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"I don’t feel responsible"

Parler: Apple löscht die App, Amazon die Server

179 Kommentare 179

Wie angekündigt hat Apple die Parler-App in der Nacht zum Sonntag aus dem App Store entfernt. Zwar würde das Unternehmen das Vorhandensein verschiedener Standpunkte im App Store unterstützen, so Apple gegenüber US-Medienvertretern, allerdings gäbe es auf der Plattform keinen Platz für Gewaltandrohungen und illegale Aktivitäten. Mit dem App Store-Ausschluss wolle man die Verbreitung dieser Bedrohungen verhindern.

Parler App Store
Parler selbst, so Apple, habe keine beziehungsweise nur unzureichende Maßnahmen getroffen um die offensichtlichen Probleme zu adressieren. Apple betont allerdings, dass die Parler-App lediglich suspendiert worden sei. Die aus dem App Store entfernte Anwendung könne wieder eingestellt werden, sobald diese ihre Probleme gelöst habe.

Apple hat zudem die Antwort des Konzerns auf die Rückmeldung des Parler-CEOs veröffentlicht, der auf Apples Ultimatum mit der Behauptung reagierte, die illegalen Inhalten auf der eigenen Plattform schon seit Wochen sehr ernst zu nehmen.

Sollte dies der Fall sein, so Apple, hätten sich die von Parler eingerichteten Prozesse zur „Mäßigung oder Verhinderung der Verbreitung von gefährlichen und illegalen Inhalten“ jedoch als unzureichend erwiesen.

Watering

Amazon beseitigte die Infrastruktur

Allerdings wäre Apples Eingreifen wohl nicht mehr nötig gewesen. So hat Amazon, auf dessen AWS-Servern die Inhalte des im Neu-Rechten-Lager beliebten Kurznachrichten-Dienstes gehostet wurden, im Vorfeld der Apple-Ankündigung, die Zusammenarbeit mit dem Parler-Dienst ebenfalls eingestellt. Auch Amazon verwies auf das Vorhalten gewalttätiger Inhalte und unterstrich ebenfalls: „Es ist klar, dass Parler keinen effektiven Prozess zur Einhaltung der AWS-Servicebedingungen hat.“

»I don’t feel responsible«

In einem Interview mit dem Parler-CEO John Matze, das die New York Times Anfang des Jahres veröffentlichte, gab dieser selbst an, keine Verantwortung für die Inhalte übernehmen zu wollen, die von Nutzern seiner Plattform veröffentlicht werden würden: „But I don’t feel responsible for any of this and neither should the platform, considering we’re a neutral town square that just adheres to the law.“

Jetzt existiert die Plattform nicht mehr.

Sonntag, 10. Jan 2021, 9:06 Uhr — Nicolas

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  • Gut so.
    Warum geht man mit Telegram nicht genauso um? Dort wird auch Schwurbelzeugs verbreitet

    • Alejandro Garcia

      woow…
      Nur weil man was illegales damit machen kann, muss man es noch lange nicht verbieten.
      Sonst können wir ja auch gleich das Auto, Alkohol, und das Internet verbieten…

    • Du musst schon unterscheiden zwischen einer öffentlich zugänglichen Plattform für Microblogging und einem Messaging-Dienst.

      • Telegram ist nicht öffentlich zugänglich? Account erstellt und schon ist es zugänglich, wo soll da der Unterschied sein?

      • Du musst alle Worte lesen. Microbloggingdienst und Messenger.
        Zudem würde man bei Telegram gegen ein Unternehmen eines anderen Landes vorgehen. Das ist rechtlich nicht so einfach bis unmöglich.

      • LoL in welcher Welt lebst Du denn? Warum sollte es nicht möglich sein, gegen ein Unternehmen aus einem anderen Land vorzugehen? Wenn man wollte, könnte man alles regeln.

      • Es geht darum, dass ein Messengerdienst keine social media Plattform ist. Kein forum. Es ist nun mal ein Messengerdienst.
        Man kann hoechstens die Organisation von Gruppen einschraenken, in denen Schwurbelzeug verbreitet wird.

    • Ich hab Telegram auch ein Jahr genutzt, war weg von WhatsApp, aber mittlerweile ist es mir schon fast lieber, dass meine Daten verkauft werden, als einen Messenger zu nutzen, der Verschwörungstheorien duldet. Versteht mich nicht falsch, WhatsApp sollte wieder von Facebook getrennt werden, aber es ist wirklich an der Zeit, dass bei Telegram eingeschritten wird. Das hat für mich nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun, was da geschieht.

      • Wie wäre es mit Signal als Alternative zu WhatsApp und Telegram?

      • was Für Benutzer Name, Ja

        Wieso ist dir das wichtig was andere auf Telegramm diskutieren? Das kannst du doch eh nicht sehen wenn du keinem komischen Channel Beitritts.

      • Es geht doch nicht darum, ob ich das sehen kann. Es geht darum, dass dort Lügen und Hass verbreitet werden.

      • Warum sollt Putin bei einem russischen Dienst Interesse daran haben, solche Sachen zu unterbinden. Wer Telegramm nutzt
        Gibt seinen Daten halt Putin statt den Amys.

      • Na und auf WhatsApp kann doch Genauso viel Hass und lügen verbreitet werden in diversen Gruppen … sehe den Unterschied nicht

      • Threema und Signal und gut ist.

      • Hass und Lügen werden auf Papier verfasst, geschrieben und verbreitet. Also Papier verbieten. Hass und Lügen stehen in Büchern, also Bücher verbieten. Hass und Lügen werden über das Internet verbreitet, also das Internet verbieten, etc……Na dann man zu…..

      • Der Unterschied zwischen Gruppen bei WhatsApp und Kanälen bei Telegram sollte wohl klar sein. In eine WhatsApp-Gruppe muss man hinzugefügt werden, einem Telegram-Kanal kann man einfach folgen. Ein kleiner Unterschied!
        Die Polizei kennt sich übrigens gut mit privaten WhatsApp-Gruppen aus, da sind in letzter Zeit so einige aufgeflogen.

      • @Jodelandy
        Man könnte durchaus wissen, dass der Telegram Gründer aus Russland ins Exil nach Dubai floh und die russischen Behörden lange versuchten, Telegram zu blockieren, weil Telegram halt nicht so gerne löscht und Daten frei gibt.

      • Bei Kommentaren wie Diesem, könnte man es fast mit der Angst zu tun bekommen.

        Bitte denken Sie nochmal ganz genau darüber nach, was sie gerade formuliert haben.

      • Dann sollte man sich ebenso von Mailprogrammen trennen.

      • Nop du kannst auch einfach einen Einladungslink füe Whatsapp erstellen und über diesen kann jeder beitreten
        Der große Unterschied ist die Mitglieder Anzahl

      • Dann sollte aber auch sofort dass Internet abgeschaltet werden @ShadowChi, denn dort gibt werden auch Lügen, Hass und Verschwörungstheorien verbreitet.

      • Dummer Vergleich. Es fordert keiner den Verbot von der Messengerstruktur (was der Pendant zum Blatt Papier ist), sondern eine Regelung bzw, Verbot des Mediums Telegram (der Pendant hierzu wäre das Buch).

      • Gut, dass der Mensch dazu gelernt hat. Sowas gibt und gab es ja alles schon.
        Nein, geht gar nicht. Man kann und sollte nicht alles verbieten, nur weil nicht alles wahr sein könnte, was Menschen weitergeben.

    • Unabhängig von dieser APP, die ich nicht kenne, wer definiert denn „Schwurbelzeugs“? Ist Kritik an dem Lockdown z.B. schon „Schwurbelzeugs“?
      Der Grad zwischen Meinungsfreiheit und Zensur ist ganz schmal, wobei sehe ich durchaus das Problem sehe, dass unsere Gesellschaft bzw. unsere Gesetzgebung den neuen Medien hinterherhinkt und dass jeder linke, rechte, religiöse Extremismus eingedämmt werden muss.
      Aber so wie es läuft, z.B. dass NGO darüber bestimmen, was jemand in den Social-Media veröffentlichen darf, finde ich bedenklich. Eigentlich bieten unsere Gesetze genug Werkzeuge, um entsprechend zu reagieren. Sie müssten nur konsequent angewendet und auf den „digitalen“ Stand gebracht werden. Daher finde ich es nicht richtig, dass eine komplette APP aus dem Store genommen wird und sogar Daten von Servern gelöscht werden. Das ist der falsche Weg, dass ist Zensur. Denn dann müssten alle Dienste, bei denen zu Gewalt aufgerufen wird, abgeschaltet bzw. gelöscht werden.

    • Wo im Grundgesetz oder der US-Verfassung steht, dass Meinungen durch irgendwelche privaten Firmen eingeschränkt werden dürfen? Für Aufrufe zu Gewalt und sonstiges strafrechtliches Verhalten sind die Staatsanwaltschaften und anschließend die Gerichte zuständig. Und niemand sonst.

      • Ob das viele heutzutage verstehen…

        Außerdem: auch auf Whatsapp, iMessage, YouTube und co. wird geschwurbelt. Wer schaltet da ab?!

      • Das steht da nirgends, nur steht jedem Unternehmen drei das technische Infrakstruktur und nicht Basisstruktur (die Leitung) frei, welche Inhalte sie erlaubt und wen nicht. Es steht den neuen Rechten doch frei ein Rechenzentrum zu eröffnen und dort die Dinge zu hosten an die man glaubt.

      • Ich verstehe das als mein Hausrecht: Wenn Du etwas schreibst, was mir nicht gefällt, schmeisse ich Dich raus. Ein Vertrag ist ja eine zweiseitige Willenserklärung und wenn ich als „Hersteller“ einen Kunden nicht haben möchte, kann er da nicht viel dran ändern.

      • Dirk: Hier geht es nicht um Meinungen. Hier geht es um Aufrufe zu Gewalt, ja sogar zu Mord. Das ist auch in Deutschland strafbar.
        Ich finde man sollte die Konzerne dazu zwingen jeden einzelnen Fall anzuzeigen und nicht einfach nur zu löschen!

      • Ben: Das festzustellen ist Aufgabe der Gerichte. Nicht umsonst genießen Facebook, Twitter und Co. in den USA Rechte als Diensteanbieter und sind für die Inhalte nicht verantwortlich. Und wenn es strafbare Äußerungen von Nutzern gibt, dann hat der Staatsanwalt dem nachzugehen, aber bis zur Feststellung durch ein Gericht sind es Meinungen.

      • Medman: Da bist du aber nicht auf aktuellem Rechtsstand. Durch die Quasi-Monopolstellung ist das Hausrecht stark eingeschränkt. Es gibt schon eine ganze Reihe von Urteilen, mit denen das Hausrecht von Facebook und Twitter als nicht anwendbar für willkürliche Sperrungen gesehen wurde.

      • Zu Mord und Waffengewalt aufzurufen ist auch schon vor Feststellung durch ein Gericht keine „Meinung“

      • 1. sind Hass und Diffamierung keine Meinung.
        2. dürfen diese Personen ihre „Meinungen“ weiterhin veröffentlichen. Aber ich MUSS als Unternehmen nicht die Infrastruktur dafür liefern. Noch dazu haben sowohl Appel als auch Amazon in ihren Bedingungen ebendies untersagt. Da geht es um Verträge zwischen Unternehmen. In Deutschland wäre dafür das HGB (Handelsgesetzbuch) in erster Linie zuständig. Nicht das Grundgesetz. Das Grundgesetz regelt die Rechte und Pflichten zwischen Mensch und Staat.

      • Ich glaube nicht, dass Trump zu Mord und Waffengewalt aufgerufen hat! Objektiv nicht. Diese Behauptung ist eine Verhetzung und gehört entfernt…

      • So ist es. Das Recht darf nicht ausgelagert werden.

      • Nur @pernodman hat das hier richtig verstanden: ein privates Unternehmen hat das Hausrecht: mein Laden, Plattform, Software, somit meine Regeln.

        Nur wer außerdem gegen geltendes Recht verstößt, kann von der Staatsanwaltschaft belangt werden.

      • Mik11: Doch, ist es. Nur ein Gericht kann/darf feststellen, ob Recht und Gesetz gebrochen wurden. Wenn du eine Vermutung hast, kannst du sie anzeigen. Aber die Entscheidung, ob ja oder nein, obliegt einzig dem Gericht. So etwas nennt sich Rechtsstaat.

      • mypointofview: Da bist du rechtlich auf dem Holzweg, wie bereits einige Gerichte entschieden haben.

    • Ich nutze auch Telegram als ganz normalen Messenger !
      Das kann man nicht verallgemeinern

      • Ja ich denke hier muss auch immer die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Auf einer Plattform wie YouTube hast du vielleicht 1-2% gewaltbereite Spinner auf Plattformen wie Parler sind es eben 90%+.

      • Es geht doch nicht um die Nutzung als Messenger, es geht um die Nutzung der Kanäle und dass Telegram diesen Schwachsinn von Wendler, Hildmann und Co., nicht unterbindet.

      • ShadowChi dann muss auch deutlich das Gesamte Internet eingeschnitten werden, denn überall können solche Gruppen im Netz ihre Sachen Veröffentlichen.

    • Weil es immer noch so etwas wie Meinungsfreiheit gibt!!!

    • @Rosario: Wer entscheidet denn, was „Schwurbelzeugs“ ist und was nicht?
      Wenn alles was nicht dem Mainstream entspricht gleich abgeschaltet wird ist es eine gruselige Entwicklung.

      Wir wissen auch nicht, was die Wahrheit ist und können nur vermuten.

      Das geht am besten, wenn man alle Meinungen kennt.

    • Komisch. Ich nutze telegram und weder verbreite noch konsumiere ich irgendein „geschwurgel“.
      Ist bisschen zu pauschal, oder?

      • Das will doch keiner hören weil es gerade nicht in die Weltvorstellung von einigen passt.
        Ich sehe es eher kritisch wenn Beiträge gelöscht oder zensiert werden. Ausser es handelt sich um einen echten Angriff/Aufruf auf das Leben.
        Mittlerweile gibt es kein Grau mehr sondern nur noch ein Dafür oder Dagegen.
        Eigentlich traurig was auf unserer ehemals toleranten Welt geworden ist.

      • Uns es wird immer schlimmer.
        Meinungspluralismus ist nicht mehr gewollt. Alle sollen auf Linie bleiben und mit dem Strom schwimmen. Ist ja auch viel einfacher.

      • „Alle sollen auf Linie bleiben und mit dem Strom schwimmen.“ – Sag mal hörst du dir manchmal auch selbst zu? Ich weiß ja nicht was Leute wie du so alles erleben, das Euch das glauben lässt. Aber ich bin mit sicher, dass ihr echt daran glaubt, das als einige wenige richtig verstanden zu haben. Also ich für meinen Teil liebe dieses Land. Es gibt auf der ganzen Welt keines, in dem ich lieber leben möchte. Hier in Deutschland kann man stets und ständig seine Meinung sagen und kundtun. Wer das nicht begreift sollte eventuell mal über seinen IQ nachdenken. Dieses Land ist eines der freiesten und sichersten und vernünftigsten, die man sich vorstellen kann. In anderen Ländern darfst du nicht mal schwul sein, ohne eingesperrt zu werden. Hier bei uns darf jeder auch noch so dumme geistige Erguss als Meinung gelten, die vernünftige Leute tolerieren. Manche von uns versuchen sogar mit euch darüber zu reden. Ich höre dann auch mal sowas wie „Corona ist eine Erfindung von DENEN da oben, um ihre Macht zu festigen.“ Es darf beinahe alles geleugnet und gesagt werden und niemand zieht Euch vor den Kadi. Die Grenzen, die es dabei gibt sind wenige. Aber die, die wir haben, sind wichtig und richtig. Ihr habt echt keine Ahnung was für einen Quatsch ihr da manchmal faselt. Das einzige was ihr hier nicht dürft ist extremistisch sein. Und das, meine Lieben, ist verdammt noch mal richtig so. Und wenn das nicht von selbst begriffen und eingehalten wird, dann bin ich froh, wenn die Regierung eingreift. Dann geht es nämlich nicht um das Zensieren von Meinungen, sondern um das Eindämmen extremistischen Gedankenguts, das in unserer vernunftbegabten Gesellschaft keinen Platz hat. Sorry. Wen das stört, dem sei herzlichst geraten, dieses Land zu verlassen. Allerdings geht das wohl erst nach Corona wieder. Denn DIE da oben haben sich in allen anderen Ländern gerade alle gleichzeitig verschworen, um ihre Macht zu sichern und erlauben gerade keine Einreisen. Da steckt bestimmt was dickes dahinter! Glaubt mir! Ich kann’s zwar nicht beweisen, aber sagen darf ich es. ;-p

    • Du scheinst ja voll Ahnung zu haben.

    • also ich nutze telegram sehr viel und hab im Leben noch keinen komischen Spaß dort bekommen.
      Ist mir doch bums ob sich da auch Nazis und die Antifa rumtreiben. Die nutzen bestimmt auch die Google Suche, dennoch ist das kein Grund für mich, die nicht zu nutzen!?
      Emails werden ja auch nicht verboten nur weil es spam mails gibt

    • Befindest du dich schon in Behandlung, oder kämpfst du gerade gegen den Verkauf von Küchenmessern? Lass dir helfen!

  • Ich muss gestehen, dass ich den Vorgang bedenklich finde.
    Ja es ist vollkommen richtig die Gewaltaufrufe zu unterbinden und Rechten keine Platform zu bieten (generell Extremisten). Aber was ist mit den Nutzern, die die Platform normal genutzt haben ? Was ist mit der Firma deren Geschäftsmodell einfach mal von heute auf morgen zerstört wurde?
    Kommen dann Signal, Telegram etc. auch als Nächstes ?

    • Ihr müsst hier mal unterscheiden zwischen Plattformen und Messengern! Das ist ein gewaltiger Unterschied.

    • Kurzzeitig kann es etwas gutes sein, langfristig wird es sich zeigen ob es gut ist das die Konzerne eine solche Macht ausüben sollten oder dürfen. Willkommen im digitalen Zeitalter.

      • Hier geht es nicht um die Macht eines Konzerns, bzw. nutzt ein Konzern in diesem Fall Gott sei dank seine Macht, um die Verbreitung von Lügen und Hass einzudämmen.

      • Weil du ja weist was lügen und Wahrheit ist ?

      • Ob die das bei einem anderen Wahlergebnis in den USA auch so gehandhabt hätten? Meine Fahne, der Wind, das himmlische Kind…

      • Das ist sicherlich ein Vorwurf, den man den Konzernen machen muss.

      • ShadowChi, du sagst es sind Lügen und Hass. Weil es dich nicht tangiert, wenn nun irgendwas so Radikal eingeschnitten wirst, was dich betrifft, würdest du dann auch so darüber reden oder würdest du eher auf der anderen Seite stehen?

        Was Trump nun am Schluss gemacht hat war nicht Richtig, ganz klar. Es sollte Ihn aber auch mal zu Gute gehalten werden, er hat keinen Krieg angefangen. Er war dagegen sogar mit Putin und auch mal mit Kim an einen Tisch gesessen und hat verhandelt. Andere Sprechen nur Sanktionen einfach so aus und gehen in ziehen in den Krieg.

    • Muss mich Jabba anschließen. Man sollte Extremisten und Verschwörungstheorien keine Plattform geben. Dennoch kommt die Schließung einer Zensur gleich. Wie viel Zensur ist in einer gelebten Demokratie legitim? Heiligt der Zweck immer die Mittel?

    • Einer Firma deren Geschäftsmodell eben auf diese Zielgruppe zugeschnitten ist weine ich keine Träne nach. Am besten Konten einfrieren und liquidieren. #keinencentimeter

      • Genau!
        Alles abschalten!
        Aus den Augen aus dem Sinn – alle Probleme gelöst.
        So könnt ihr immer sagen, dass ihr von nix wusstet

      • keinen cent im eter?
        (spaß)

      • Nur als Beispiel, unabhängig von der besagten APP, stellen sie sich vor, sie würden eine APP entwickeln, mit viel Herzblut, Engagement und eigener persönlichen finanziellen Unterstützung, womöglich mit einem tollen Ziel, das Internet einfacher zu machen. Es läuft zunächst gut und Sie haben Ihr Auskommen. Plötzlich wird die APP von Extremisten geflutet und der Plattformanbieter nimmt ihre APP aus dem Angebot und alle Daten werden vom Server gelöscht. Ohne jegliche Schuld, ohne das Sie irgendwie reagieren konnten und ohne ein irgendwie geartetes Verfahren, wogegen Sie sich hätten wehren können, wird Ihre Lebensgrundlage zerstört und digitales Eigentum gelöscht. Dann möchte ich sehen, ob ein solchen Beitrag wie von Ihnen noch Bestand hätte. Ich weiß, dass der Vergleich hinkt, aber ich möchte Ihnen aus die Gefahr aufzeigen, die diese ganze „abschalten“ und „blockieren“ und vor allem liquidieren (ich hoffe nur in wirtschaftlicher Sicht) beinhaltet.

      • @Cleaner Nein, man darf diesem Sumpf nur keine Tools geben, damit sie womöglich noch weitere Pfosten rekrutieren. In Deutschland ist sowas leider wie alles zu Träge und man diskutiert lieber 20 Jahre über ein NPD Verbot und wundert sich dann über eine erstarkte AfD. Wenn man konsequent dagegen hält kann man das aber verhindern und BigTech ist ein Schlüssel dazu – ist eben blöd eine Revolution anzuzetteln mit lauter Idioten die sich dann nichtmal mehr austauschen können.

    • Ich gebe dir Recht mit dem Argument, die einfachen Nutzer werden bevormundet und leiden unter den extremistischen Spitzen.

      Aber:
      Die Parler App wurde u.a. von der Mercer Familie ins Leben gerufen.
      Involviert waren und sind u.a. Trumps ehemaliger Berater Steve Bannon.
      Die Mercer Familie gilt als ultrakonservativ und hatte Trumps Wahlkampf massiv unterstützt.
      Mit Blick auf die Ereignisse der letzten 4 Jahre, die extremistische Zuspitzung in den U.S.A und den gipfelnden Ausschreitungen vor ein paar Tagen finde ich es vertretbar den Dienst zumindestens zeitweise zu suspendieren.

      Es ist wichtig und richtig dass solche zunsurtechnischen Vorgänge kritisch von der Gesellschaft beäugt werden und dein Kommentar trägt dazu bei.

      • Es ist vollkommen egal von wem Parler gegründet und gefördert wurde.
        Auch die Rechten und Ultrakonservativen haben natürlich ein Recht ihre Apps und Meinungen zu verbreiten.

        Allerdings muss Apple dieser App nicht um jeden Preis eine Plattform geben.
        Apple ist eben nicht Teil des Staatsapparates, sondern ein wirtschaftliches Unternehmen und muss sich deswegen nicht an solche Themen wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit in ihrem Bereich halten.
        Sie haben Parler bislang gewähren lassen, aber da diese nicht in der Lage sind Aufrufe zu Aufständen, Anschlägen und Mord zu löschen, kann ich absolut verstehen, dass sie rausgeworfen wurden. Apple möchte nicht mit einer solchen Plattform in Verbindung gebracht werden. Das ist ihr gutes Recht. Wieso sollte jemand anderes bestimmen, was Apple im AppStore gewähren lassen soll und was nicht?

        Ein Vergleich:
        Wenn ein renitenter Gast in einem Restaurant anfängt andere Personen zu beleidigen und zu bedrohen, dann hat der Restaurantbesitzer natürlich das Hausrecht und kann diesen Herrn umgehend rauswerfen. Aber selbst wenn jemand anfangen sollte im Restaurant friedlich für den Weltfrieden zu demonstrieren, dann muss der Besitzer das nicht dulden. Auch hier kann er sagen: „Das ist mein Grund und mein Unternehmen, ich mache hier die Regeln. Du hast hier drinnen nichts zu suchen.“

      • Ich bin der Meinung, dass man ab einer bestimmten Monopolstellung oder Omnipräsenz bestimmte Etikette oder Regeln eingehalten werden sollten.

        Ansonsten hätte es die Diskussionen und rechtlichen Schritte gegen Microsoft bzgl des Internet Explorers als Standardbrowser in Windows nicht geben dürfen.
        Oder die aktuellen Verfahren gegen Google und deren Bevorzugung von eigenen Marketplace Treffern

        Da könnte man immer sagen „Hey das ist meine Software, mein Unternehmen – ich kann da entscheiden was ich als Default setze oder bei den Suchergebnissen anzeige“

    • was Für Benutzer Name, Ja

      Dem kann ich nur zustimmen, das ist schon bedenklich.

    • Absolut bedenklich, ja.
      Wenn bald alle Web-Dienste auf Ature oder AwS laufen, können die jeden abschalten, der ihnen nicht passt.

      Mit macht das Angst.

    • Nur warum entscheiden das Softwarefirmen und nicht das Gericht?

      Soweit ich Demokratie verstehe, besteht Meinungsfreiheit. Ist es etwas was dagegen verstoßen sollte, dann muss dies ein ordentliches Gericht feststellen und die Konsequenz bestimmen!

      Es kann nicht sein, das die BigMedien entscheiden, was erlaubt ist und was nicht! Da beginnt ganz Grass die Zensur und wird von Firmen durchgesetzt, die dies eigentlich nicht tun dürften.

      Wir kommen dann in den Bereich, das nur eine Meinung gilt! Des widerspricht dem Sinn der Demokratie und der in der Verfassungen festgeschriebenen freien Meinungsäußerungen!

      Der Weg zum Wahrheitsministerium ist leider schon beschritten, auch wenn es viele nicht sehen und wahrhaben wollen.

    • „Was ist mit der Firma deren Geschäftsmodell einfach mal von heute auf morgen zerstört wurde?“ Das Interessiert doch gerade in der Zeit die wenigsten, was ist mit den Resturants, Einzelhandel, Fitness Studios etc. deren Geschäftsmodell einfach von heute auf morgen zerstört wurde und das seit Monaten auch so schon beibehalten wird?

  • Gut so. Wobei ich mich frage, ob das alles auch so geschehen wäre, wenn Trump rein theoretisch z. B. noch 2 Jahre Präsident wäre. Hätten die ganzen Firmen dann auch so reagiert? Oder hätten die Trumps Rache gefürchtet und alles so gelassen?

    • Ich denke, dann wäre es nicht ganz so arg eskaliert. Also alles beim alten- die Firmen reagieren ja jetzt nur auf die Spitze der Eskalation.
      Cooler username

    • Natürlich so belassen, zu viel Angst vor Repression.
      Es gab mehr als genug Gründe, da einzuschreiten, insb. Twitter hätte viel früher intervenieren müssen.

    • Allerdings spitzt sich der Konflikt jetzt natürlich enorm zu, wo die letzten Tage von Trump angebrochen sind. Daher ist es absolut richtig einzuschreiten. Das hat auch wenig mit der „Macht von Großkonzernen“ zu tun, denn diese müssen letztendlich eben auch die Gesetze befolgen. Volksverhetzung ist ein Strafbestand genauso etwa wie Kinderpornografie, gegen den diese Betreiber vorgehen MÜSSEN.

  • Ich finde das grundsätzlich gut. Es darf keine Möglichkeit geben, das sich radikale Menschen organisieren. Für mich gehört auch ein Verbot von anonymen Anmeldungen bei twitter un co dazu. Wenn jemand etwas zu sagen hat, dann soll diese Person auch dazu stehen und den Klarnamen verwenden. Dann wird sich so manche Person hoffentlich überlegen welche Kommentare raus gehauen werden wenn jeder weiß von wem diese stammen.
    Gruß
    Reiner

    • Else Maier auf Twitter, die es liebt sich über die Sexpraktiken einer Domina auszutauschen… da kann ich schon verstehen, dass man sich da lieber BlackLadyMuc nennt…

      Aber wo fängt es an und wo hört es auf..?

      Als es noch keine sozialen Nerzwerke gab, kam auch niemand auf die Idee, Bilder von sich beim Sex ins Fotoalbum zu kleben und es dann mit seiner Adresse vorne drauf in der Öffentlichen Bücherei zum ausleihen zu hinterlegen.

      Ich halte die Meinungs- und Redefreiheit für ein sehr wichtiges Gut der Demokratie, allerdings frage ich mich, ob 1766 in den USA die Gründungsväter oder 1949 bei der Gründung der Bundesrepublik irgend jemand bei der Formulierung dieser Grundrechte damit rechnen konnte, dass ein gesagtes Wort sofort von 100 Mio. Menschen in der selben Sekunde gehört werden kann.

      Viele Gesetze und Verordnungen sind in den letzten 20 Jahren an die heutige Zeit angepasst worden (wie beispielsweise das Fotografieren unter einen Rock – weil es früher eben keine Handys gab) und so muss wohl leider auch die Verbreitung von „Meinungen“ etc. über soziale Medien angepasst werden. Sehr behutsam und auf dem Boden der Grundrechte. Aber es darf eben nicht mehr sein, dass wirres Gedankengut zu einer Gefahr für die zu schützende Demokratie wird.

      • Bücher über Sexpraktiken gab es wohl. Ob die in der Bücherei auszuleihen waren oder eher in einem Pornoshop?

      • +1

      • Perfekt formuliert.

      • @biggi: völlig richtig! Wichtig wäre es m.E., dass die Kontrolle über solche Plattformen und z.B. deren Sperrrechte/Pflichten durch eine demokratisch legitimierte und unabhängige Justiz erfolgt.
        So wichtig ich es finde, dass der hier extrem leicht gemachten Volksverhetzung / -verdummung Einhalt geboten wird, so wichtig ist es, dass diese Begriffe demokratisch mit Inhalt gefüllt werden und die Meinungsfreiheit grundsätzlich gesichert wird.
        Die Internationalität dieser Plattformen macht dies nicht einfach, es müssen aber dringend Lösungen gefunden werden.
        Daneben ist jede/r Einzelne gefordert, durch eigene Beiträge gegen Hass-Posts etc. anzugehen. Denn ein großes Problem ist die „Filterblase“ in der viele schnell gefangen sind.

      • Was zur Hölle? Du setzt dich gerade für die Abschaffung der Meinungsfreiheit ein, das ist ein GRUNDRECHT! Strafbare Inhalte müssen sanktioniert werden, aber grundsätzlich kann ich das doch nicht beschränken! Das sind ja gruselige Ansichten.

    • Wo hört rechts auf? Wo fängt links an? Da gibt es dann aber wirklich viel zu verbieten in beide Richtungen oder wird wieder mit zweierlei Maßen gemessen?
      Wenn man es genau nimmt, hat sich die Radikalisierung durch zwei Strömungen der letzen Jahre gebildet.

      Erstens Social Media und die damit verbundenen Filterblasen. Eine Filterblasen entsteht dabei so schnell das es schon beängstigend ist. Wenn man sich einen neuen Account anlegt und mal aus Spaß frei vier Seiten oder Profile anschaut (bsp Smartphone News eines Herstellers), dann bekommt man nur noch diesen content präsentiert als gäbe es keine anderen Hersteller mehr. Sehr gruselig wie perfekt das geworden ist.

      Zweitens der sehr einseitige Journalismus. Meinungen werden nur noch akzeptiert wenn die dem narrativ entsprechen. Ansonsten setzt man sich damit partout nicht mehr auseinander mit allem was nicht passt. Zugespitzt dürfen Journalisten oder Kommentatoren die Zeitung / das Magazin dann auch verlassen wenn sie nicht konform schreiben. Auch hier entsteht eine Filterblasen. Investigativer Journalismus wird nur noch geduldet, wenn die Agenda eingehalten wird. Überraschungen wie vor 30 Jahren mit Enthüllungen darf man nicht mehr erwarten. Enthüllt wird nur was gefällt.

      Das sind beides keine guten Entwicklungen und führen zu Radikalisierungen in allen Bereichen (egal ob politisch, aktuell Corona oder was auch immer) und führt zu diesen jetzt zugespitzten Verhältnissen. Wenn man ansetzen möchte, dann müsste erstens der Journalismus komplett umgekrempelt werden. Dazu müsste man aber in die links geprägten Journalismus-Schulen und mehr Offenheit unterrichten und zweitens müssten alle, ausnahmslos alle Social Media Platformen aufgelöst werden. Zurück zum offenen Netz mit Blogs und Webseiten. Und selbst dann ist fraglich wie schnell und ob überhaupt ein gegensteuern möglich ist.

      Ich würde mich freuen wenn es wieder etwas normaler wird in unserer Gesellschaft (und zwar in allen Bereichen und Richtungen), denn ein offenes Netz war mal Idee und Ziel und davon bewegen wir uns weit weg.

      • Ein verdientes +1
        Danke!

      • So ist es! Nur bei wirklich freier Meinungsäußerung in alle Richtungen kann ein Diskurs stattfinden. Da muss man halt aber auch geistig in der Lage sein andere Meinungen zu ertragen, auch wenn es manchmal schwerfällt. Die Filterblasenbildung und der zunehmend einseitige Journalismus ist da nicht hilfreich!

      • Ah interessante Hufeisentheorie….es wird über Rechts diskutiert und sofort kommt „aber Links auch“ mit ins Spiel. Und wieso muss eigentlich nur der linke Journalismus und nicht der Rechte umgekrempelt werden?
        Und wenn hier von einseitigem Journalismus die Rede ist, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder willkommen in der persönlichen Filterblase oder zu faul selber verschiedene Ansichten zu konsumieren.

      • Ich spreche von beiden Strömungen oder ist eine besser als die andere? Und wer bestimmt dann was besser ist? Und wer bestimmt die, die bestimmen dürfen was besser ist (ein Problem der Fakt Checker übrigens). Und wenn du glaubst das die Menschen die Möglichkeit haben sich selber ihre Quellen und Meinungen offen zu bilden, dann gute Nacht. Jede Personalisierung hat nur ein Ziel: dem Nutzer das zu präsentieren was er mag, damit er auf der Platform bleibt (und damit sind sogar schon Suchmaschinen gemeint). Eine Filterblasen entsteht heute so schnell das einem nur Angst und Bange werden kann (wie gesagt das Beispiel Smartphone Hersteller mag unschuldig sein, zeigt aber das Gefahrenpotential auf).

      • +1 – absolut richtiger und sehr guter Beitrag!

    • Stefan, der andere

      Als wenn anonyme Accounts das Problem der letzten Wochen oder Monate sind.
      Trump hetzt unter seinem Klarnamen. Trump-Vasallen hetz(t)en unter ihrem Klarnamen. Die am 06.01. beteiligten posten Bilder und Videos unter ihrem Klarnamen (und wundern sich dann, wenn das FBI dreimal klingelt).

      Die AfDler posten unter ihrem Klarnamen.

      Das Problem ist nicht die Anonymität, die betrifft nur einen Bruchteil.
      Das Problem ist die fehlende Moderation auf diesen Platformen, so dass alles unter dem Deckmantel der freien Rede geschrieben werden kann (und in Deutschland die mangelnde/eingeschränkte Strafverfolgung von Tätigkeiten auf diesen Platformen, was potenziell auch an den Platformen liegen kann).

      Willkommen im Neuland.

    • +1 mit einer Einschränkung: Die Anpassung an die heutigen Medien hat nicht über Einschränkung der Grundrechte zu erfolgen, sondern über eine Anpassung der Strafverfolgungsbehörden. Denn nur was strafrechtlich relevant ist, darf aus den Medien entfernt werden. Und was das ist, hat ein Richter und kein Zensor zu entscheiden.

  • Entsetzliche Entwicklungen alles was einem nicht passt wird geblockt oder verboten? Immer unter dem Deckmantel der Gewaltverbreitung entgegen zuwirken?? Lächerlich! Demokratie kann sowas ab alles andere ist Diktatur

    • +1
      Wollen viele aber nicht verstehen!

    • gefährlicher Unfug was du da schreibst. Wenn man nicht mal versucht Illegales zu verhindern hat man selbstverständlich nicht zu erwarten, dass man weiter damit Geld verdienen kann. War höchste Zeit. Kompliment an Apple, Amazon und Google!!

    • Du beschreibst gerade haargenau, was eben auch auf dieser Plattform stattfand, wenn man nicht mit der Meinung der Neo-Nazis übereinstimmte und dies dort kundtat. Von daher ist dein Vorwurf umhüllt von Doppelmoral und Doppelstandards.

      • Eine Definition von Faschismus ist ein Verbot von Presse und Meinungsfreiheit und Verfolgung von Andersdenkenden. Kommt einem doch sehr bekannt vor (Klima, Greta, Corona, Links,…) und irgendwie scheint man sich da nicht viel zu tun auf beiden Seiten, nur das eine gesamtgesellschaftlich besser anerkannt ist.
        Ich bin da eher für die neutrale Mitte, aber die scheint es nicht mehr zu geben.

      • @Phil: Niemand wird hier in unserem Land aufgrund einer Meinung oder Andersdenkens verfolgt. Fakt.

    • @Deepblue warum postest Du Deine Meinung nicht unter Deinem wahren Namen?
      Natürlich ist es bedenklich, dass Unternehmen diese Macht haben!
      Aber diese Unternehmen haben das Recht Regeln auszugeben und bei Verstößen entsprechend zu reagieren.
      Und der Satz“eine Demokratie hält das aus“ ist in diesem Zusammenhang nicht korrekt. Die App wird dazu genutzt sich zu Rechtsbrüchen zu organisieren. Das ist und bleibt kriminell und muss verboten werden. Und wenn die Betreiber der App das nicht machen ….,,

    • Das Blocken findest Du schlimmer als den Gewalt-Wahnsinn, der zur Zeit drüben herrscht?
      Das lässt ja tief blicken…

      • Bei dir lässt tief blicken, dass du scheinbar Zensur gut findet.
        Gewalt kann schnell inszeniert werden.

      • Deine Einstellung lässt tief blicken! Vielleicht noch mal einigen Stunden Demokratie und Co nachsitzen!

    • Genau so ist es eben nicht. Demokratiefeinden kann man nicht demokratisch begegnen, sondern mit dem Gesetz, das hier gilt. Wenn man sieht, dass es zum Schutz der Demokratie nicht ausreicht, müssen die Gesetze angepasst werden. Google mal das ‚Paradoxon der Toleranz‘ nach Popper, das beschreibt das ganz gut. Keine Toleranz den Intoleranten.

      • Natürlich kann man „Demokratiefeinden“ demokratisch begegnen, denn der Rechtsstaat wird ja aus einer freiheitlich demokratischen Grundordnung gespeist. Also muss von dort eine Sanktion erfolgen und nur von dort!
        Und dass Sie einen Philosophen zitieren, der das Internet nicht mehr erlebt hat, ist leider nicht hilfreich. Denn die Gesellschaft entwickelt sich immer weiter und die damals richtigen Ansichten sind jetzt womöglich überholt. Mit dem letzten Satz widersprechen Sie sich selber, wer bestimmt die Toleranzschwelle? Polititk, Wirtschaft, Presse, NGO?

    • Meinungsfreiheit hat da Grenzen wo sie andere in ihren Rechten verletzt.
      Wenn ich der Meinung bin, ‚Der Mond ist aus grünem Käse‘ – schön.
      Wenn ein anderer sagt, ‚Das stimmt nicht‘ – auch schön.
      Wenn ich daraufhin sage, ‚Los, Leute, dem müssen wir die Gedärme rausreißen und den Kopf abhacken‘ – Meinungsfreiheit deckt nicht den Aufruf zu Straftaten ab und ich hab zu Recht eine Anzeige an der Backe. Dieser Aufruf, wo immer auch veröffentlicht, ist tatsächlich zu löschen und gegebenenfalls wird auch mein Account gesperrt was völlig OK ist. Meinungsfreiheit als das Vehikel für solcherlei Aufrufe zu verwenden reicht nicht.

  • Das sind verwerfliche antidemokratische Handlungen, die man sonst von China, Russland und der Türkei krnnt.

  • Was für mich bedenklich ist das eben nicht staatliche Institutionen sind die sich um sowas kümmern sondern die grossen Konzerne. Für mich ist das eine klare staatliche aufgabe sowas von Anfang zu unterbinden.

    • Es wäre Aufgabe des Staates – aber wie wir alle wissen ist der Staat in vielen Angelegenheiten viel zu langsam. Dass Privatfirmen bei kriminellen Akten einschreiten und damit schlimmeres verhindern überbrückt wenigstens diese Zeitlöcher.

    • Es ist nicht zwingend eine Aufgabe des Staates. Jede Plattform darf Nutzungsbedingungen heraus geben. Wer sich nicht an diese hält, muss die Konsequenzen tragen.
      Das ist nichts anderes als das Hausrecht. Man kann auch nicht ohne Einwilligung der Marktleitung auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt einen parteipolitischen Infostand aufbauen. Auch der Parkplatz ist eigentlich für alle offen und eine Meinungsfreiheit besteht auch hier.

      Ich finde es nur konsequent bei Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen zu entfernen.

      Ein Aufruf zur Gewalt ist nun mal – auch strafrechtlich – verboten.

    • Der Staat denkt doch in Amerika gar nicht anders, oder wie kann es sein, dass so viele Polizisten Selfies mit den ganzen Rechtsextremisten schießen? Die sind mit ihren Waffen bis ins Kapitol vorgedrungen und es wird dennoch überall nur von Protesten gesprochen. Bei den BLM Protesten letztes Jahr wird aber merkwürdigerweise von Aufständen und Randalen gesprochen. Die Amis sind und bleiben ein rassistisches Volk.

      • Du bist genauso rassistisch, wenn du ein ganzes Volk pauschal als Rassisten beschimpfst. Schon echt arm, was du hier absonderst.

    • Es ist Aufgabe des Staates… dann überleg mal, welche Form von Staat gerade (noch) Kontrolle in den US of A ausübt.
      Demzufolge wäre das Eingreifen Aufgabe des amerikanischen Staates unter Trump?
      War Judenvernichtung Auftrag des deutschen Staates unter Hitler? Damit ist ja dann jede Untätigkeit (die von Privatpersonen und Unternehmen) gerechtfertigt!
      Klasse!

  • Apple & Google löschen Parler aus ihren App-Stores. Weiterhin problemlos verfügbar: Die Islamisten-App „Euro Fatwa“

  • Und wenn das die Chinesen machen dann redet man von Zensur usw. einfach nur heuchlerisch eure Meinungen sorry !

  • So und jetzt bitte schaltet WhatsApp und Facebook auch aus !

    DANKE!
    :D

  • Ich sag’s immer wieder: Die Amis haben in über 400 Jahren nichts gelernt und sind weiterhin das dümmste und rassistischste Volk. In keinem anderen Land ist die Hautfarbe der Menschen so von Bedeutung. *facepalm*

    • Mir fällt da spontan die Apartheid ein, aber das passt dann wohl nicht ins Bild.

      • Die Apartheid wurde in den 90ern abgeschafft.

      • Die Apartheid gibt es heute selbstverständlich immer noch bzw. wieder. Nennt sich White Apartheid. Weiße Farmer werden von schwarzen Afrikanern geschlachtet, vertrieben und das mit viel eigener Arbeit Aufgebaute gestohlen.

      • @BlueEye
        Ein sehr gutes wenn auch trauriges Beispiel. Über dieses Thema wird kaum berichtet und teilweise werden Berichte herunter gespielt.

    • Ah ja, ich bin mir sehr sicher, du hast nie in den USA gewohnt oder dich mal näher mit der Sache befasst.

      • Schade, dass ich dich da enttäuschen muss, mein lieber, denn das habe ich nämlich. Das Land wurde durch 400 Jahre Sklaverei aufgebaut, falls du es vergessen hast.

  • Die selbe Härte bei Kinderpornoseiten, Islamismus ect. wäre wünschenswert!

    • Weil es massenweise Kinderporno Apps im App Store gibt und der jeweilige Content in der Amazon Cloud liegt….
      Keiner hat nen Plan vom Internet aber jeder ne unqualifizierte Meinung…

  • Ja und? Dann nutzt man Safari um sich bei Parler anzumelden.

  • Findet ihr es gut, dass private Unternehmen ihre Marktmacht ausüben, und die Meinung vorgeben, die richtig ist? Das ist krank.

    • Geländerthorsten

      Richtig. Im Endeffekt passiert hier genau das, was repressiven Ländern wie z.B. China immer vorgeworfen wird. Eine absolute Fehlentwicklung.

    • Bei Verbreitung von Hass, Lügen und bei Gewaltaufrufen ist man weit weg von „Meinungen“. Jeder darf seine Meinung sagen, überall, aber im Rahmen der Gesetze und der Regeln und wenn Möglich auch im Rahmen der eines gewissen Anstandes.

      • Aber ich frage mich echt was genau die Wortwahl von Herrn Trump gewesen ist?! Was war es was er gesagt hat?! Leider wird nur in den Medien berichtet das er zu Gewalt aufgerufen hat, konnte das nicht finden bei Twitter ?!

  • Ein sehr schmaler Grat was derzeit betrieben wird. Wir sind scheinbar schon weit über den Scheideweg hinaus.

  • In diesem konkreten Fall: genau das Richtige!
    Das hat nichts mit Meinungsfreiheit oder deren Unterdrückung zu tun. Hier geht es um Straftaten bzw. um das Unterbinden von solchen.
    Und natürlich müssen die Konzerne das machen! Wer denn sonst? Der Staat kann hier nur den gesetzlichen Rahmen vorgeben und das macht er auch. Da gelten in jedem Land andere gesetzliche Vorgaben.
    Manchen Leuten scheinen die Zusammenhänge nicht klar zu sein, bevor sie hier etwas posten.

  • -meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass mann in einer menschenmenge „feuer“ schreien kann-

    ~stephen king~

  • Ich finde die Kommentare heute trotz des heiklen Themas mal überraschend kultiviert. Vielen Dank an alle Beteiligten bisher.

  • wehret den Anfängen…
    denn irgendwann wirst auch du gesperrt (oder schlimmeres)

  • Nicht die Plattform ist es, sondern die Menschen, die die Nachrichten verbreiten.

    Und ja, wenn es öffentlich wird, sollte der Plattformbetreiber eingreifen, in jedem Fall.

  • die Frage ist – warum wurde das nicht getan während der Präsident noch Trump hieß? Waren da nicht auch lügen dabei? Aufrufe zur Gewalt? Verschwörungstheorien? Oder waren im Gegensatz zum jetzigen die Portale einfach zu mächtig und „wichtig“? Geistig bin ich noch dabei, dass Gewalt und sonstiges nicht auf solche Portale gehört aber zur Demokratie gehört auch, dass es durch eine juristische Instanz festgestellt wird und nicht durch die Konzerne selber.

    • Es gab ja genügend Drohungen und wie schnell das gehen kann hat man ja mit dem Video Social Media Dienst gesehen. Ich denke da hat sich niemand wirklich getraut. Moralisch sicher diskussionswürdig.

  • Wer das gutheißt macht mit Angst.

    Im ersten Moment scheint es gut zu sein, denn es trifft ja “die Richtigen”

    I’m zweiten Moment sollte einem aber bewusst werden, dass es jetzt 4-5 Konzerne gibt, mir denen man sich nicht falsch stellen sollte.
    Wenn Google und Apple entscheiden, dass jemand “böse” ist, ist man weg vom Fenster.

    Ich finde diese Machtkonzentration bedenklich und kann mich auch an kein Beispiel erinnern, wo so etwas zu guten Ergebnissen geführt hat.

    Das Ganze wird dir Verschwörungstheoretikern und Trump Anhänger nur weiter motivieren. Irgendwann bauen sie eine eigene Plattform und dann hat man gar keine Kontrolle/Einblick mehr.

  • Unfassbar, die Gleischaltung der Medien geht weiter. Entscheiden Tech-Konzerne jetzt was als freie Meinungsäußerung durchgeht und was nicht? Was zensiert werden darf und was nicht? Durch sogenannte „Fact Checkers“ beeinflussen Sie die Diskussion ja ohnehin zu ihren Gunsten. Ich sehe düsteren Zeiten entgegen.

    • Terrorismus ist keine Meinungsäußerung

      • Und Meinungsäußerung kein Terrorismus.
        Und der Terrorrist des einen, ist der Freiheitskämpfer des anderen.

      • Es sind Menschen gestorben, weil ein Rassist und Faschist einen pöbelnden Mob aufgehetzt hat. Das hat nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun und wer diese in diesem Zusammenhang immer noch einfordert, sollte mal über intensiv Nachdenken wo bei ihm selbst der „Fehler“ liegt. Dieser Vogel durfte sich jahrelang frei äußern… und wenn es keine freie Meinungsäußerung geben würde, wäre er längst, wie in manch anderem Land, in irgendeinem Loch verschwunden oder hätte es nicht überlebt. Wenn aber nun Menschen sterben und eine aufgewiegelte Masse gewalttätig wird, hat das mit freier Meinungsäußerung überhaupt nichts mehr zu tun!

    • „Gleichschaltung der Medien“ – Nazispeech

      Twitter ist ein privates Unternehmen, Zensur ist staatlich. Niemand würde auf die Idee kommen, von einem Verlag zu verlangen einen bestimmten Autor zu veröffentlichen, weil es sich ansonsten um Zensur handeln würde.

      Unabhängig davon, ist der Putschist Trump eine Gefahr für die ganze Welt, sich bei gerade SEINER Sperrung über die Macht von Konzernen und dem freien Markt aufzuregen, ist schon sehr entlarvend.

      Das recht auf freie Meinungsänderung ist zudem kein Recht auf Veröffentlichung und Zustimmung. Der Putschist kann jederzeit über zahlreiche dafür vorgesehenen Kanäle kommunizieren. Der Account des POTUS ist übrigens auch überhaupt nicht gesperrt, sondern nur der private Account eines lügenden, hetzenden, Faschisten. Und der hätte schon in der Vergangenheit hunderte Male gesperrt werden müssen, da er immer und immer wieder gegen die nunmal für alle geltenden Bedingungen verstoßen hat.

      Das überaus vertrauenswürdige Kleinkind hat in seiner Amtszeit übrigens nachweislich mehr als 25.000 Lügen verbreitet. WARUM GLAUBT MAN SO EINEM MENSCHEN?!

  • Hiermit mal Respekt an die Moderation & den Umgang untereinander. Gefällt!

  • wehret denn Anfängen…
    denn irgendwann wirst auch du gesperrt (oder schlimmeres)

  • Konsequenter move..weg mit Plattformen, die es zulassen, offensichtlich die Demokratische Grundordnung zu unterlaufen und rechter Hetze und Gewalt keinen Einhalt gebieten

  • Diese Diskussion hier ist so lächerlich. Solange man selbst nicht von Löschung der eigenen „freien“ Meinung betroffen ist, lässt sich immer gut über andere „Andersdenkende“ herziehen!
    „Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“
    Voltaire

    • Wenn es denn bei „Meinung“ bliebe, wäre ich ganz bei Dir.

      • Bitte nochmal drüber nachdenken! Für alles Andere als Meinungen gibt es in einem funktionierenden Rechtsstaat bereits entsprechende Instanzen, die nennen sich Gerichte. Und nur Gerichte können in einem Rechtsstaat Recht oder Unrecht sprechen. NGOs haben diese Möglichkeit „ganz bewußt“ nicht!

  • „Als sie kamen, um die Juden zu holen, schwieg ich, weil ich kein Jude war. Als sie kamen, um die Kommunisten zu holen, schwieg ich, weil ich kein Kommunist war. Als sie kamen, um die Gewerkschafter zu holen, schwieg ich, weil ich kein Gewerkschafter war. Dann, als sie kamen, um mich zu holen, gab es keinen mehr, der für mich seine Stimme hätte erheben können.“ (Pastor Martin Niemöller)

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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