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Eigenes 5G-Netz gestartet

O2-Netzausbau: 5G in 15 Städten, LTE „auf gutem Weg“

26 Kommentare 26

Nachdem O2 am vergangenen Wochenende den Startschuss für ein eigenes 5G-Netz in Deutschland gegeben hat, findet sich bereits die erste Erweiterung im Protokoll. Ursprünglich hatte der Provider die Funktionalität für die Städte München, Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt angekündigt, jetzt sollen kurzfristig zehn weitere Großstädte folgen, darunter Düsseldorf, Stuttgart, Essen und Potsdam.

O2 5g

Mit dieser Erweiterung hat O2 sein 5G-Netz dann in 15 deutschen Städten parat. Bis Ende 2021 will der Anbieter die Technik an mehr als 2.000 Standorten bereitstellen, eine Versorgung des gesamten Bundesgebiets ist bis 2025 geplant. Dabei setzt O2 ebenfalls wie die anderen Anbieter auf die „Umwidmung“ von Frequenzen, die derzeit noch für 3G genutzt werden, auf das 5G-Netz.

Die Nutzung von 5G ist bei O2 in allen „Free Tarifen“ ab 39,99 Euro im Monat enthalten. Auf ein iPhone mit 5G-Unterstützung warten wir allerdings noch. Zum Start hat die Telefónica-Tochter derweil mehr als zehn Geräte der Apple-Konkurrenten Samsung, Huawei, Xiaomi, Google und Oppo im Programm.

Auf seiner Netzabdeckungs-Karte verzeichnet O2 die neuen 5G-Zonen übrigens noch nicht. Diese Ansicht wird derzeit überarbeitet und soll im kommenden Monat zur Verfügung stehen.

LTE-Ausbau „auf gutem Weg“

In Sachen Netzausbau sieht sich O2 allgemein auf gutem Weg. Der Provider teilt mit, dass auch der zweite Meilenstein beim Ausbau des LTE-Netzes mittlerweile erreicht wurde. Man habe das zum 30. September von der Bundesnetzagentur gesteckte Zwischenziel fristgerecht erreicht und habe seit Jahresbeginn 5.089 statt der geforderten 4.940 neue 4G-Stationen eingerichtet – dies allerdings wieder nur im Rahmen der von der Bundesnetzagentur gesetzten Nachfrist.

O2 zufolge wurden inzwischen 65 Prozent der von der Bundesnetzagentur bis Ende des Jahres geforderten 4G-Stationen errichtet. Man versorge auf diese Weise schon 95 Prozent der Bevölkerung mit 4G und sei auf einem guten Weg hin zu den geforderten 98 Prozent.

Weniger gut scheint es mit Blick auf die von den Providern geforderte LTE-Versorgung entlang der Verkehrswege zu laufen. Hier räumt die Telefónica-Tochter ein, dass sich mit Blick auf Punkte wie dem Erschließen möglicher Standorte, dem Berücksichtigen von Naturschutzvorgaben und der Koordination mit anderen Beteiligten zusätzliche Herausforderungen ergeben.

Mittwoch, 07. Okt 2020, 7:55 Uhr — chris
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  • Bei mir hat o2 immerhin schon ein Drittel geschafft. Im Display steht weiterhin E, es fehlen also nur noch L und T :-/

  • Ich finde in hätten das verpflichten sollen das zuerst da 5G hinkommt wo noch kein Empfang ist

    • Das sehe ich gar nicht so. Man kann nicht auf dem Land wohnen und dann erwarten, dass man super schnelles Internet hat, es binnen 6 km 4 Supermärkte gibt, alle 5 Minuten ein Bus kommt, aber gleichzeitig riesige Grundstücke und riesige Häuser haben. Es geht nur entweder oder. Alles andere ist unbezahlbar.

      • Fahr mal ins Ausland, z.b. nach Norwegen / Schweden / Dänemark da hast du am letzten Zipfel der Welt noch vollen LTE Empfang mit Full flat für 19,99€ … also laber nicht

      • Das sehe ich anders. Wenn ich aufs Land ziehe erwarte ich, genau so wie in der Stadt, einen Strom- und Wasseranschluss. Grundversorgung. Nichts anderes ist der Mobilfunkempfang.

      • Für diese Länder ist Digitalisierung usw. auch kein Neuland. Selbst Afghanistan hat besseres Handynetz.

      • Warst du schon mal in den genannten Ländern oder plapperst du alles nur nach? Ich war schon zur Genüge in den Ländern und es ist sicherlich nicht so dass du da überall perfekten Empfang hast. Auch dort wird es schnell dünn wenn du aus den Ballungsgebieten rausfährst, wenn es dennoch noch ein höheres Niveau ist als wir es haben.

      • @GrayDeath
        Wem gehört denn das Netz, wer ist für den Aufbau verantwortlich? Bei uns ist es das System, was bremst. Die Anbieter kaufen extrem teure Frequenzen und müssen die Infrastruktur selbst aufbauen, das ganze noch in Konkurrenz. Selbst in meiner Kleinstadt verstehe ich, warum o2 so miesen Empfang hat und auch „kein Ausbau geplant“ ist. ~25.000 Einwohner, es gibt kein lokales Geschäft, welches o2 Produkte verkauft. Man bekommt eigentlich nur Vodafone in dem einen Shop. Nicht mal eine T-Mob Prepaidkarte bekommt man hier angemeldet. Und Empfang bei T-Mob? Zwar LTE, aber exakt die gleiche schlechte Abdeckung wie o2. Und damit @Flo, stimmt deine Aussage dann noch? Was ist bei dir auf dem Land? 5 Supermärkte haben wir auch, werden aber immer weniger. Busse fahren kaum, eher mit 24h vorher bestellen. Es ist eine Kreisstadt!

        Ich finde man muss dieses System endlich zerschlagen. Es funktioniert so nicht im „ländlichen“. Das Netz muss verstaatlicht werden und die Anbieter so zu Providern werden. Dann ist es für sie günstiger und die Preise können auch vernünftig angepasst werden. Dann zahlen sie eben Miete an das staatliche Netz, abhängig von der Kundenzahl. Dafür kann man dann auch in Gebieten Ressourcen bündeln und ein effizientes Netz aufbauen, wo es sich bisher nicht gelohnt hat, also auch dort, wo wenige Leute wohnen.

      • @Kontor-Ayu: korrekt zusammengefasst und mehr als richtige Schlussfolgerung.

    • Kannst du gerne finden. 5G setzt vorhandene LTE Infrastruktur voraus, in sofern ist das nicht relevant.

  • Also in meinem subjektiven Empfinden hat sich O2 echt gemacht auf dem Land. Hatte in meinem Heimatdorf immer Probleme mit Empfang und jetzt im Tal im Haus LTE Empfang. Also meckern kann ich nicht. Und das zu dem günstigen Preis.

  • @ifun /iphone-ticker
    Vor dem Start von UMTS rechnete die Connect damals aus, dass eigentlich aller höchstens 4 der damals 5 Netze durchhalten könnten. Bei LTE schätzte man, dass eines der beiden „E Netze“ nicht überleben würde. Weiß man denn wie es bei. 5G ausschaut?
    Und wie ist es mit den Frequenzen. Die ersten LTE iPhones hatten doch glaube ich eingeschränkte Frequenzen im deutschen Netz, wird es auch bei 5G sowas geben?

  • Man sollte hier nicht vergessen, dass das 5G-Netz nicht primär für den Mobilfunk gedacht ist. Sinn und Zweck des neuen Netzes ist vornehmlich die Verkehrsführung!

    • Das ist Quatsch. An 5G hängt alles Mögliche: Verkehr, Industrie, Medizin und und und.

      Auch für den gemeinen Smartphone-Nutzer ist 5G wichtig, denn dadurch sind in dichtbesiedelten Ländern günstigere Mobilfunktarife mit unlinimitierten Traffic möglich. Und auch bei größeren Menschenansammlungen ist das Netz dann stabiler und zuverlässiger.

  • Vielleicht sollte man noch diese Info in den Artikel aufnehmen:
    „Geboten wird jedoch von Telefónica nur eine Datenrate von maximal 300 MBit/s und bis zu 50 MBit/s im Upload, hier wäre mehr möglich.“ Quelle Golem.de
    Da o2 hier deutlich langsamer wird als seine Konkurrenten, auch wenn 300 MBit/s für mich locker reichen :)

  • Also nach sehr vielen Jahren bin ich von Vodafone (zu Hause, am Arbeitsplatz und dort wo ich mich meistens aufhalte nur ein E im Display) zu O2 gewechselt und ich bereue es keine Sekunde. LTE Geschwindigkeit, wenn auch gedrosselt ist immer noch besser als ein E. Telekom kann ich mir leisten aber ist mir einfach nicht wert. Jetzt für monatlich 12,99€ bei Simply 12 GB LTE, Allnet Flat und monatlich kündbar. Bin wunschlos glücklich. Klar, dass vielleicht ein Außendienstler der 60000 km pro Jahr fährt ganz andere Erfahrungen mit O2 haben kann.

  • o2 wird immer das schlechteste Netz haben. Bauen jetzt nur auf Druck der Netzagentur LTE aus, aber nicht mit ausreichender Kapazität. Bei mir in München habe ich 50Mbit, aber mit dem Auto 1 Stunde entfernt trotz 4G Anzeige im Smartphone lässt sich kein YouTube Video starten. Nun ja, ich zahle bei WinSim für 10GB 9,99 €, das ist OK. Aber mehr als 10 € würde ich für o2 nicht zahlen.

  • Bei mir o2 gerade E noch nicht Mal UMTS oder H+ auch bei der Telefonie nur 2 G

  • Der Empfang von O2 hat sich sehr stark verbessert. Außer entlang der A71. Dort gibt es ein großes Funkloch welches von Würzburg bis nach Erfurt reicht.

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