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Kurze App-Namen: Apple prüft deutlich strenger

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Ein Nachtrag zu Apples neuen Entwickler-Richtlinen, die die Verwendung von Schlagwörter und Suchbegriffen im Namen von App Store Applikationen unterbinden und die maximal zulässige Länge auf 50 Zeichen reduzieren.

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Noch zu lesen: Der erklärende Zusatz „for WordPress Blogging“

Wie uns mehrere Entwickler bestätigen agiert Apple in Sachen Namensgebung noch rigoroser als bislang. So unterbindet das Prüf-Team nun auch erklärende Zusätze, die Nutzern beim Einordnen der entsprechenden Applikationen helfen sollen.

Entwickler, die etwa eine Stoppuhr mit dem Namen „Zeit. Stoppuhr für Läufer.“ anbieten, müssen damit rechnen, dass Apple den Zusatz „Stoppuhr für Läufer.“ aus dem Titel streicht.

Die Faustregel, die sich nun auch bei Mac-Applikationen abzuzeichnen scheint: Der im App Store angezeigte Name soll im besten Fall identisch zu dem Namen sein, der im Programme-Ordner bzw. im Launchpad angezeigt wird. Auf iPhone und iPad sollte der Name im App Store der gleiche sein, der auch unter der App auf dem Home-Bildschirm angezeigt wird.

Erst Ende März hatte Cupertino Zusätze wie „Free“ und „Kostenlos“ in App-Titeln unterbunden.

Zum Nachlesen:

Dienstag, 11. Apr 2017, 8:39 Uhr — Nicolas
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  • Ist es denn möglich dass 2 Apps den gleichen Namen haben? Ich dachte immer, das der Grund für die Zusätze einfach ist, will die Namen einmalig sein müssen…

    • App Namen müssen unique sein – korrekt. Allerdings wird der Zusatz meist „missbraucht“, da dieser ziemlich ASO relevant ist.

      • Naja ich sehe das anders. Die appnamen müssen für das Dateisystem einmalig sein aber der anzeigename sicher nicht. Ich habe alle angrybirds spiele und die heißen unter dem App Icon alle gleich. Nur das Logo lässt auf den Unterschied Rückschlüsse ziehen

      • Fast – Der Name, den du unter dem Icon siehst, wird separat vom Entwickler gesetzt und ist frei wählbar. Hier im Beitrag geht es allerdings um den Titel im Appstore, und dieser muss unique sein und wird als wichtigstes Kriterium für Suchanfragen genutzt -> daher die Missbrauchsgefahr.

      • Ah ok so ist es natürlich richtig

    • Ja leider sehe Audiobus die haben einfach aus 2 3gemacht und kein versprochen das Update angeboten.

  • Ich finde das in Ordnung. Vergleichbar mit Domains à la „friseurmeisterin-ute-haar.de, gärtnerei-kringelblume.de“ etc. – das sah auch noch nie gut aus und sorgt für ’ne übermäßig lange URL (nur um möglicherweise bei Google-Suchanfragen weiter oben zu landen).

    • URLs haben nur indirekt etwas mit Google-Suchanfragen zu tun. Wichtiger sind andere Elemente (Inhalte der Seite, Beliebtheit, Relevanz usw.)

      Bei solchen Domains (friseurmeisterin-ute-haar.tld, gärtnerei-kringelblume.tld) kommt eher der Verdacht auf, dass die Inhaber der Seiten nicht besonders Erfahrung in solchen Sachen haben und einfach einen langen Domainnamen gewählt haben.

      • Gast, besten Dank – ist mir allerdings alles bekannt. ;)

      • Oder das der Laden halt Friseurmeisterin Ute heißt aber diese URL schon vergeben war und deswegen noch das Haar dahinter gesetzt wurde.

        Soll der Salon etwa UTE-Mueller.tld heißen… so würde ich nicht nach meinen Frisur suchen, sondern immer erst direkt nach den Namen wie er am Türschild zusehen ist.

  • 50 Zeichen sind immer noch viel zu viel:
    sobald ausgepunktet wird, ist der Appname zu lang.

  • Apple prüft also deutlich strenger. Also wenn ich mir die neue Computerbild App anschaue hat die wohl noch niemand geprüft. Die Schrift überlagert dermaßen das man teilweise garnichts mehr lesen kann. Die wurde wohl durch gewunken.

  • Eine weitere komplett unsinnige Regelung, die Symptome (App Store Suche ist katastrophal) aber keine Ursachen (Apple bekommt es einfach nicht auf die Reihe) bekämpft und wieder nur die ehrlichen Entwickler treffen wird.

    Im App Store werden ja nicht die Namen der App angezeigt, sondern die Titel der App Store Einträge. Mag sein, dass Apple das anders sieht, aber so sollte es zumindest sein.

    Klar, dass es dabei Auswüchse von unsinnig langen und irreführenden Namen gibt. Aber die stammen eben nicht von den guten Entwickler, sondern nur die Schummler, die sich auch um die die neuen Regeln drücken werden.

    Beim Surfen im Store fällt mit z.B. die App „Splid“ ins Auge. Was soll das sein? Da sagt mir der Titel „Splid – Abrechnen im Urlaub oder der WG“ doch eindeutige mehr. Damit sehr ich auf eine Blick, ob mich die App interessiert oder nicht.

    Eine Liste von schicken und kurzen App Namen, würde den Store nur noch unübersichtlicher machen. Tolle Richtung die Apple da einschlägt.

  • der grund ist wohl eher der, das die apps auf den notebook bars besser aussehen werden, oder was meint ihr?

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