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Video-Drossel muss verschwinden

StreamOn: Bundesnetzagentur untersagt Teile des Telekom-Tarifes

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81 Kommentare 81

Nach eingehender Prüfung hat die Bundesnetzagentur heute Teilaspekte der Zubuchoption StreamOn untersagt, die die Telekom in ihren „MagentaMobil“-Tarifen optional zur Verfügung stellt.

Streamon 500

Die Behörde unterstreicht in ihrer Kommunikation zur Sache, dass mit der nun getroffenen Entscheidung sichergestellt werde, dass die europäischen Vorschriften über das Roaming und die Netzneutralität eingehalten werden.

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, erklärt:

StreamOn kann weiterhin von der Telekom angeboten werden. Im Interesse der Verbraucher sind aber Anpassungen bei der Ausgestaltung notwendig. StreamOn muss dem Roam-Like-At-Home-Prinzip entsprechen und Kunden muss Videostreaming in einer ungedrosselten Bandbreite zur Verfügung stehen. Im Interesse der Kunden sorgen wir dafür, dass StreamOn den Vorgaben zu Roaming und zur Netzneutralität Rechnung trägt. Das Gleichbehandlungsgebot ist ein Eckpfeiler der europäischen Regelungen zur Netzneutralität.

Das Gleichbehandlungsprinzip hat das Internet zum Innovationsmotor gemacht. Die Vielfalt der Anwendungen und Dienste kommt allen Verbraucherinnen und Verbrauchern zugute. Das Verbot der Drosselung von Videostreaming sichert nicht nur die Vielfalt des Internets, sondern stärkt auch die Anbieter von Videostreaming-Diensten, die auf höherauflösende Inhalte setzen.

Die Video-Drossel muss verschwinden

Konkret sieht die Bundesnetzagentur Anpassungsbedarf beim Videostreaming und hat die von der Telekom eingeführte „Videodrossel“ in den Tarifen MagentaMobil L, L Plus, L Premium und L Plus Premium nun komplett untersagt. Der Netzbetreiber hatte die Video-Qalität von Kunden mit StreamOn-Option grundsätzlich heruntergerechnet um das im eigenen Netz übertragene Gesamtvolumen zu reduzieren.

Die Telekom darf Kunden, die sich für die Buchung von „StreamOn“ entschieden haben fortan nicht mehr die Datenübertragungsraten bei Videostreaming reduziert, so dass Videos nur in SD-Qualität empfangen werden können.

Auch Partner mit Downloads dürfen mitmischen

Nach den Ermittlungen der Bundesnetzagentur liegt für diese Reduzierung der Datenübertragungsrate kein objektiv technischer Grund vor, denn Videodienste erfordern keine Drosselung.

Zudem hat die Bundesnetzagentur dafür gesorgt, dass die Telekom ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Content Partner umformuliert hat. In der neuen Fassung, die zum 1. März 2018 in Kraft treten wird, können nun auch Privatpersonen und Streaming-Anbieter, die gleichzeitig eine Downloadfunktion anbieten, als Partner an StreamOn teilnehmen.

Die Telekom hat bis Ende März 2018 Zeit, die Nachbesserungen umzusetzen. Für den Fall, dass sie den Verpflichtungen nicht fristgerecht nachkommt, wurde ein Zwangsgeld angedroht. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

Freitag, 15. Dez 2017, 16:08 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Dadurch wird die Option ja noch attraktiver. Ich hatte schon befürchtet sie würde kippen.

    • Das wird sie dann wohl auch, aber ausgehend von der Telekom

    • Und wenn dann in ein paar Jahren StreamOn immer teurer wird, man aber kein Inklusivvolumen mehr hat (außer für Partner), wenn dabei aber Netflix und alle anderen Streamer plötzlich teurer werden, weil die Telekom plötzlich Geld sehen will, wenn ihr an allen Fronten immer mehr zahlen müsst, dann werdet ihr euch ärgern, dass ihr am Anfang vom Ende der Netzneutralität jubelnd am Rand standet und Beifall geklatscht habt.

      • So wird es leider kommen

      • Danke, dass das wenigstens einer versteht.

      • Danke!

      • Dr.Koothrappali

        Wer klatscht und jubelt?

        Warum berichtet eig ifun nicht darüber was gerade in den USA abgeht zwecks Netzneutralität? Traurig!

      • Sehe ich auch so kommen

      • +1
        +1
        Traurig, aber „alle“ finden‘s toll..

      • Dieses Szenario trifft nicht nur bei der Netzneutralität zu: Blackbox im Auto bei der KFZ Versicherung. Heute nach Rabatte, bald Zuschläge, wenn man die nicht hat. Krankenversicherung: Heute noch kostenlose AppleWatch, wenn man Daten teilt, später werden Zuschläge kommen, wenn man seine Daten nicht teilen möchte.
        Beängstigend. Leute wacht auf und nutzt so einen Blödsinn nicht!

      • Weil man ja auch jeden verpflichten kann eine Apple Watch zu kaufen…

      • So wird das leider Stück für Stück kommen wenn die Bundesnetzagentur hier nicht rigoros bleibt.
        Dazu kommt ja leider auch noch das Komplettversagen des Kartellamtes in Sachen ePlus und o2. Schon vier Anbieter waren viel zu wenige für einen wirklich funktionierenden Wettbewerb, die verbleibenden drei spucken sich erst recht nicht gegenseitig in die Suppe.
        Warten wir es an wie lange es noch dauern wird bis die Netzneutralität auch in den Kabelnetzen und DSL in Frage gestellt wird.

  • Wie sieht es eigentlich bei vodafone aus. Die bieten in ihrem pass garkein roaming an?!

  • Was bedeutet denn Roam-Like-At-Home? Gilt Stream On künftig auch im EU Ausland??

    • Telefonieren und Surfen im EU Ausland zu den gleichen (Vetrags-) Bedingungen wie hier in DE.

    • Roam like at home kann nicht funktionieren da die Content Anbieter ihre Inhalte noch immer auf Länder begrenzen dürfen. Das heißt streamen mit deutschen Amazon Konto ist im Ausland nicht möglich. Nur zuvor gespeicherte Filme funktionieren. Beim Thema Streaming ist das so bei Sky, Netflix, Maxdome, spotify und wie sie heißen. Also bringt es nix. Achso und die Leute die schreien das hier Partner bevorzugt werden stimmt nicht ganz. Sollte das Inklusivvolumen fott sein geht Streamon auch nicht mehr. Es wird nur nicht aufs Volumen angerechnet. Jetzt fällt der Magenta 1 Vorteil weg und somit ist die Netzneutralität gewahrt. Alle Daten werden gleichberechtigt weitergeleitet. Obs Datenvolumen belastet wird oder nicht sollte dabei egal sein.
      Vodafone verkauft dagegen gezielt Pässe für eine Streaming Art…

      • Spotify und Netflix stimmt nicht. Natürlich kannst du mit deinem deutschen Account in anderen Ländern streamen. Ansonsten würde Netflix mit Proxy ja garnicht funktionieren. (Ja die blocken die Proxies jetzt aber das hat nichts damit zu tun. Trotzdem kannst du per Proxy dein Netflix aufs amerikanische Netflix umstellen und streamen.) Desweiteren wurde gerade vor kurzem erst entschieden dass Netflix Nutzern im Ausland die gleichen Filme wie zu Hause zur Verfügung stellen muss.

        Und zu guter letzt: Das ist völlig egal, ob die Anbieter das unterbinden oder nicht, Telekom kann trotzdem den Traffic erkennen und muss das dann so behandeln wie zu Hause. Nicht zu vergessen, kann jeder sich einfach einen neuen Account in dem Land anlegen, oder sich mit jemand anderen Account einloggen – Und dann muss das auch funktionieren.

  • Ach ja, übrigens vielen Dank für einen objektiven Artikel ohne Shitstorm ;-)

    • Das ist nicht objektiv, das ist einseitig. Objektiv wäre es gewesen, die (berechtigten) Bedenken zu erwähnen, dass hier ein Zweiklasseninternet geschaffen wird.

      • Richtig

      • EndeDerDurchsage

        Objektiv ist es, wenn keine persönliche Wertung (außer durch Zitate) aufgenommen wird, Herr Oberschlau. Eine Kritik zu erwähnen, wäre sicherlich auch ratsam, spielt für Objektivität aber keine Rolle.

  • StreamOn und die Vodafone Pässe ganz weg, und dafür europatypische Datenmengen, Geschwindigkeiten und Preise etablieren … DAS wäre der richtige Weg, weg von diesem Exklusivitätsdenken ohne Mehrwert für alle

    • Jep. Sowas muss weg und dafür mal Flatrates!

    • Hallo hallo, das Netz was die Telekom hier bietet würde teuer ersteigert, erstmal muss der deutsche Kunde gemolken werden bevor wir hier mit den Preisen runter gehen und im Jahr 20xx ankommen und das ist im europäischen Ausland ganz anders gewesen….

      +1

    • Erklär das den Deppen die streamon befürworten… Die denken nur an jetzt…

      • Ich verstehe euch nicht. Anscheinend ist Datenvolumen sehr günstig. Warum tut ihr euch nicht zusammen und gründet einen eigenen Mobilfunkanbieter? Das sollte ja anscheinend mit relativ geringen Kosten möglich sein um eine unbegrenzte Flat für 20€ monatlich anbieten zu können. Nach eurer Rechnung müsstet ihr innerhalb kürzester Zeit Mobilfunkanbieter Nr1 in Deutschland werden und im Geld schwimmen.

        Irgendwie höre ich immer nur Gemeckere, aber tut einer von euch was dagegen? Nein… ich würde mich über günstigere Tarife auch freuen, aber kann ich was dagegen machen? Nein, daher freue ich mich für meinen Teil über StreamOn. Wenn es irgendwann mal was kosten sollte, ist dann auch die Frage, ob es es mir wert ist. Wenn nicht, gibts auch andere Anbieter.

        Das ganze ist ein Markt der sich über Nachfrage und Angebot bildet.

      • Mit einer Beleidigung in die Diskussion einzusteigen zeigt eigentlich auch nur, wie festgefahren man in seiner Sichtweise ist.

      • Tja, die nordischen Länder können sich scheinbar 15 Euro Flatrates leisten. Kein Drosseln, kein Datenvolumen. Der einzige Grund, warum hier diese Preise genommen werden, ist weil sie es können. Macht euch da mal bitte nichts vor.

      • Dir deppen muss man wohl erstmal erklären, dass StreamOn euren Wunschvorstellungen nicht im Weg steht. Es sind zwei separat voneinander zu betrachtende Dinge. Mehr ( in den Mengen, in denen ihr euch das wie kleine bockige Kinder wünscht) Datenvolumen wird es in den nächsten 5-10 Jahren nicht geben, mit StreamOn oder ohne. Jedes Jahr gibt’s dann 1GB dazu, in den eh schon hohen Tarifen dann auch mal 2GB, die absolut nichts am generellen Nutzen ändern. Du kannst dich aber auch weiter wie ein dreijähriges Kind hinstellen und schreien, ich will ich will ich will es aber so günstig wie in Albanien oder sonst wo auf der Welt. Ändern wird es nix.

      • Also ich war kürzlich in Finnland anlässlich der start up Konferenz SLUSH. In Finnland mit den angeblich so günstigen Flatrates hatte ich in nahezu allen Teilen der Stadt ganz wenig Datendurchsatz im Vergleich zum Netz der Telekom in Deutschland. Da zahle ich lieber mehr und habe dann ordentliche Geschwindigkeit. Wem ein langsames Netz genügt der kann ja für billiger Geld zu O2 gehen. So einen miserabelen Datendurchsatz wie in der Hauptstadt Helsinki möchte ich hier lieber nicht haben…

      • Ich war jahrelang bei Drillisch (O2 Netz) und hatte super Empfang und Durchsatz, selbst in der U-Bahn LTE. Jetzt bin ich zu Vodafone gewechselt und dachte es kann nur besser werden – weit gefehlt. EDGE statt LTE in der U- Bahn und ständig Verbindungabbrüche. Statt 40 MBit hab ich jetzt fast nie mehr als 7 MBit/s. Und dank Video pass bekomme ich überall nur noch SD Qualität geliefert. Und das alles für deutlich teurere Tarife, die angeblich 500 MBit LTE bieten.

  • Ist doch gut, StreamOn wird für den Kunden immer besser!

  • Also ich nutze Stream on mit 4 Geräte es funktioniert super, bin aber auch der Meinung Telekom sollte endlich Preise anbieten wie es unsere Nachbarn im EU Land machen. Alle 3 Netzanbieter wurden durch den Stern befragt warum die Preise alle so hoch sind. Und was kam raus dabei schwarfel, schwarfel, Schwarfel. Der Stern geht davon aus das so die Milliarden Gewinne verschleiert werden. Also Telekom passt die Preise an, das Datenvolumen ebenfalls, dann ist mir das egal ob ich 10€ für Stream on bezahlen muss. Ob Telekom wie überall das Beste Netz hat und dort auch Kohle rein geht ist mir vollkommen klar, nur warum muss man 200 Flocken für ne Vollflat bezahlen. Ich verstehe auch nicht warum hier der Tarif mit 10 GB nicht mal langsam mit mehr Datenvolumen Bestückt wird seid Jahr für Jahr 10 GB

    • Was haben 2000 alle gejubelt, dass der Staat bei der Versteigerung der UMTS-Lizenzen 100 Mrd DM eingenommen hat (UMTS = Unerwartete Mehreinnahme zur Tilgung der Staatsschuld).
      Die Mobilfunkkonzerne mussten hohe Kredite aufnehmen, die wir heute noch über die vergleichsweise hohen Preise abbezahlen.

      • Es ist mittlerweile bekannt, dass die Verluste der UMTS-Versteigerung schon längst abgeschrieben sind. Das ist ein Märchen, dass immer wieder gern erzählt wird.

      • @Doc genauso ist es. Solche Lizenzkosten werden auf längere Zeiträume abgeschrieben. Wer die Muße hat kann sich das in den Bewertungen zur Bilanzierung raussuchen. Aber es wird immer wieder gerne behauptet das alle Kosten bereits abgeschrieben wären, dabei werden immer wieder neue Frequenzspektren für LTE versteigert. Der Bund macht sich dabei die Taschen voll („die schwarze Null muss stehen“).

    • Mrd Gewinne bezweifle ich doch stark. Und sollten diese existieren und verschleiert werden, sind wir bei Steuerhinterziehung angekommen

  • Klasse :) ich denke das ist dann ein guter Kompromiss,bis endlich mal die Datenvolumina steigen. Im Ausland dann in HD Netflix über LTE gucken ist schon verdammt geil :)

  • Die Telekom hat im Forum schon angekündigt, in Revision zu gehen, und sollte dies nicht funktionieren, wird es StreamOn für keinen mehr gratis zum Tarif geben, da besonders das Auslandsstreaming zu teuer sei um dies wirtschaftlich betreiben zu können.

    • So hat die Telekom dies nicht angekündigt.

      Für die Roaming gibt es bereits eine Drosselung bei unlimitierten Volumen.

      • Äh doch, genau so wurde das gesagt:

        ´dazu führen, dass wir Stream On nicht mehr kostenlos anbieten können ´

  • Wenn die ganzen Anbieter ja so nett sind, warum bieten sie dann StreamOn und so weiter nicht für alle an? Sondern nur in den neusten Tarif? Dachte die haben keine Hintergedanken, dann wär es ja wohl möglich es gleich für alle freizuschalten!

    • Du musst einen Tarif 3. Generation besitzen, weil nur in diesen Tarifen Deep Packet Inspection aktiv ist…

      • Ich muss wechseln und 5€ mehr bezahlen, von der 1. Generation kommend, das ist der Punkt. Also verschenken tun die nix…

        Weshalb wird es nicht einfach auf alle Tarife freigeschaltet?

        Nee da wird wieder alles eingeschränkt

      • Weil du nur in diesem Tarif der DPI zustimmst (bei aktivierten StreamOn).

  • Und somit ist der Tarif nun kaputt geregelt worden

  • Gut, dass es die Bundesnetzagentur gibt, die sich für uns darum kümmert. Für den gemeinen Bürger ist das Prinzip der Netzneutralität einfach zu schwer zu verstehen.

  • Krass wusste garnicht dass die die Qualität drosseln. Ist ja schön das es ne Instanz gibt die aufpasst.

  • Bei Magenta1 Kunden wurde ja noch nie gedrosselt.

    Und für die EU-Roaming-Regelung gibt es ja ebenfalls eine begrenzung für unlimitiertes Datenvolumen, diese ist, glaube ich, sogar recht gering. Dadurch wird dies für die Telekom auch verkraftbar sein.

  • Und vor allem:

    Für die Magenta Tarife, welche StreamOn berechtig sind, zahlt man 5 € mehr im Vergleich zu den „alten“ Magenta Tarifen. Werden die Tarife bei Wegfall des StreamOn dann billiger bzw. zahlt mir die Bundesnetzagentur den Unterschied? Hauptsache es wird alles zu Tode reguliert….

  • Kann mal jemand sachlich erklaren, wieso es von Vorteil ist, stream on nicht zu drosseln. dann wollen doch viel mehr menschen stream on ? verstehe es irgendwie nicht :/

    • StreamOn sollte dazu dienen den Traffic zu verringern in dem die Kunden bei Nutzung zustimmen dass die Bandbreite beim Besuch eines StreamOn (Video-) Partners gedrosselt wird. Dafür wurde im Gegenzug kein Volumen abgezogen. Dieses Verfahren ist nur möglich wenn dazu der Traffic per Deep Packet Inspection analysiert wird, d.h. es wird in jedes Datenpaket geschaut woher es kommt und was es transportiert, anschließend kann der gewünschte Traffic priorisiert oder gedrosselt werden. Besser wäre es höhere Volumen oder gar Flatrates zu akzeptablen Preisen anzubieten.

  • Schön, wie Netzneutralität (und ihre „Anhänger“) alles, was mit Streamen zu tun hat, versucht, um jeden Preis zu verhindern, indem diese Anbietern von Streaming-Flatrates Steine in den Weg legt. Da sind die in den USA schon wesentlich weiter mit Ziel der Abschaffung der Netzneutralität. Aber wie bei so Vielem braucht Europa für ein Umdenken noch ein paar Jahrzehnte.

    • Wegfall der Netzneutralität bedeutet: Es fahren nicht mehr alle auf der gleichen Datenautobahn, sondern die Provider können schnellere Wege anbieten! Also eine Lizenz zum Gelddrucken für die Provider, denn das kostet dann natürlich. Einen Vorteil kann ich für die Nutzer wahrlich nicht erkennen.

  • Oh je , Andy,

    Les Deinen Beitrag bitte mal in ein paar Jahren nochmals.
    USA als fortschrittlich in Sachen Netzneutralität Aufweichen zu nennen ist echt weit weg von der Realität.
    Halb Silicon Valley mit Ihren Start Up Firmen ist wegen Wegfallen der Netzneutralität in Aufruhr.
    Den wenigen großen Konzernen gefällt es natürlich.
    Du wirst als Ebdverbraucher nicht daran gewinnen.

  • Im Endeffekt hat die Bundesnetzagentur nichts wirklich sinnvolles erreicht. Die Telekom wird es einfach wieder abschaffen oder für teures Geld anbieten. Der Bürger hat herzlich wenig davon. Ein 2. Klassen Internet wird es irgendwann so oder so leider geben.

    • Mit Netzneutralität soll ja genau das verhindert werden. Denkt doch nicht immer so kurzfristig und an euren eigenen Vorteil dann kommt auch kein 2 Klassen Internet. Aber es scheint ja einige zu geben die das unbedingt wollen weil sie meinen sie seien auf der Gewinnerseite des Lebens und könnten es sich ja leisten. StreamOn wird langfristig nicht kostenfrei angeboten. Das Ziel ist es zweimal zu Kassieren, beim Vebraucher und beim Content Anbieter.

  • Wenn es so kommen sollte das der Dienst eingestellt wird, werde ich kündigen. Ich bin extra zur Telekom gegangen wegen Stream On. Aber das kann sich die Telekom auch nicht leisten das die Kunden alle kündigen deshalb.

    • Ist kein Sonderkündigungsgrund da StreamOn nur eine Option und kein fester Tarifbestandteil ist. Aber normal kündigen kannst du dann natürlich.

      • Oh, glaub ich nicht. Das wird ein Richter ziemlich sicher anders sehen. Die zum Vertragsabschluss zugesichert verfügbaren Optionen sind ganz klar ein Entscheidungskriterium für den Kunden. Die Tatsache das er die dahinter stehenden Funktionen ein und aus schalten kann, spielt dabei keine wesentliche Rolle. Bei Stream-On kommt hinzu, dass die Telekom EXPLIZIT ihre >Verträge< damit bewirbt. Und mehr noch: Sie nutzt es sogar als Vehikel zum Verkauf von teureren Verträgen (Ab L mit Video, für Magenta 1 mit HD). Da wird die Telekom kaum wieder raus kommen ohne Sonderkündigungsrecht, egal wie die Vertragsdetails aussehen. Allein aus der Tatsache heraus, dass die Telekom es anders – nämlich explizit – bewirbt. Entsprechende Urteile gab es in der Vergangenheit genug.

      • @Texx

        Da machen wir uns die Welt wie sie uns gefällt ?

        AGB’s der Telekom mal durchgelesen ?
        Also meine sind sehr wasserdicht und vermutlich hat diese AGB’s ne Horde an Richtern, Ingenieuren und pensioniertern Richtern verfasst.

        Der einzige Passus „Bei Auftreten von Verkehrsspitzen im Datenverkehr werden Telefonieleistungen, die über Voice over LTE (VoLTE) erbracht wer- den, über den Anschluss des Kunden bevorzugt übertragen um ei- ne unterbrechungsfreie Übertragung zu gewährleisten.“ könnte zu Problen führen.

        ABER KLAG DU DICH GERNE AUS DEINEM VERTRAG.

      • Das glaub ich dir, das die wasserdicht formuliert sind. Der entscheidende Punkt ist aber nicht ob die AGBs rechtssicher formuliert sind, sondern wie die Telekom es bewirbt und verkauft. Im Fall von Stream-On ist die Verfügbarkeit der Option Bestandteil und sogar Unterscheidungsmerkmal von Telekom-Mobilfunk- und Kombiverträgen und es wird sogar explizit und sehr aufwendig damit geworben. Diese Option jetzt also einfach wegzustreichen schränkt einen explizit beworbenen Vertragsbestandteil ein. Insbesondere wenn die Telekom das jetzt wg. der Aufsichtsverfügung macht. Denn die Rechtslage hat sich in dieser Hinsicht seit dem Auflegen der Stream-on-Option nicht geändert. Ein Richter wird also einfach schauen ob es der Telekom wirtschaftlich zuzumuten ist. Und wenn sie daran nicht in die Pleite zu rutschen droht, was ich mal ausschließen möchte, dann hat sich die Telekom halt einfach verspekuliert. Das weiß auch die Telekom, weshalb sie ja jetzt klagt. Sie hat dann – wenn die Klage keinen Erfolg hat – nur die Möglichkeit einer Änderungskündigung nach AGB und der Kunde* damit ein Sonderkündigungsrecht.

        *) Ausgenommen davon sind Bestandsverträge, die schon vor der Einführung der Option bestanden. Diese haben die Option als freiwilliges Goodie bekommen und damit auch keinen Rechtsanspruch darauf. Neuverträge und Vertragsverlängerer, die dabei auf die aktuelle Vertragsgeneration gewechselt sind oder gar gleich in einen größeren Tarif gegangen sind, hingegen schon. Hier gilt schlicht: Versprochen (beworben) ist versprochen (einzuhalten). Ausnahmen gibt nach dt. und europäischer Rechtssprechung es nur wenn es unzumutbar ist, und das ist es IMO nicht.

  • An alle, die hier nur über StreamOn und die TELEKOM meckern. Keiner von Euch wird oder ist gezwungen, dass Produkt zu buchen.

  • Bundesnetzargentur = Kartell = Telekom

    Worum geht es hier noch einmal?

    Wer es nicht glaubt, schaut sich Einmal die Tarife in Skandinavien an. Dort erhält man für 30,01 € Mobile Flat Rate!

    Ich glaube die bedauern uns hier mit unseren lächerlichen Tarifen nur…

    Deutschland ist in diesem Punkt arm!

  • Da sieht man mal wieder wie dumm die Bundesagentur ist. StreamOn ist ja auch kein reines Geschenk der Telekom oder von Vodafone bei deren Angebot an den Kunden, sondern der Verbrauch wird deshalb nicht auf das Datenvolumen angerechnet beim Video, weil das ganze auf SD-Format – also für die meisten Leute eine sinnvolle Qualitätsstufe für unterwegs herunter regelt. Wenn man in HD schauen möchte, hat man die freie Wahl die Option nicht zu buchen. Ich möchte gerne Inhalt der auch in HD sehen und hab mich stattdessen für den Magenta Mobil XL für 199 € entschieden so dass ich auch im Ausland und den USA eine absolute richtige echte Flatrate habe… Mir würde es absolut nicht in den Kram passen, wenn jetzt alle StreamOn Kunden viel günstiger die gleiche Möglichkeit haben. Zudem bin ich oft in den USA wo es StreamOn schon länger gibt, da haben die Kunden kapiert dass Sie hier ein ziemlich tolles Angebot haben und laufen in Scharen zur Telekom über. Auch hier meines Erachtens mal wieder eine typisch deutsche uninnovative Einstellung: jetzt sagt sogar eine Kommission soll doch jedermann und die Allgemeinheit aller Telekom Kunden für den Vorteil der StreamOn User zahlen. Nein, in dem Fall gefällt mir die US-Ansicht besser: Höhere Leistung kostet auch mehr – Grundleistung ist kostenlos oder kostet wenig. Die Grundleistung kann aber nicht so gut sein wie die notwendigerweise teurere Premium Lösung.

  • Ein guter erster Schritt, dann werde ich ab März nochmal versuchen Partner der Telekom zu werden.

    Binn nur mal gespannt, ob das Angebot dann nicht schon entfernt wurde.

    Wenn jetzt viele Kunden in HD, 4K oder was weis der Geier im Ausland unendlich Streamen, wird das wohl der Telekom ein teurer Dorn im Auge.

    Und schön das scheinbar immer mehr hier verstehen das Stream on nicht die Lösung von zu wenig oder zu teurem Datenvolumen ist.

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