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Fokus auf Provisionen und Partnerprodukte

Premium-Abo: Outbank erklärt Geschäftsmodell für gescheitert

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83 Kommentare 83

Nutzer der Banking-App Outbank können sich schon mal auf den Umbau ihrer Finanz-Applikationen vorbereiten. Zukünftig, dies kündigte die aktuelle Outbank-Chefin Anya Schmidt in einem kürzlich veröffentlichten Interview mit dem Fachmagazin „t3n“ an, will die Banking-App vermehrt Partner-Angebote bewerben und sich so langfristig über Provisionszahlungen finanzieren.

Outbank Pro Iphone

Schmidt, die erst im April den umstrittenen Outbank-Chef Tobias Stöger ablöste, reagiert damit auf die schlechten Umsätze des bisherigen Geschäftsmodells. So soll die derzeit angebotene Abo-Offerte „überhaupt nicht“ bei den Kunden ankommen.

Schmidt bestätigt:

Da kann ich völlig offen sein, weil das Abonnement-Modell wirklich gar nicht funktioniert. Das sage ich mittlerweile auch jedem Investor, mit dem wir sprechen. Ursprünglich wurden die Abos mal eingeführt, um sie als Marketing-Hebel für Promotions nutzen zu können und die Monetarisierung voranzutreiben. Aber das Lizenzmodell greift ja erst ab einer Anbindung von mehr als zehn Banken. Für Vielnutzer mag das interessant sein, aber im Schnitt haben unsere Nutzer sieben Konten bei vielleicht zwei oder drei Banken angebunden. Zum Umsatz machen wir keine öffentlichen Angaben. Richtig ist aber, dass kaum einer das kostenpflichtige Abonnement in Anspruch nimmt. Von den monatlich rund 100.000 aktiven Nutzern zahlen vielleicht weniger als ein Prozent für die App.

Schmidt will sich demnächst stärker an Konkurrenten wie N26 orientieren, die inzwischen nicht nur von Versicherungsprovisionen leben, sondern auch Sparprodukte kooperierender Partner anbieten und hier für ihre Vermittlertätigkeiten entlohnt werden.

Mit Dank an Stefan und Nietz!

Mittwoch, 28. Jun 2017, 7:46 Uhr — Nicolas
83 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Liest sich wie ein Artikel im Postillon. Hat der wirklich gedacht, da würde irgendwer zahlen?

    • Wäre ja auch was, wenn man für den Müll auch noch bezahlen soll !

    • Es gibt unzählige Apps in Store mit Abo Modell. Und es steht jeden Tag ein dummer auf, der so etwas unterstützt. Hier waren es wohl zu wenig dumme :-)

    • Liest sich eher wie ein überraschender Triumph der User. Ich dachte, Abo wäre die Zukunft und alle App-Anbieter würden immer mehr zu diesem Modell wechseln, weil es die Mehrzahl der User brav schluckt. Aber da bin ich ja froh, dass es zumindest hier anders verläuft.

      • Alternativen zum Einmal-Kauf-Modell funktionieren nur rentabel über Microtransaktionen und auch meist nur für Spiele. Mit Abos tut sich selbst Adobe schwer.

    • Tja, der Postillon hätte die Geschichte von Stöger nicht besser schreiben können!

  • Tja, so läuft das eben wenn man seine Kundschaft vergrault. Auch Stoeger musste es irgendwann lernen.

    • Aber wie sie ihre Fehler der Vergangenheit konsequent ignorieren und behaupten, das Abomodell würde nicht funktionieren… (Gibt’s bei der Sparkasse nicht auch monatliche Kontoführungsgebühren ;) )

      • Der Sparkassen Vergleich hinkt aber gewaltig. Merkst du glaube ich selber, oder?

        Die App der Sparkasse ist komplett kostenfrei (solange man nur Sparkassenkonten verwalten möchte). Die Kontoführungsgebühren kommen ja, wie der Name schon sagt, vom Konto.

        Mir wäre es völlig neu das OutBank auch als eigenständige Bank fungiert ;-)

  • mich würde interessieren, ob die, die outbank pro haben, dann auch schön den werbekram eingeblendet bekommen. ;-) outbank wäre das durchaus zuzutrauen. ^^

    • Man bekommt es jetzt schon per Mail (was man ja abschalten kann)… In der App selbst sind die entsprechenden Optionen verfügbar, aber nicht aggressiv beworben.

  • Recht so! Nur auf dieser Ebene kann man einen Anbieter treffen!
    Ich habe Outbank von Anfang an genutzt – schon als Betatester auf Symbian OS. Damals hatte ich einen guten Kontakt zu Tobias Stöger und die Software wurde von Version zu Version besser und leistungsfähiger. Irgendwann konnte er offenbar leider den Hals nicht voll genug bekommen und das ist jetzt die Folge davon.
    Schade eigentlich! Aber es gibt ja genügend gute Alternativen.

    • Ich schlage vor du lernst Apps zu entwickeln und arbeitest dann umsonst für Stoeger damit die Apps kostenlos sein können. Damit wäre uns allen geholfen.

      • ich schlage vor DU lernst sinnerfassend lesen und denken.

        man kann auch geld verdienen ohne abos – stell dir das mal vor , das gibts

      • Stoeger IT hat so viel Scheisse gebaut… wunderst du dich, dass viele nicht bereit sind, zu zahlen?

      • Früher konnte man ja auch Geld verdienen, rein durch Verkauf von Software/Lizenzen- ganz ohne Abo.
        Abo ist halt erstmal bequemer für den Entwickler- einmal entwickeln, danach Einnahmen solange bis einer kündigt.
        Man muss keine Updates machen – Druck für Weiterentwicklung nur noch durch die Konkurrenz … das Geld fließt kontinuierlich :-)).
        Ich nutze nicht eine einzige Software mit diesem Modell, weder von MS, noch von Adobe, oder anderen, von denen ich zuvor gekaufte Lizenzen besessen habe- Alternativen (ja, teils mit Abstrichen) gibt’s ja noch …

      • @Solick
        hätte das Team die Entwicklungszeit, statt in ständig neue Produkte, in das eine (bestehende) gesteckt und das weiter verbessert, wäre es TOP und die Kunden wären nicht davon gerannt.

      • Moment.
        Früher hat man ein Programm gekauft (100DM oder so) nach einem Jahr oder zwei kam eine neue Version auf die man zum Teil Upgraden konnte für weniger Geld.

        Heute bezahlt man für eine App 2-3€ im Schnitt, kaum einer will wirklich mehr als 10€ bezahlen. So und man verlangt das die über 4-5 Jahre aktuell bleibt mit mehr Funktionen und dem ganzen was dazu gehört.
        Ich denke nicht das eine app nur weil sie für iOS entwickelt wird weniger aufwändig ist.

        Das Problem hier ist das die kein roten faden haben oder ihn verloren haben.

        Ich sehe folgende Modelle.
        Eine App die einmal gekauft und permanent weiterentwickelt wird.
        Oder eine kostenlose Version und dann per Abo.
        Oder jedes Jahr ( oder bei großen Sprüngen V1,2,3……) neue App und Geld zu verlangen.

        Vielleicht noch abgespeckte bezahlversion und voller Umfang per Abo.

        Ich persönlich möchte am liebsten jedes
        Jahr das neueste iPhone mit den top 100 Apps drauf für lau. Nee Spaß beiseite.
        Jede neue Version zu bezahlen finde ich am besten. Transparent und fair.

  • Also ich benutze Outbank seit 2012 (habe eben nochmal in meine alten iTunes Rechnungen geschaut), damals habe ich 6,99 EUR einmalig bezahlt um die Pro-Features freizuschalten. Das habe ich damals auch gerne getan. Dann kam die Umstellung auf Outbank 2, man musste nochmal bezahlen (diesmal 1,79 EUR). Hier war der versprochene iCloud-Sync komplett kaputt. Dann wurde wieder das Modell umgestellt, diesmal auf 8,99 EUR im Jahr. Auch diesen Betrag habe ich bezahlt, jetzt schon mit leichtem Grummeln im Magen wegen der Unfähigkeit dieser Firma.
    Und jetzt wieder eine neue Version mit einem noch beschränkteren Abrechnungsmodell und anfangs sogar ohne die Möglichkeit eine Überweisung zu tätigen. Was ist das für 1 Bankingapp?

    Ich fand das erste Modell am sinnvollsten, eine (höhere) Einmalzahlung und gut ist. Und evtl. noch ein angeschlossenes Abo zu 99ct im Monat, damit die laufenden Entwicklungskosten auch gedeckt sind.

  • Unfassbar. Das war sowas von klar!
    Macht doch einfach die gute „alte“ OUTBANK DE App weiter.
    Da funktioniert nach wie vor alles perfekt und das Design ist übersichtlich. Dann 4,99€ im Jahr und fertig. Und jetzt kommt der hammer Tipp: Einfach so weiter machen anstatt nach 1-2 Jahren wieder von vorne zu beginnen.

    Und die neue Idee mit den Partnerangeboten wird mindestens genauso floppen wie die aktuelle Variante. Keine Ahnung, wer da in der Chefetage so unfassbar weltfremnd ist.

  • Liegt vielleicht auch daran, dass jeder der die vorherige Outbank Version im Abo gezahlt hatte die neue Outbank Pro Lizenz unbegrenzt gratis bekommen hat.
    Hat das nicht gereicht, wenn man sich die alte Version geladen hat, dort ein 1-Monats-Abo gewählt hat und dann die neue Version installiert hat…?

    • Ach und natürlich: dass genau diese Konditionen scheitern war doch vorhersehbar. Der normale Kunde kommt mit dem Standard Angebot doch weit aus. Und Firmen werden ja sicher kein Outbank auf ihren Handys verwenden um die Firmenkonten zu verwalten.

  • Ich finde Outbank nach wie vor gut. Ich habe jedoch den Abo Ansatz nicht verstanden. Lebenslange Pro Funktion habe ich bekommen weil ich vorher das alte pro hatte? Neue Kunden müssen erst für pro Funktion zahlen wenn sie 10 und mehr Konten verwalten? Wer macht sowas? Und dann der unverschämt große Abopreis. Die sollten lieber ihr Abo Modell ändern. 2 Konten kostenlos und wer Paypal Amazon und co plus weitere Konten nutzen will soll 9,99€ im Jahr bezahlen (WeatherPro lässt grüßen). Das tut mir nicht weh so ein Preis und ist so als ob ich mir jedes Jahr eine neue Banking App holen würde für diesen Preis nur das ich mich eben entschieden habe bereits. So kann ich mir vorstellen würden die eine viel größere Anzahl an Abonnenten bekommen. Ich bin der Meinung für eine gute Software muss man Geld zahlen. Das man heut zu Tage nicht mit einmal Käufen über die Runden kommt ist mir auch klar. Aber ich zahle doch keine 8€ im Monat wenn es genug Alternativen gibt die a kein Abomodell haben und b billiger sind als 10€.

    • die problematik dabei ist eben, das der herr stoeger immer wieder plötzlich neue ideen hat und die alte app auf einmal durch eine neue ersetzt wird. hätte er gleich von anfang an immer wieder die vorhandene app einfach erweitert oder verändert, wäre das problem wahrscheinlich nicht so groß und es würden sich nicht so viele darüber aufregen. aber wenn ich mir natürlich eine app kaufe, dann gibt es version 2 (diesmal plötzlich mit einmalkauf in-app) und bei version 3 muss ich plötzlich ein abo abschließen und trotzdem habe ich version 1 und 2 gekauft, die aber nicht weiterentwickelt werden, geht mir schon der hut hoch. was soll das?

  • OutBank war eine der ersten Apps für die ich damals gezahlt habe. Bin über die Jahre mal mehr, mal weniger zufrieden gewesen. Gerade die aktuelle Version gefällt mir wieder ganz gut.
    Ob ich mir das anhaltende Heckmeck aber nun weiter antue weiß ich noch nicht .. bin mittlerweile etwas genervt von den ständigen Änderungen =/ Gerade wenn es um meine Finanzen geht, lege ich großen Wert auf eine solide Basis.

  • Ist eine ausgezeichnete Banking App. Wenn ich aber zukünftig mit Werbung belästigt werde sind die mich ganz schnell als Nutzer los. Dann sollen Sie bitte lieber die App zu einem guten Preis anbieten. Für gute Software bezahle ich gern, aber nicht im Abo-Modell.

  • Gibt es eigentlich eine Banking-App, bei der man seinen kraken.com-Account mit eintragen kann?

  • An ständige Umbauten hat man sich als Outbank-Nutzer ja leider schon längst gewöhnen müssen.

  • Und ich dachte erst die Überschrift lautet:

    Premium-Abo: Geschäftsmodell erklärt Outbank für gescheitert

  • Also ich nutze outbank seit Anfang an. Die App würde bis zur letzten Version immer besser. Die aktuelle Variante ist ein reiner Müll! Es war bisher möglich Überweisungen einzugeben und für Später zu speichern. In der aktuellen Version geht das nicht mehr.
    Auf nachfragen reagiert man in diesem Unternehmen leider nicht.
    Schade ich werde mich auch nach einer Alternative umschauen.

    • banking4i kann ich empfehlen.

      Bin vor Jahren dahin gewechselt auch von Outbank. Da gibt es alles was man braucht und die Weiterentwicklung läuft auch gut.
      Ebenfalls der Support: Mit dem letzten Update wurde die Funktion der Auswertung geändert und es viel etwas weg, das ich immer verwendet habe. Nach meiner Serviceanfrage habe ich einen halben Tag später eine ausführliche Begründung bekommen, warum diese Funktion entfernt wurde. Sie wurde nämlich durch eine viel bessere Lösung ersetzt (Ja es hätte mir vielleicht schon geholfen den change-log Eintrag zulesen).
      Gezahlt habe ich für die Proversion um mehrere Konten zu verwenden. Einmalzahlung und das zu einem realistischen Preis.

      Ich würde auch als faires Angebot betrachen, wenn man pro eingerichtetem Konto einen Beitrag X mehr zahlt. Also z.B. 2 Kontos kostenlos und jedes weitere z.B. 5 € im Jahr.

  • Das überrascht mich jetzt. Bei dem bisherigen Geschäftsgebaren dieser Firma, hätte ich erwartet das man erst ein „lifetime Abo“ für günstige 14,99€ anbietet und dann 1-2 Monate den Umstieg auf Werbe- und Provisionsverkauf mir mäßig Werbung in der App verkündet. Nebenbei werden die Geschäftsbedingungen nachträglich geändert, dass man alle Nutzerdaten auswerten und auch am Dritte verkaufen darf. Kommt vielleicht noch :D

    • so machens eh alle – kaum kommt das lifetime abo, welches per se lächerlich ist bei so pimperl firmen, kommt dann am ende eine gratis app mit werbung. haha

  • super neue geschäftsidee. also das ist ein unternehmen…… glauben die wirklich die könnten von vermittlungsprovisionen wirtschaftlich arbeiten? die app ist derart schlecht und unausgereift geworden dass ich wirklich nach jahren der nutzung von outbank vor ein paar monaten auf banking4i umgestiegen bin. bei outbank hat man noch nicht mal eine kontaktdatenbank welche man verändern kann. outbank war wirklich top ist aber nur noch ein häufchen elend…….

  • Die Macher von Recolor wollen 20€ im Monat. Das mit den Abos muss mal gründlich überdacht werden. Ich akzeptiere nur bei Pro-Software das Abo-Modell.

  • Ein Prozent hat tatsächlich das Abo abgeschlossen? 1000 User? Das halte ich für wahnsinnig viel!

  • Alle klugen Kommentare vergessen eines: jede Firma muss dauerhaft Umsatz machen!
    Das Modell Einmalzahlungen funktioniert nur solange immer neue Kunden dazukommen, das kann logischerweise nicht lange funktionieren.
    Die Zahl von Neukunden nimmt zwangsläufig von Monat zu Monat ab, das führt zu der Zwickmühle, weniger Umsatz aber tendenziell steigender Support bedarf (jeder Kunde mehr = mehr Support), steigender Bedarf zu Neuprogrammierungen (technische Weiterentwicklung, Auftreten von Bugs). Dh die Firma macht weniger Umsatz, hat mehr Aufwand, den kann sie nicht mehr stemmen, damit steigen Ürobleme, Kunden gehen verloren, Bewertungen schlechter, noch weniger Neukunden.

    Dieser Klemme entgeht man nur mit neuen Produkten, das ist aber einfach gesagt und schwierig gemacht. Umso enger das Geschäftsmodell (hier : Banking-App) umso schwieriger wird es neue Apps zu entwickeln.

    Meist hilft es auch wenig oder nur zeitlich sehr beschränkt, aus den Anfangsumsätzen Rücklagen zu bilden, da diese Umsätze oft schon von den Kosten der ersten Entwicklung aufgefressen werden, zumal am Anfang Apps häufig verschenkt werden, um überhaupt in den Markt zu kommen.

    Das für den (Entwickler) häufig „beste“ Geschäftsmodell: eine schöne App neu entwickeln, auf den Markt werfen, Anfangsumsatz mitnehmen und sterben lassen, um sich einem neuen Projekt zuzuwenden.
    Die Folge kann jeder im App-Store sehen mit vielen lieblos entwickelten und mehr oder weniger toten Apps.

    Wer eine gute, langlebige App haben möchte, der muss entweder ein Abo in Kauf nehmen (mag ich auch nicht) oder (faire für beide Seiten) regelmäßig Updates BEZAHLEN.
    Da versagt leider Apple bis heute mit einem vernünftigen Modell für den Store.
    Einzige Möglichkeit aus meiner Sicht: in-App-Käufe mit neuen Features, die dann bei Erscheinen hinzugekauft werden können. Problem für Entwickler: die „Grund“-App muss halt weitergepflegt werden, auch wenn niemand das neue Feature kaufen mag, dh. Es besteht die Notwendigkeit immer neue „Hammer“-Features zu entwickeln, das geht halt nicht bei allen Apps.
    Weiteres Problem: Neukunden wollen nicht gleich zig-Features dazukaufen müssen. Dh. Über die Jahre müssen regelmäßig ehemals neue Features, die per in-App bezahlt wurden, in die Grund-App „eingepflegt“ werden. Das verärgert wieder alte Kunden, die dieses Feature separat erworben haben.
    Wie gesagt: es fehlt am vernünftigem Update-Modell im App-Store

    • +100
      Gott sei Dank, es gibt doch jemanden der das Problem verstanden hat!

    • Sehr guter Kommentar! Dem kann ich nur zustimmen.
      Ich vermute aber, dass sich selbst mit einem guten Update-Modell im App-Store die Situation nicht wesentlich verbessert. Ab einem bestimmten Zeitpunkt ist die App für viele einfach fertig. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, was sich bei einem Jährlichen Update groß verbessern könnte. Und bei dem Abo-Modell stört mich, dass ich nicht gerne die Software miete und im schlimmsten Fall monatlich für ein Programm zahle, an dem niemand arbeitet weil’s fertig ist.

      Möglicherweise wäre die Lösung, das Portfolio auszuweiten, oder noch mehr auf B2B zu gehen (bspw. auch die Apps für Sparkasse und co entwickeln, beratend für die Banken tätig sein, etc.) …

      Ich wünsche denen jedenfalls, dass sie eine gute Lösung finden. Es wäre schade um die Programme. Die neueste version entwickelt sich und ist bestimmt bald so gut wie Outbank 2 – bei mir hat vor allem der Sync zwischen iPhone und Mac wunderbar funktioniert.

  • Für mich war es damals erledigt als heraus kam, dass das Passwort im Klartext im System Log auf dem Rechner abgelegt wird. Das ging echt gar nicht. Das war 2013 mit Outbank 2

  • Das hat ja kommen müssen… von Anfang an hatte ich das Outbank-Team um Offenheit hinsichtlich der (geplanten) vollständigen Monetarisierung gebeten.
    Dass diese Premiumfunktion die den bisherigen Kunden sowieso quasi geschenkt wurde tatsächlich dafür gedacht war… Wahnsinn.

    Ihren Vermittlungsquatsch können Sie sich sparen, das stört mich auch bei N26 extrem. Das alles hat den Stil nach „darf ich Ihnen eine Rose anbieten“ mit anschließendem „macht dann 10€“.

    Hätte Outbank einfach 9,99€/Jahr verlangt mit der Konzentration auf ihre Software wäre alles ok.
    Ich behalte den Werdegang kritisch im Auge…

  • Ich benutze Qutbank auch sehr gerne und wäre gerne bereit 6-10 Euro im Jahr zu bezahlen, wenn die Software dafür weiterentwickelt wird.
    Das mit den Partnerprogrammen fände ich nicht gut. Können Sie nicht einfach 2 Apps machen? Eine mit Partnerprogrammen, dafür kostenlos und eine ohne mit einem angemessenen Abopreis.

    • Sign! Ich war wohl einer der wenigen, der sich den „Luxus“ eines Abo für sage und schreibe 99 Cent geleistet hat. Da Outbank DE nicht weiter supportet wird, nutze ich gerade Banking4i. Ich würde aber auch weiterhin monatlich zahlen. OutBank PRO entspricht leider nicht meinen Vorstellungen, kann mich mit dem Design nicht anfreunden.

  • Was ich immer lustig finde, wenn es um solche Apps geht, die wichtig sind und das es wichtig ist, das sie funktionieren und das sie sicher sind:

    Leute kaufen sich teilweise jedes Jahr ein neues iPhone (700-1000€)
    Musik Abo 9,99 pro Monat
    Amazon Abo 39,99 pro Jahr
    Kaufen sich schwachsinnige Handyhüllen, Folien, Zusatzakkus usw….

    Nur für das wichtigste, die App, die das ganze Gerät erst mal sinnvoll macht kommt plötzlich

    Oh…die wollen Geld? Nöäääää, diese miesen Verbrecher….

    Am geilsten sind dann die Antworten:

    Ich wechsle zu XY, das ist viel viel besser und kostet nix. (Wie ist das mit kostet nix, mit welcher Währung zahle ich da?)

    Aber vielleicht kann mir einer mal das monetärungsprinzip von z.Bsp. Banking4i erklären.

    • Andreas Selle -- Subsembly GmbH

      Hallo,

      gerne erkläre ich, wie wir mit Banking 4i unser Geld verdienen. Bei uns kann und darf man den Umsatz einer App nicht isoliert betrachten. Wenn wir nur auf den Banking 4i Umsatz sehen, dann ist das ganze höchst defizitär. Wenn man das Gesamtbild betrachtet, dann sieht es schon anders aus. Zum einen bedienen wir auch Android, Windows und macOS mit größtenteils der gleichen Codebasis und haben dazu noch Banken als Kunden welche die gleiche App lizenziert haben. Man muss also die Summe aller damit generierten Umsätze dem Entwicklungsaufwand gegenüberstellen. Dann sieht das schon anders aus. Und ja, leider sind die Banking 4i Erlöse aus dem App Store dabei der mit Abstand geringste, eigentlich vernachlässigbare Teil.

      Aber das ist noch nicht alles. Die in unseren Apps verwendeten HBCI/FinTS/EBICS Implementierungen lizenzieren wir auch einzeln an andere Softwarehersteller und wiederum auch Banken. So läuft genau der gleiche HBCI Kern unserer Apps unverändert auch bei einigen Banklösungen. Dieses Geschäft macht einen Großteil unserer Umsätze aus. Genau genommen, war dieses Geschäft der Anfang der Firma. Die Apps kamen erst danach.

      Andreas Selle — Subsembly GmbH

      • Ich glaube ich sollte mir banking4i echt mal ansehen. Wenn eine Firma die Kommentare der Konkurrenz liest und so Antwortet glaube ich, dass die gute Arbeit machen.

      • wie von @Andreas gewohnt, transparent das ganze dargestellt.
        Danke

  • „Banking 4i“ (Mac OS Pendant „Banking 4X“) ist eine empfehlenswerte Alternative.
    Auch ich war mal Nutzer von „Outbank“, Stoeger IT hatte sich mit ihrem damaligen Monetarisierungsmodell sehr schnell ihren Ruf nachhaltig ruiniert.

  • Ich habe auch die ersten Schritte mitgekauft. War erst begeistert, dann ist aber zusehends die Equity (in meinen Augen) in den Keller gegangen. Tja, Marke ist alles. Und bei mir hat sie verka***.
    Von Stoeger werde ich nix mehr kaufen.
    Vertrauen der Kundschaft ist so wichtig, nur verstehen das nicht alle.

  • War auch eine Frage der Zeit. Wer nutzt eine Bankingapp im Abo. Totaler Schwachsinn!

  • Was ist an einer Bankingapp im Abo – sofern sie gepflegt wird – Schwachsinn ?

  • Ich bin Outbank Kunde der ersten Stunde und bin damit auch sehr zufrieden damit, obwohl das ganze hin und her in den letzten Jahren natürlich schon genervt hat. Ich habe nichts dagegen für eine gute App zu zahlen. Aktuell nutze ich meist noch Outbank DE, obwohl ich das neue Outbank mit Pro-Account auch habe.
    Mir gefällt die alte App einfach besser. Gegen ein Abo-Modell, im vernünftigen Rahmen, hätte ich auch nichts. Mit vernünftig würde ich jetzt mal 1€/mtl oder 12€/Jahr für angemessen empfinden.

  • Mann muss ich das Ganze mal in Zahlen aufbereiten.

    Ich hab das glaub ich schon mal irgendwo in nem Kommentar gemacht aber ist ja egal.
    Ich nehm der Einfachheit halber mal 2016/2017, was nicht ganz richtig ist da es Outbank ja schon länger gibt.

    Vorweg mal die Rahmenbedingungen, Outbank ist eine Banking App für den Deutschen Markt. Liegt daran das der Banking Kram über HBCI/FinTS läuft (mal KK und Depots über Web/Screen Scraping ausgenommen). HBCI/FinTS wird meines Wissens nur in Deutschland verwendet, also fallen AT/CH schonmal als Markt weg (daher Deutscher Markt und nicht deutschsprachig).

    Damit haben wird ca. 80. Mio potenzielle Kunden. Smartphone Nutzung 2016 in DE liegt bei 49 Mio.
    iOS hat einen Marktanteil von ca. 20%, bleiben also noch 9,8 Mio potenzielle Kunden. Online Banking Quote ist bei ca. 50% (gut man könnte jetzt natürlich sagen das die bei den Smartphone Nutzern durchaus höher sein könnte). Bleiben noch 4,9 Mio über.

    Jetzt gibt es neben Outbank ja noch andere Apps, ich nehm jetzt einfach mal 4 (Outbank, Banking4i, die anderen, und noch die von den Banken selber). Dann bleiben noch 1,2 Mio. über.

    Ich kenne jetzt keine Quoten wieviele User bereit sind für eine App zu zahlen, sagen wir mal 30% (auch wenn ich glaube das es noch weniger sind). Bleiben nur noch 350.000 Outbank Kunden über.

    Wenn jetzt jeder dieser 350.000 Kunden die App für 8€ gekauft hat (ohne irgendwelche Aktionen zu berücksichtigen), dann sind das 2,8 Mio €. Davon bekommt Apple 30%, bleiben also noch 2 Mio € über.
    Davon will das Finanzamt auch noch was (da kenn ich mich jetzt zu wenig aus ob man die 19% davon einfach als Umsatzsteuer abziehen kann … ich mach das mal) Rest: 1,6 Mio €

    Das wäre jetzt wenn das alles in einem Jahr passiert wäre, aber das ist ja über 2-3 Jahr verteilt.
    Machen wir mal 2 Jahre, bleiben noch 800.000€

    Davon muss man jetzt alles Zahlen, Hauptposten Mitarbeiter und Miete. Outbank waren damals so 5-10 Leute (mit Chef und Marketing). Nehmen wir mal pro MA/Monat 10.000€ (Lohn & AG Anteil) dafür lassen wir mal Miete und Strom und den ganzen Kram weg. Macht Pro MA/Jahr 120.000€ …

    stöger IT hatte 2010 rum irgendwas um die 10 Leute (inkl. Chef). Damit sieht man dann unterm Strich das dieses Geschäftsmodell nicht funktionieren kann. Auch nicht mit 2 Apps und auch nicht mit einer Desktop App (und schon 2x nicht in DE wo die Kosten so extrem hoch sind).

    stöger IT hatte damals ja nur das Glück das sie für div. Banken die Banking-Apps gemacht haben (bzw. halt per branding). Da wurden 70% der mtl. Kosten über die Wartungsverträge von den Banken getragen. Aber irgendwas ist da dann wohl passiert und diese Einnahmequelle ist mehr oder weniger weggebrochen. Da war stöger IT mehr oder weniger pleite. Und die Fehler die sie die Jahre über gemacht haben Entwicklungstechnisch und auch Vertriebstechnisch haben jetzt nicht unbedingt dazu geführt das sie in der Zeit groß verdient haben. Jetzt läufts ja auch nur weiter weil es Investoren gibt die halt den toten Gaul versuchen wiederzubeleben.

    Und nein ich bin kein (ehemaliger) MA von stöger IT … war Kunde und war beta Tester … nicht mehr und nicht weniger. Und jetzt bin ich seit langem glücklicher Banking4i/4a und 4x Kunde/Nutzer.

  • Kein Wunder, bei der Update und Preispolitik die komplett zur Gängelung der Bestandskunden wurde. Der kann froh sein, wenn sein Krempel überhaupt noch jemand nutzt.

  • Mir geht es hier ähnlich vieler anderer und ich hoffe, die Outbank-Macher lesen hier ein bisschen mit. 1 Euro im Monat oder 10-12 Euro im Jahr sind für mich ein Preis, den ich locker bereit bin, zu zahlen.

  • Ich denke das man bei Bankprogrammen nicht mit einem Abo Model kommen soll!
    Warum kann man nicht wie früher das Programm bezahlen und dann nutzen?
    1 Jahr Updates und dann entweder neu Kaufen oder wechseln.
    Wenn es Funktioniert dann Zahle ich auch einen realistischen Anteil klar wenn man mir mit 49 oder 99 € kommt schau ich es mir noch nicht mal an den ich denke das ist es nicht wert besonders wenn ich mir anschaue was MS Programme kosten!
    Wenn jetzt Werbung kommt bin ich für meinen Teil durch mit dem App und werde es auch nie wieder nutzen!
    Rechnet euch Realistisch aus was es Kosten muss und dann unterbreitet euren Kunden ein Angebot und stampft endlich diese Abo Geschichte ein!

  • An der Software gab es eigentlich nie viel auszusetzen. Außer vielleicht, dass bei der letzten Version zur Veröffentlichung keine Überweisungen funktionierten. Das ist natürlich richtig lächerlich gewesen. Aber da können ja die Entwickler nichts für wenn die Unternehmensführung überhastet eine App mit beschränktem Funktionsumfang veröffentlichen will. Und genau hier liegt der Hund begraben: Die Unternehmensführung hat es verbockt. In jeder Hinsicht. Leid tun mir eigentlich nur die Entwickler, die wirklich einen guten Job gemacht haben und immer noch machen. Ich glaube auch nicht, dass das Vertrauen so großflächig wieder zurück gewonnen werden kann. Dafür sind einfach schon zuviele Kunden vergrault worden, die sich dann natürlich nach Alternativen umgesehen haben und teilweise auch ebenbürtige Alternativen gefunden haben. Diese Kunden sieht Stoeger nie wieder.

  • Ich sagte ja schon vor längerem voraus – die Gier wird sie zum scheitern verurteilen !!!

  • Ich verwende Outbank, weil es die einzige brauchbare Banking-App ist, die neben Girokonten auch die Barclaycard unterstützt. Mir ist es wichtig, diese Banksachen alle in der gleichen App zu haben, anstatt etliche einzelne Apps benutzen zu müssen (zumal die Barclaycard-App Schrott ist). Ich würde sofort auf banking4i wechseln, wenn sie Barclaycard unterstützen würden. Laut Auskunft von b4i via Twitter ist das aber nicht geplant. Schade.

  • Ich besitze outbank auch nun seit Jahren und erhielt irgendwann die Pro Version kostenlos. Das Thema ist, welche App oder Anbieter abgesehen von outbank macht die Kommunikation direkt zwischen der Bank und einem selbst auf und nicht über eigene Server? Ich kenne nur Outbank und eben die Banken eigenen Apps. Welche mir dann den Charme einer komplett Übersicht aber verwehren.

  • Genau wie René lege ich Wert darauf in einer App, alle Konten abzufragen. Die Barclaycard, genau wie N26 funktionieren halt nur mit Outbank. Solange dies nicht anderweitig möglich ist, bleibts bei Outbank. Außerdem ist die App intuitiv zu bedienen, da kommt keine andere App mit ☝️

  • jetzt mal eine ganz doofe Frage: ist Stöger IT verkauft worden? im Impressum wird die *Outbank – The intelligent online banking app for all banks,
    credit cards and bonus programs GmbH* genannt.

    • So wie es aus sieht ja. Herr Stoeger ist auch nur noch stellvertretender Geschäftsführer.

      • Andreas Selle -- Subsembly GmbH

        Solche Details kann man online im öffentlichen Handelsregister https://www.handelsregister.de/ nachlesen. Die letzte Veröffentlichung der stoeger it GmbH ist dort:

        „HRB 136701: stoeger it GmbH, Dachau, Ludwig-Thoma-Str. 21, 85221 Dachau. Die Gesellschafterversammlung vom 05.04.2017 hat die Änderung des § 1 (Firma) des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Neue Firma: Outbank – The intelligent online banking app for all banks, credit cards and bonus programs GmbH. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Stöger, Tobias, Dachau, *16.06.1971. Bestellt: Geschäftsführer: Schmidt-Rüngeler, Anya Adeline, Rottach-Egern, *05.10.1974, einzelvertretungsberechtigt.“

      • ah, ok danke ist wohl dann durch den Einstieg der Investoren geschehen

  • Tja, Stoeger-IT muss es jetzt auf die harte Tour lernen. Outbank war Jahre lang ein sehr gutes Produkt. Die neue Version und das Abo-Modell war nun mal leider so nicht tragbar.

  • Schade. Benutze OutBank seit Nokia Communicator Zeiten. War auch immer schön zum Zahlen bereit, so von wegen werbebasierten Apps traue ich nicht, und schon gar nicht wenn es um Banking geht.
    Habe Pro und sobald die erste Werbung auftaucht wird sofort gelöscht. Fand es schon eigenartig, dass in den „Info“- Mails von einem Partner die Rede war, „Geldsorgen-> Partner smava“. Jetzt schließt sich der Kreis.
    Welche Alternativen gibt es? Mac und iOS das gleiche Programm, äh die gleich Äpp.

    Cheers!
    J.

  • Wenn die Konkurenz von Banking 4i endlich mal jemanden einstellen würden der was von UI versteht. Das Programm ist klassisch & technisch, das will doch keiner mehr bei einem Lifestyleprodukt wie dem iPhone

  • Das war auch echt nicht abzusehen, LOL. Deppenverein.
    Ich bin leider auch seit Anfang an dabei. Da kann man nur staunen was die treiben.

  • Jeden Sommer der gleiche Käse mit Outbank… Seit der ersten iPhone Version dabei und so ein Gehampel. Gerade bei diesem sensiblen Thema sollte man doch erwarten, dass die Firma einen Plan hat, der länger als drei Wochen vorausblickt…

    Übrigens gab es die Outbank auch mal als dedizierte App für eine Bank. Aber eben auch nur bis zur nächsten Umstellung der Original-App und der Update-Einstellung für die vorherige Version…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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