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Aufräumen im App Store

Apple unterbindet Zusätze wie „Free“ in App-Titeln

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15 Kommentare 15

Apple setzt im App Store weiterhin den Besen an. Nicht nur interne Optimierungen wie das neue Bewertungssystem sollen das Nutzererlebnis verbessern, auch die Vorgaben für Entwickler werden strenger gefasst. So forciert das Unternehmen ja bereits die Optimierung von Apps für aktuelle Gerätegenerationen durch deutliche Warnmeldungen, neuerdings nimmt Apple nun auch auf die Namensgebung von Apps erweiterten Einfluss. Preisangaben oder Zusätze wie „Free“ und in der Folge wohl auch „Kostenlos“ oder „Gratis“ im Titel sollen künftig nicht mehr erlaubt sein.

Free App

Wie das US-Magazin Venturebeat berichtet, hat Apple in den letzten Wochen mehrfach die Freigabe von Apps unterbunden, in deren Name sich entsprechende Zusätze fanden. Solche App-Titel waren zwar auch schon in der Vergangenheit nicht gern gesehen, bislang hat es Apple aber dabei belassen, die Entwickler darauf hinzuweisen, dass der Name der App vorrangig die Funktion der Anwendung beschreiben soll.

Berichten aus den USA zufolge genügt jetzt schon das Wort „Free“ im Titel der App, um das Einreichen zum Review-Prozess zu verhindern. Beim Absenden des entsprechenden Formulars über das Entwickler-Portal wird eine Fehlermeldung ausgegeben, die den Entwickler auf die nicht mit den Richtlinien konforme Benennung hinweist. Anlass für diese Maßnahme sind offenbar Apps, die sich durch Zusätze wie „Free“ von Konkurrenzangeboten abheben wollen.

Your app’s name, icons, screenshots, or previews to be displayed on the App Store include references to your app’s price, which is not considered a part of these metadata items.
Please remove any references to your app’s price from your app’s name, including any references to your app being free or discounted. If you would like to advertise changes to your app’s price, it would be appropriate to include this information in the app description. Changes to your app’s price can be made in the Pricing and Availability section of iTunes Connect.

Demnach erstreckt sich das Verbot auch auf das zugehörige Material wie Screenshots oder das App-Symbol. Auch Sonderaktionen dürfen nicht mehr über den Titel der App oder Grafiken beworben werden, diese Informationen haben laut Apple ausschließlich in der App-Beschreibung etwas zu suchen.

Ein Apple-Sprecher hat den Sachverhalt gegenüber dem US-Magazin bestätigt, sich jedoch nicht auf weitere Details oder die Nennung der Gründe für die Umstellung eingelassen.

Mittwoch, 29. Mrz 2017, 7:42 Uhr — chris
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  • Dann kann ich meine App mit dem Namen „free Mankind“ wohl vergessen. ;-)

  • Aha. Sonderaktionen verboten. Also auch keine RED-Tage mehr im App Store. Ich bin gespannt, ob Apple das durchhält :D

    • Wer lesen kann …
      Da steht nur, dass Sonderaktionen nicht mehr in der Appbezeichnung beworben werden dürfen

      • Es ist auch eine Sonderaktion, und gemäss Text dürfen Apps nicht ihre Icons zu Sonderaktionen verändern… Rote App Icons sind somit ein Ding der Unmöglichkeit, wenn es keine Ausnahme gibt. Wer lesen kann… ;)

  • Erhöht unendlich die Qualität der Angebote. Diese Schwämme von suggeriert guten Apps die mit so Schlagworten Kunden fangen sind unnötiger Balast im Store und wenn ich mich únter meinen Apps umsehe ist keine Einzige dort zu finden die mit so Werbung auftrumpfen möchte.
    Da verstehe ich diese klaren Richtlinien voll und ganz. Ich höre aber schon die Heulsusen weinen wie sehr Apple doch die Entwickler einschränkt und zunehmend mehr die Fronten wechseln.
    Für den Endverbraucher ist es in meinen Augen nur positiv.

    • DDexter, das hat nichts mit Heulerei zu tun. Apple macht es den nach eigener Aussage für die Firma ach so wichtigen Entwicklern zunehmend schwer. Dies hier ist mal wieder ein typisches Beispiel für das Verbieten einer Option, ohne dabei eine sinnvolle Alternative anzubieten.
      Potentielle Käufer möchten vorher wissen, was sie kaufen. Sie möchten Apps ausprobieren und dann entscheiden, ob sie bereit sind, Geld dafür zu bezahlen. Was hat man also als Entwickler für Möglichkeiten?

      Man kann Apps erstmal kostenlos und die volle Funktionalität anschließend als In-App-Kauf anbieten. In-App-Käufe sind mittlerweile aber so verpönt, dass viele Leute schon nach Filtern schreien, um solche Apps im Store komplett ausblenden zu können. Apps mit In-App-Käufen kassieren außerdem oft massenweise schlechte Bewertungen und Kommentare wie „Abzocke“, „Mogelpackung“ und „Betrug“. Geiz ist leider geil, und wer eine App kostenlos erwirbt, erwartet scheinbar auch, dass sie für immer und ewig kostenlos bleibt (und am besten noch jahrzehntelang regelmäßige kostenlose Updates bekommt).

      Ok, also ohne In-App-Käufe. Wie toll wäre es daher, wenn der App Store sowas wie kostenlose Trials ermöglichen würde. Beispiel: Lade eine App herunter, teste sie eine Woche lang in vollem Umfang und entscheide dann, ob Du sie gegen Zahlung des Kaufpreises weiter nutzen möchtest oder nicht. Sowas kann der App Store aber leider nicht.

      Weitere Ideen? Na klar, man bietet seine App einfach in zwei Versionen an: kostenlos mit reduziertem Funktionsumfang und kostenpflichtig mit allen Features und Optionen. Um den späteren Umstieg von der kostenlosen zur kostenpflichtigen Version so einfach wie möglich zu machen, investiert man noch eine Menge Zeit in den reibungslosen Transfer alle Einstellungen und Daten von der einen zur anderen Version. Nur wie nennt man die kostenlose Version denn nun, damit auch wirklich jeder versteht, dass es sich um die Variante zum kostenlosen Ausprobieren und Testen handelt? Üblicherweise sind das dann die „Light“- oder „Free“-Versionen, da man ja Worte wie „Trial“ oder „Test“ nicht benutzen darf (Verbot von Apple). Wenn aber Free und vermutlich auch Light demnächst ebenfalls verboten sind, was bleibt dann noch übrig?

      Tolle Sache Apple! Statt sich um die immer schlechter werdende Qualität der APIs zu kümmern (jüngstes, maximal nerviges Beispiel: Apps vergessen immer mal wieder ihre Einstellungen und Login-Daten) oder den App Store mit sinnvollen Möglichkeiten auszustatten (nein, nicht die Abo-Modelle, sondern was anwenderfreundliches), werden hier zusätzliche Hürden eingebaut. Das nervt total.

      • ich glaube du bist etwas verwirrt. cool down

        ich bin kein apple fan – aber das passt schon – und ob eine app free ist sieht man ja am kauf symbol, wenn dort kein preis steht.

        in-app käufe sind aus meiner sicht das beste überhaupt.

        apps sollten immer gratis sein!!! und erst durch in – app kauf „aktiviert“ werden, damit man sie ausprobieren kann.

        wenn apple klug wäre würde sie das als vorschrift machen und ausnahmen müssten explizit durch MICH genehmigt werden

      • Voll am Thema vorbei, es ging um die Werbezusätze im Namen

    • Weiß jemand warum ab und zu echte Adressen in den Kommentaren stehen?

  • also ich merke von der „aufräumaktion“ des letzten jahres nicht viel. wollte apple nicht schon letztes jahr apps rausschmeißen, die länger nicht aktualisiert wurden oder so?!

    finde immer noch genug müll im app store.

  • … und bei uns nennt sich Pay-TV seit heute „Freenet.tv“. ;)

  • So fühle ich mich bei „IM+ Pro“ man unterstützt die Entwickler und kauft die Pro-Version, die normale bzw. Free Version kriegt updates, die Pro nicht

  • Dann wird es halt ab jetzt nicht mehr „AppXY free“ und „AppXY“ geben, sondern „AppXY“ und „AppXY Pro“.
    Macht nur optisch was her, was ich persönlich aber begrüße.

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