Absatz sinkt, Durchschnittspreise steigen
Smartphone-Markt unter Druck: Speicherpreise treiben Kosten
Der weltweite Smartphone-Markt soll 2026 deutlich schrumpfen. Nach Angaben der Marktanalysten von IDC gehen die Auslieferungen um 12,9 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Geräte zurück. Damit würde das niedrigste Niveau seit mehr als zehn Jahren erreicht. Auslöser ist eine anhaltende Knappheit bei Speicherbausteinen, die zentrale Komponenten wie mobilen DRAM betrifft.
Diese Chips, etwa vom Typ LPDDR5X, speichern Betriebssystem, Apps und Nutzerdaten. Steigen ihre Preise, verteuern sich komplette Geräte. IDC erwartet trotz sinkender Stückzahlen einen Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise um 14 Prozent auf 523 US-Dollar. Besonders günstige Smartphones unter 100 US-Dollar gelten zunehmend als wirtschaftlich kaum tragfähig.
Vor allem Hersteller im unteren Preissegment geraten damit unter Druck, da sie höhere Einkaufspreise nur begrenzt ausgleichen können. Doch auch größere Anbieter wie Apple und Samsung, die ihrerseits über stärkere Verhandlungspositionen verfügen, sind ebenfalls mit steigenden Kosten konfrontiert.
iPhone-Speicher deutlich teurer eingekauft
Wie stark die Preisentwicklung inzwischen ausfällt, zeigt ein Bericht der koreanischen Wirtschaftsseite Dealsite. Demnach hat die Halbleitersparte von Samsung den Preis für LPDDR5X-Speicher, der unter anderem im iPhone 17 eingesetzt werden soll, im Zuge neuer Verhandlungen faktisch verdoppelt. Ursprünglich war eine Erhöhung um rund 60 Prozent angestrebt worden. In den Gesprächen wurde jedoch ein deutlich höherer Aufschlag durchgesetzt.
Apple reagierte demnach mit dem Abschluss entsprechender Vereinbarungen, um die Versorgung für die kommende iPhone-Generation abzusichern. Hintergrund ist die angespannte Lage am Speichermarkt. Hersteller versuchen, sich frühzeitig Kapazitäten zu sichern, selbst wenn dies mit erheblichen Mehrkosten verbunden ist.
Wie sehr sich die gestiegenen Speicherpreis auf die iPhone-Kosten auswirken werden, könnte das iPhone 17e bereits in der kommenden Woche zeigen. Das iPhone 16e mit 128 Gigabyte Speicher startete im vergangenen Jahr mit einer UVP von 699 Euro in den Markt und ist aktuell für 559 Euro zu haben.


Der Markt wird auch einbrechen, weil das Mobiltelefon auserzählt ist.
Kaum jemand braucht mehr Speicher, mehr Geschwindigkeit und noch schärfere Bilder.
Alles andere erledigt eine always-on KI. Die Mär von der lokalen Verarbeitung interessiert doch eh keinen.
Quellen?
@Magoly
Woran machst Du das fest? Aus Deinem direkten Umfeld?
Das ist leider ein völlig falscher Schluss von dir. Bis 2025, also quasi bis jetzt, sind die Absätze weiter stark gestiegen. Das Smartphone ist schon länger „auserzählt“. Aber bei so vielen Menschen gibt es immer milionen, die jetzt ein smartphone benötigen oder ein neues wollen.
Der Einbruch wird zu 100% gedämpft nur wegen den teureren Preisen. Nicht weil etwas fertig entwickelt ist.
Warte warte warte… In 2025 wurden über 1,25 Mrd Geräte verkauft? 0.0
Verrückt!
Wenn man bedenkt, dass ca. 1/4 bis 1/3 der Weltbevölkerung diese Technik gar nicht nutzen oder nutzen können (3. Welt), ist es umso verrückter.
Man müsste sowieso meinen das der Markt teilweise gesättigt ist was Handys betrifft. Wer sind da die neu Kunden ?
Eltern die ihren Kindern das erste Handy kaufen oder Eltern die ihr Handy an die Kinder weiter geben und sich selbst eins kaufen ? Firmen die ihre Handys austauschen ? Ich weiß es nicht .
Ich merke nur an mit selber als iPhone Fan Boy seit dem ersten Model das ich eigentlich nicht jedes Jahr ein neues Model brauche . Es geht zwar rückwärts immer in die Familie und es sind immer Vertragsverlängerung aber der große Sprung der Technik von früher bleibt ja aus . Auch wenn viele das Air belächeln bin ich absolut zufrieden damit obwohl ich immer ein Pro hatte. Wenn es dieses Jahr keine verbessertes Air gibt (etwas längeren Akku und etwas weniger Buckel gibt es für mich eigentlich keinen Grund zu wechseln.
Naja , wir werden sehen .
Vielleicht ist das ja mal wieder die Chance dass Innovationen fließen wenn der Absatz durch die Preise schrumpft.
Mir wird jedes Mal schlecht, wenn ich solche Zahlen sehe. Ich rechne mal um: Durchschnittlich jeder zweite Mensch auf der Welt, vom Baby bis zum Greis, besitzt ein eigenes Smartphone und holt sich alle vier Jahre ein neues (mich eingeschlossen). 1,1 Milliarden pro Jahr. Was bedeutet das für unsere Umwelt? Verschmutzung, Ressourcenverbrauch und Abfall. Und wir sprechen jetzt nur von Smartphones. Wir zerstören sehenden Auges unsere Welt und können praktisch nichts dagegen tun ohne dass unser Kartenhaus zusammenbricht.
1.1 Milliarden Handys ist unser kleinstes Problem. Die Öl , Gas Lobby und das verbrennen von fossilen Brennstoff schlägt alles um Längen !
Ursache:
Das exponentielle Wachstum der Weltbevölkerung ist das aller größte Umweltproblem!
Das was danach kommt ist die nur die Wirkung: Ressourcenverbrauch etc.
Mich wundert immer das niemand sich an die Ursache ran traut.
Auch in der Berichterstattung benennt man das Wachstum der Menschheit nicht als Problem Nr. 1.
PS: in den letzten 60 Jahren von 3,6 Mrd. auf über 8,3 Mrd Menschen.
Da stellst du dir wichtige Fragen. Aber klar war das eigentlich schon lange. Wir können die Nutzungsdauer noch mehr strecken. 4 Jahre ist eigentlich wenig wenn man bedenkt, was alles in einem Smartphone steckt. Smartphones sind ein Teil eines viel größeren Problems
Ich hab nie verstanden warum Apple seine IPhones so billig verramscht!
Da steht „Speicher der im iPhone 17 eingesetzt werden soll…“ entweder fehlt da ein e für iPhone 17e oder es ist die nachfolgende Generation gemeint.