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Drei neue Modelle am Start

Neben Ray-Ban und Oakley: Meta startet eigene KI-Brillenserie

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Meta erweitert sein Angebot an KI-Brillen um neue Modelle, die unter der Eigenmarke Meta Glasses ergänzend zu den Kooperationsprodukten mit Ray-Ban und Oakley angeboten werden. Bei der Umsetzung hat Meta mit dem Brillenhersteller EssilorLuxottica kooperiert.

Das Unternehmen baut damit sein Engagement im Bereich intelligenter Brillen weiter aus, während sich Apple dem Vernehmen nach inzwischen zwar verstärkt in diesem Bereich engagiert, eine KI-Brille von Apple allerdings nicht vor Ende kommenden Jahres erwartet wird.

Meta Glasses

KI-Funktionen im Brillenbügel

Meta sieht seine KI-Brillen als Erweiterung für Nutzer, die digitale Funktionen nutzen möchten, ohne dafür ständig auf ein Smartphone oder einen Bildschirm schauen zu müssen. Die Brillen verfügen über Mikrofone, Lautsprecher und Kameras. In Verbindung mit einem Smartphone greifen sie auf die KI-Dienste von Meta zu.

Zum Marktstart sind drei verschiedene Fassungsformen erhältlich. Das Modell „Meta Adventurer“ setzt auf ein klassisches rechteckiges Design. Die Variante „Meta Fury“ fällt durch eine markantere, nahezu quadratische Form der Gläser auf. Dazu kommt ein mit der US-Unternehmerin Kylie Jenner entwickeltes Modell mit schmaler ovaler Fassung.

Meta Glasses

Die Brillen werden in unterschiedlichen Farb- und Glaskombinationen zu Preisen ab 309 Euro angeboten und können optional mit Korrekturgläsern ausgestattet werden.

Smartphone auf der Nase

Technisch orientieren sich die neuen Modelle an den bereits verfügbaren KI-Brillen von Meta. Per Spracheingabe oder über eine spezielle Taste können Nutzer KI-Funktionen aufrufen oder die integrierte Kamera bedienen. Die Brillen verfügen außerdem über Lautsprecher im Bügel, die das Musikhören oder Telefonieren ermöglichen, ohne das Ohr vollständig abzudecken. Audio- und Sprachqualität sind dabei zumindest bei den schon länger erhältlichen Ray-Ban-Modellen ausgesprochen gut.

Meta hat darüber hinaus angekündigt, die bislang Display-Modellen vorbehaltene Fußgängernavigation künftig auch als akustische Lösung für Brillen ohne Bildschirm anzubieten.

24. Juni 2026 um 09:38 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Wenn die alle auch nur einen Funken ansehnlich wären… Schade.

  • Hätte gerne eine Brille die einfach nur Nachrichten zeigt ohne den Kamera-Quatsch

  • Tatsächlich glaube ich, dass das die Zukunft sein wird … wer jetzt aber denkt, dass das Smartphone dadurch abgelöst wird, irrt sich.

  • Hoffentlich wird das in der EU verboten. Habe keine Lust darauf, ständig ohne mein Wissen gefilmt oder fotografiert zu werden.

    • Das wirst du doch so schon.
      Schau doch einfach mal, wie oft an Motorrädern und Fahrrädern Actiocams sind, oder wie oft mit Handies fotografiert und gefilmt wird.

      • Aha, wäre mir neu, dass in meinem privaten Bereich ungefragt dauergefilmt werden darf. Oder erkläre dass mal einem Vater dessen Tochter unfreiwillig im Schwimmbad gefilmt wird, aber nicht von einer Institution, sondern von Max Mustermann. Gerade die getönten Scheiben machen es sicherlich noch einfacher unbemerkt zu glotzen. Und wie ist das mit kurz mal über die Schulter gekuckt während Oma Erna ihre Pin am Geldautomaten eingibt?

    • Vergangenes Jahr war ich in Bhutan. Dort ist es nicht erlaubt, innerhalb von Tempeln und Gebetsstätten zu fotografieren, woran sich die Touristen im Großen und Ganzen wohl auch halten. Mittels Kamera und Smartphone ist es ja auch nicht ganz so einfach unbemerkt gute Fotos zu machen. Wenn jetzt diese Brillen mit integrierter Kamera vermehrt auf den Markt kommen, werden bald Fotos aus eben jenen Stätten die Sozialen Medien fluten, der Respekt wird sich auch hier verabschieden.

    • Finde sie auch Fluch und Segen zugleich. Da es schon Anleitungen gibt wie man die Leuchte deaktiviert bin ich eher für komplett verbieten und fette Strafe.

  • Hoffentlich wird diese Seuche bald verboten. Mich nerven jetzt schon die ganze SmartPhones und GoPros dieser Welt, die mich ungefragt filmen.

    • Wäre doch leicht heutzutage, Gesichter automatisch zu verpixeln direkt bei der Verarbeitung der Aufnahme. Ich checke nicht, wieso die Konzerne das sich nicht selbst als Regelung direkt einbauen.

      • Theoretisch eine Idee aber nach welchen Kriterien willst Du dann normale Aufnahmen zulassen? Selbst wenn Du sowas einbaust wirst Du somit immer eine Möglichkeit brauchen diese zu aktivieren oder deaktivieren.

  • Rechtlich sicherlich sehr fragwürdig! Wenn man einfach so aufgenommen wird von einer Kamera.
    Überall wo Videoüberwachung ist, muss ja eine Kennzeichnung sein.
    Ich stell mir das gerade vor, wenn Nutzer solcher Brillen ein Schild um den Hals tragen müssen, auf dem Videoüberwachung steht. Bestimmt ganz lustig.

  • Ich hoffe, sie werden schnellstmöglich verboten oder entsprechend reguliert. Alles und jeder kann zu jederzeit fotografiert/aufgenommen werden ohne es zu wissen. Eine absolute Grenzüberschreitung.

  • Ich fänd es ja eher interessant, wenn Ray-Ban solche Brillen unabhängig von Mera rausbringen würde.

  • Meta produziert nicht explizit für den deutschen Markt. Sie denken weltweit (wie nahezu jeder Konzern) und dementsprechend können und wollen sie nicht auf jede Regelung jeden Landes eingehen.
    Ist bei Fahrzeugen mit Zug Kameras auch so.
    Bleibt alle zu Hause und versteckt euch wenn euch niemand sehen darf.
    Und ja – es wird immer Menschen geben, die Technik zweckentfremden und es wird immer Situationen geben, an die man nicht gedacht hat, weil sie statistisch gesehen nicht vorkommen. Aber deshalb alles verbieten ist Quatsch.
    Reist in andere Länder und schaut und hört euch da um wie die Menschen sich da fühlen und was sie darüber denken.

  • Norbert Schröder

    Ich brauche so etwas nicht, für Blind Menschen sind es aber extrem gute Hilfsmittel (Ki und Brille kombiniert)

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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