbarländer.

  • Also wenn das nicht gegen die Netzneutealitäten verstößt, verstößt nichts mehr dagegen…

  • Verstehe nicht, wie solche Angebote gegen die Netzneutralität verstoßen sollen. Es wird kein Dienst diskriminiert und jedem (legalen) Dienst wird der Zutritt gewährt. Wenn ich einen nicht inklusiven Dienst nutze, ändert sich für mich gar nichts, habe aber auch keinen Bonus. Verstößt es auch gegen eine Marketingneutralität, wenn ich bei DM beim Kauf von 5l Persil noch eine 3l Flasche dazu bekomme, bei Rewe allerdings nicht?

    • Die selbe Debatte wurde bereits bei Telekom StreamOn geführt, wo ausführlich dargelegt wurde, dass dies gegen die geltenden Netzneutralitätsregeln verstößt:- Diensteanbieter müssen sich nun bei Telekom und bei Vodafone registrieren. Zukünftig noch bei O2 und bei 100 anderen Providern in Europa- Bei der Telekom sind Strahzahlungen vorgesehen (bis 50.000€) wenn man einen Konfigurafionsfehler macht wodurch die Telekom fälschlicherweise Datenvolumen nicht berechnet. Bei Vodafone wird es sicher ähnlich sein. Zukünftig noch bei vielen anderen Providern. Ein kleiner Vertipper in der Config kann teuer werden. Zusätzlich müssen Änderungen bei den Servern einen Monat vorher angekündigt werden. (Yeah, agile SW Entwicklung adé)Allein nur diese zwei Punkte macht deutlich, dass Neueinsteiger im Markt oder auch bestehende kleine Anbieter sich diesen Angeboten nicht anschließen können, weil zum einen der Verwaltungsaufwand riesig wird und zum anderen das finanzielle Risiko den Ruin bedeutet. Auch wenn eigentlich alles „kostenlos“ ist.So, und nun sag mir nochmal, dass die Angebote diskriminierungsfrei sind und niemanden benachteiligen.Am Ende bleibt man immer bei dem Punkt: wenn die Provider solche Angebote machen, sind sich ja gewiss, dass die den zusätzlichen Traffic locker stemmen können. Daher könnten sie auch einfach das Datenvolumen pauschal auf anheben (z.B. x2 oder x3). Und dann wären alle Dienste tatsächlich gleichberechtigt und die Kunden trotzdem glücklich weil sie genug Datenvolumen haben.Aber so: Innovationen, die nicht gerade von Branchengrößen kommen, werden verhindert oder gebremst/unterdrückt. Und viele Dienste die wir heute nutzen würden von den großen nur eingekauft/übernommen. Aber nicht erfunden.Aber das Thema hatten wir alle schon mal…

      • Danke für diesen wirklich guten Kommentar.
        Ich verstehe eh nicht, warum sich alle nur auf die Gleichbehandlung von Datenpaketen versteifen. Ja, das war zu Beginn der große Diskussionspunkt der Netzneutralität und wurde als klarer Verstoß identifiziert. Aber das heißt ja nicht, dass alles andere (etwa Bevorzugung über die Kosten) automatisch ok ist)

      • Super zusammengefasst – danke

      • @Peter: ganz einfach: weil in den artikeln zu netzmeutralitaet immet nur das paketbeispiel genannt wird.
        Diese Betrachtung hier ist weit tiefgruendiger und auf die ersten Applikanten gemuenzt.

    • Du hast recht, Du verstehst es nicht.

    • Es geht nur darum das Datenpakete immer gleich behandelt werden müssen. Das ist nicht der Fall wenn ich mein Volumen aufgebraucht, ALLE Datenpakete auf eine kaum benutzbare Geschwindigkeit gedrosselt wird aber Spotify offenkundig bevorzugt wird weil ich einen Pass dafür gebucht habe. Die Kosten sind nochmal ein anderes Thema

      • Bei der Telekom ist es so, daß ALLE Dienste gedrosselt werden, auch die StreamOn-Dienste, wenn dasDatenvolumen aufgebraucht ist.

        Ist bei mir derzeit der Fall, weil ich versehentlich mein iOS Update über Mobilfunk durchgeführt habe.

        Muss jetzt bis nächste Woche warten, bis ich StreamOn wieder nutzen kann.

    • Volle Zustimmung. Ich verstehe den Wirbel, der darum gemacht wird, auch überhaupt nicht.

    • Natürlich wird hier diskriminiert.
      Wenn man kein Apple/Android Handy hat (freigeschaltete App) – dann kannst du die Dienste eben nicht nutzen. Ja das ist eine Minderheit, die das betrifft, aber das ist ja genau ein Kennzeichen von Diskriminierung.
      Wenn du einen kleinen unabhängigen Streaming Dienst bevorzugst (ich höre Musik z.B. bei DI.FM), kann du ihn nicht nutzen (und dass die „Partner“ werden passiert sicher nicht, alleine schon, weil sie eine App brauchen, die ein kleines Internetradio sicher nicht extra programmieren können wird. Musikflat über allgemeine Internetradioapp ist mit Sicherheit nicht).
      Wenn du deine eigene Musik/Filme streamst (ja ich mache das mit meiner Synology) wirst du sicher auch kein „Partner“.

      • Und ändert sich durch diese Angebote irgendwas für dich? Nein, es bleibt so wie es bisher war, nur wenn du ein anderes Angebot nutzen würdest, hättest du evtl einen Bonus.

        Echt schlimmer als im Kindergarten, wenn hier ein Anbieter etwas auf den Markt wirft.

        Mir ist das ganze egal. Ich habe meine 6gb im Monat und erkenne nicht viel Unterschied zwischen vor StreamOn und seit dem. Ich streame das was ich will, da ist mir egal ob das im Traffic inkludiert ist oder nicht, zur Not buche ich mir noch zusätzlichen Traffic.

      • Ja, es ändert sich gewaltig was für mich. In Deutschland, als einzigem Land gibt es durch die Annahme solcher Angebote weiterhin keine Chance für mich meine alternativen Dienste zu nutzen, wie es in so ziemlich jedem anderen Land usus ist.
        Ich kann Musik nur mobil hören, wenn ich der Masse nachrenne und zu den großen marktbeherrschenden Dienstag gehe.
        Und GENAU DA liegt das Problem, wenn keine Netzneutralität herrscht. Die kleinen Anbieter und neuen Anbieter haben keine Chance. Der Markt wird für diese verzerrt (nicht für den Mobilfunkkunden)

      • @Udo da kann ich dich beruhigen. Wir haben schon eine Plattform an Streamon angebunden und das kostet nur nichts, sondern ist absolut idiotensicher.

    • Cartman, Du hast das Problem nicht verstanden.
      Worüber Du Dich heute freust (z.B. unendlich Streamen bei Youtube), kann Dir Morgen ziemlich sauer aufstoßen, wenn Du z.B. selber ein Portal „CartmanTube“ Online stellst und feststellst, das alleine das erfüllen der technischen vorraussetzungen Dich in die Pleite treibt, aber sonst keiner Dein Portal besucht, weil es ja bei Youtube kein Datenvolumen bei den meisten Providern kostet. Von Inhaltseinflussnahme mal ganz abgesehen. Ein Pornokanal z.B. kann noch so legal aufgebaut sein, es wird nie den Weg zu StreamOn finden.

      • @Udo da kann ich dich beruhigen. Wir haben schon eine Plattform an Streamon angebunden und das kostet nur nichts, sondern ist absolut idiotensicher.

  • So etwas gehört verboten. Aber irgendwie muss man ja die fehlenden Roaming Gebühren wieder rein holen.

    • Zigaretten u gehören sich verboten in Deutschland, die sind auch für Nichtkonsumenten schädlich. Solche Angebote sind für Dritte nicht schädlich. Wer es nicht nutzen möchte, muss es nicht nutzen, dann ändert sich genau genommen gar nichts. Für Anbieter steht der Weg offen sich unkompliziert anzuschließen.

      • Wenn wir schon dabei sind, Alkohol gehört verboten! (Kein Scherz)

      • Solche Angebote sind für Dritte sehr wohl schädlich. Wer mehr zahlt wird nämlich bevorzugt behandelt und das ist mit der Netzneutralität nicht vereinbar. Außerdem werden kleine Anbieter benachteiligt. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass Telekom und Konsorten zukünftig eine Gebühr von den jeweiligen Anbietern verlangt.
        Der Vergleich mit den Zigaretten ist hier unpassend. Das ist ein ganz andres Thema.

      • @Claus, das hat wohl die Autokorrekturnverschluckt. In meinem Beitrag sollte nach dem „Zigaretten u“ eigentlich noch „nd Alkohol“ stehen.

      • @Mr.X wer mehr zahlt wird bevorzugt? Also widerspricht ein Angebot auch gegen die Netzneutralität, wenn man für 3gb 20€ monatlich zählt, für 6gb aber 30€? Immerhin wird man mit einem höheren Tarif (= höhere Gebühren) auch in gewisser Weise bevorzugt. Oder was ist mit der Wahl der Geschwindigkeiten im Festnetzbereich? auf Kundenseite ist das überall so.

      • Quelle zu der Aussage „wer mehr zahlt wird bevorzugt behandelt“?
        Momentan ist es zumindest kostenlos und jeder kann sich als Partner eintragen lassen.
        Es gab doch bei StreamOn schon einen kleinen Podcast, der sich als Partner anmelden wollte und auch ohne Probleme aufgenommen und genau so wie die Großen auf der Telekom-Seite gefeatured wurde.
        Sollte sich das ändern sieht die Sache anders aus.

      • Was für eine Quelle willst du dazu? Es ist fakt. Wenn du diesen Tarif abschließt wirst DU bevorzugt behandelt, weil dir von deinem Volumen nichts abgezogen wird. Wie nennst du das, wenn nicht Bevorzugung?
        Wo wir gerade bei Quellen sind: Zeig mir mal eine Quelle, in der steht, dass StreamOn und Co. immer kostenlos für die „Partner“ sein wird.
        Ist dir bewusst, dass es ein gängiges Geschäftsmodell ist, erstmal eine Dienstleistung kostenlos zu etablieren, um dann später richtig Geld dafür zu verlangen?

      • Wenn du damit die Kunden meinst ist die Aussage doch völlig bescheuert. Natürlich bekomme ich mehr Leistung wenn ich mehr bezahle. Ich könnte ja auch für 200€ im Monat die unlimited-Flat abschließen und wäre dann auch „bevorzugt“ gegenüber jemandem, der einen 5€-Tarif mit 500MB hat, nur weil ich mehr bezahle…
        Dass das ein gängiges Modell ist, ist mir bewusst. Daher auch der letzte Satz. Momentan sehe ich da abernichts falsches dran, also auch nichts wogegen man vorgehen muss.

      • Du kannst auch bei Meinungen, die nicht der deinen entsprechen bitte auch Sachlich bleiben, danke.

      • Du musst dich ja nicht gleich persönlich angegriffen fühlen. Aber ok, entschuldige meine Wortwahl: dann ist die Aussage eben aus oben genannten Gründen unsinnig. Ändert nichts am Inhalt.

      • Richtig. Es dürfte eigentlich nur einen Zeittarif geben (maximales Internet für x Stunden zum Kostensatz y), einen Volumentarif (verbrauche 2GB mit bestmöglicher Geschwindigkeit im Monat für Kosten y) oder eine Flatrate. Zurzeit gibt es eigentlich NUR Volumentarife mit „inkludiertem Higspeed Internet“ und danach eine Alibi Flatrate, die kaum benutzbar ist. Jetzt kommen Pässe dazu, die zum Beispiel Datenpakete für Musik von Spotify eindeutig bevorzugen gegenüber dem Datenpaket für eine Webseite die im gedrosselten Zustand bereits seit 5 Minuten lädt… Faktisch ist das exakt das Gegenteil der Netzneutralität

      • Bitte Cartman, wenn du es nicht verstehen willst, dann google doch mal -Netzneutralität-
        Wenn du es dann immer noch nicht schnallst, ist dir leider nicht mehr zu helfen!

        Ich glaube aber eher, du willst hier nur rumtrollen. Go ’n die ei, ei…

      • Nicht ganz richtig: Wenn die Drosselung aktiv ist, werden auch die in den Paketen enthaltenen Dienste gedrosselt. Ab da ist also in jedem Fall die Netzneutralität wieder gewährt. Auch wenn das Netz dann quasi unbenutzbar ist. Aber immerhin für alle unbenutzbar.

      • Gebührenfrei auf Seiten der Telekom ist nicht kostenlos – kleinere Anbieter habe im Verhältnis viel mehr VerwaltungsaufwandGebührenfrei bei Vodaphone ist ja noch nichtmal klar oder (Bedingungen erst ab Vermarktungsbegin)Die sollen sich lieber den technischen Aufwand der traffic Analyse sparen und dafür ganz generell das Netz aufbohren und günstiger machen.

      • Wo ist da jetzt der Schaden für Dritte? Jetzt aber nicht mit Krankheitskosten oder so was kommen, die werden durch weniger Rentenzahlung mehr als aufgehoben… ;-(

      • @Oh no! Habe ich und es verstößt noch immer nicht dagegen. Wenn du dir so sicher bist, dann bitte wende dich an den Verbraucherschutz. Gegen StreamOn wurde auch erst gemeckert und wie weit sind die Klagen?

      • Hab trotzdem laut gelacht!

  • Hmm, wenn ich den VideoPass betrachte – den ich ja begrüßen würde – ist Netflix Amazon zwischenzeitlich verzichtest weil Offline-Download möglich für unterwegs. Was fehlt ist YouTube, was echt werthaft wäre :(

  • Naja für z.B Social Media Leute doch gar nicht schlecht. Den entsprechenden Pass genommen und das Datenvolumen kann kleiner gehalten werden weil außer Social Media sowieso fast nichts genutzt wird…

    • Da gebe ich dir recht. Ich sehe darin auch nichts nachteiliges, wenn bestimmte Leistungen, die der Nutzer bevorzugt, nicht auf sein Datenvolumen angerechnet wird.

  • Was viele vergessen: Damit ist ebenfalls die absolute Überwachung möglich. Es muss ja über deren Server laufen, oder? Wie sonst wissen die dann was die abrechnen dürfen und was nicht. Ich bin da absolut dagegen. Bullshit was da abgeht. Und diese Preise ? Teurer als ein Vertrag mit Handy. Gehts noch?

  • Hahaha…die meisten hier haben die Vogel Strauß Politik gewählt und jetzt gibt es die Quittung. Flatrate ade

  • Passt alles zu Vodafone die versuchen aus allem Geld zumachen. Am schlimmsten ist man dran wenn die einen Anruf. Hier kann man am besten nur auflegen und die Rufnummer in die Sperrliste aufnehmen.

    • Aha… dem ist natürlich nicht so! Dank telefonischer Kommunikation in den letzten Jahren habe ich derzeit einen 22€ Tarif mit 5GB Datenvolumen, Allnet-Flat (SMS, MMS, Telefonate) – und das inklusive Premium Smartphone, spricht ohne monatliche Zuzahlung!!!

      • Tut mir leid, aber was ich bei diversen Freunden und Verwandten in den letzten Jahren alles mit Vodafone regeln musste… Der schlimmste Anbieter überhaupt. Absolute Servicewüste und Mitarbeiter teilweise rotzfrech. Wer da einen Vertrag abschließt, dem ist nicht mehr zu helfen.
        Muss ja jeder selbst wissen, ob er noch mehr Überwachung toleriert durch Deep Packet Inspection seines Providers. Es geht einzig und allein um die Auswertung des Konsumverhaltens, um anschließend zielgerichtet Werbung und Angebote anzubieten, durch die der Profit gesteigert wird. Es geht niemals darum, den Kunden glücklich zu machen.

      • @ROP: Das glaubst du doch selbst nicht. Zeige mal einen Screenshot deiner Rechnung als Beweis. (Name etc. kannst du wegpixeln)

  • Interessant ist doch auch der Satz: Sollte die Übertragungsgeschwindigkeit nach verbrauchtem Highspeed-Datenvolumen gedrosselt werden, gilt dies ebenfalls für den Vodafone Pass.Ich kaufe einen Flat Dienst, der doch kein richtiger ist!?

  • Toll, die Nutzer gleich mal auf bestimmte Dienste zu konditionieren. Andere gehen ja aufs Volumen. In ein paar Jahren ist die Tarifauswahl wie Kaffee bei Starbucks bestellen und keiner beschwert sich mehr.
    Warum können Provider nicht einfach Provider bleiben?
    Wo ist der Netzneutralitäts-Tarif?

    • Den kannst du weiterhin nutzen. Die Extras wie hier oder StreamOn bei der Teleko, sind Extras und müssen ja nicht genutzt werden. Da hier die Netzneutralität-Schreier vermutlich größtenteils diejenigen sind, die sich über ein 10€ Drillisch UMTS-Angebot freuen wie Kinder, wären die aber die ersten die das Angebot buchen würden, könnte man doch 1-2€ sparen.

  • Es wird wirklich langsam Zeit, zu kündigen. Knapp 20 Jahre Vodafone reichen.Mal von der fehlenden Apple Watch 3 Unterstützung ganz zu schweigen.

  • „Wir wollen die Gleichbehandlung bei der Datenübertragung im Internet und den diskriminierungsfreien Zugang zu Datennetzen. Diese Netzneutralität ist entscheidend für das offene und freie Internet sowie für fairen Wettbewerb.“
    Hättet ihr mal SPD gewählt! :-)

    • Die SPD ist für die Vorratsdatenspeicherung. Nein Danke.

      • In der Tat. Zum Glück kassiert das Verfassungsgericht regelmäßig die entsprechenden Gesetze. Mal sehen, was die zukünftige Bundesregierung in der Hinsicht untenimmt; vielleicht gibt es ja wieder eine(n) Liberale(n) im Justizministerium, dann dürfte das Thema durch sein.

  • Wer solche Preispolitik unterstützt ist selber Schuld, wenn es in Deutschland nicht billiger wird. In meinen Augen reine Abzocke, genau wie Telekom

  • Ja ne ist klar. Neutrale Flat aufgebraucht und auch der sonderdienst wird gedrosselt? Dann lade ich doch lieber im WLAN vor und höre/schaue offline… Das ist doch nur eine halbgare Lösung… Außerdem fehlt bei Audio noch audible.

  • Wann werden endlich diese bescheuerten Drosseln abgeschafft. Bei der Telekom hatte ich mich ja erst noch drüber gefreut….Langsam denke ich aber das diese Pässe eher kontraproduktiv sind. Statt in Richtung ungedrosseltes Internet zu gehen, wie in anderen Ländern, werden die Volumen jetzt wieder kleiner und man soll extra Pässe für irgendwelche Dienste buchen. In 10 Jahren muss ich dann für jeden Dienst nen einzelnen Pass buchen wenn das so weiter geht -.-

  • Jetzt bekommen leider allmählich alle die Quittung für die Leute, die sich bei StreamOn so hocherfreut gezeigt haben und es ja als Win-Win-Situation angesehen haben. Die Telekom hat die Büchse geöffnet und die Kunden bekräftigen die Konkurrenz durch die rege Annahme des Angebots zur Nachahmung. Wir sind mit großen Schritten auf dem Weg des Internets der Dienste.

    • Kann man immer noch nicht so Pauschal sagen, vielleicht kommen in den nächsten Jahren dank StreamOn und diesen Pässen nun Verträge mit entsprechend guten und brauchbaren Traffic. Denn so können die Provider nun wirklich schnell und einfach sehen wie viel Traffic wirklich verbraucht wird.

      Bisher haben doch alle immer nur gesagt der durchschnittliche User verbraucht 2GB etc. ja warum hat er das nur verbraucht? Weil nach 1,5GB schluss war und die restlichen 500MB eine Qual waren und man deswegen das surfen aufgeben hat.

  • Verstehe gar nicht warum darüber so dermaßen diskutiert wird. Ich sag mal so, es ist besser als vorher und es ist die Richtung in Flat…eigentlich müssten wir dann auch über Dinge wie Lieferando diskutieren, weil das eine Restaurant macht mit und das andere nicht. Ist das andere Restaurant dann nicht auch benachteiligt?!

  • Mimimi! Was regt ihr euch denn so auf? Wird doch keiner gezwungen solch eine Option zu buchen.

    • Hier gibt es eine Gruppe von Kommentatoren, die tatsächlich denken, dass wenn es kein StreamOn der Telekom gäbe, endlich die „echte“ Flat für 4,99€ kommen würde. Die Befürworter von StreamOn oder dem Angebot von Vodafone sind natürlich daran Schuld. Bis es eine echte bezahlbare Flat in Deutschland ging, vergehen noch mindestens 5 Jahre und das auch ohne StreamOn.

  • Gibt es schon eine Petition oder sowas in der Form?

  • Sooo, Popcorn raus – endlich jetzt auch diese dumme Diskussion und zwar nicht in Bezug aufs das böse StreamOn … welches ich liebend gern als einen „extra Service und vom Tarifvolumen augeschlossen“ bezahle und nutze.

  • Jeder zweite ist (wohl auch durch 12 jahre das merkel) intellektuell so weich gespühlt – dass er nicht mal den begriff NEUTRAL(ität) versteht. Diese entwicklung ist krank und langfristig ein weiterer sargnagel gegen freiheit, demokratie, und jegliche werte.

  • Frage mich immer wieder das im Jahr 2017 in DE immer noch die Abos auf Datenguthaben basieren. Bei uns in CH haben alle grossen Anbieter nur noch komplette Flatrates, welche sich meistens nur im Speed und Inklusivguthaben fürs Roaming unterscheiden (EU & World).

    • Ach aber zum Autokauf und Wocheneinkauf kommen die Grenzler aber trotzdem nach DE rüber? Unterschiedliche Märkte, unterschiedliche Angebote.

    • Bevor Roaming abgeschaft wurde, habe ich in Skandinavien Prepaidkarten benutzt. 35€ im Monat. 50Mbit LTE. Hierzulande brauchst du ja nur „Kostenlos“ irgendwo schreiben, schon läuft bei den meisten der Saber runter. Und die Leute vergessen dafür gerne alles. Haptsache Facebook und Youtube umsonst. Zum kotzen ist das.

  • Hmm… StreamOn war nochmal wie teuer?

    • Theoretisch 5€

      Denn der alte Magenta Gen 2 Tarif war 5€ günstiger wie der Gen 3 und bei Gen 3 ist nur der Unterschied das man dort eben Kostenlos StreamOn zu buchen kann…

  • ..“Wir behalten uns aber vor, in Zukunft zur Optimierung des Verkehrsflusses und des Nutzungserlebnisses eine Komprimierung von Video-Streaming-Inhalten auf eine Übertragungsqualität von 480p einzuführen.“..

    Na tolle Wurst.. Wahrscheinlich gibt es solche Einschränkungen nicht nur bei Videos..

  • 5€ im Monat dafür im MagentaOne mit einem M-Tarif schon dann mit Streaming inklusive

  • Stephan Köster

    So kann man natürlich auch einen Bericht verfassen. Ich glaube der Verfasser hat das Prinzip der Pässe nicht verstanden. Man bekommt einen Pass gratis und alle Apps dieses Passes verbrauchen nicht das gewählte Datenvolumen. Hier in der Türkei ist das Konzept schon seit einiger umgesetzt und ich finde die Idee gut, um sein Volumen für andere Aufgaben aufzuheben.

    Ich sehe hier auch überhaupt nicht, wo das ein 2 Klassen Internet sein soll. Vielleicht kann der Verfasser ja mal erläutern, was das Ganze mit 2 Klassen zutun hat, wenn der Kunde etwas kostenlos dazu bekommt.

    • Nennt sich netzneutralität. Und du siehst das nur aus Kundensicht. Für einen Anbieter der erst (unter Umständen für Geld sich einkaufen muss) damit sein adienst auch kostenlos in den Pässen enthalten ist ist es eine zwei Klassengesellschaft. Den die größere Konkurrenten werden gelistet. Als kleiner Anbieter hat man schlechtere Chancen genutzt zu werden weil die Kunden einen meiden, weil der Traffic dann ja beim Datenvolumen berechnet wird.

    • Ich werde dir sagen was passiert, sobald sich das durchgesetzt hat:
      1. Dein Basisvolumen wird von 2 GB auf 200 MB runtergefahren
      2. Von den 4 Passes kannst du dir dann EINEN aussuchen der dann frei bleibt
      3. Die anderen Passes sind zu bezahlen
      4. Unterscheidung der Passes nach Premium Pass und Simple Pass
      5. Videotelefonie ist dann ein Service der einzeln abgerechnet wird
      5. Abkassieren von Anbietern für das Listen in den Passes (am Anfang noch frei)
      6. Kundenbindung über das Anbieten von Diensten

      NOCH ! Sehen die Angebote gut aus, als würde man etwas bekommen (Flat für eine Dienstklasse). Sobald sich die Mehrheit daran gewöhnt hat, dreht man die Schrauben an.

      • Das mit den 2GB auf 200MB senken ist reine Schwarzseherei, denn es kann genau so gut anders sein. Die 2GB werden auf 20GB erhöht, da nun der Provider sieht was wirklich an Traffic benötigt wird.

        Die aktuellen „Statistiken“ das man nur 2,3GB benötigt werden, sind totaler Käse. Denn warum surft jemand nur 2,3GB? Richtig, weil der Vertrag nur 2GB hat und die 300 MB eh schon eine Qual waren und so nicht wirklich er surft wurden sondern das iPhone im Hintergrund diverse Sachen gemacht, wo man nicht mit bekommt hat es nun 1 Sekunde gedauert oder 10 Minuten bis das Fotos nun geladen war. Da die App das Automatisch im Hintergrund machen darf.

  • Und was lernen wir daraus? Es geht immer noch bekloppter!

  • …Apple Music und March ist nicht dabei. Großartig!

  • „Sollte die Übertragungsgeschwindigkeit nach verbrauchtem Highspeed-Datenvolumen gedrosselt werden, gilt dies ebenfalls für den Vodafone Pass“

    Das ist aber nicht nett.
    Verbrauche ich mein Volumen mit z.B. surfen und email, nutzt mir der Video pass und der Musik Pass gar nichts mehr!

    Technisch ist das machbar, indem Sie die Partner hinter den Pässen kategorisieren und Banfbreite für diese Kategorien zuweisen… Mann muss es nur wollen!

    • Klar ist das möglich, hat telekom ja auch bereits so gehandhabt. Aber genau das ist gegen die Netzneutralität, da der Zugang zu anderen Diensten beschränkt ist, während die unterstützten noch mit voller Geschwindigkeit genutzt werden können.

  • Irgendwann blickt da keiner mehr durch. Je komplexer Dinge werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit das sie scheitern.

    Schade das die deutschen Kunden so gemolken werden. Deutsche sind bereit für Qualität auch mehr zu bezahlen. Was hier seitens der Provider abgezogen wird, ist leider traurig.

    Meistens dauert es ja ca. 2 Jahre bis ein Trend aus den USA auch hier Einzug hält. Letztes Jahr hat T-Mobile US eine richtige Flat eingeführt. Vllt haben wir Glück und dürfen auch i-wann mal in den Genuss kommen … 2019 oder so … vllt …. wenn wir Glück haben haben … vllt!

    • Dir ist aber schon klar, dass T-Mobile US auch nur noch den einen Tarif hat, oder? Und der ist auch nicht umsonst, sondern kostet monatlich 70$ netto Bzw 80$ netto, wenn man keine Konvertierung der Streamingqualität möchte.

      Bei unserer Geiz-ist-Geil-Mentalität wäre der Anbieter eines solchen Angebots schnell insolvent. Da wird dann wieder gemeckert, dass man dann doch lieber bei 1gb Traffic für 10€ beim drillisch bleibt.

      • @ Cartman: Ich weiß.

        Die Amis sind da auch nicht sehr viel anders wie die Deutschen.
        Wäre es eine richtige Flat, dann wäre ich sogar bereit – bei einem fairen Preis – mehr zu zahlen. Von mir aus könnte man auch drei Pakete anbieten. Hauptsache es gibt die Möglichkeit einer richtigen Flat.

      • @Semafor

        schau dir mal die Unlimited Vertrag der Telekom an.

  • Das ist wirklich eine schlechte Entwicklung. Dies haben wir allerdings all denen zu verdanken die das buchen. Besser wäre es solche Modelle per Gesetz zu verbieten.

  • Das sollte man vor der Buchung wissen:

    So interessant diese Pakete für Streaming-Nutzer klingen mögen, hat das neue Angebot einige Einschränkungen und Bedingungen, die man unbedingt vor dem Buchen des Tarifs beziehungsweise eines Passes kennen sollte:

    Ist das eigene Highspeed-Datenvolumen verbraucht, werden auch die Pass-Inhalte gedrosselt übertragen, mit lahmen „bis zu 32 kbit/s im Download und im Upload“. Sprich: Auch wer den Video-Pass bucht, kann praktisch kein Netflix oder Sky Ticket mehr schauen, wenn er zuvor – auf Kosten seines regulären Datenvolumens – anderswo zu viel im Web unterwegs war.
    Beim Social- und beim Chat-Pass lassen sich nicht alle Funktionen der jeweiligen Apps und Dienste folgenlos nutzen. So geht etwa Sprach- und Videotelefonie über Facebook-Dienste weiter vom Datenvolumen ab, anders als Sprachnachrichten und das Versenden von Videos. Außerdem warnt Vodafone: „Werbungen und das Öffnen von externen Links werden auf das Tarif-Datenvolumen angerechnet.“
    Vodafone hat Facebook und den Facebook Messenger auf zwei Pakete aufgeteilt, auch Twitter wurde nicht als „Chat“-, sondern als „Social“-App klassifiziert. Wer also den Chat-Pass bucht, muss daran denken, dass etwa ein Direktnachrichten-Chat über Twitter weiter am Datenvolumen zerrt. Und wer das „Social“-Paket bucht, kann zwar im Facebook-Stream munter Posts liken, muss aber aufpassen, dass er zwischendurch nicht unbewusst in den Messenger wechselt und dort zum Beispiel mit einer Fotonachricht Volumen verbraucht.
    Der Video-Pass ist der teuerste, doch langfristig könnte hier eine ärgerliche Einschränkung drohen: In einer Vodafone-FAQ steht zwar, dass „aktuell“ keine Videoinhalte komprimiert würden. Weiter heißt es jedoch: „Wir behalten uns aber vor, in Zukunft zur Optimierung des Verkehrsflusses und des Nutzungserlebnisses eine Komprimierung von Video-Streaming-Inhalten auf eine Übertragungsqualität von 480p einzuführen.“ 480p, das wäre gerade einmal DVD-Qualität, mehr nicht.
    Wissen sollte man auch – gerade, falls man sich kürzlich über den Wegfall von Roaming-Gebühren gefreut hat -, dass der Vodafone-Pass nur in Deutschland gilt und das auch nur, solange man keine VPN-Verbindung nutzt.
    Und dann wäre da noch die Laufzeit: Wer einen Pass bucht, hat ihn 24 Monate, die Kündigungsfrist beträgt drei Monate. Immerhin: Laut Vodafone kann man die Pässe ab Januar 2018 monatlich wechseln.

  • Kommentar von Dominic Hayon:

    Beim Provider Vodafone gibt es ab Ende Oktober Vodafone-Pässe: Einer ist pro Vertrag für junge Leute inklusive, jeder weitere kostet pro Monat 5 bis 10 Euro. Mit den Pässen lassen sich bestimmte Apps nutzen, ohne dass der Traffic vom verfügbaren Datenvolumen abezogen wird. Die Pässe sind damit vor allem Ausdruck dessen, wie abgehängt Deutschland in Sachen Mobilfunk ist.
    Für eine Selbstverständlichkeit, nämlich ausreichend Datenvolumen, um bei zeitgemäßer Nutzung durch den Monat zu kommen, dürfen Kunden bei Vodafone jetzt nämlich doppelt bezahlen: Einmal in Form der monatlichen Grundgebühr, ein weiteres Mal in Form eines „Passes“, der es erst ermöglicht, Apps so lange wie gewünscht zu nutzen.
    Wie es eigentlich sein sollte, sieht man in anderen Ländern: Für weniger Geld als hier oft schon mittelmäßige Tarife kosten, gibt es dort eine echte Flatrate oder zumindest raue Mengen an Datenvolumen. Dabei sprechen wir nicht von exotischen Ländern, sondern zum Beispiel von Frankreich, den Niederlanden oder Polen.
    Deutsche Provider kassieren fürs Datenvolumen doppelt

    Hierzulande lachen sich Telekom (dort nennt sich die Tarif-Option „StreamOn“) und Vodafone ins Fäustchen – und O2 wird wohl nicht lange zusehen und bald nachziehen. Auch heute noch bieten die Provider allen Ernstes Tarife an, deren Datenvolumen sich per LTE binnen weniger Sekunden verbrauchen lässt. Anschließend wird die Geschwindigkeit auf einen Wert nahe Null reduziert – das mobile Internet ist damit faktisch unbenutzbar. Außer man ist bereit, für Vodafone-Pässe Geld auf den Tisch zu legen oder – wie bei der Telekom – zum größeren Vertrag zu greifen, bei dem StreamOn inklusive ist.
    Wie absurd und unverschämt diese Angebote sind, zeigt sich am deutlichsten an Vodafones Chat-Pass: Für die unbegrenzte Nutzung von WhatsApp, Facebook Messenger und den gängigen Alternativen lässt Vodafone sich fürstlich bezahlen – für Dienste also, die in der Regel lächerlich wenig Datenvolumen veranschlagen. Selbst wer per Messenger videotelefoniert und fleißig WhatsApp-Stories teilt, erzeugt im Monat kaum mehr als ein paar Hundert Megabyte Volumen. Vodafones Preisschild dafür: 10 Euro.

    Dem kann ich nur zustimmen!!!

  • Die ticken doch nicht ganz sauber

  • selber schuld. ich hab 15GB für 19€ danach 1mbit drosselung.

  • Noch unübersichtlicher wovon nur die Firma provoziert. Keine gute Entwicklung!

  • Durch solche Angebote wird neuen (vor allem kleinen) Unternehmen der Markteintritt massiv erschwert. Aber ist schon lustig, dass hier so viele Leute dieses System als Bonus sehen. Denn das ist es keineswegs. Es ist der anscheinend erfolgreiche Versuch der Provider, eine echte Flatrate weiter heraus zu zögern.

    Gleichzeitig versuchen Telekom und Vodafone ihre Macht gegenüber Apple&Co zu stärken. Man denke nur mal an die SMS, für die ein Provider früher richtig Geld kassieren konnte, und die heute dank WhatsApp vollkommen bedeutungslos ist. Das passiert den Netzanbietern bestimmt nicht noch einmal.

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