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o2 erfasst installierte iPhone-Anwendungen im eigenen Netz

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25 Kommentare 25

Dass die o2-Mutter Telefónica die Daten ihrer Nutzer an interessierte Geschäftskunden weiterverkauft, haben wir euch erst kürzlich in Erinnerung gerufen.

Das Produkt „Mobility Insights“ etwa, gestattet das exakte Messen von Bewegungsströmen vor Geschäften und nutzt dazu die von euch generierten Bewegungsdaten, die beim Ein- und Ausbuchen in die Zellen des o2-Mobilfunknetzes notiert werden.

Doch o2 trackt und sammelt nicht nur die Bewegungsdaten seiner Anwender, der Mobilfunkanbieter überprüft offenbar auch, welche Anwendungen im eigenen Netzt genutzt werden. So informiert die Telefonica heute über die Popularität des Messengers Snapchat auf den Geräten ihrer Vertragskunden. Die kurze Statistik: Fast jedes fünfte Smartphone ist mit Snapchat ausgestattet.

daten

Nach eigenen Angaben durchleuchtet o2 dafür aggregierte Statistiken „die direkt aus dem O2 Mobilfunknetz kommen“.

Durch das Datenanalyse-Verfahren des neuen Geschäftsfeldes Advanced Data Analytics konnten wir interessante Auswertungen erstellen. […] Ganze 18 Prozent der O2 Vertragskunden mit Smartphones nutzen die App von Snapchat. […] Für die Erstellung der Statistiken wird nicht das Verhalten einzelner Kunden gemessen, sondern das generierte Datenvolumen in bestimmten Gebieten, welches in ein relatives Verhältnis zu der Anzahl der dort aktiven O2 Postpaid-Kunden gestellt wird.

Nicht uninteressant, vor allem, da Snapchat zu den direkten Konkurrenten des o2-Messengers „o2 Message+Call“ zählen dürften. Wollt ihr der Auswertung eurer Nutzungsdaten widersprechen, könnt ihr dafür das selbe Formular bemühen, mit dessen Hilfe sich auch die Ortsdaten-Auswertung deaktivieren lässt.

Mittwoch, 27. Apr 2016, 17:33 Uhr — Nicolas
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  • Wie kann Snapchat in irgend einer Weise Konkurrenz zu einem etablierten Messenger sein? Es ist ein vollkommen anderes Konzept und steht zudem alleine auf weiter Flur damit…

    • Im Zweifelsfall würde ich o2 (diese bieten ja bekanntlich die „Napster Music-Flat“ an) auch ein konkurrierendes Verhältnis zu Spotify unterstellen. Grundsätzlich ist es bedenklich, dass ein Grundversorger hier in Daten reinschaut, die eigentlich nur geroutet werden müssten.

      Ich habe da einen ähnlichen Anspruch wie an die Müllabfuhr, die sich in erster Linie um die Entsorgung des Abfalls kümmern sollte, und diesen hoffentlich nicht nach der „populärsten Cornflakes-Sorte Deutschlands“ durchforstet.

    • Seit der Neusten Version sind die Kompletten Funktionen eines messengers eingebaut worden. Inklusive chatfenster, Audio und Videoanrufen und Fotoversand. Also ich denke das stellt durchaus eine große Konkurrenz zu anderen messengern dar.

  • Man wird aber auch gemolken wo es nur geht

  • Vllt verstehen einige jetzt, warum VPN Dienste so beliebt sind. Solche Analysen sind ein Grund dafür.

    • Genau, dafür macht der VPN-Anbieter dann solche Analysen. Am Ende kann immer jemand reinschauen.

    • Ich versteh das VPN Argument nicht. Kann mir das mal einer erklären?
      Ich hab selber einen VPN Server zuhause, nutze den aber nur zum entfernten Zugriff auf allerlei Dienste in meinem Heimnetz. Wenn ich darüber surfen würde, kann mein Heimanbieter an die Daten kommen. Wenn ich einen der beliebten VPN Dienste benutze, sind die Daten in der Hand des VPN Anbieters. Anonym wird’s doch am Ende nie, oder?

      • Die Frage ist ja, für wen es anonym wird.. Wenn Du einen VPN Zugang nutzt, kann Dein Provider nur noch sehen, dass verschlüsselte Daten an den VPN Anbieter gehen. Der VPN Anbieter widerrum könnte nur sehen, dass irgendjemand (Da Du sicherlich schlau genug bist und nicht Deine richtigen Daten bei dem VPN Anbieter hinterlegst) eine Verbindung zu Snapchat aufbaut…

      • @ Selcuk
        Und welchen nimmst du, der dies zulässt? Spätestens beim Bezahlen gehts doch nicht mehr mit Münzen.
        Wäre Interessant, mehr über VPNs und Sicherheit zu erfahren – ev. Links?

    • Im aktuellen Fall würde die VPN nutzung bei dir zu Hause dafür sorgen, dass O2 nur noch Datenbrei sieht der von deinem Handy ausgeht. Hier könnte dann keine Analyse mehr durchgeführt werden da dein Handy jetzt über die Internetverbindung zu Hause surft.
      Natürlich könnte aber dein Internet Versorger zu Hause jetzt die gleiche Analyse anstellen. Ähnliches gilt dann halt auch für die Anbieter der populären VPN Lösungen

      • @mike
        Nun, wenn man Bitcoins als Münzen ansieht, gehts doch. Viele kommerzielle VPN Dienstleister bieten das an.

        Einen Künstlernamen angeben, eine Emailadresse eines TOR-Mailers verwenden, mit Bitcoins bezahlen – und die Hürde ist wieder ein Stück gewachsen :-)

  • Apple soll Joyn endlich in die Nachrichten-App integrieren. In Windows 10 Mobile ist es bereits drin und Android folg nun auch. KeinMensch braucht dann noch andere Messenger wie SnapChat oder so.

    • Threema wird doch demnächst erst eingebaut…

    • Spam doch hier nicht jeden Thread mit deinem Copy&Paste Beitrag voll. Apple hat iMessage und SMS/MMS integriert. Andere Applikationen in dieser Richtung werden sicherlich nicht fest ins System eingebaut.

      • Joyn ist der Nachfolger der SMS und keine weitere App, auch wenn es momentan so angeboten wird. In Windows und Andeoid ist es ins System integriert. Es ist nur logisch das es Apple auch einführt, eben weil iMessage SMS/MMS mit drin hat. Auch wenn es jetzt nicht mehr als Joyn bezeichnet wird, so ist es ein weltweiter Standard. Kann sich aber nur durchsetzen wenn es halt überall Systemintegrirt wird.

  • Ich sehe die Statistik von o2 bald: „20% der Snapchat-Nutzer im o2-Netz betreiben Sexting. Hier haben wir einige Datenauszüge der besten Snaps.“

  • Wollte die Tage eigentlich auf Winsim wechseln, jetzt dann doch nicht. Das geht ja mal gar nicht. O2 Tarife sind anscheinend deswegen so günstig, weil sie die Nutzerdaten an Dritte verkaufen.

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