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uberPOP knickt ein: 35 Cent pro Kilometer in Frankfurt und München

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27 Kommentare 27

„Selbstverständlich respektieren wir das deutsche Rechtssystem […]“ – Eine interessante Formulierung, mit dem der umstrittene Fahrdienst UBER jetzt die neue Tarifierung seines Privat-Taxi-Angebotes uberPOP einleitet.

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Als Reaktion auf das im März gefällte Urteil des Landgerichts Frankfurt – ifun.de berichtete – stellt uberPOP sein Angebot in Frankfurt und München um und gleicht das Preisniveau dem der Mitfahrzentralen an. Ab sofort, dies haben die Uber-Verantwortlichen jetzt im deutschen Haus-Blog bekanntgegeben, gilt: 35 Cent pro Kilometer.

Mit dem Wechsel auf den Selbstkostenpreis rückt sich uberPOP bewusst in die Nähe der Mitfahrzentralen und dürfte so aus dem Visier der regulierenden Behörden flüchten. Dass das neue Angebot so natürlich nur noch wenig lukrativ ist, liegt auf der Hand:

Es ist zu erwarten, dass uberPOP unter diesen Umständen auf der einen Seite noch attraktiver für euch als Nutzer wird, aber auf der anderen Seite für Fahrer deutlich unattraktiver wird. Es wird wahrscheinlich in den nächsten Wochen deutlich schwerer werden, ein uberPOP zu bestellen.

Der Betrieb von uberPOP in Berlin, Düsseldorf und Hamburg hingegen soll unverändert weiterlaufen. Die Schwester-Angebote UberBLACK und uberTAXI sind von dem Urteil ebenfalls nicht betroffen.

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Mittwoch, 22. Apr 2015, 11:04 Uhr — Nicolas
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  • Na KM-Pauschale sind immer noch 0,30 Euro.
    Selbstkosten sind dann doch höher!?

    • Selbstkosten sind sogar deutlich höher.

      • Also ich weiß nicht was du fährst. Aber z.B. bei einem Passat sind sie es definitiv nicht. Ein Passat braucht durchschnittlich 10-11ct/km. Und selbst wenn ich alle weiteren Kosten drauf rechne, wie Service, Öl- oder Reifenwechsel, Reparaturen, Scheibenwischer, Reinigung komme ich nicht über 25ct/km.

      • Hast du auch mal den Passat (Anschaffungskosten) über die Levensdauerdrsuf gerechnet?

      • Natürlich nicht! Woher soll er das auch wissen ^^

      • Ich wüsste nicht was Anschaffungskosten mit Betriebskosten zu tun haben. Da hat wohl jemand in BWL nicht ganz aufgepasst…

    • KM-Pauschale und Selbstkosten haben seit Jahren nichts mehr miteinander zu tun. Es sei denn, du fährst ein altes Auto, reparierst es selbst und fährst mit selbst angebautem Raps-Öl.

      • Dann darfst du aber die eigene Arbeitszeit nicht einrechnen, sonst passt es wieder nicht mehr.

  • In Berlin ist dies offenbar schon vorher so umgesetzt worden!
    „Da in Berlin, Hamburg und Düsseldorf die Umstellung auf 35 Cent pro Kilometer schon vollzogen wurde, geht der Betrieb von uberPOP hier unverändert weiter.“
    So steht es jedenfalls in der Email.

    Aus dem Visier der Juristen sind sie damit noch lange nicht.
    Anders als bei Mitfahrerangeboten, die auf ein gelegentliches Mitnehmen ausgerichtet sind (der Fahrer fährt seine vorher geplante Strecke und nimmt jemanden mit) fahren Uber Fahrer auf Anforderung die gewünschte Strecke.
    Und das ist nun einmal gewerblich = Personenbeförderungsscheim und Gewerbe und Einkoomen und Umsatzsteuer

  • Wenig attraktiv? Rechnet mal bitte nach, was man für ein Taxi pro Kilometer zahlt…

  • Das wenig attraktiv (bzw lukrativ) zielt natürlich auf die Fahrer ab. Ich fahre doch nicht für 0,35€ mit meinem Auto. Da zahle ich ja drauf (Treibstoff, Wertverlust, Verschleiß und Zeit).

    • Soweit ich weiss, bekommen die Fahrer mehr. Zumindest war es so, dass man als Fahrgast weniger bezahlt hat, als die Fahrer bekamen. Uber investiert hier noch,

      • Das wäre eine interessante Geschäftsidee. Gab es nicht mal ein Tool zum vortäuschen von GPS-Daten?
        Ich erstelle ein Profil als Fahrer, eins als Kunde, und lebe von der Subvention durch Uber.

      • Wenn der Fahrer mehr bekommt, dann fährt der aber wieder gewerblich.

    • Wäre auch meine Vermutung. Abschreibung des Fahrzeugs, Spritkosten, Verschleiß, Inspektion und Versicherung plus Steuern. Da macht der Fahrer pro gefahrenen Km eher minus. Wüsste nicht warum ich mein Fahrzeug kaputt Fahren sollte, und dann noch drauf zahle. Vorallem wenn mein eigener Lohn noch garnicht mit eingerechnet ist.

  • Haha Über ist geil, jetzt sehen die Taxis richtig alt aus mit ihren Preisen wenn ich quer durch München für 4 Euro fahre.
    Schön selbst ins Knie geschossen…

    • Wenn du fährst. Die Fahrer machen das um Geld zu verdienen. Das wird wohl schwer bei den Preisen.

    • Du wirst höchstens mit der Bahn quer durch München für 4 Euro fahren.
      Für 4 Euro fährt dich nur ein Idiot in einer Schrottkarre quer durch München.
      Oder du bist ein hübsches Weiblein und er hofft dich flachlegen zu können. Dann fährst du vielleicht sogar umsonst. ;)

  • Die News ist wiedermal irreführend bis hin zu falsch.
    In Berlin (kommt ihr nicht zum Teil daher?!) fährt UberPOP schon länger zum Selbstkostenpreis. Halbe Stunde Taxi fahren: 2,80€ – die Fahrer werden stündlich bezahlt und dass kaum UberPOPs zu finden sind liegt nicht daran, dass es weniger Fahrer werden, sondern mehr Menschen für ein paar Cent von A nach B kommen wollen.

    • Man kann unmöglich eine halbe Stunde Auto für 2,80 € fahren. Höchstens auf einem Fahrrad.
      Wer etwas anderes behauptet, kann schlicht und einfach nicht rechnen. Das ist weit unter Selbstkosten, aber so was von weit!

  • Manche wundern sich, warum es Technologiekonzerne wie Apple, Google, Microsoft, Tesla, etc. nicht in Deutschland gibt. Andere haben sich mit der Thematik auseinander gesetzt und wissen, dass es in Deutschland mehr Regulierungen als in allen anderen Ländern gibt.

    Kaum ein Land hat Aber so verteufelt wie Deutschland, in England ist es legal. Hier wird nur noch auf Bestandswahrung geachtet mit fadenscheinigen „sozislen“ Argumenten.

    Zukunft, nein danke. Lieber erst mal mein Haus bei google zensieren.

    Traurig mit anzusehen.

    • Tolles beispiel, us unternehmen zu nennen. Was ist mit siemens, bosch, basf?

      • Alle drei von dir genannten stammen aus einer Zeit, als die regulatorische Situation noch ganz anders aussah.
        Auch sind das alles 3 keine Technologiekonzerne.
        Siemens würde ich sowieso nicht als Beispiel anführen, da geht außerhalb der Medical Sparte nicht mehr viel.

        Richtige Consumer orientierte Technologiekonzerne gibt es hier nicht. Es ist alles viel zu kompliziert hier. Ich kenne Selbstständige die circa 50% ihrer gesamten Arbeitszeit nur mit der Erfüllung von Regulierungen erfüllen.
        Von den Früchten der restlichen Arbeitszeit müssen sie dann über die Hälfte als Steuer abgeben.

      • @ Luc
        genau so sieht es aus, kenne auch einige Leute die das selbe Prozedere durchmachen. Auch ein Grund warum ich nicht Bereit bin mich in Deutschland Selbstständig zu machen!

      • Das es zu viele Reglungen gibt steht ausser Frage. Aber für ein geordnetes Leben aller geht es auch nicht ohne.

    • Laber hier doch keinen solchen Schwachsinn Mann! In welchen Ländern gibt es denn noch Tesla , Apple, Microsoft, etc.?
      Was für ein hohles Bsp.!
      Deutschland ist nicht mehr überreguliert als andere Länder auch.
      Übrigens regt sich in den USA auch immer Wiederstand gegen Uber. Weil die dicke Kohle nur die Chefs beziehungsweise die Investoren machen.

      Uber ist kein innovatives Unternehmen, das mit einer neuen Idee Geld verdienen und das Gemeinwohl mehren will. Uber verdient an der Teildemontage des ÖPNV, es verdient an einer Verschlechterung der Infrastruktur. Wer sollte sowas gut finden? Uber ist ein Parasit, eine ganz und gar destruktive Kraft.

      UBER bietet den nicht ausgebildeten Fahreren lediglich einen sehr geringen Anteil an den Einnahmen. Die Einkommenversprechen zb. in den USA (bis zu 90 Tsd. Dollar im Jahr) sind absolut unrealistisch, selbst bei guten Trinkgeldern.
      Anfangs konnte man auch gut verdienen, so das viele voreilig ihren Job gekündigt haben, um für Uber/USA zu fahren. Mittlerweile liegt der Verdienst bei vielen sogar unter dem Mindestlohn.
      In den USA hat Uber seinen Dienst auch in Miami und Austin angeboten, obwohl die dortigen Gesetze das nicht erlauben. In Virginia bekamen sie eine Unterlassungserklärung, machten aber weiter.
      In San Francisco ist die Zahl der Taxifahrten durch Dienste wie Uber in den vergangenen Monaten um über 65 % eingebrochen.
      In den Verträgen der Uber Fahrer steht übrigens:
      Sollten Geldstrafen von Behörden verhängt werden, tragen Sie diese Kosten selbst.

      Gewerbeanmeldung

      Uber ist keine echte Konkurrenz, weil es sich eigenmächtig einiger Wettbewerbsvoraussetzungen entledigt hat. Uber wird wahrscheinlich keine Mindestlöhne zahlen, die Sicherheit bei Fahrten ist fraglich (TÜV, polizeiliches Führungszeugnis der Fahrer, PBS). Ob ein Versicherungsschutz für die Fahrgäste gegeben ist, darf ebenfalls bezweifelt werden.
      Und genau dieses Agieren mit absolut unterschiedlichen Wettbewerbsbedingungen wird völlig zu Recht kritisiert und dagegen vorgegangen.
      Und die meisten Menschen in D. lehnen den aus den USA importieren Turbokapitalismus ab und Uber ist zweifellos Teil dieses Systems.
      Uber ist an der Börse über 10 Milliarden US $ wert, das sagt schon einiges. Viele an der Börse notierte Unternehmen, die echte Werte produzieren, sind weit weniger wert.
      Die Eigener von Uber verdienen sich eine goldene Nase, haben ihre Schäfchen im Trockenen, auch wenn Uber keinen Erfolg haben sollte.

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