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Zero-Rating in der Kritik

Studie: StreamOn, Vodafone Pass & Co. halten die Preise hoch

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Überraschung: Die Zero-Rating-Angebote, mit denen europäische Mobilfunkanbieter wie die Telekom (StreamOn) oder Vodafone (Pass) um die Gunst junger Kunden buhlen, sorgen für eine negative Preisentwicklung.

Streamon Frau

Soll heißen: In Märkten, in denen Zero-Rating-Optionen für ausgewählte Online-Dienste, Apps und Webseiten angeboten werden, also Märkte in denen Vertragsbestandteile den von diesen Diensten verursachten Datenverkehr nicht berechnen, werden die Angebote im Mobilfunk langfristig teurer.

Dies hat die Wiener Bürgerrechtsorganisation epicenter.works im Rahmen ihrer kürzlich vorgestellten Studie „The Net Neutrality Situation in the EU“ ermittelt.

Der 64 Seiten lange Bericht (PDF) der Nichtregierungsorganisation hat sich jedoch nicht nur der Preisentwicklung gewidmet, sondern auch andere Symptome, Auswirkungen und Begleiterscheinungen der Zero-Rating-Sonderbehandlungen angeschaut.

Vor allem US-Konzerne profitieren

Us Unternehmen

So lohnt sich der Zero-Rating-Trend offenbar vor allem für Unternehmen aus Übersee: Unter den Top 20 Angeboten finden sich nur 3 europäische Angebote.

epicenter.works stellt auch die Offenheit der Zero-Rating-Angebote in Frage. Selbst wenn man den administrativen Mehraufwand außer Acht lässt, also die zusätzliche Arbeitszeit, die Inhalte-Anbieter investieren müssten, um sich bei allen Zero-Rating-Angeboten in Europa zu bewerben und die Voraussetzungen der jeweiligen Netzbetreiber zu erfüllen, antworten viele Provider einfach nicht auf entsprechende Bewerbungen. Manche setzen eine Ortsrufnummer im eigenen EU-Land zum Rückruf voraus, andere die Unterzeichnung von Verschwiegenheitsklauseln.

Entsprechend verwundert es nicht, dass die überwiegende Mehrheit der Dienste nur drei Zero-Rating-Partnerschaften mit großen Providern eingeht.

In Zero-Rating-Märkten steigen Preise

Zero Rating Preise

Mit dem relevantesten Zitat wollen wir euch ins Wochenende entlassen:

[…] Wir haben ein statistisch signifikantes Ergebnis für Märkte gefunden, in denen zwischen 2015 und 2016 eine Zero-Rating-Option eingeführt wurde. Diese Märkte zeigten zwischen 2016 und 2017 einen Preisanstieg von 1%, wohingegen Märkte ohne Zero-Rating einen Preisrückgang von 10% aufwiesen. […] Das Vorhandensein oder die Einführung von Zero-Rating-Option kann mit Märkten assoziiert werden, die eine für die Verbraucher nachteilige Preisentwicklung aufweisen.

Die Pressekonferenz zur Studienveröffentlichung

Freitag, 08. Feb 2019, 19:27 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Mal schauen, ob es jetzt auch die verstehen, die Stream On & Co in den Himmel loben. ;)

    • Nein, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul!

    • Nein, die werden es immer noch nicht verstehen. Wer bislang nicht verstanden hat, was für ein Müll das ist und wie sie damit verarscht werden, wie ein Esel mit einer Rübe vor dem Kopf, der wird es auch jetzt nicht verstehen.

      Aus all den Kommentaren der letzten Wochen und Monaten konnte man herauslesen, dass keiner dieser Menschen auch nur im geringsten verstanden hat, was das Übel an dieser Zero-Rating-Methode ist.

    • Wenn ich mich da ganz kurz einklinken darf, da ich die lebhaften Diskussionen noch gut im Ohr habe: Die kritischen Stimmen in den Kommentaren waren von Anfang an vorhanden. Nicht in der Mehrheit (was mich persönlich seit dem ersten Bericht zum Thema überrascht), aber definitiv vorhanden.

      • @nicolas, ja, das stimmt. Hier gibt es zum Glück einige, die die Problematik verstanden haben. Die drei Kommentare waren auch nur an die gerichtet, die es bis heute noch nicht durchschaut haben. ;)
        Ich würde mir von euch, als Redaktion, da auch mehr Kritik wünschen. Eventuell mal einen persönlichen Kommentar, der auch ein bisschen auf die Folgen (heruntergebrochen auf mögliche Folgen für den einzelnen) eingeht.
        Ich weiß, es ist nicht eure Aufgabe, aber mit ifun erreicht ihr viele Technikbegeisterte Menschen.
        Das Internet ist auf einem gruseligen Weg hin zu einem Sklaven Markt. Menschen, die ihr selbst für Dienste hergeben, die ihre Privatsphäre herschenken für ein paar coins in spielen. Handynutzer, die sich freiwillig zensieren lassen für ein unendlichen Genuss von ausgewählten Seiten. Die Uhr, das Armband, das einen überall zu jederzeit trackt. Und alles zusammen wird gebündelt, ausgewertet und mehr oder weniger „gegen“ und verwendet.
        Ich denke immer, wenn man die Menschen an persönlich Wunden Punkten trifft, bleibt irgendwas hängen und regt zum nachdenken an.
        Vllcht habt ihr in der Redaktion jemanden, der gut schreiben kann und mal einen schönen, subjektiven, aber sich sachlichen Kommentar schreiben kann. :)

      • Naja, das würde aber auch kritische Berichte zu Smart Home voraussetzen und hier ist bei iFun die Euphorie nach wie vor vorherrschend. Die grundsätzliche Regel: kein Unternehmen hat zu keiner Zeit etwas zu verschenken. Das ist einerseits Realität, wird andererseits von vielen aber nach wie vor nicht geglaubt. Das war aber auch schon immer so.

    • Gerade sie dürften sich doch freuen!?

    • Eben. Ohne solche Angebote würde es schon längst Flatrates ohne Highspeedvolumenbeschränkung für 2,95€ monatlich geben und obendrauf gäbe es noch ein XS Max geschenkt.

      • @Cartman: Erkläre mal bitte genau, wie das gehen soll. Auf Anbieterseite gibt es auch sowas wie Kosten, und die sind in Deutschland sogar vergleichsweise hoch, weil Deutschland dicht besiedelt ist und hier praktisch gegen jeden Mobilfunkmast geklagt wird.

      • Ironie….

    • Warum soll man so etwas nun verstehen? Wir warten nun einfach bis Telekom, Vodafone und Co einfach eine gegen Studie machen. Denn die Studien selbst immer nur so wie der Auftraggeber es will.

      Auf Studien trifft die gleiche Aussage wie auf Statistiken „Traue keiner die du nicht selber gefälscht hast“

    • hmm, ich lobe das Angebot nicht in den Himmel aber es erfüllt aktuell nun mal schlicht und ergreifend meinen Bedarf. Ich nutze mehrere Apps die sehr viel Traffic verursachen. Als Kunde hat man nun drei Möglichkeiten

      A) seine Apps nicht oder weniger nutzen
      B) einen teureren Vertrag buchen
      C) Stream on buchen

      Wirtschaftlich macht schlicht und ergreifend nun mal nur C Sinn. Ich kann natürlich ‚aus Protest‘ und für die Netzneutralität Stream on boykottieren aber dann bleibt dem Kunden eben nur Variante a und b und damit sich selbst zu benachteiligen.

      Davon ab würde ich gerne erst einmal eine genauere Analyse der Studie haben. Persönlich merke ich exakt das Gegenteil was die Studie festgestellt hat nämlich dass die Verträge immer günstiger und umfangreicher werden. Nahezu jedes Jahr wird das Inklusivvolumen erhöht usw. Selbst wenn die Preis irgendwann mal leicht steigen sollten hat das nicht nur was Zero Rating zu tun sondern schlicht und ergreifend mit Inflation. Wir wollen alle jedes Jahr mehr Geld. Die Gewerkschaften drücken das jedes Jahr in jedem Bereich durch somit ist klar das ein Preis nicht immer nur nach unten gehen kann. Zumindest nicht in Deutschland wo die Lohnkosten einen elementaren Teil bei der Bepreisung von Dienstleistungen ausmachen.

      • Genau darin liegt das Übel, du nimmst Option C und machst das was Telekom und Konsorten wollen. Akzeptieren statt Diesen andere Alternativen aufzuzwängen, nämlich Richtige Flatrates anzubieten zu müssen, um Dich und Ihre Kunden zu halten.

      • Wieviel datenvolumen verbrauchst du denn? Es gibt auch andere Anbieter wo du 4/8/20gb zu halbwegs normalen Preisen buchen kannst- und dann bist du immer noch günstiger als bei der Telekom oder Vodafone- die Preise dort sind echt ein Witz und völlig realitätsfremd.

      • Ich schau mal ein Ping weit weiter.. deine Option gehen noch 1-2 Jahre weil du dann keine Option mehr hast..

        Ich freue mich jetzt schon darauf das du einen Anbieter benutzten möchtest der scheisse viel Traffic erzeugt und wo es dann ON nicht gibt oder die Option 10€ extra kostet.

      • @jobi89 und wie genau ‚zwinge‘ ich einem Unternehmen wie Telekom oder Vodafone dazu seine echten flats im Preis zu reduzieren? Durch boykott von Stream on? Das glaubst Du doch nicht im Ernst dass die deswegen den Preis reduzieren würden selbst wenn alle Stream on kündigen bzw. nicht buchen. Was hätte die Telekom daraus für einen Nachteil? Exakt keinen.

        @Tom-2.0
        Bessere Preise Z.B. bei o2 helfen einem nichts wenn die netzversorgung an den Punkten wo man sie braucht nicht gegeben ist.

      • Selbst wann alle die Zero-Rating Angebote boykottieren wird sich trotzdem nichts an dem Preise der Tarife ändern. Weder an den Volumen-, noch an dem echten Flatratetarif.
        Sowohl das Personal, die Technik, die Umlagen der Frequenzversteigerung und die gewöhnlichen Betriebskosten sind nunmal aus diesen Einnahmen abzudecken. Fliegen den hier alle Anti-Zero-Rating-Kunden mit Germania und beziehen den Strom von BEV Energie? Die sind unter Marktdruck auch günstiger und damit insolvent gegangen!

        Die Ursachen der hohen Kosten sind an ganz anderer Stelle zu suchen. Und wen es stört, der kann doch unter Boykott in die schönen anderen Netze mit Traumabdeckung wechseln. Nur, die sind sooooo toll, das komischerweise viele dann ganz schnell wieder zurückwechseln…

      • Durch Wahl eines anderen Providers

      • Was ccc noch nicht verstanden hat ist das fehlende „B“! Wenn man von einer Netzfrequenz 5G schreibt, dann hat das nichts mit Datenvolumen 5GB zu tun!

    • Ich komme mit meinem Datenvolumen aus, ohne dass ich irgendwelche Einschränkungen in meinem Nutzerverhalten habe. Ich habe kein DSL und schaue ausschließlich übers Handy YouTube Netflix und co. Und das alles für einen Preis, für den es in absehbarer Zeit mit oder ohne Stream On definitiv keine Flatrate geben würde. FÜR MICH ist es also einfach nur positiv. Da gibt es nichts was ich noch verstehen müsste ;)

      • Übrigens @ifun, ich habe grundsätzlich Verständnis dafür dass man solche Sachen kritisch betrachtet. Aber wie man einerseits Stream on (fürs Internet) kritisch sehen kann, und andererseits Amazon (fürs Einkaufen/den Handel) anscheinend völlig unkritisch sehen kann – so kommen eure Beiträge zumindest immer rüber, erschließt sich mir nicht ganz.

      • IGon, da gibt es noch einiges, was du verstehen solltest. Aber ja, niemand zwingt dich, also musst du auch nicht.;)

      • Was du nicht verstehst ist, dass du in 10 Jahren mehr bezahlst, als es sein müsste und eine viel eingeschränktere Auswahl haben wirst. Aber das ist ja zum Glück nur etwas, womit sich Zukunft-Igon beschäftigen muss.

      • Lächerlich… @Tho und @Loehm
        Ihr denkt echt das ohne StreamOn etwas günstiger wird, ja? Ihr Tankt auch noch an der Tankstelle für Preise aus DM-Zeiten oder? Inflation, Lohnsteigerung, Netzausbau (Zukunft 5G) etc… Ihr müsst glaube ich lernen zu verstehen das Steigerung nicht „nach unten“ bedeutet!

      • Objektiv betrachtet hat er allerdings recht. Der Mensch sieht nur in den Produkten Nachteile, die für ihn selbst keine Vorteile bringen. So kritisch wie manche darüber hier berichten, berichten Sie über noch kritischere Dinge deutlich euphorischer. Siehe Amazon Echo beispielsweise, Smart Home, andere Überwachungsdienste, für die man dann plötzliches Verständnis aufweist, obwohl die Anbieter dahinter doch sehr kritisch zu bewerten sind. Das beginnt schon beim Thema Apple und Datenschutz, man weiß bei Apple überhaupt nicht, was intern passiert, aber jeder hackt auf Google und Co. ein. Das geht genauso aber auch für die Redaktion, deren Kritik auch durch aus an der eigenen Manipulation abzulesen ist. Billigste China Kracher werden hier beworben, klar Mann verdient ein paar Cent durch die Links. Hier aber ist man kritisch, dabei würde jeder, der so eine Option im eigenen Handytarif bekommen würde, diese anstandslos buchen. Tut daher nicht so, als ob man morgen mit magenta besten auf die Straße gehen und demonstrieren wollte. Anderes Beispiel, demnach gibt es überhaupt keinen Grund, Produkte von Apple zu kaufen. Auch die regulieren zu ihren eigenen Vorteilen klar den Markt: Spotify geht nicht auf der Apple Watch, Dateien vom iPhone mal eben an einem Computer mit Windows kopieren geht nicht, Der Zwang, für Musik iTunes zu nutzen, so gebe es weitaus noch mehr Beispiele, die Apple durch die Beschränkungen deutlich von der Konkurrenz negativ abhebt. Darüber könnte man beziehungsweise müsste man sich dann auch genauso aufregen. Daher noch mal, es geht nicht um den Umstand, dass StreamOn gut oder schlecht ist, das ist nicht der Punkt. Einerseits aber auf die Nutzer rum zu hacken, während man andererseits eine Menge toleriert und dann noch subjektive Berichterstattung von der Redaktion zu erwarten, ist mindestens genauso bescheuert.

      • Was Holger noch nicht verstanden hat…
        Seine 5 GB LTE kosten heute weniger als es noch von 5 Jahren der Fall war. Aber bei Holger wird immer alles teurer!

      • Was ccc noch nicht verstanden hat ist das fehlende „B“! Wenn man von einer Netzfrequenz 5G schreibt, dann hat das nichts mit Datenvolumen 5GB zu tun!

      • Was ccc nicht versteht. Dass er vor 5 Jahren weniger Volumen verbraucht hat, als heute. Immer das Gesamtbild betrachten.

      • Um eine Kurze Rückmeldung zu geben: in 10 Jahren wird es nicht wegen Stream on nicht zum Spottpreis Internet geben, sondern weil es bis dahin 5G oder noch was neueres gibt, was dann wieder jeder braucht, weil mit LTE nichts mehr funktionieren wird – genau wie jetzt mit 4G. Daran ist aber nicht schuld, dass ich momentan mein datwnvolumen nicht ausreizen muss. Stream on hat nur einen aktuellen, temporären Vorteil für seine Nutzer, keinen langfristigen Nachteil, davon bin ich überzeugt. Und Leute die hier einfach nur herablassend kommentieren, ohne auch nur ein einziges plausibles Argument zu nennen, sind zu belächeln.

    • Das ist mir als Endkunde doch kackegal! Solange die Preise halbwegs bezahlbar sind und ich unterwegs genug Dienste ohne Anrechnung nutzen kann, ist mir das wuuuuurst! Also ab in die Ecke mit euch Nörgler!

      • Bis du irgendwann nur noch die Dienste nutzen kannst die dir vorgegeben werden. Das Modell ist einfach bescheuert und konzentriert Kunden auf wenige Anbieter => teurer.
        Dadurch ist das Inklusvvolumen viel kleiner als es ohne zero Rating wäre.
        Ich wohne in Frankreich, hier gibt es keine solche Angebote. Hier hat die Konkurrenz nicht dazu geführt dass ich mit den Anbieter mit den besten inklusive Diensten aussuche sonder mit dem besten Datenvolumen. Deswegen kann man hier mittlerweile 100GB für 10€ buchen. Mein Tarif wurde über Nacht um 30gb erhöht zum gleichen Preis. Mein deutscher Tarif um 100MB….

      • Und die 100GB reichen vermutlich trotzdem nicht um einen Monat ausschließlich darüber in HD zu streamen. Zumindest dürfte es eng werden. Insbesondere weil eben die Streams immer „fetter“ werden, je besser die Qualität wird. Mit Stream on geht das aber – also wo soll da der Vorteil sein.

    • Mal schauen, ob irgendwann mal die Leute den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität verstehen.

      Kleiner Hinweis am Rande: Die Preise für unlimited Flats im Mobilfunkbereich sind extrem in den Keller gegangen.

  • Gesetzgeber müsste es europaweit verbieten. Fertig. Verstößt sowieso gegen die Netzneutralität!

    • Wie bereits die Gerichte festgestellt haben verstößt es halt nicht gegen die Netzneutralität da sich jeder Dienst sich für die genannten Optionen registrieren lassen kann.

      • Und wie bereits oft bemängelt, ist genau das ein Trugschluss.
        Chris, lies dich doch mal ein bisschen um und entdecke die andere Seite der Medaille. :)

      • Doch. Zum Beispiel im Fall von Telekom Stram On würde wine Rechtswidrigkeit festgestellt. Die Strafen sind nur so lächerlich niedrig, dass die Provider es einfach trotzdem machen.

      • Msp, leider irrst du dich. Bislang gibt es kein rechtskräftiges Urteil. Beschwerde hier, Verfügungen da und wiederum Einsprüche dort..bin mal gespannt, was der März bringt.

      • Es Wurde lediglich festgestellt das es nicht rechtens ist das die StreamOn Option nur dann greift wenn der User sich in DE aufhält ;-). Auch die Drosslung nicht zur StreamOn option gehörenden Medien wurde bemängelt. Aber es gibt keinerlei Bedenken das StreamOn und Vodafone Pass generell gegen die Netzneutralität verstoßen würden.

        Und an alle die meinen ohne StreamOn und co würden die Preise sinken. Nehmt endlich eure rosaroten Brillen ab. Die Preise sind in DE u.a deshalb so hoch weil unsere super duper Bundesregierung den Hals nicht voll genug bekommt und sich durch die Versteigerung der Frequenzen einfach bereichern möchte ohne das dieses Geld für Ausbau o.ä. genutzt wird. Klar das die Netzeigentümer nicht auf den Kosten sitzen bleiben wollen. In Ländern in denen die Tarife günstig sind und mit ausreichendem / ungedrosseltem Datenvolumen daher kommen werden die Frequenzen nicht versteigert.

        Ich will damit Telekom, Vodafone und co. Nicht in Schutz nehmen. Aber wer meint ohne solche Optionen würden die Preise in DE sinken glaubt auch noch an den Weihnachtsmann / Osterhasen.

  • Hätte jeder Mitdenkende auch ohne Studie festgestellt. Irgendwoher muss ja der Gedanke des Providers kommen, Nichts zu verschenken…

  • Und wöchentlich grüßt das StreamOn gebashe auf iPhone-ticker.

    Mich nervts einfach nur noch….

    • So lange der Mist existiert, kann meinetwegen jeden Tag etwas darüber in den Tageszeitungen stehen.
      Die Entwicklung geht alle etwas an, denn einmal den Weg geebnet, wird er auch ausgebaut.
      Wenn das 2-Klassen-Internet erstmal akzeptiert ist, geht kein Weg wieder einfach zurück. In China fing auch alles langsam und ganz gemütlich an und jetzt? Tschüss Freiheit!

      • Es nervt wirklich immer von diesem O2lern mit negativen Kommentaren zugemüllt zu werden. Es nervt. Aber am besten ist, das ich dieses Stream On nutzen kann. Ihr armen billigen o2ler tut mir nicht mehr Leid.

      • Was hat das mit „O2lern“ zutun? Ganz egal, bei welchem Anbieter man ist, auch diese Studie zeigt, dass es schlecht ist. Nicht nur treibt es das 2-Klassen-Internet voran, es ist auch noch teurer als es sein sollte.

      • Cosmic77 was hast du denn geraucht? Wer sagt das dies Leute o2ler sind. Ich bin bei Vodafone und habe leider ein Vodafone pass dazu gebucht weil ich keine andere Wahl habe.

      • @comic77 Na? Jetzt wo es raus ist, fühlst du dich da besser? Oh man- das traurige ist das ein profilierungsargument immer nur von den Befürwortern gennant wird- ist ja schön für dich das du das für dich ausgeben möchtest- ich möchte aber nicht unbedingt mehr bezahlen für einen Dienst den ich auch günstiger haben kann- aber vielleicht möchtest du das mit deiner Rolex, dem Maserati, deiner Yacht und deinen zig Häusern nicht verstehen- wieso auch oder? Das so ein Verhalten sich aber auch auf andere auswirkt ist hier das eigentlich tragische…

      • Es gibt kein 2-Klasseninternet zum 100 mal. Es gibt bei allen 3 deutschen Anbietern eine echte Flat. Und die ist, hurra Überraschung, in Zeiten von Stream On von 200€ auf 80€ gefallen ( bei der Telekom). Eure These, dass Stream On der echten Flat im Wege steht (und ja, das wurde hier früher ständig behauptet als wäre es ein Fakt) ist, jetzt mal ein echter Fakt, nachweislich falsch denn die echte Flat ist vorhanden. Klar, jetzt wo man sich peinlich geirrt hat, muss man den nächsten Punkt versuchen. Stream On steht den GÜNSTIGEN Flatrates im Wege. 80€ im Netz der Telekom finde ich persönlich gar nicht mal so teuer, aber das ist nur meine Meinung.
        Sobald die echte Flat dann irgendwann „nur“ noch 50€ kostet, wird es heißen Stream On ist schuld an der Flüchtlingskrise.

      • Zu deiner Information, man wird nicht automatisch intelligent, nur weil man Kunde der Telekom ist. Dem Schreibstil nach zu urteilen, hast du wahrscheinlich sogar noch einen Young-Tarif. Um dir das auch mal aus der Sicht eines Kunden der Telekom zu erklären: ich habe in meinem kleinen Tarif 4 GB Datenvolumen. Ich arbeite und verdiene damit mein Geld, in dieser Zeit kann ich gar keine Medien konsumieren. Wenn ich Medien konsumieren könnte, bin ich entweder erstens zu Hause, oder zweitens unterwegs beziehungsweise mit anderen Menschen zusammen, da wäre die Nutzung des Smartphones unhöflich. Folglich würde mir diese tolle Option nichts nützen, außer dass ich zehn Euro pro Monat, 120 € jährlich, mehr bezahlen würde. Bei euch jungen Leuten reicht es ja schon aus, ein Grün bemaltes, rohes Stück Fleisch hinzu werfen, dass fresst ihr ohne nachzudenken. Die wenigsten machen sich Gedanken, ob sie überhaupt das Datenvolumen verbrauchen würden beziehungsweise ist es auch suggestiv, gar nicht erst nachzuschauen. So richtig kein Unternehmen eine Option ein, wenn man sich nicht davon einen wirtschaftlichen Vorteil verspricht. Das ist die Kundenbindung der jungen, nicht denkenden Kunden, wie du offensichtlich einer zu sein scheinst. Ich weiß ja nicht, wie du das handhabst: guckst du in der Schule aus Prinzip Videos oder hörst du Musik, nur um dir die Bestätigung zu liefern, dass du diese Option brauchst? Wie viele Kunden glaubst du, machen sich vor dem Vertragsabschluss Gedanken darüber, welches Datenvolumen sie nachher wirklich brauchen und nicht nur verbrauchen?

      • Bezogen auf das zwei Klassen Internet wirst du zu jung sein, als dass du die folgende Aussage vielleicht verstehen kannst, dennoch: 80 € sind mehr als 20 €. Die zwei Klassen erreichst du dadurch, dass sich nicht jeder 80 € im Monat für ein offenes Internet leisten kann. Dabei ist es vollkommen egal, was das Internet früher mal gekostet hat. Ich habe 1994 für meinen Handyvertrag auch 82 DM bezahlt, jede Minute sollte 1,38 DM kosten. Vielleicht erinnerst du dich ein bisschen an die Zeit, als es um die Drossel im Festnetz ging und die Telekom Entertain davon ausnehmen wollte. Ich erinnere mich nicht nur an die Flatrate bei T-Online für 79 Marc im Jahre 1999 die ich gebucht habe, sondern auch an eins und eins und die flexiblen Tarife, die nachträglich entsprechend der Datennutzung abgerechnet wurden. Damals musste ich zum Teil 150 € nachzahlen, weil ich gar nicht im Blick hatte, wie viele Daten ich verbrauchen würde. Seitdem ist der Laden für mich nicht mehr existent. Wenn du aber jetzt mit dem Argument um die Ecke kommst, wer denn heute noch Festnetz nutzt, dann hab du erst mal Familie und drei Kinder, die einen Internetvertrag brauchen. Dann nämlich bleibt es locker nicht mehr bei den 80 €…

      • @Stephan

        Nur weil dir 4 GB reichen, heißt es nicht, dass sie jemand anderem auch ausreichen. Dann solltest du vielleicht doch Telekom Kunde werden, damit das mit der Intelligenz klappt – obwohl das absolut nicht meine ursprüngliche Aussage war. Ich bin schon lange Telekom Kunde und hatte vorher Verträge mit 3 GB,6 GB und auch 8 GB Datenvolumen (die noch älteren lasse ich jetzt mal raus). Da ich viel unterwegs bin konsumiere ich eben viele Medien (wie erwähnt z.B. DAZN, Sky, YouTube) unterwegs. Und ja, auch bei mir gab es eine Zeit vor Stream On und ja da war ich im Schnitt bei 6-10 GB. Und das eben mit dem Wissen, dass ich mir dieses Video oder sonst was jetzt vielleicht nicht angucken kann/darf, wenn ich nicht wieder neues Datenvolumen für viel Geld dazu buchen möchte. Also dein Gedanke, ich wisse nicht wie viel ich ohne StreamOn verbrauchen würde, ist einfach falsch und an den Haaren herbei gezogen. Meinem Vater reichen 500 MB im Monat, mir würde das kaum 2 Tage reichen. Zum nächsten Kommentar. Ich weiß nicht ob du diese Diskussion teilweise mit dir selber weiter geführt hast und ich nichts davon mitbekommen habe aber wo genau spreche ich mich dafür aus, dass man an seinem Zuhause kein DSL braucht ob als Single oder Familienvater? Wo?
        Ich sag’s nochmal, damit auch du es verstehst. Für mich steht und fällt ein großer Teil des Spaßes am Smartphone mit dem verfügbaren Internet/Datenvolumen. Ich brauche mir kein Xs Max holen und mit dem wahnsinnig tollen Video prahlen (habe kein Xs Max) wenn ich dann aber bei einem etwas längerem Video was ich geschickt bekomme sagen zu müssen: „Oh das kann ich mir erst in 6 std zuhause angucken“.
        Musst du nicht so sehen, ich tue es aber. Also belassen wir es doch dabei, dass ich gerne StreamOn nutze und definitiv kein 2-Klasseninternet sehe oder darin „lebe“. Denn das war das 2. Totschlagargument der StreamOn Gegner nachdem ihr erstes (es wird mit StreamOn keine echte Flat geben) sich als Quatsch erwiesen hat. Du kannst dann dein Netz (ob Telekom, o2 oder Vodafone) nutzen mit dem für dich passenden Datenvolumen. Und wenn dir 4 GB reichen sollten – klasse, brauchst du nicht ganz soo viel bezahlen.

      • *wahnsinnig tollen Display soll das heißen.

      • cosmic77 ist ein Troll und gehört verbannt

      • Unai, du hast nicht verstanden, was ein „2-Klassen-Internet“ ist und was es mit sich bringt. Bitte informier dich! (Komisch, schlage ich dir nicht zum ersten Mal vor)
        Du hast wohl einen ungefähren Überblick, aber weißt nicht, worüber es wirklich geht. Es kann aber auch sein, dass du so um die 16 Jahre alt bist, nicht weißt, was verloren gehen kann, für das viele Menschen gekämpft und gearbeitet haben. Oder dir ist es schlicht einfach sche*ß egal. Ist nicht persönlich gemeint, ich versuche nur die Gründe deiner Einstellung zu erkennen.

      • Doch Tho ich habe mich informiert und bin auch keine 16. Ich versuche es nur mal so zu sagen. Bei dem Thema gibt es kein schwarz oder weiß, kein definitiv richtig oder falsch und du hast obwohl du es oft verlauten lässt nicht die Wahrheit und Allwissenheit für dich gepachtet. Du spielst dich hier als der Erfinder des mobilen Netzes und der Netzneutralität auf, bist aber am Ende des Tages einer der 100 hier anwendenden selbsterkannten Experten. Ich hab meine Meinung wiedergespiegelt und zwar aus der Sicht was IST und nicht was HÄTTE sein können.
        Aber wir können ja gerne mal zu den Einzelpunkten hier kommen, denn meine Argumente ignorierst du ja komplett.

        Meine Frage an dich:
        Gab es hier vor 1/1,5 Jahren zu Beginn von StreamOn gefühlt jedem Tag zig Kommentare, in denen es hieß, durch Stream On wird es die echte Flat nicht geben oder eher nicht bezahlbar geben? Hieß es nicht auch da, dass man indirekt als dumm und uninformiert galt wenn man nicht die Meinung der Anti-StreamOn Bewegung war? Antworte doch mal bitte ehrlich darauf, mehr für dich als für mich, denn ich kenne die Antwort. Ich sage auch nicht strikt, dass du einer derer warst, ich vermutete es nur. Und dieser Punkt ist einfach NACHWEISLICH falsch wie auch 2+2 nicht 10 ergibt. Der unlimited Tarif von der Telekom kostet nur noch 40% von dem was er vor StreamOn kostete, was denken denn die StreamOn Gegner in was das heute sonst gekostet hätte, 5%?

        Auf den Preisvergleich mit anderen Ländern geh ich gar nicht ein, wer das macht glaubt auch tatsächlich, dass die Ausländer Schuld an der eigenen Arbeitslosigkeit sind.

        Nächster Punkt, kommen wir zur oft genannten Netzneutralität. Ich stimme dir in Grenzen unter bestimmten Aspekten zu. Gäbe es nur noch StreamOn und das wäre die „Lösung“ für die Zukunft ANSTELLE der echten Flat hättest du im teilen Recht. Das würde dann ähnlich ablaufen wie in dem „Burger King/McDonald’s-Spot“ wo man den Burger langsamer bekam als ein anderer der mehr bezahlt hatte. Aber so ist es ja nicht. O2 bietet generell die echte Flat an und hat meines Wissens nach kein StreamOn ähnliches Konzept. Die Telekom und Vodafone bieten allmählich bezahlbare echte Flats an. Ich kann nicht verstehen, wie ihr/du darauf kommst, dass es bald (wenn sich alle an das hohe verfügbare Datenvolumen aus den StreamOn Tarifen gewöhnt haben) wieder teurer wird. Die Telekom ist immer noch ein Unternehmen und hat glücklicherweise keine Monopolstellung. Denkst du ernsthaft, die Telekom würde noch groß Kunden haben, wenn sie einen Tarif der 2019 80€ kostet im Jahr 2022(z.b) wieder für 120€ oder sowas anbieten? Die Menschen die dann 40 GB gewöhnt sind und wirklich nicht mehr ohne können/wollen werden sich dann eben den o2 unlimited holen. Am Ende ist auch die Telekom nicht von den weltweiten Marktgesetzen verschont. Ohne Nachfrage läuft das eben nicht.

        Und zum Schluss. Dieses Argument, die ganzen kleinen Startups (wobei da noch dazu kommt, dass diese ja aus dem Streaming/Gaming Bereich kommen müssen – andere Dienste sind bei StreamOn eh nicht befreit) hätten somit eh keine Chance gegen die Branchengiganten, da der durchschnittliche Kunde eher zu Option 1 (sagen wir Apple Music – ohne Datenanrechnung) greift als zu Option 2 (sagen wir Startup/kleines Unternehmen das Musicstreaming anbietet – mit Datenanrechnung). Das würde sogar zutreffen, wenn es nicht eh so wäre, dass besonders im Streaming Bereich quasi keine echten Startups existieren. Denn in diesem Bereich scheitert es 100x eher an der Lizenzbeschaffung und überhaupt an der Finanzierung um in diesem Segment noch mitspielen zu können als an StreamOn. Meiner Meinung! nach wird selbst Apple da im Videobereich zu spät dran sein, um sich gegen Youtube, Netflix und Amazon durchsetzen zu können.

        So das war jetzt mal etwas ausführlicher als das ständige „du hast keine Ahnung!“, „Nein du hast keine Ahnung.“

        Deine Meinung wird’s nicht ändern, braucht es auch nicht.

      • @coamic77
        Ich wollte eigentlich nur mitlesen hier. Fakt ist nämlich, wenn ich ehrlich zu mir bin, ich mag diese Entwicklung absolut nicht, aber würde man mir sowas wie StreamOn anbieten, ich hätte es wohl gerne genommen. Deshalb dachte ich mir ich sag einfach nichts.
        Aber dann kommst du um die Ecke und denunzierst mal eben pauschal alle o2 Kunden?! Gehts noch gut!

  • Ich bin nicht für inklusive-Angebote. Aber wie schon die Vorredner geschrieben haben…ein Preisanstieg von 1%? In den letzten 3 Jahren hat sich gerade geo-wirtschaftlich so viel verändert, da scheint mir eine konkrete Benennung der Märkte und kritische Beobachtung der regionalen Änderungen schon angebracht.

  • Ich wage stark zu bezweifeln, dass die Preise sich durch die Zero-Rating Angebote erhöhen werden, im Betracht auf die inkl. Daten.
    Vielmehr glaube ich, dass die Inklusivdaten weniger stark zunehmen, als in Ländern, wo es kein Zero-Rating gibt, und somit, im Vergleich zu den anderen Ländern, eine Preiserhöhung künstlich hergerechnet wird, wo tatsächlich die Preise gleich bleiben.

  • Ich nutze von der Telekom den Unlimited Tarif und kann nutzen was ich will und solange ich will ohne Einschränkung. Lieber zahle ich etwas mehr, als mich mit Stream On rum zu ärgern welche Apps dabei sind und welche nicht.

    • Ja ja… Ein Gutmensch. Lieber zahle ich mehr als Stream On zu nutzen…. Wer’s glaubt…!

      Gute Nacht Deutschland

      • haha

        die Argumente der StreamOn Verteidiger müsste man mal zusammenfassen

        „ich bin cool, alle anderen doof“
        „mir doch egal“
        „o2 ist scheiße“
        „mir reicht youtube“
        „wofür brauche ich internet wenn ich facebook habe“

      • Mein Argument ist, dass es mir momentan keine 100€ im Monat (mit Smartphone) wert ist. Mein Argument ist, dass die Dienste, die vorher für 90-95% meines Datenverbrauchs verantwortlich waren, von Stream On abgedeckt sind und für mich daher ausreicht. Die echte Flat hätte für mich kaum eine Nutzensteigerung, zahlen müsste ich aber das 2,5 fache.

        Und ja, die Dienste die ich dank Stream On verwenden kann, habe ich zu 100% auch vorher verwendet. Ich habe weder Apple Music gewählt und Deezer oder Co. den Rücken dafür gekehrt, nur weil dort die Daten nicht angerechnet werden. Und ich habe auch davor meinen Sport bei DAZN und Sky gesehen. Und meine Videos bei YouTube. Trifft vielleicht nicht auf alle zu, aber in der Praxis hat kein noch so kleiner Anbieter Deutschlands meine Kundschaft durch StreamOn verloren, da ich eh nie Kunde von denen geworden wäre.

        Das mag eben auch jeder anders sehen, aber in meinen Augen wird sich auf kurz oder lang eh kein kleiner Streaming-Dienst durchsetzen – ob bei Musik oder Videos a la YouTube. Und das liegt am allerwenigsten an Stream On.

    • Deutsche sind Zahlmeister!
      Seltsam das es in Spanien z.B. Verträge gibt, die für 38€ keinerlei Telefon oder Nutzungseinschränkungen Europaweit haben. Merkst was?

      • Ja und, ich lebe nicht in Spanien sondern in Deutschland. Also muss ich mich mit dem abfinden was es hier gibt. Da ich aber keine Beschränkung haben möchte unterwegs muss ich halt mehr zahlen für eine richtige Flatrate.

      • Und was verdient man im Schnitt in Spanien? Was haben dort die Lizenzen gekostet? Etc, etc,

        ‚in anderen Ländern ist es aber billiger‘ kommt immer als ‚totschlagargument‘ das aber keins ist wenn man mal genauer hinschaut und feststellt dass man nicht einfach so zwei Preise aus zwei verschiedenen Ländern nebeneinander halten kann.

      • Überall ist es billiger als in Deutschland. ;)

  • Wo isn das Problem bitte? Wer keene kohle hat, soll o2 für 19€ nutzen, wer bereit ist, mehr auszugeben, nimmt Telekom für 39€ und hat ein paar Extras! Punkt! Immer alles haben wollen, aber nix ausgeben dafür…

    • Du hast es wohl nicht verstanden. O2, weniger bezahlen, mehr Internet, kein Stream in nötig. Telekom Vodafone, teure Tarife buchen müssen für StreamOn, weniger Daten dafür aber mehr bei einer beschränkten Auswahl, was am Ende eine bessere Datenflat einfach voll abdecken würde. Am Ende bezahlt du mehr für deine Einschränkung die als Extra vermarktet wird, und du fällst voll drauf rein und verteidigst du es noch weil du es null gecheckt hast.

      • Du hast es 0 gecheckt. Ich war vor stream on bei der Telekom, nicht weil StreamOn kommen sollte sondern weil das Netz bei O2 einfach abartig schlecht ist. Ich habe vorher meine 8GB Mobile Daten nicht voll verbraucht und jetzt mit StreamON verbrauch ich noch nicht einmal mehr 2GB. Ich konnte somit auf einen kleineren Vertrag wechseln und wieder etwas Geld sparen.
        Du kannst dir doch einen Vertrag mit echter Flatrate holen. Bei allen 3 Anbietern. Sogar bei O2 die ohne StreamON arbeiten. Was kostet dich der Vertrag bei O2? Richtig, gerade mal ne 10€ weniger als bei der Telekom. Also dann hol dir doch die Flatrate im besten netz von ganz europa, O2 hust, und sei glücklich. Zwingt dich doch keiner Telekom oder Vodafone zu nutzen.

  • Alle Länder mit Zero Rating-Angeboten über einen Kamm zu scheren und dann daraus etwas ableiten zu wollen ist auch keine seriöse Wissenschaft. Hier in D haben wir ja die besondere Situation, dass Mobilfunk von den Politikern nicht als Infrastruktur gesehen wird, sondern als Cashcow. Das dürfte hier wohl der Preistreiber NR. 1 sein und die nächste Auktion steht schon in den Startlöchern, dessen Kosten bei den Kunden wieder reingeholt werden will.

    Außerdem sollte man nicht dem Irrglauben anhängen, dass es auf einmal mega viel GBs oder die echte Flat zum Spottpreis geben wird, wenn Stream On und Co verboten werden. Diesen Automatismus gibt es nicht. Oben genannte Kosten bestehen schließlich weiterhin.

    • @Furfur
      Danke!!! Wenigstens einer der Versteht warum wir in DE relativ hohe Tarifpreise haben. Dazu kommen noch die Wohneigenheiten der Deutschen die sehr verstreut über die Fläche leben und nicht wie in vielen anderen Ländern zumeist in sehr großen Ballungsgebieten was den Netzausbau enorm verteuert.
      Auch beachten viele bei solchen Vergleichen nicht das Lohngefüge sondern rechnen den Tarifpreis einfach in EUR um. Klar das dann natürlich der „All-in- One Real Flat Tarif einen anderen Landes sehr viel billiger wirkt als der vom Datenvolumen limitierte in DE. Das der Durchschnittslohn in DE aber um ein VIELFACHES höher liegt wird dann einfach unter den Tisch fallen lassen.

      Es mag auch Ausnahmen geben aber diese gibt es Preislich nach unten UND nach oben!

    • Ja das kannst du dir sparen hier zu schreiben. Dann kennt man sich angeblich nicht aus, aber nicht wundern. Das sind die gleichen Personen die hier vor 1-1,5 Jahren felsenfest überzeugt waren, dass es durch StreamOn keine echte Flat bei der Telekom geben wird und wir schon bald das 2-Klasseninternet haben, wo kleine Anbieter Geld an die Telekom zahlen müssen, damit sie überhaupt noch genutzt/wahrgenommen werden können. Und was ist passiert? Die Telekom hat den Preis für die echte Flatrate um 60% im Preis gesenkt, aber macht ja nichts. Nächstes mal klappt’s dann vielleicht mit der Glaskugel.

  • Ich würde auch gerne kostenlos StreemOn nutzen, aber bei meinem Handy vom Arbeitgeber ist die Option nicht vorhanden.

  • Ganz ehrlich, solche Studien aus nicht neutraler Seite nur in Auszügen zu veröffentlichen ist genauso gefährlich wie die ganzen „Fake News“ aus den Staaten. Da muss man sich doch automatisch fragen, ob der wissenschaftliche Background stimmt. Beispiel: wurden andere Faktoren, die die Preise beeinflussen, ausgeschlossen? In GB zB den Huawei-Bann (na gut, nicht nur in GB inzwischen), die Veränderung der Kaufkraft der jeweiligen Märkte (vielleicht sind die Leute ja einfach bereit mehr Geld dafür auszugeben und sind nicht dazu gezwungen?) etc.
    Außerdem wie wurde der Durchschnittliche Preis gemessen? Durchschnitt über abgeschlossene Verträge, oder über alle Angebote?

    Mit der einen oder der anderen Interpretation auf die Fragen kann man die Studie vermutlich auch komplett um 180 Grad drehen…

  • Eine NGO macht ein Gutachten (das natürlich auch ohne Prüfung 100% richtig ist), und oh Wunder, die weltweit meistgenutzten Dienste (natürlich alles böse Ami-Monopolisten) liegen auch bei Zero-Rating vorn. Da müssen ja einfach finstere Mächte am Werk sein.

    Vermutlich die gleichen Ketzer, die sich immer noch weigern, das Goldene Kalb absoluter Netzneutralität anzubeten – oder, noch schlimmer, die sogar einen Telekom-Vertrag haben und Stream On nutzen, das ja bekanntlich schlimmer ist, als Kernenergie, Klimaerwärmung und Nordkorea zusammen …

  • Auch wenn gleich wieder auf mich eingeprügelt wird, grundsätzlich stimme ich den Kritikern zu, Stream On und Vodafone Pass, führen langfristig zum zwei Klassen-Internet. Es ist mir schleierhaft, wie man das beführworten kann. Wir in Deutschland sind eben doof, dass wir uns das gefallen lassen und dadurch noch keine richtigen Flats für annehmbare Preise haben.

    Weiter verstehe ich in diesem Zusammenhang dieses ständige o2-Bashing nicht. Ganz ehrlich, ich bin seit Jahren dort Mobilfunkkunde und sehr zufrieden. Wer dort nicht zufrieden ist, der soll eben woanders hingehen. Ich bin dort übrigens nicht, weil ich mir die Telekom nicht leisten kann, sondern weil ich es nicht will. Mein Empfang ist übrigens auch immer gut, geg. merke ich es aber auch nicht, weil ich nicht ständig, mein iPhone in der Hand habe.

    Das führt mich zum letzten Punkt. Stellt euch doch einfach mal die Frage, warum ihr Stream On, etc. oder so viel Datenvolumen braucht. Wer ständig am surfen ist, Netflix glotzen muss oder sonst was macht, der braucht sich auch nicht wundern. Ich würde mal behaupten, dass die meisten Leute, würden sie sich auch mal mehr Anderem als dem Smartphone widmen, mit max. 2GB auskommen würden. Die Wenigsten benötigen wirklich mehr, zB beruflich. Bis vor Kurzem, hatte ich 1GB und habe es nie verbraucht, jetzt habe ich 3 zum gleichen Preis und versuche aus Spaß mal mehr als 1GB zu verbrauchen, schaffe ich nicht, weil mein Leben aus mehr als dem Internet besteht.

  • Vorweg: Ich bin kein StreamOn-Fan und möchte das Angebot nicht verteidigen.

    Aber: Nicht jede Korrelation ist eine Kausalität.

    Soll heißen: Die Studie beweist doch nicht, dass solche Angebote zu höheren Preisen führen. Genau so gut könnte es sein, dass die Angebote überdurchschnittlich häufig in Märkten mit hohen Preisen entstehen, da dort der Bedarf größer ist.

  • Merkwürdigerweise hatten wir aber gerade nach StreamOn Einführung einen massiven Preissturz, gerade bei Unlimited Flats.

    Es gab schon vor StreamOn einen Unlimited Tarif, kostete 200€. Jetzt 80€ (bei o2 auch 60€).
    Kann hier wirklich jemand der Meinung sein, die Unlimited Tarife wären noch günstiger geworden, wenn es StreamOn/Pass nicht geben würde?

    • Pssst, mit Fakten darfst du hier nicht argumentieren oder mit aussagen einiger Spezialisten hier vor 1/1,5 Jahren. Ich schaff’s meistens selber nicht, aber da lebt es sich besser wenn man die einfach gekonnt ignoriert. Mit einer Wand würde man ja auch nicht diskutieren.

    • Danke :)

      Den Leuten ist das aber noch nicht günstig genug, die wollen das Beste Netz zu Preisen wie im schlechtesten Netz, oder wie in anderen Ländern wo Milch und Honig fließt und einem gebratene Tauben in den Mund fliegen.

      Ich bin selbst StreamOn Nutzer und bin froh das es das gibt. Ich fühle mich auch nicht gegängelt oder bevormundet. Wie man hier so liest wird mir ja vorgeschrieben was ich nutzen darf/soll. Ist aber nicht so, weil ich durch StreamOn eben die Möglichkeit habe etwas für Null Daten zu nutzen das ich eh schauen/nutzen werde/würde wenn es kein StreamOn geben würde und auch damals nicht hat, das wars auch schon. Hier scheinen alle zu vergessen das ich neben StreamOn auch noch normales Datenvolumen habe, bei mir 12 GB, die ich ganz einfach so nutzen kann, ohne irgendwelche Auflagen. Verrückt, oder?

      Ich fühle mich seit StreamOn viel freier, kann meine Serien, Music, Seiten lesen/hören schauen etc. ohne mir Gedanken machen zu müssen ob ich den Monat mit meinem Volumen auskommen werde.

      Ihr tut alle so als würdet ihr kein Youtube schauen, kein Spotify hören unterwegs etc. Und selbst die ganzen kleinen sind mit drin im StreamOn. Und für alles andere hat man normales Volumen zum verbrauchen. Hier wird keiner bevorteilt oder besser gestellt.

      Einzig der Neid der Besitzlosen ist das was die ganze Diskussion hier am Laufen hält. Ist wie mit meinen Nachbarn die über den neuen BMW der anderen meckern, weil es auch ein kleinerer für weniger Geld getan hätte bei fast der gleichen Ausstattung nur das das eben nicht das selbe ist. Hier werden auch Vergleiche angestellt die nicht dem entsprechen was sie sind. Äpfel und Birnen und so.

      Geht zur Telekom oder lasst es. Geht nach O2 holt euch für 60€ unbegrenztes Volumen und erhaltet das wofür ihr bereit seid zu zahlen. Ist die normale Marktwirtschaft. Zweiklassen Internet? Es gibt schon seit ewigen Zeiten Zwei Klassen und das beim Mensch, arm und reich. Das wird auch immer so sein. Oder die die mittendrin schwimm und gucken das sie das nehmen was sie gut finden und ins Budget passt. Es wird niemals alles geben für ein Appel und nen Ei und es wird immer jemanden geben der sich benachteiligt fühlt, aber die Welt dreht sich dennoch weiter.

      Und zu guter Letzt, zum Zerreissen, Telekom StreamOn belastet die Netzneutralität nicht. Urteil ist da hat das bewiesen, nur noch paar kleine Dinge die geändert werden müssen aber das hat leider, auch wenn ihr es noch so sehr möchtet, nichts mit der Netzneutralität im gesamten zu tun.

      Und wegen dem Gemecker von über und O2 Leuten oder auch nicht. Telekomkunden werden nicht meckern, warum auch, also können es nur andere sein die das tun. Vorranging die, die so ein Angebot gar nicht haben, das ist eben O2. Nur mal ehrlich zahlt für euren Tarif das was er euch wert ist und nicht fantasieren was er haben sollte für Summe X.

      • Ich würde zu gerne erfahren, was die Diskussion mit Neid zu tun haben soll? Immer dieses gebashe, von wegen könnt ihr euch nicht leisten, dann nehmt halt o2. Was soll das bitte? Es geht hier vom Grundsatz her doch um was völlig Anderes, nämlich und ich bleibe dabei, dass Angebote wie Stream On, zu einem Zwei-Klassen-Internet führen. Beim DSL ist es ja auch möglich und das zu annehmbaren Preisen, warum gibt es also keine echteb Flats im Mobilfunk zu annehmbaren Preisen? Ob jeder Einzelne das braucht, lassen wir mal dahin gestellt.

      • 80€ bei Telekom sind doch annehmbar. Für den Heimanschluss existieren ja ganz andere Voraussetzungen. Dazu bekommt man 300MBit (bzw. dann 250) VDSL auch nicht geschenkt.

      • @GMB
        Die Neiddiskussion ist irgendwie ermüdend. Besonders wenn sie von Personen geführt wird, die einen günstigeren Vertrag wie L nehmen und mit StreamOn auf gute Video-Qualität verzichten, anstatt einen XL. Dein Argument mit dem BMW ist eigentlich genau das gleiche, nur dass du der Nachbar bist der nen Japaner mit etwas Tuning fährt. Vermittelt ein Gefühl von Geschwindigkeit, zu schnell sollte man aber nicht sein sonst zerbröselt es die Bremsen…

        Ich weiss nicht wie gut die O2 Leitungen mittlerweile sind. Aber selbst wenn sie schlecht sind sollten sie die Videos ja in vergleichbarer Qualität wie StreamOn liefern können.

        Stichwort Videos. Das ist auch der Punkt wo die Telekom weiterhin gegen die Netzneutralität verstößt. Zusammen mit dem EU Stream auch gerichtlich festgestellt. Ich weiss nicht welche Quellen du ließt (eventuell Telekom Presseberichte?), aber das stand eigentlich überall.

        Was das Gemecker über StreamOn angeht, da gehöre ich wohl zu einer Randgruppe deren Existenz du leugnest. Ich bin selber wie du MagentaOne Kunde, aber StreamOn kommt mir nicht ins Haus. Für mich ist die Netzneutralität dann doch wichtiger als die paar Kröten jeden Monat zu sparen.

        StreamOn ist für mich wie das Downloaden von Kinofilmen im Internet. Man möchte Filme sehen, kann oder will sich aber den Kinobesuch nicht leisten, also nutzt man das illegale Angebot.

      • @Flogs: Interessanter Beitrag, gut geschrieben und völlig richtig.

      • @flogs. Nix vergünstigt. Vollzahler. Und das sehr gerne sogar. Und auch nix gedrosselt, weil Magenta 1 Kunde. Video&Music Streaming Max. Und ich bleibe dabei. Du bekommst wofür du bezahlst. Und da fängt der Neid an, und das sucht man Argumente um das vermeintlich gute, das man selbst gerne hätte, schlecht zu reden.

      • @GMB Ich habe nicht von vergünstigt gesprochen, sondern dass du die billigere Ersatzlösung verwendet. Was du mit „sehr gerne sogar“ meinst, verstehe ich nicht. Wenn du die Telekom gerne finanziell unterstützen möchtest, dann hättest du doch XL nehmen können, und müsstest nun nicht auf eine Ersatzlösung wie StreamOn zurück greifen, bei der du deine 12 GB weiterhin im Auge behalten musst. So gerne scheinst du dann doch nicht zu zahlen.

        Worauf man nun neidisch sein sollte, ergibt sich mir nicht. Ich bin ähnlich wie du MagentaOne Kunde mit dem L-Tarif. Soll da nun Neid entstehen, weil ich nicht auf den „Option hinzufügen“ Button drücke? So einfach ist es dann doch nicht.

        Das mit der Drosselung bei StreamOn Max hast du leider falsch verstanden. Nirgends verspricht dir die Telekom eine ungedrosselte Leitung für die Videos, sondern nur eine „maximale Übertragungsqualität vergleichbar mit HD.“ Auch in Richtung der StreamOn Partner ist das genau so in den AGBs festgehalten. Dass zwischen ungedrosselter Leitung und „Übertragungsqualität vergleichbar mit HD“ doch ein kleiner Unterschied ist, sollte dir klar sein. Jedes iPhone seit dem 6er hat ne höhere Auflösung.

      • Flogs könntest du dann bitte deine Quellen zitieren? Ich finde irgendwie nur 100 Seiten, die dir alle widersprechen :O

        Es kann aber natürlich auch sein, dass du dir die passenden Stellen aus deinen Quellen ziehst und die die dir widersprechen würden oder nicht passen einfach außen vor lässt.

        Ich Versuch das mal verkürzt darzustellen.

        Ja – StreamOn verstößt mit der begrenzten 480p Auflösung in Videos bei den StreamOn Video Paketen gegen die Netzneutralität. Vollkommen richtig, und steht auch quasi überall.

        Ja – StreamOn verstößt mit der Begrenzung nur in Deutschland zu gelten gegen *ich glaube* EU-Recht.

        Diese beiden Stellen werden unfassbar gerne von den StreamOn Gegnern zitiert. Leider gehen die Artikel dann noch entscheidend weiter, denn:

        Nein – das Konzept von StreamOn verstößt NICHT gegen die Netzneutralität oder irgendein geltendes Recht. Auch das kannst du wie du sagtest überall lesen.
        Lustig ist aber, dass die beiden Punkte gegen die die Telekom klar verstößt, von den wenigsten benannt werden. Da heißt es immer, die Richter ( jetzt wo es passen würde ist das was die Richter sagen bindend richtig) haben entschieden, die Telekom verstößt mit StreamOn gegen Gesetze. Die gleichen Richter sagen aber dass das nicht anrechnen des Datenvolumens von eingetragenen Partnern vollkommen legal ist. Ihr müsst mir dann schon die Regeln erklären, wann hat ein und derselbe Richter denn nun Recht? Dann wenn es euch passt?

      • Nochmal @Flogs
        Im StreamOn Max hat man FHD. Ob die Telekom es sich vorbehält das irgendwann zu ändern weiß ich nicht, das mag sein. Aber seit es StreamOn Max gibt wird da in FHD gestreamt und nicht vom Datenvolumen abgezogen.

      • @Unai
        Ich könnte die jetzt Quellen raussuchen, aber was würde das bringen? Sie widersprechen mir doch nicht. Nichtmal du widersprichst mir. Du bestätigst doch, dass StreamOn in seiner jetzigen Variante gegen die Netzneutralität verstößt. Was anderes habe ich nicht behauptet.

        Vom Konzept StreamOn selbst habe ich doch gar nichts geschrieben. Mir ist bewusst, dass es keinerlei Probleme damit gibt, wenn die Telekom die Drosselung abschaltet und das ganze in der EU auch (unter Beachtung von Fair-Use) zulässt. Beides macht die Telekom aber nicht, daher ist das Angebot aktuell schlicht verboten. Was anderes habe ich auch nirgends behauptet, oder?

        In StreamOn Max hast du eine „maximale Übertragungsqualität vergleichbar mit HD“. Das ist was vertraglich sowohl gegenüber dem Endkunden als auch gegenüber dem StreamOn-Partner ausgemacht ist. Was die Telekom daraus macht, ist ihre Sache. Das von GMB behauptete „nix gedrosselt“ ist weder mein HD noch dein FHD.

      • Okay dann hab ich dich falsch verstanden. Ja in der jetzigen Lage verstößt die Telekom dagegen. Die Grunddebatte die hier aber ständig läuft, richtet sich gegen das allgemeine nicht anrechnen von Partnerapps.

      • @flogs

        Nix gedrosselt ist auch nix gedrosselt.

        Mal aus den AGB’s der Telekom:

        MagentaEINS StreamOn Music&Video Max,
        Streaming von Audio- und Video-Streaming-Diensten teilnehmender Partner ohne Anrechnung auf das Inklusivvolumen des Mo-
        bilfunktarifs (Videos in maximal vom Partner angebotenen Übertragungsgeschwindigkeit). Teilnehmende Partner einsehbar unter http://www.telekom.de/streamon

        Ich weiß das es eh nichts nützt dies zu sagen wie auch alles andere dazu. Du hast deine Vorgefertigte Meinung, untermalt von kleinen Halbwahrheiten. Du magst das nicht, willst dich selbst regulieren und buchst die Option nicht. Mach wie du willst, nur rede es anderen nicht schlecht. Jedem das seine. Ich klink mich hier jetzt auch, da ich mich nicht weiter rechtfertigen möchte und auch nicht muss. Zumal sie Grundlage eh nicht gegeben ist. Da nicht wahrheitsgemäß.

      • @GMB
        Du hast recht, in der Preisliste steht tatsächlich an beiden Stellen die maximale Übertragungsgeschwindigkeit drinnen. Ich bin zwar etwas verwundert, warum dies an anderer Stelle vermieden wird, aber da die Preisliste Vertragsbestandteil ist, ist das damit auch verbindlich. Dann sehe ich zu mindestens bei StreamOn Max auch keine Verletzung der Netzneutralität aus Perspektive des Gerichtsurteils.

      • @flogs danke für die Ehrlichkeit. Dann lies doch bitte noch diese zwei Absätze und du weißt dann warum auch der normale StremOn, wenn auch vorgegeben wird wie die Bandbreite sein wird, vom Gericht nicht bemängelt wurde…..Bei vereinbarter Option werden sämtliche Videostreaming-Inhalte, die der teilnehmenden Partner als auch der nicht teilnehmenden Anbieter, in für den Mobilfunk optimierter Qualität mit bis zu 1,7 Mbit/s übertragen (vgl. DVD-Qualität). Wünscht der Kunde eine maximale Übertragungsqualität, kann er jederzeit die mobil optimierte Qualität ausschalten. In diesem Fall wird der Datenverbrauch für die mit maximaler Übertragungsqualität genutzten Videostreamings, auch der teilnehmenden Partner, so lange auf das Inklusiv-Datenvolumen des zugrundeliegenden Tarifes angerechnet bis die mobil optimierte Qualität wieder aktiv durch den Kunden eingeschaltet wird. Bei Nichteinschaltung durch den Kunden, erfolgt nach 24 Stunden auto- matisch die Standard-Einstellung auf die mobil optimierte Übertragungsrate

        Vertragslaufzeit und Kündigung.
        Die Option kann jederzeit ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden. Mit Beendigung des zugehörigen Mobilfunk-Vertrags endet auch das Vertrags- verhältnis über die Option.

        Dem nach kann dort nicht von Verletzung geredet werden. Demnach kann der Kunde selbst entscheiden ob er es nutzt oder nicht. Und falls er nach 24 Stunden nicht wieder umschaltet wird aus Eigenschutz zum Vermeiden von Kosten auf den normalen StreamOn wieder umgeschaltet. Ebenso kann er auch von vorne herein die Option einfach abwählen. Hier wird nichts vorgegeben , sondern der Kunde kann das selbst entscheiden. Daher wohl vom Gericht nicht zu bemängeln.

        Auch wenn das hier nicht gerne gelesen wird, der Kunde entscheidet und da gibt es nicht dran zu bemängeln. Wird hier aber meistens anders dargestellt, das dem nicht so ist und die Telekom böse ist. Die nicht Nutzung im EU Ausland die ist zu bemängeln. Was auch gerade passiert. Der Ausgang wird interessant sein. Schauen wir mal.

  • StreamOn ist wie so vieles im Leben:
    Leider geil

  • Habe einen Young L von 2018 und sehe den Gaming pass in der App nicht mal?

  • Ich habe in verschiedenen Hotels in Deutschland mehrere Staffeln durch StreamOn durchlaufen lassen seit ich den Vertrag so bekomme. Mit 10GB wäre ich vermutlich nach 1 Woche auf das lahme WLAN angewiesen gewesen. Da mir persönlich das sehr gefällt, fällt es mir schwer dafür schlechte Worte zu finden. Leider ist es aber so das die Elite (Whatsapp Abstinzler und Zuhausesurfer) meinen jedes mal dieses System auf alle runterzubrechen und als Allgemeingültig zu etablieren. Ich finde StreamOn geil, nutze es intensiv und hoffe das es so bleibt. Ich zahle dafür den Preis…

    • Wenn Du den Artikel begriffen hast, dann zahlst Du eben nicht den Preis, sondern alle anderen ohne die Option zahlen durch höhere Grundpreise kräftig mit.

      • Erinnert mich an die Arbeitslosenversicherung. Zahle sein Ewigkeiten die rund 200€ monatlich ein, habe aber noch nie auch nur einen Cent Leistung bezogen.

  • Mann Mann wie viele hier immer noch glauben die Option wäre ein nettes Geschenk vom Provider. *facepalm

    • Ist ja kein Geschenk. Ein Geschenk wäre kostenfrei. Ich zahle dafür. Und das Geld ist es mir wert. 2007 gab es für 50€ 300 mb Datenvolumen und ein iphone für 399€ dazu. Heute gibt es für 50€ zwischen 2,5 gb und 8 gb und ein iphone für 299€ dazu. Eine Steigerung sieht man da schon, so mein Empfinden. Und in den 50€ Young Tarifen ist sogar die Option StreamOn Video&Music enthalten. Ich kann wirklich nichts darin sehen was das schlecht machen soll. Aber ihr bestimmt.

    • Geschenke verteilt kein Unternehmen. Aber wir Kunden können uns heraussuchen was uns persönlich am meisten bringt. Und auf Stream on verzichten, bringt mir schon mal gar nichts. Nicht jetzt und auch nicht in Zukunft.

    • Das sind die Gleichen, die glauben, dass Google seine Dienste umsonst anbietet, Privatfernsehen nichts kostet und man bei Amazon Prime den Versand geschenkt bekommt

    • Dass die Nutzer dieser optimalem Dienste als „dumm“ diffamiert werden, ist vielmehr aus reinem Bashing-Gehabe begründet, als aus einer intelligenten, netzpolitischen und zielführenden Diskussion.

      Daher meine alternative These: Kommentarspalten-Profis die Zero-Rating-Angebote ablehnen, lehnen in der Regel alles ab, was nicht in deren Weltbild passt.

      • Dein Schlusssatz ist mir etwas zu „veralgemeinert“.
        StreamOn ist für die Telekom „die Verbraucherendkontrolle“ mit vielen „Daten“ für die vielen tollen Algorithmen auf dem Markt…. :-)

  • Öhm, also der Trend geht eindeutig dazu über, die Daten über die Luftschnittstelle zu pressen. Man möchte mobil sein und die Annehmlichkeiten eines fetten Netzzuganges unterwegs nicht missen. Jeder Schei.. muss sofort in die Cloud, und ganz wichtig 4K Videos unterwegs auf 5 Zoll Bildschirmen ansehen. Dieser Datenansturm soll zu günstigen Netz-Preisen führen wenn im Gleichschritt massiv Funkzellen und das dahinter liegende Backbone aufgebohrt werden müssen? Echt jetzt? Und die Stream On und Co Nutzer sollen für die Preiserhöhungen verantwortlich sein – aber hey dazu gibt es ja eine Studie von 64 Seiten im Internet, damit muss das ja stimmen.

  • Moin,

    vorweg, ich bin auch ein Freund der Netzneutralität, weil StreamOn hier schon in Teilen eingreift, aber bin ähnlicher Meinung wie GMB, würde aber den Neid-Aspekt weg lassen. ;-)

    Fakt ist doch, das jeder eine freie Wahl des Anbieters hat!
    Fakt ist aber auch, dass mich die freie Anbieterwahl in dem Netz einschränkt oder im Umkehrschluss mich das Netz auf eine Handvoll Anbieter beschränkt.
    Und daraus resultiert für mich keine freie Anbieterwahl…

    Die Studie ist gut und schön und ich gebe zu, dass ich mir die nicht durchgelesen habe, aber wie einige hier schon geschrieben haben, glaube ich einfach das man eine Studie nie wirkllich objektive machen kann (und sie wurde von Österreichern erstellt :P (Spaß!))

    Aus meiner Sich kann man das auch nicht vergleichen, denn jedes Land hat andere Parameter. Ich möchte hier mal ein paar Beispiele nennen:
    – Versteigerung der 5G Lizenzen (In der Schweiz wurden die Lizenzen für 380 mio. Franken versteigert, Deutschland plant mit 5 mrd. € (habe auch mal 11 mrd. € gelesen))
    – Aufbaue eigener Netze (jeder Provider muss sein eigenes Netz bauen und Roaming darf nur in abgelegenen Bereichen gemacht werden. Für 5G bedeutet das, dass Jeder Provider neben den Lizenzen noch Geld in die Infrastruktur stecken muss, Telefonica hat mal 75 mrd. € für einen breiten 5G Ausbau mit 200.000 Standorten genannt. Das macht in Summe 230 mrd € für 5G. Frank Thelen hat bei hart aber fair gesagt, dass die Versteigerung der UMTS-Lizenzen im Jahr 2000, den Providern 50 mrd. € gekostet hat und quasi immer noch fehlen.)
    – Netzqualität (Hier gibt es auch seit Jahren immer wieder große Tests, man kann sich auch hier streiten, aber da sie in regelmäßigkeit geführt werden sind diese zumindest ein Indiz für eine „Netzqualität“)

    Durch fehlendes Roaming innerhalb Deutschlands, kann und wird sich 5G nicht durchsetzen (ich weiß es geht um StreamOn) und da dies sich auch auf 4G bezieht, wird sich das auch nicht ändern. Für ein gutes Netz und wirkliche Netzneutralität (hinsichtlich Telekom, Vodafone und Telefonica) müsste man das aber tun. Deshalb stelle ich an dieser Stelle die These auf, dass man sich stärker über Roaming innerhalb Deutschlands beschäftigt, denn wenn sich jemand für die Telekom entscheidet, dann tut er es wahrscheinlich nicht weil er zuviel Geld hat, oder die ein Schnäppchen Angebot hatten, sondern weil die für ihn persönlich das bessere Preis/Leistungsangebot haben und da muss auch fast jeder erlich sein, wer würde dann kein StreamOn nutzen?
    Diese Diskusionen sind immer müssig, denn am Ende entscheidet man sich in einem Dreieck, welches sich aus den Faktoren, Performance, Preis und Verfügbarkeit (Stabilität) zusammensetzt, wenn man eine hohe Performance UND eine hohe Verfügbarkeit will (braucht) zahlt man immer den höchsten Preis…

    Lg
    kalle

  • Hi, ich denke diese Diskussion ist aus verschiedenen Gesichtspunkten zu betrachten.
    Ich sehe keinen Grund warum bei nicht Nutzung von Stream On die Telekom die Preise senken soll.
    Unternehmen arbeiten um Gewinn zu generieren. Weniger Aufwand mehr Gewinn.

    Für mich als langjähriger T-Mobile Kunde (20Jahre) kommen kleine Anbieter nicht in Frage auf Grund von Netzproblemen und weiteren Support. Außerdem bin ich Europaweit unterwegs und benötige einen zuverlässigen Anbieter.
    Nun bekomme ich Stream On on Top.
    Also ist das für mich, soweit ich mich in Deutschland aufhalte ein Zugewinn.

  • Ich gebe zu, ich nutze Stream On, weil es sich zumindest aktuell einfach für mich rechnet. Das blöde Bauchgefühl, dass ich wie der Esel mit der Möhre vor dem Maul rumlaufe, bleibt trotzdem. Die Telekom hat ihre Grundtarife mit der letzten Tarifänderung mal wieder 2€ verteuert. Ich stehe aktuell vor einer Verlängerung, durch die ich mich wieder 2 Jahre binden würde. Stream On ist aber eine freiwillige, jederzeit durch die Telekom kündbare Option. Ich möchte das große „Kotz…“ sehen, wenn die Option plötzlich extra kostet oder eingestellt wird und die Leute 2 Jahre in ihren teuren Tarifen festhängen. Ich würde mich ziemlich ärgern, denn ohne Stream On hätte ich nie einen M Tarif gebucht.

  • Kann mich nicht erinnern, wann mein T-Vertrag in den letzten 22 Jahren günstiger wurde.
    Anfangs 29 DM, jetzt 69€.
    Es wurden lediglich mehr Leistungen dazugefügt.

    So ist es auch mit StreamOn (bin froh, dass es das gibt)!

    Wenn selbst Flatrates (Telefonie und Daten bis ca. 5GB) von Billiganbietern und deren Preise unter 10-15€ keinen renommierten Anbieter dazu bringen, seine zwischen 40 und 80€ teuren Preise zu drücken, dann wird sich die Preisgestaltung auch ohne StreamOn nicht verändern.

    Schade, aber das ist nunmal so.

  • Wisst ihr, was toll ist? Ich kann unbegrenzt mit Höchstgeschwindigkeit surfen.

  • Gestern noch in Slowenien beim (deutschen) Discounter: 100GB für monatlich 14,95€. Prepaid…..

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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