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Auf sz.de und in der App: Süddeutsche stellt Bezahlschranken auf

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29 Kommentare 29

Die Süddeutsche Zeitung startet neu. Am heutigen Dienstag hat die 1945 gegründete überregionale Tageszeitung nicht nur die Haus-Domain SZ.de optisch überarbeitet, sondern erstmals auch die von langer Hand angekündigten Bezahlschranken aufgestellt, die den Konsum der Autoren-Texte jetzt nach einem Modell berechnen, das von der New York Times relativ erfolgreich in Übersee etabliert wurde.

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Bis zu zehn Texte lassen sich zukünftig pro Woche und Gerät kostenlos konsumieren, wer mehr lesen möchte muss zukünftig auf das Premium-Angebot SZ Plus ausweichen.

Das kostenpflichtige Abo-Angebot lässt sich zur Tagespauschale von 2 Euro, monatlich für 30 Euro oder jährlich für 240 Euro ordern und kombiniert Web-Auftritt, die digitale Ausgabe der Tageszeitung und den Zugriff auf die iOS-Applikationen der SZ.

Das Premium-Angebot SZ Plus ermöglicht Ihnen darüber hinaus den Vollzugang in die digitale SZ-Welt: mit der ganzen Zeitung und dem Magazin, mit exklusiven Reportagen und großen Lesestücken, auf allen digitalen Plattformen von SZ.de bis zu den digitalen Ausgaben.

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Die Süddeutsche listet die digitalen Produkten, die sich mit dem SZ-Plus-Zugang zukünftig erreichen lassen. Insgesamt bestehen fünf Login-Möglichkeiten.

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Dienstag, 24. Mrz 2015, 14:28 Uhr — Nicolas
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  • Wenn sie es genauso wie bei Welt.de über Cookies lösen, reicht es den Cache zu leeren und schon kann man wieder 10 Artikel lesen.

  • Die SZ ist das Geld definitiv nicht wert. Dann lieber die FAZ

    • Charles Dickens

      FAZ, SZ, Spiegel, TAZ, etc. – jeder wie er mag.

      Mich stört dabei, dass ich nur einen 24-stündigen Zugriff auf eine Ausgabe habe, oder habe ich da etwas überlesen? Im Urlaub möchte ich gerne die Samstags-Ausgabe lesen, die allerdings derartig umfangreich ist, dass sie in 24 Stunden nicht zu bewältigen ist (auch nicht im Urlaub).

  • Die FAZ ist das Geld definitief nicht wert. Dann lieba Bild!

  • …RP-Online auch 10 Artikel kostenlos, dann bezahlen, der Cookie Trick klappt aber auch…

  • Die Inhalte des Voschautextes, der Zusammenfassung und der Einleitung sind immer identisch

    DIE INHALTE DER ZUSAMMENFASSUNG, DES VORSCHAUTEXTES UND DER EINLEITUNG SIND IMMER IDENTISCH.

    Die Inhalte der Einleitung, der Zusammenfassung und des Vorschautextes sind immer identisch.
    Im Weiteren Verlauf erfährt man dann auch nicht viel Neues oder Titel werden absichtlich reißerisch formuliert und am Ende des Artikels relativiert oder wiederlegt.

    Facebookjournalismus ist keinen Pfennig wert und inhaltlich ähnliche Artikel von anderen Tageszeitung, die meist zeitgleich erscheinen, lassen auf eingekaufte Artikel schließen.

    • Selbstverständlich kauft eine Zeitung Inhalte ein – wäre schlimm, wenn es anders wäre. Für den dpa-Feed braucht es keine Bezahlschranke, da stimme ich zu. Wohl aber für in der Tat teils sehr teuer produzierte Exklusivinhalte, die es bei SZ.de jeden Tag gibt. Ob das dann 29,99 Euro oder 14,90 Euro für Studenten wert ist, muss jeder selbst wissen.

      • Alleine die Ticker der Nachrichtenagenturen zu abonnieren kostet den Redaktionen sehr, sehr viel Geld. ap, Afp, dpa, Reuters etc. haben ihre Leute überall um für uns zu berichten. Das hat auch einen Preis.
        Nur mal so.

  • Da wird beim iPhone-ticker bald auch eine kommen, nein mal echt:

    Für so viel Geld will ich was geboten bekommen, siehe springer professionals (500€) – Werde wie auch bei welt & co mit sicherheit nicht so viel Geld zahlen für 70 Artikel im Monat.

    Da wirds nicht mehr lange dauern und das Internet ist eine einzige Paywall!

  • Inmer soll alles im Internet kostenlos sein.. Ich verstehs einfach nicht. Jeder möchte für seine Arbeit bezahlt werden, wenn es jedoch ums konsumieren geht soll alles kostenlos / so billig wie nur irgendwie möglich sein.
    Ich zahle liebend gerne bis zu 5€ pro App und auch ein SZ Abo wenn ich dadurch Qualität erhalte.

  • Geländerthorsten

    Die Auflage rauscht derzeit in den Keller (kein Wunder bei der unausgewogenen Berichterstattung der SZ, anderen Qualitätsmedien geht es ähnlich), da wird eine Bezahlschranke sicher nicht die Lösung sein (zumal für diese Preise – wer bezahlt das, wenn er z.B. nicht mal mehr bzw. höchst eingeschränkt kommentieren darf?).
    Aber ich sehe das mit Genugtuung, Zeit für neue Medien!

    • Gerade weil die Auflage in den Keller rauscht, braucht es solche Experimente, um Journalismus dauerhaft bezahlbar zu machen. Ich finde es gut, dass sich die SZ auf die Fahnen geschrieben hat, weniger für das Medium (Papier, Internet, App, sonstwas) als für exklusive Inhalte zahlen zu lassen – zumal auch die Produzenten gleich welcher „neuer Medien“ gern ihren Kühlschrank füllen möchten. Und ob man ausgewogenen Journalismus bekommt, wenn man anstelle der Leser wohlmeinende Mäzene/Unternehmen/Interessengruppen die Produktion bezahlen ließe, ich weiß ja nicht …

    • Charles Dickens

      Auch hier sind die Geschmäcker verschieden – Ich kann es durchaus verkraften, wenn ich keine Kommentare aus dem dumpf-deutschen Schlaumeiersumpf lesen kann. Und ja, die Berichterstattung der SZ bewegt sich tatsächlich nicht mehr durchgängig auf dem früheren Niveau. Ich bin sehr gespannt, ob das neue Bezahlmodell der SZ hilft. Ich hatte mir eigentlich etwas „smarteres“ vorgestellt, bei dem man z.B. die Möglichkeit hat, verschiedene Rubriken auszuwählen.

  • Ich kann die Preisgestaltung nicht nachvollziehen. Warum kein reduziertes Angebot zur Printausgabe in komprimierter Form für diejenigen, die den schnellen Informationsbedarf haben? Ich wäre durchaus bereit für so ein Angebot EUR 9,90 im Monat zu bezahlen, aber nicht EUR 29,90. schätze mit diesem Modell werden Sie nicht viele Abonnenten erreichen.

  • Wenn Spiegel-Online das mal einführt, wird es interessant.
    Das ist ja immer noch mit riesigen Abstand die Nummer 1 News Quelle in Deutschland.

  • Absurd. Da versucht nun der Verlag, die Printausgabe durch die Hintertür Online an den Mann zu bringen. Nie und nimmer werden die € 30,– von mir sehen. Ich bin bereit zu zahlen, aber angemessen. Gerade online bewegt man sich auf mehreren Portalen, die Menschen werden wohl kaum überall € 30 lassen. Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Der Schuss wird nach hinten los gehen, in einigen Monaten wird es weitere Aboarten geben.

    Angemessen Aboarten wären:
    – Abo für Online-Angebot
    – Einzelabruf für „Print“-Artikel
    – Online-Plus Abo
    – etc.

    Aber nur Hop oder Top? Nein Danke!

  • Aus sicher r Quelle kann ich sagen, das RP online das auch einführn wird ;)

  • SZ hat mit neutralem Journalismus leider schon sehr lange nichts mehr zu tun.

  • An alle die hier rumwettern;
    Die SZ hat mit der gestrigen Änderung die KOMPLETTE SZ online verfügbar gemacht. Das war bisher nicht der Fall.
    Es werden nur die Artikel gezählt (zu den 10 Stück) die ansonsten nur exklusiv (in der ohne hin kostenpflichtigen) Printausgabe enthalten gewesen wären.
    „Gewöhnliche Nachrichten“ sind nach wie vor frei zugänglich (genu so wie Bilder, Videos, etc.) und werden nicht zu den 10 Artikeln pro Woche gezählt.
    Macht euch doch erst mal ein bisschen schlau eh hier das gebashe über kostenpflichtigen Journalismus losgeht.

  • Wenn Sie unbedingt Geld für ihre Artikel wollen, dann lese ich diese Zeitung eben nicht.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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