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Keine Konkurrenz mehr

Bose, Sonos & Co. fliegen raus: Apple stellt Verkauf von Audio-Hardware ein

31 Kommentare 31

Am 30. September wurden wir von ifun.de-Leser T. auf einen Umstand aufmerksam gemacht, den wir initial als pandemiebedingtes Vorgehen Apples eingestuft haben.

T. schrieb damals: „Mir ist aufgefallen, dass Apple alle Drittanbieter Kopfhörer aus dem Online Store und letzte Nacht auch aus allen Ladengeschäften entfernt hat.“

AirPods Max

Aus iOS 14: Mini-Grafik der neuen Kopfhörer

Der prüfende Blick in den Apple Store Hamburg bestätigte diese Beobachtung vor einer Woche noch nicht. Hier waren unter anderem noch die Bose Quiet Comfort verfügbar, zudem wurde uns bestätigt, dass Over-Ear-Kopfhörer aus Hygienegründen bereits seit März nicht mehr ausgestellt wurden. Eine Woche später nun, sieht die Welt ein wenig anders aus und Leser T. verdient sich einen Schulterklopfer für seine hervorragende Spürnase.

So ist Apple jetzt dazu übergegangen überhaupt keine Audio-Hardware von Drittanbietern mehr zu verkaufen und hat Kopfhörer, In-Ears und Lautsprecher ohne Beats- beziehungsweise Apple-Logo sowohl aus den Ausstellungsflächen seiner Ladengeschäfte als auch aus dem offiziellen Apple Online Store entfernt.

Kopfhoerer

Die Implikationen liegen auf der Hand: Apple bereitet sich auf den Verkauf neuer Audio-Hardware vor, die in direkter Konkurrenz zu den bislang feilgebotenen Produkten der Mitbewerber steht.

Erwartet werden hier unter anderem neue Premium-Kopfhörer mit Noise-Cancelling-Funktion, die in zwei Ausführungen angeboten werden sollen. Einer Premium-Variante mit hochwertigen Materialien und einer sportlicheren Ausgabe.

Zudem scheint eine Aktualisierung der HomePod-Hardware wahrscheinlich. Der HomePod dürfte in diesem Jahr um kleinere Lautsprecher ergänzt werden. Gerüchte, die uns seit einiger Zeit begleiten und die nun – darauf deutet der Verkaufsstopp jetzt hin – wohl Hand in Hand mit der neuen iPhone-Generation präsentiert werden dürften.

Dienstag, 06. Okt 2020, 8:37 Uhr — Nicolas
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  • „Der prüfende Blick in den Apple Store Hamburg bestätigte diese Beobachtung nicht zeigte daraufhin vor einer Woche noch nicht.“ – dieser Satz macht irgendwie Kopfschmerzen :-D

    • Ach herrje, danke. Da ging ein zuvor gespeichertes Draft online. Ist korrigiert. Ich habe die weiteren Hinweise dazu mal aus den Kommentaren entfernt um hier eine Diskussion zum Thema zu ermöglichen.

      Schreibfehler sollten im besten Fall nicht vorkommen und sind uns unangenehm, schleichen sich jedoch immer mal wieder in unseren Output und werden nach eingehenden Hinweisen umgehend korrigiert. Entschuldigt.

      • Hey, alles okay. Ihr seid auch nur Menschen und Fehler passieren :-)
        Macht weiter so

  • Finde inEar ja deutlich hygienischer :)))

  • Also lags bei mir doch nicht am fehlenden Kaffee…..

  • War das mit den Beats-Kopfhörern damals nicht ähnlich? Aber auf kurz oder lang konnte Apple auf die Mitbewerber nicht verzichten. Wie denn auch. Klangqualität ist eine Geschmacksfrage. Das kann Apple nicht mit ein paar Kopfhörern abbilden.

    • Letztendlich wird das verkauft, was unterm Strich auch Gewinn bringt. Mit den eigenen Produkten von Beats und Apple hat Apple mehr Gewinnmarge als mit zugekauften Produkten der Konkurrenz.

      • Naja, eigentlich „sollte“ alles was man verkauft gewinn einbringen – das eine Produkt mehr, das andere weniger. Ich denke, die eigene Produktlinie wird etwas – ABER auch NUR temporär – in den Fokus gerückt. Man stelle sich vor, Apple schmeisst alles, womit die Mitbewerber konkurrieren, einfach mal für immer raus…

      • Gewinn werden die an allem machen, was die verkaufen. Hier geht es aber vermutlich um Gewinnmaximierung. Wenn ein Fünftel der Kunden, die andere Produkte gekauft hätten, auf Apples Produkte wechseln, macht Apple vermutlich mehr Gewinn.
        Wer ein anderes Produkt möchte, kann ja woanders kaufen.

    • Vieles werden sicherlich Spontankäufe sein, wo der Käufer sich nicht erst informiert oder vergleicht und zu den vorhandenen im Laden greift.

  • Ich finde den Vorschlag eines anderen Lesers (aus einem anderen Thread) klasse! Apple sollte einen neuen HomePod mit A 14 X Chip bauen und einem HDMI Anschluss!
    Sozusagen, HomePod und Apple TV in einem Gerät!

    • Aber zwei Geräte bringen mehr Geld

    • Anschlüsse? Dann hätte das Teil ja eine Vorder- bzw eine Rückseite. Heute hat es einen Stromanschluss, das genügt an Kabeln. Eventuell das BT-Modul für iOS-fremde Geräte freischalten.

    • Mein Vorschlag:
      Ein günstiger Lautsprecher mit Mikrofonarray. Alles andere über AirPlay.
      Das kann man dann auch als Erweiterung für das ATV verwenden.

    • Kann man denn den HomePod mit einem TV ansprechen, der WiFi aber kein BT hat? Über den ATV ist es klar, aber zum Beispiel man würde PS4 spielen und den Ton über den HomePod laufen lassen wollen. Da finde ich die Idee mit HDMI ganz gut. Viele TVs haben einen HDMI ACR Port, wo zum Beispiel auch eine Soundbar angeschlossen werden kann. Beim Bravia meiner Eltern wird allerdings so kein Ton über den ATV 3 angespielt. Das ist schade.

  • Hat doch eh kaum Absatz gefunden – ist halt ein Markenstore

  • Bin ich der einzige der immer die Katzen als Werbebanner bei euch sieht? Egal mit welchem Device ich reingehe. Ich bitte um Stellungnahme

  • Wo bleiben eigentlich die neuen iPhones?!

  • Californiasun86

    Neuer HomePod? Und vor alle einen „kleineren“ HomePod? Ich glaub da schon nicht meh dran. Wäre zu schön um wahr zu sein.

  • Apple und Musikwiedergabe, eigentlich eine lächerliche Kombination. Auf das ganze überteuerte Zeugs kann man getrost verzichten. Die können ja nicht einmal ordentlich Bluetooth in APT-X HD oder gar in LDAC übertragen, und ihre Kopfhörer nicht einmal die Signale verarbeiten und das bei diesen Preisen.

  • Ein neuer HomePod, kleiner als der alte? Und das bringt dann was? Besseren Klang? Kleinere Lautsprecher und besserer Klang? Ich weiß nicht, ich sehe nicht warum es kleinere Lautsprecher geben soll. Klärt mich bitte auf. Ich sehe den Sinn nicht.

    • Weil die Konkurrenz mit kleineren Assistenten, nicht unbedingt für die Musikwiedergabe, sehr erfolgreich ist. Aber da wären wir dann wieder bei dem Problem das Siri nicht ganz konkurrenzfähig ist.

    • Ganz einfach, es gibt auch Räume in denen man keine Musik hört, aber dennoch Siri benötigt. Heizung und Licht sind in meiner ganzen Wohnung smart, mit Homekit verbunden, aber wir haben nur in 2 von 5 Räumen einen normalen Homepod, da er für Gäste- & Badezimmer absolut überdimensioniert ist. Da wären die 300€ einfach nur Verschwendung.
      Aber ein kleinerer Homepod für 99€ würde dort perfekt hinpassen.

  • Eine Woche später nun_ _sieht die Welt ein wenig anders aus_,_ und Leser T. verdient sich einen Schulterklopfer für seine hervorragende Spürnase.

  • Na ja, Konkurrenz schadet bekanntlich das Geschäft.

  • Aber bis jetzt keine Ankündigung für nächsten Dienstag…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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