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Gesetzlichen Grundlagen sind vorhanden

Trotz Apple Pay-Gesetz: Sparkasse verzichtet auf NFC-Zugriff

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Es war abzusehen: Nachdem sich Apple und die Sparkassen im vergangenen Herbst doch noch darauf einigten die Karten des Kreditinstitutes auch über Apple Pay verfügbar zu machen, scheinen sich die Sparkassen nun von einer ihrer Verhandlungspositionen zu verabschieden.

Nach Angaben des CAPITAL-Magazins „Finance Forward“ wollen die Sparkassen den einst vehement geforderten NFC-Zugriff nun doch nicht nutzen. Unter Berufung auf einen Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands meldet „Finance Forward“, dass man weder einen Antrag auf den NFC-Zugriff gestellt habe, noch Pläne diesbezüglich existieren.

Ein Strategiewechsel, der gerade mit Blick auf die Ende des vergangenen Jahres hastig verabschiedeten, gesetzlichen Grundlagen verwundert.

Die Sparkassen haben die rechtlichen Voraussetzungen und wohl auch die benötigten Entwickler-Ressource um die vom Gesetzgeber forcierte NFC-Öffnung hierzulande auszunutzen, wollen aber nicht mehr.

In der im Sommer 2018 ausgegebenen Pressemitteilung zum Start der „Mobiles Bezahlen“-App auf Android-Geräten klang dies noch ganz anders. Hier erklärten die Sparkassen damals:

[…] Wer Mobiles Bezahlen nutzen möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und am Online-Banking teilnehmen. Die App „Mobiles Bezahlen“ ist ab 30. Juli 2018 bei Google Play verfügbar und kann auf allen NFC-fähigen Android-Smartphones ab Version 5.0 genutzt werden. Mit iPhones kann „Mobiles Bezahlen“ noch nicht genutzt werden, da Apple die entsprechende Schnittstelle in den Geräten bisher nicht freigegeben hat.

Freitag, 24. Jan 2020, 9:25 Uhr — Nicolas
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  • Sowas kann ich nicht verstehen. Erst gegen Apple schießen und dann nicht mal die Qualifikation haben um es zu nutzen.

    • Wieso nicht „die Qualifikation haben um es zu nutzen“? Im Beitrag steht doch sie hätten „die benötigten Ressourcen“.
      Zumal Apple Pay 2020 auch mit den normalen Sparkassen Karten funktionieren wird. Warum sollten sie selbst etwas entwickeln wenn Apple die Infrastruktur bereits stellt.

      • Der Unterschied ist, das ich gerne die Alternative hätte, direkt über die Sparkassen App zu zahlen über NFC, ohne den „Umweg“ ApplePay.

      • Wieso? Das macht alles nur komplizierter, eine Lösung die gut ist reicht doch

      • Der „Umweg“ dürfte in dem Fall wohl der Weg über die (zugegeben sonst echt richtig gute) Sparkassen App sein.
        Handy raus – entsperren – Sparkassen App suchen, öffnen, entsperren – Bezahlvorgang starten & bestätigen vs. Handy raus Doppeltap Hometaste (ggfs. gewünschte Karte wählen wenn mehrere vorhanden)

        Dazu keine Bezahlung über Apple Watch, sowie Online Verbindung notwendig.

      • LOL. Der war „gut“

      • Die Alternative ist doch ganz einfach.
        Lade dir einfach die Sparkassen App mit deinem neuen Android Telefon aus dem Google Play Store.

    • An der Qualifikation wird es sicherlich nicht mangeln. Es gab halt eine strategische Umentscheidung, sowas ist ja nun nichts Ungewöhnliches…

    • Alleine die Option auf die NFC-Schnitstelle zu haben ist an sich weitsichtig. Wer weiß, was in Zukunft noch kommt?

  • Bestimmt vertraglich festgehalten, dass sie dadrauf verzichten wenn sie applepay beitreten

  • Ist jetzt ja auch nicht mehr notwendig, Apple Pay soll ja im Laufe 2020 für Kundenkarten der Sparkassen freigeschalten werden.

  • Ich denke da baut Apple ein bisschen Druck auf.
    Wenn sie das NFC nutzen möchten, fliegen sie dann bei Apple Pay raus …

  • Was für ein heuchlerischer Laden… echt übel

    Fähnchen im Wind sage ich nur…

  • Und?
    Die Gesetzeslage hat sich geändert.

  • Nachdem der eigene Versuch, ein mobiles Bezahlsystem einzuführen, gescheitert ist setzt man jetzt halt doch lieber auf die Lösung, die man vorher so verteufelt hatte.

  • Ich verstehe das nicht ganz. Ist damit die eigene Sparkassen-App gemeint? Also die unabhängig von Apple Pay? Die Sparkasse nutzt doch eigentlich die NFC Schnittstelle des iPhones (ich kann mit meiner Sparkassen-Kreditkarte ja über Apple Pay mit dem iPhone zahlen…)

    • Klar – aber das ist die klassische Apple-Pay-Lösung, die eh auf NFC setzt.
      Vorher gings ja darum, daß die Sparkasse eine eigene App entwickeln wollte, was durch die fehlende NFC-Freigabe nicht möglich war. Das scheinen sie jetzt aufgegeben zu haben.
      So what?

    • Ja. Wenn die NFC Schnittstelle frei zur Verfügung stehen würde würde das zahlen ähnlich funktionieren nur das Apple da halt nicht mit drin hängt und somit auch keinerlei Provision bezieht.
      Das ganze würde dann nicht über Apple Wallet sondern direkt über die Sparkassen App laufen (oder eine spezielle Sparkassen App direkt dafür)

    • Das Stichwort ist ApplePay. Die App greift nicht direkt auf die nfc Schnittstelle zu.

    • Ja, dass ist richtig und warum?…. der Server steht in Deutschland und nicht auf amerikanischem Boden!

      Endlich erkennen die Finanzbehörden, dass es nicht gut ist, die Kontrolle in die Hände von Trump und BlackRock zu legen.

  • Jeder mit ein bisschen Grips im Hirn versteht hoffentlich, wie Markt- und Werbewirtschaft funktioniert.
    Damals war Apple auf einem anderen Standpunkt hinsichtlich der Nutzung von Girokarten, inzwischen haben sie den Nutzen aber auch verstanden.
    Dass die Sparkasse unter damaligen Gesichtspunkten etwas Druck auf Apple ausübt, damit endlich mal Bewegung in die Sache kommt, ist doch völlig legitim.
    Inzwischen hat sich Apple für die Sparkassen geöffnet, daher ist die App „Mobiles Bezahlen“ mit Zugriff auf die NFC-Schnittstelle schlicht nicht mehr notwendig.
    Wozu da jetzt noch weiter darauf bestehen?

    • Um Provisionszahlungen an Apple zu vermeiden. Allerdings wird es sicherlich rein Markt wirtschaftlich sinnvoller sein diese Provisionszahlungen zu zahlen als massenhaft Geld in ein eigenes System zu investieren

    • Hätte man halt geschickter machen können, jetzt sieht es halt so aus:

      Sparkasse: Ich will, ich will, ich will, ich will, ich will
      Gesetzgeber: hier haste
      Sparkasse: jetzt will ich nicht mehr
      Apple: Muhahahaha

      • Naja. Die Möglichkeit trotzdem noch eine eigene App für das bezahlen zu nutzen bleibt ja gesetzlich bestehen. Das stärkt zum einen die Verhandlungsposition der deutschen Banken in Sachen Apple Pay und Provisionen, als auch dass es allen anderen Banken neben der Sparkasse auch offensteht die Gesetze für sich zu nutzen. Außerdem ist das Gesetz ja Technologie-neutral formuliert und lässt sich so auch auf Google-Pay, Fitbit-Pay, etc. anwenden.

      • So sieht es vielleicht bei dir im Kindergarten aus…

        Die gesetzliche Grundlage wurde nicht nur oder wegen der Sparkasse geschaffen. Dazu müsste man sich ja ins Thema einlesen und ein paar Hintergründe recherchieren. Aber das ist ja nicht mehr so wichtig heutzutage…

  • Man, müssen euch die sparkassen was schlechtes getan haben, dass ihr so drauf abgeht.
    Volksbanken haben genau gleich reagiert und sich nun doch apple pay angeschlossen, nur wird in deren news nicht gehetzt und frust abgelassen.

    Läuft es bei eich privat nicht so gut?

    • Sparkasse ist halt keine gute Bank, kann man nicht oft genug erwähnen. Den Hate haben die sich redlich verdient über die Jahre…

      • Dann erzähl mir warum, ich bin seit ungefähr zehn Jahren vollständig zufrieden.

      • Du scheinst es ja zu wissen! Aber die anderen sind besser? Keine Ahnung aber einen Kommentar abgeben. Ich sage nur Finanzkrise.

      • Die Sparkassen bieten verschiedene Dienstleistungen an. Für einige Menschen sie die Sparkassen die besten Banken. Ich persönlich brauche vieles was die Sparkassen anbieten nicht. Deshalb bin ich schon mit einer eher eingeschränkten Bank wie N26 zufrieden.

      • Komisch, bin vor 2 jahren zur sparkasse gewechselt und war mit keiner bank so zufrieden wie jetzt.

      • – Massive Filialenschliessung und so immer weniger präsent obwohl damit geworben wird
        – Gebühren, obwohl kein Gegenwert zu anderen Banken geboten wird
        – uraltes System hinter dem Onlinebanking
        – neue Funktionen kommen deshalb auch meist sehr sehr spät (sieht Apple Pay)
        – keine kostenlose Kreditkarte
        – selbst die kostenpflichtige hat Auslandsgebühren
        – horrende Dispozinsen
        – teure Kreditkarte
        – kosten bei Abhebungen anderer Bank

        Soll ich weiter machen? Mir fällt bestimmt noch was ein

      • @ssj3rd, einen hab ich noch:
        – in der größten Stadt Deutschlands keine Bargeldabhebung nach 23 Uhr möglich. Die Terminals haben geschlossen.

        Muss man nicht verstehen.

      • So ist es

      • Also wenn die massiv geschlossen haben, muss ja an jeder str eine gewesen sein. Egal wo ich langfahre, überall sehe ich das S

        Welches uralte system steckt den bitte hinter dem online-banking. Quelle?!

        Die KK hat eine sehr gute auslandskrankenversicherung. Das geld habe ich mehrmals im jahr wieder drin.

        Ich gehe gar nicht erst ins dispo. Also irrelevant

        Welche bank lässt dich kostenlos abheben bei einer anderen bank, die nicht in deren verbund ist? Vllt 1-2 und die haben andere nachteile.

        Keine bargeldabhebung nach 23uhr ist jetzt bei euch negativ, obwohl ihr immer schreibt das bargeld altbacken ist und apple pay das none plus ultra? Apple pay der grund warum hier scheinbar viele die kassen verlassen haben weil kontaktloses bezahlen das beste überhaupt ist und man kein Portemonnaie mehr mitnehmen muss?! Aber jetzt als gegen argument bringen? Ehrlich?

      • Und klar brauchst du auch noch Bargeld: Restaurants, Bäcker, Spätis/Kiosk, Wochenmarlt etc.

        Also bleibt es ein valider Punkt und gerade in Berlin darf dann bitte auch gerne nach 23 Uhr noch der Automat zugänglich sein, klappt ja bei allen anderen Banken auch, warum gerade bei der Sparkasse nicht?!

      • Und als letzter Punkt: nur weil DU nicht ins dispo gehst, ist der Punkt doch nicht irrelevant, sehr viele Leute tun es und das sogar recht häufig.

        So, jetzt kannst du wieder :-)

      • @ssj3rd
        Zur Ergänzung:
        1. Sparkassen sind regional uns genossenschaftlich organisiert, dh. „Der Zweck der Genossenschaft ist es, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder, oder deren soziale oder kulturelle Belange durch den gemeinsamen Geschäftsbetrieb zu fördern (§ 1 GenG).“
        Banken sind in der Regel Aktiengesellschaft und damit ihren Anlegern zur Rendite „verpflichtet“.
        .
        2. Die Sparkassen fördern und unterstützen regiolane Kulturveranstaltungen. Ein Blick auf das Kinderstrassenfest im Sommer bei dir um die Ecke verrät, die Sparkasse ist Sponsor.
        .
        3. Das Filialnetz der Sparkassen hinweggedacht, man bekäme ja kaum Bargeld.
        .
        4. Persönliche Beratung ist für viele noch wichtig, nutze es auch nicht, aber bin froh drum, dass es das gibt.
        .
        5. Keine Investionen in hoch-spekulative Kapitalanlageprodukte.

        Zur Entkräfung deiner Argumente:
        1. Von der lokalen Öffnungszeit einiger Filialen auf das Ganze zu schließen, ist nicht logisch.
        Zudem kann es Gründe haben wie Vandalismus, Obdachlosigkeit etc.
        .
        2. Dass die Karten was kosten ist nur verständlich, wie sonst sollten sie sich finanzieren.
        .
        3. Kostenlose Dienste zu verlangen ist ein merkwürdiges Anspruchsdenken: Ein Vergleich mit InernetBanken hingt ziemlich doll, da deren Ausrichtung und Kalkulation vollkommen verschieden sind, zudem sind sie zum Teil auf das dichte Filialnetz anderer Banken angewiesen, um ihren Kunden überhaupt die Auszahlung zu ermöglichen.
        .
        4. Aufgrund der Größe und der regionalen Organisation ist es eben auch sehr viel schwieriger komplizierte Dinge umzusetzen, grade auch was ApplePay angeht. Kleine Banken sind da viel schneller, das ist nachvollziehbar. Zudem müssen die Sparkassen eben auch zusehen, sich strategisch keine Ei ins Nest zu legen, wenn sie ApplePay implementieren. Das kostet eben Zeit.
        .
        5. Es gibt viele gute Gründe auf die Sparkasse zu setzen, aber gewiss auch, nicht darauf zu setzen, die Entscheidung kann rein monetär, oder eben auch in gewisser Weise soziale Aspekte berücksichtigen. Egal wofür man sich entscheidet, die Etscheidung für die Sparkasse ist gewiss keine dumme.
        .
        Grüße

      • Aber gerade Punkt 2 und 3 sind doch immer obsoleter, da es immer weniger Filialen gibt und auch aktiv daran gearbeitet wird, dass es noch weniger gibt…
        Hast du meine links nicht gelesen?

      • @ssj3rd

        Die Quellen habe ich gelesen. Allerdings sind diese beiden bereits fünf Jahre alt.
        Es bedürfte einer aktuelleren Einschärtzung denk ich, da die von dir getrofffene Bewertung ja nicht den Zeitraum 2015, sondern 2019/20 meint.
        .
        Grundsätzlich habe ich auch nichts an dem auszusetzen, was in den Berichten bemängelt wird. Jedoch würde ich meine Entscheidung für oder gegen eine Bank von den beschriebenen Umständen nicht abhänig machen, denk ich.
        .
        Grüße

      • @ssj3rd
        Danke für das Heraussuchen.

        Deine Quellen machen deutlich, dass dein Argument der Filialschließungen hstl. der Sparkassen nicht recht greift.

        1.
        Die Quellen listen die wirschaftlichen Gründe auf und stellen die aktuelle Entwicklung dar.
        Ein allein „das kann nicht sein“ ist zu einseitig und vernachläßigt die Gründe dafür.
        Aber gut, wenn das für dich das zentrale Argument ist, ok.

        2.
        Sollte das dein zentrales Arguemt sein, so verstehe ich es nicht recht, da du anscheind nicht bei der Sparkasse bist, es dich
        a) nicht tangierrt und
        b) auch nicht dazu bewog, aufgrund dessen die Sparkasse zu wählen.

        3.
        Die letzte Quelle macht darünber hinaus deutlich, Zitat:
        „Am meisten Geschäftsstellen strichen indes die privaten Geldhäuser.
        Bei ihnen sackte die Zahl der Filialen um fast 1300 auf rund 7800 ab.
        Das entspricht einem Minus von 14 Prozent. (…)
        Unterm Strich fiel der Filialanteil der Privatbanken auf 28 Prozent.“

        Das bedeutet:
        a) die Privaten schließen am meisten
        b) es gibt nach wie vor mehr Filialen von Sparkassen und Genossenschaftsbanken als Private

        Demnach ist das Argument der Schießung zwar gerechtfertigt, begründet aber kaum Gewicht, da die Privaten viel mehr schließen und die Schließung, egal von wem, auch gewichtige wirtschaftliche Gründe hat. Zudem dürfte die Schließung von Filialen bei Sparkassen im städtischen Raum weniger ins Gewicht fallen, als auf dem Land, da wo die Kritik ja hauptsächloch ansetzt.

        Grüße

      • @ ssj3rd:

        Zunächst hat sich die Bargeldversorgung heutzutage auch verändert (Stichwort Supermärkte, die Geldabheben als Dienstleistung (mit)übernommen haben). Dass Filialsterben ist keine gute Entwicklung, aber leider eine logische. Problematisch ist das vor allem, dass es die ländlichen Umgebungen und ältere Leute, die kein Online-Banking machen können/wollen. Das betrifft aber nicht nur die Sparkassen/BVR, sondern alle Banken. Aber gibt es auch spannende Konzepte (siehe die Zusammenlegung zu Finanzpunkten wie in Hessen).

        Mit ein Punkt für die eingeschränkte Verfügbarkeit von Geldautomaten (z.B. nach 23:00 Uhr) dürfte vor allem durch den zugenommenen Vandalismus (Geldautomatensprengung, usw.) sein.

      • @Tom
        Mein zentrales Argument? Ich habe doch oben sehr viele Punkte aufgezählt, bitte noch mal im Kurzzeitgedächtnis nachschlagen, oder einfach nach oben scrollen.

        Und ja, auch die privaten sterben natürlich weg, aber gerade dort wird das Argument auch eben nicht ansatzweise so häufig gebracht mit persönlicher Beratung und Filiale vor Ort.

        Und nein, natürlich bin ich nicht bei der Sparkasse, wegen allen Argumenten die ich oben aufgezählt habe

        Ich persönlich halte die Sparkasse für einen überholten und teuren Dinosaurier, dem langsam aber sicher auch die letzten Argumente ausgehen (eben die Filialen).
        In 5 Jahren wird dies nicht mal mehr als Argument gelten, wenn du in keinem Dorf mehr eine Filiale findest, sondern nur noch in den Hauptstädten.
        Dann werden sich selbst die alten umgucken und sich anfangen zu fragen, wofür man die Gebühren überhaupt entrichtet. Bei der noch teureren Volksbank dürfte das sehr ähnlich ablaufen.

        Ich zb bin Ausbilder von Auszubildenden, habe bestimmt schon mehrere hundert, eher tausend ausgebildet/angeleitet. Dort sieht man sehr schön, dass die Sparkasse ganz unten rangiert. Ing Diba und Co dagegen ganz oben. Und so wird es weitergehen dir nächsten Jahre, es müsste schon etwas grandioses passieren um hier ein Umdenken einzuleiten.

      • @ssj3rd

        Nun, wie du deinen eigenen Quellen ja entnehmen kannst, konnten die Sparkassen im zurückliegenden Jahr ihre Umsätze weiter steigern, daher ist eine düstere Prognose hstl. der Existenz von Sparkassen wohl verfrüht.
        Zudem, der Umstand, dass Auszubildende mit ihem Einkommen von wenigen einhundert Euro nicht bei der Sparkasse sind, ist wieder eine unlogische Schlussfolgerung, da vom Einzellfall nicht auf das Gesamte geschloßen werden kann. Entscheidend sind wohl Unternehmen und größere Einkommen. Aussderdem bemühen sich die Sparkassen, wie in deinen Quellen ja beschrieben, um eine Lösung des Mangels an Fililalen in der Fläche. Hierbei sei angemerkt, dass sich Private in den ländlichen Raum erst gar nicht hineinwagen, da es immer defizitär ist, sich folglich die Privaten erst gar nicht in der Fläche befinden und dennoch schließen.

        Grüße

      • @ssj3rd
        Nun, das mag alles sein, ok, aber, beim lesen der Quellen wird wieder klar, deine Argumente widersprechen sich auch.

        Zitat:
        „Zur Kostensenkung wird empfohlen, deutlich mehr Filialen zu schließen, als bereits angekündigt. Nur so könnten die Kosten pro Kunde gesenkt und erforderliche Spielräume für neue Angebote geschaffen werden.“

        Du bemägelst kostenpflichtige Leistungen, wie Kreditkarten und Girokonten, bemängelst auf der anderen Seite aber die Schließung von Filialen, die immer defizitär sind.

        Bleiben die Gebühren um die Filialen zu finanzieren, ist dir das zu teuer, schließen sie Filialen um die Kosten zu senken, findest du das auch blöd.

        Daher, das mag für sich im einzelnen genommen alles richtig sein, was du anmerkst, ist aber in der Summe unschlüssig, folglich auch nicht zu Ende gedacht, ohne unhöflich wirken zu wollen ;)

        Aber gut, belassen wir es dabei, ein weiteres Hin und Her führt zu keinem Ergebnis. Mein Anspruch war, dass Sparkassen eine differenzierte Betrachtung verdient haben und ein Vergleich mit InternetBanken kaum zu führen ist. Hat mich gefreut …

      • @ssj3rd
        Nun, das mag alles sein, ok, aber, beim lesen der Quellen wird wieder klar, deine Argumente widersprechen sich auch.

        Zitat:
        „Zur Kostensenkung wird empfohlen, deutlich mehr Filialen zu schließen, als bereits angekündigt. Nur so könnten die Kosten pro Kunde gesenkt und erforderliche Spielräume für neue Angebote geschaffen werden.“

        Du bemägelst kostenpflichtige Leistungen, wie Kreditkarten und Girokonten, bemängelst auf der anderen Seite aber die Schließung von Filialen, die immer defizitär sind.

        Bleiben die Gebühren um die Filialen zu finanzieren, ist dir das zu teuer, schließen sie Filialen um die Kosten zu senken, findest du das auch blöd.

        Daher, das mag für sich im einzelnen genommen alles richtig sein, was du anmerkst, ist aber in der Summe unschlüssig, folglich auch nicht zu Ende gedacht, ohne unhöflich wirken zu wollen ;)

        Aber gut, belassen wir es dabei, ein weiteres Hin und Her führt zu keinem Ergebnis. Mein Anspruch war, dass Sparkassen eine differenzierte Betrachtung verdient haben und ein Vergleich mit InternetBanken kaum zu führen ist. Hat mich gefreut …

      • @Tom
        „Zur Ergänzung:
        1. Sparkassen sind regional uns genossenschaftlich organisiert, dh. „Der Zweck der Genossenschaft ist es, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder, oder deren soziale oder kulturelle Belange durch den gemeinsamen Geschäftsbetrieb zu fördern (§ 1 GenG).“
        Banken sind in der Regel Aktiengesellschaft und damit ihren Anlegern zur Rendite „verpflichtet“.“

        Das ist falsch. Sparkassen sind keine Volksbanken. Sparkassen sind idR Anstalten des öffentlichen Rechts, Volksbanken sind idR Genossenschaften. Unabhängig davon wollen auch die Träger der AöR bzw. die Genossen möglichst einen Gewinn sehen

      • Die SPK brauche ich nicht – fand die früher mal toll – bis ich die ING kennenlernte.
        Aber mal vorab zu dem Schmarn, den ihr ihr ab lasst. Ich habe noch nicht gesehen, das die SPK hier irgendwas unterstützt oder Feste sponsert, die nächste Filiale ist auch 2 Orte weiter. Die SPK ist wie die Regierung – unersättlich.
        Für das Konto wollen Sie Gebühren,
        wenn nicht dann separat für jeden Eingang/Ausgang,
        eine Kreditkarte kostet monatlich,
        setzt du sie ein z.b.Bargeldbezug – kostet es wieder.
        Vom Online Depot ganz zu schweigen, die Kosten bei der SPK.
        Online Banking gibt es, aber wenn man mal etwas ändern will,
        dann kommt ein Brief nach Hause,
        den muss man unterschreiben und nicht etwa einscannen und hin schicken,
        nein, der muss auch wieder per Brief in Original zurück.
        Nein, das läuft bei der ING ganz anders.
        Alles online,
        das Konto, das Tagesgeldkonto, die Kreditkarte, ein Depot, alles kostenlos.
        und online bestellbar.
        Bei der SPK kam ein Riesenschwall an Papier, als ich mal ein Cash Konto anlegen wollte.
        Bargeldbesorgung bei der ING kostenlos an JEDEM Automaten in DE, oder mit der Girocard im Handel (Rewe, usw usw)
        Auf eine Filiale lege ich keinen Wert – war glaube ich vor >5 Jahren das letzte mal in einer Filiale. wenn ich was wissen möchte, schicke ich der ING eine mail oder rufe an.

        Ich stelle keine Forderungen nach kostenlosen Angeboten, ich suche mir das für mich günstigste und vertretbare Modell raus. Wer meint für ihn ist die SPK das richtige Modell, der soll nur hingehen zur SPK, ich tue es nicht.

      • @ Edeltraut

        Warum entstehen denn die (aktuellen) Kosten? Ganz einfach, weil die (Geld-)Hortung der Deutschen auf dem Giro-/Tagesgeldkonto Kosten verursacht. Die Banken (und auch die Sparkassen) parken ihr Geld bei der EZB, die statt wie früher Zinsen gibt, sogar Strafzinsen haben will, welche an die Kunden (in verschiedenen Formen) weitergeleitet. Kann man unfair ist, ist aber ein legitimes Mittel.

      • In welcher Form geben das denn Banken wie Ing und DKB an die Kunden weiter? Weil sämtliche Dienste sind tatsächlich kostenlos

      • Zahlt man da nicht Gebühren? Also so ca. 30€ im Jahr???

  • Ich bezweifle einfach mal, dass sie die nötigen Kapazitäten haben. Sonst würde es bedeuten, dass sie einfach nicht an ihr Produkt glauben. Oder Apple Pay ist bei ihren Kunden so gut angekommen, dass sie keinen Mehrwert in der eigenen Lösung sehen.

  • Trotzdem gut zu wissen, dass ein Gesetz existiert und in Zukunft auf Apple Druck ausgeübt werden kann.
    Natürlich steht in den Verträgen, dass die Banken ihre eigenen Methoden nicht anbieten dürfen und auch, dass sie auf den Rechtsweg verzichten.
    Marketingtechnisch wäre es auch ein Super GAU, wenn Apple Pay mit der Sparkasse plötzlich nicht mehrere funktioniert.

  • Wahrscheinlich hat jetzt endlich mal einer der Sparkassen Entscheider tatsächlich Apple Pay genutzt und dann eingesehen, dass Apple Pay einfach viel bequemer und Kundenfreundlicher ist, als diese beknackte Sparkassen Mobiles Bezahlen Lösung unter Android :D

  • Erstmal gebühren einsacken für die Kreditkarten!
    Wenn die Spasskasse mit ihrer App an Apples NFC
    dran kommt,
    müssten die dann auch die Girokarte
    (auch fälschlicherweise EC Karte genannt)
    einbinden und dafür können die keine Gebühren
    aufschlagen!
    So stell ich mir das vor.

  • NFC Nahfeldkommunikation,

    Ja, ok hier geht es um den Transfer vom Smartphone zur Supermarktkasse. Alles io soweit, gibt es ja auch bei den neueren Bankkarten und Kreditkarten.
    Warum kritisch sein ?
    Auf Karten sind nur wenige Daten hinterlegt, bei Smartphones bei vielen das ganze Leben und das wir mit freigegeben für
    umme

  • Diese ganze Gesetzgebung ist ein Murks. Technik aus den 80ern nutzen, aber Forderungen formulieren. Das kommt davon wenn Ahnungslose Entscheidungen treffen. Meine Daten sehe ich jedenfalls bei Apple sicherer als bei der deutschen IT-Infrastruktur, die dauernd gehackt wird.

    • … aber Zeitung liest Du schon, oder? Mr. T. und der Datenzugriff.
      Wann war nochmal der letzte erfolgreiche Fall des Datenabgriffs aus einer deutschen Bank ? Bitte hilf mir kurz mal.

  • Sehr gut! Jetzt noch die 1822direkt und dies nach Möglichkeit gestern, und ich bin glücklich. Schade das die so verschwiegen sind und nicht mal ein Zeitfenster nennen, ob mit Apple Pay wenigstens noch dieses Jahr zu rechnen ist.

  • Ich denke die Sparkassen haben gut verhandelt und agiert. Sie haben erkannt, das ApplePay klar die bessere Schnittstelle ist im Vergleich zu dem was sie selber via App anbieten können.

    Aber Apple wollte zu viel Geld und hat die Girocard nicht unterstützt.
    Nachdem die Sparkassen das „ApplePay-Gesetz“ erreicht haben, haben sie nun eine ganz andere Verhandlungsposition gegenüber Apple. Jetzt heißt es nicht mehr von Apple „Friss oder stirb“. Die Sparkassen können jetzt antworten: „Kommt uns mal ordentlich entgegen, gebt uns gute Preise und Girocard, sonst nehmen wir das Gesetz in Anspruch.“

    –> ich finde das jetzt ist doch das beste Ergebnis, das man sich hätte wünschen können.

    Wenn genau dies von Anfang an das Ziel der Sparkassen war: Respekt, sehr gut gemacht.

  • Ist es nicht typisch? Weil sie nicht in die Pötte kamen, war Apple schuld. Und nun? Zu behaupten, man hätte die Kompetenz und Ressourcen, ist einfach. Der wirkliche Grund, ist der Aufwand, etwas eigenes zu entwickeln und einzuführen….

    • Hätte ich gern etwas näher erklärt, es gibt eine fertig entwickelte und erfolgreich eingeführte Android-App der Sparkassen für mobiles Bezahlen. Wo wär das Problem dies auf iOS zu erweitern?
      Es konnte bisher nicht erweitert werden da Apple die NFC-Schnittstelle nicht freigegeben hat. Jetzt ist es nicht mehr nötig.
      Die Kompetenz ist da.

  • Ohne Worte …
    Da müsste Apple gerade mal die Sparkasse verklagen
    Erst darum pochen und sogar ein Gesetz andern und dann sagen, ach ne doch net

  • Rofl! Das ist halt „Ganz normal“ Sparkasse.

  • Gott sind hier manche Kommentatoren völlig verblödet… Hauptsache kostenlos, Apple Pay und von sonst keine Ahnung haben.

  • Das Problem ist doch nicht die Nutzung der NFC Schnittstelle, sondern den Apple Sicherheitsansprüchen zu entsprechen. Deshalb wird das Apple Pay Gesetz auch vor Gericht keinen Bestand haben! Das haben inzwischen auch die Sparkassen und Volksbanken begriffen! Nur die Targo Bank denkt noch darüber nach!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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