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Starkes Mitteilungsbedürfnis: Das iPhone verteilt seine W-Lan History ungefragt und großzügig

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Zum Einstieg zwei erklärende Sätze: Sobald sich ein iPhone das erste mal mit einem drahtlosen WiFi-Netzwerk verbunden und anschließend den Radius der W-Lan Station verlassen hat, probiert sich Apples Smartphone an der erneuten Verbindungsherstellung. Ein Feature, das euch die manuelle Neuverbindung nach dem Betreten der Wohnung erspart und eine Funktion die euch binnen Sekunden in das Büro W-Lan einloggt.

Um bereits genutzte WiFi-Station aufzuspüren sendet das iPhone kontinuierliche „Bist du da?“-Pakete in die Luft und wartet auf die freundliche „Ja, du kannst dich verbinden“-Antwort des Routers. Ein wenig bekannter Aspekt der Komfort-Funktion: Als einziges Smartphone am Markt sendet das iPhone die Informationen und Mac-Adressen der letzten drei Basisstationen (und auf Nachfrage sogar die aller bereits genutzten) an jeden Hotspot im der Umgebung.

Nach Meinung des Security-Experten Mark Wuergler eine nicht unerhebliche Datenschutz-Schwachstelle. Die vom iPhone ausgegebenen Router-Informationen lassen sich etwa mit den von Google und Skyhook-Wireless gesammelten Mac-Adressdatenbanken abgleichen und liefern mit minimalem Recherche-Aufwand die Geo-Daten der zuletzt genutzten WiFi-Stationen.

Zudem, so das zweite und weit bedenklichere Szenario, lassen sich die vom iPhone nachgefragten HotSpots in wenigen Sekunden „nachbauen“. Mit der richtigen Software ausgestattet, lässt sich die ununterbrochene iPhone-Suche nach bekannten Basisstationen positiv beantworten, das Gerät dazu überreden die automatische Verbindungsherstellung mit dem eigenen Rechner aufzunehmen – ein Zweischritt-Prozess den diese Video-Demo illustriert.

Wuerglers Desktop-Anwendung „Stalker„, ein noch unveröffentlichter Datensammler der unverschlüsselte WiFi-Datenpakete automatisch nach verwertbaren, privaten Informationen durchsucht, kann die über die Mac-Adressen ermittelten Positionsdaten bereits auf einer Landkarte anzeigen.

He [Wuergler] said the best advice for people concerned about smartphone security is to limit the kinds of personal information they entrust to their devices. Users can also benefit by turning off their device’s Wi-Fi as much as possible.


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30. Mrz 2012 um 12:26 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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